Ich fahre seit 6 Jahren ein #EAuto 🚗⚡️.
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@To3o @VQuaschning
1. Im Winter ist der Verbrauch viel höher.
2. Für längere Strecken braucht man Schnelladen.
Ich bleibe dabei: Hier müsste die EU eine Regelung treffen, dass Laden so einfach und nicht teurer ist, wie/als Tanken.@werdenfels @To3o @VQuaschning klar muss sich noch was tun. Aber praktikabel ist es jetzt durchaus schon. Wir pendeln täglich insgesamt rund 150km mit unserem #smart #1 das geht easy mit laden zuhause. Selbst ohne Wallbox würde das gehen (230V * 16A = 3,68kW; 30kWh im Winter / 3,68kW = 8,15h laden).
Winterverbrauch zu Sommerverbrauch ist höher, ja. Aber wir bewegen uns da im Bereich von (sehr konservativ gerechnet) vielleicht 10-max. 15%.
Letzter Urlaub waren insgesamt knapp 2300km. Da haben wir nur DC geladen. Aus Bequemlichkeit hab ich das Abo bei #EnBW UND #Ionity abgeschlossen. Das lässt sich monatlich wieder kündigen - weil ich es im Alltag nicht brauche - und bei 1-1,5x voll laden pro Anbieter hab ich den Grundpreis jeweils wieder raus. -
@Ascendor @werdenfels laden ist einfach (parken, stöpseln, Karte), geht schnell (gerade im Bedarfsbereich Alltagsdistanz und nicht des Jahresurlaubs Mainz -> Oslo) und kostet meist weniger als Sprit.
In meinen Augen wird hier ein Problem konstruiert und dauerhaft krampfhaft am Leben gehalten.
Lösung: ausprobieren!@To3o @werdenfels Danke. Genau das.
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@Ascendor @werdenfels laden ist einfach (parken, stöpseln, Karte), geht schnell (gerade im Bedarfsbereich Alltagsdistanz und nicht des Jahresurlaubs Mainz -> Oslo) und kostet meist weniger als Sprit.
In meinen Augen wird hier ein Problem konstruiert und dauerhaft krampfhaft am Leben gehalten.
Lösung: ausprobieren!@To3o
Ich fahre ein Elektroauto. -
@VQuaschning
Ich wüsste trotzdem nicht wo ich mein Auto problemlos laden könnte. Problemlos meint: ich kann es in meiner Nähe über einen längeren Zeitraum abstellen und günstig laden lassen.
Das klingt in meinen Ohren oft einfach nur wie "Reden wir das Problem von Mietern einfach klein und tun so als ob alles supi wäre. Ich selbst kann ja an meiner Wallbox laden. Mir doch egal wie die weniger Privilegierten klar kommen."@diabhoil @VQuaschning Haben Sie eine Tankstelle vor der Haustür für Ihren Verbrenner? Und wenn Sie nicht einmal pro Woche 30 Minuten Zeit zum Laden haben, dann sind wir wieder beim Komfortproblem, dass Klimaschutz uns persönlich zu unkomfortabel ist. Das Klima wird es sicher verstehen.
Man kann beim Einkaufen laden, notfalls auch mal nur 5-10 Minuten an einen DC-Lader stehen und dennoch genug Reichweite für die nächsten Tage erhalten, natürlich alles je nach Fahrprofil.
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@To3o
Ich fahre ein Elektroauto.@werdenfels ausprobieren war an alle gedacht, nicht explizit an dich

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@soletan @VQuaschning
Wenn man bei einem Anbieter Grundgebühr zahlt, fällt die Anzahl verfügbarer Ladepunkte gleich deutlich.
Mir geht es nicht darum, Stromer schlecht zu reden, sondern den Verbesserungsbedarf aufzuzeigen.
Positivbeispiel: Aldi. Ad hoc Schnelladen für 47 Cent. Keine Anmeldung, keine Grundgebühr. Klarer Preisaushang. So sollte es europaweit sein.@werdenfels @VQuaschning Bei welchem Anbieter fällt die Zahl der verfügbaren Ladepunkte, sobald man zahlt? Das ist mir in den 5 Jahren mit E-Auto jetzt noch nicht untergekommen. Ich kann anders als bei vielen anderen Service-Verträgen sogar monateweise mal mit und mal ohne Grundgebühr laden.
Dass es besser geht, ohne Zweifel. Wie eingangs aber erwähnt "zu teuer" ist das Laden darum nicht. Und der Datenschutz sollte wg. der Videoüberwachung an Tankstellen wohl auch kein Argument sein.
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@Ascendor
Mir geht es darum, EV auch für Leute interessant zu machen, die einfach nur nüchtern überlegen. Solche Argumente abzutun ist wie Kopf in den Sand stecken.@werdenfels @Ascendor Ich fahre seit letztem Jahr auch endlich elektrisch mit meinem #idbuzz. Ich habe aus Überzeugung und Verantwortung ein #efahrzeug gekauft und nicht aus ökonomischen Gründen. Ich verstehe hier beide Seiten. Es müssen durch positive Beispiele Verstärker für unschlüssige Käufer gesetzt werden.Jedoch muss das Tarifchaos an deutschen Ladesäulen auch klar als solches benannt werden! Ad-Hoc laden im Einheitspreis wie an der Tanke ist n Muss, sonst winkt #DieselDieter ab.
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@forthy42 @VQuaschning
Ein Abo ist mit Grundgebühr verbunden. Damit schränkt sich das Schnelladenetz ein. Ich kann nicht für viele Anbieter Grundgebühr bezahlen, geschweige denn im Ausland.
Für mich zählt nur ohne Grundgebühr. Und eigentlich auch nur ad hoc, sonst brauche ich viele Apps. Bleibt im Grunde nur Aldi übrig.@werdenfels @VQuaschning Beide Netze (Ionity, EnBW) sind dicht genug für Laden im Inland, du brauchst keine weitere. Wie ich schrieb: die anderen Ladestationen sind verwaist. Die Leute buchen genau EINE dieser beiden Netze, und laden dann nur dort. Ionity ist reiner Schnelllader, empfiehlt sich also für Leute mit Wallbox, EnBW hat auch jede Menge AC-Lader, empfiehlt sich also für Laternenparker. Und Ionity ist Europaweit.
Also, ggf. muss man im Urlaub zur EnBW noch den Ionity-Tarif dazubuchen, für einen Monat. Das geht auch.
Dass das alles Quark ist, dem stimme ich zu. Wenn ich Gesetzgeber wäre, würde ich folgendes verordnen:
Alle E-Autos und alle Ladesäulen müssen Plug&Charge anbieten, per Update. Gezahlt wird nicht über Vertrag eines Anbieters, sondern über Bankeinzug. Da P&C aber auf Verträge ausgelegt ist, gibt es dafür genau eine Clearing-Stelle, mit der man seinen Vertrag abschließen kann. Ohne Abo-Gebühr. Die mit allen Ladesäulen-Betreibern den billigsten bisher verfügbaren Tarif abrechnet.
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@VQuaschning Sie leben in der Stadt, ziehen Sie mal aufs Dorf in Brandenburg
️Gibt es schon eine Karte der weißen Flecken für ladestationen
🧐@pop3montag @VQuaschning
Brandenburg hat 2.5 Millionen Einwohner. Warum haben alle anderen zu wenig Eletroautos? Warum reden wir nicht über die, die laden könnten aber es nicht tun? -
@werdenfels @VQuaschning Bei welchem Anbieter fällt die Zahl der verfügbaren Ladepunkte, sobald man zahlt? Das ist mir in den 5 Jahren mit E-Auto jetzt noch nicht untergekommen. Ich kann anders als bei vielen anderen Service-Verträgen sogar monateweise mal mit und mal ohne Grundgebühr laden.
Dass es besser geht, ohne Zweifel. Wie eingangs aber erwähnt "zu teuer" ist das Laden darum nicht. Und der Datenschutz sollte wg. der Videoüberwachung an Tankstellen wohl auch kein Argument sein.
@soletan
Ich meinte, wenn ich Grundgebühr zahle, lade ich natürlich vorzugsweise bei diesem Anbieter. Woanders wird es dann teurer. Damit nehme ich dann nicht irgendeine Ladesäule, sondern muss suchen, bis die nächste meines Anbieters kommt. -
@werdenfels @VQuaschning Beide Netze (Ionity, EnBW) sind dicht genug für Laden im Inland, du brauchst keine weitere. Wie ich schrieb: die anderen Ladestationen sind verwaist. Die Leute buchen genau EINE dieser beiden Netze, und laden dann nur dort. Ionity ist reiner Schnelllader, empfiehlt sich also für Leute mit Wallbox, EnBW hat auch jede Menge AC-Lader, empfiehlt sich also für Laternenparker. Und Ionity ist Europaweit.
Also, ggf. muss man im Urlaub zur EnBW noch den Ionity-Tarif dazubuchen, für einen Monat. Das geht auch.
Dass das alles Quark ist, dem stimme ich zu. Wenn ich Gesetzgeber wäre, würde ich folgendes verordnen:
Alle E-Autos und alle Ladesäulen müssen Plug&Charge anbieten, per Update. Gezahlt wird nicht über Vertrag eines Anbieters, sondern über Bankeinzug. Da P&C aber auf Verträge ausgelegt ist, gibt es dafür genau eine Clearing-Stelle, mit der man seinen Vertrag abschließen kann. Ohne Abo-Gebühr. Die mit allen Ladesäulen-Betreibern den billigsten bisher verfügbaren Tarif abrechnet.
@forthy42 @VQuaschning
Unterstützt halt quasi-Monopole. -
Ich fahre seit 6 Jahren ein #EAuto

️. Noch nie hatte ich Probleme, es unterwegs wieder aufzuladen 
. Trotzdem hält sich hartnäckig das Gerücht, die #Ladeinfrastruktur in Deutschland sei noch so schlecht, dass man sich kein E-Auto kaufen könne. Heute haben wir über 45.000 Schnellladepunkte.
Wie viele müssen es werden, damit das Gerücht endlich beerdigt wird?@VQuaschning Kommt darauf an wo man unterwegs ist. Ich fahre oft Bern - Würzburg und an der A5 zw. Basel bis hoch zur A6 ist es nicht wirklich gut. Und auf der A81 zw. Heilbronn und Würzburg sogar Unterirdisch. Hier in der Schweiz hat fast jeder zweite Parkplatz, nicht Rasthof, mindestens 2 HPCs stehen.
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@Ascendor
Mir geht es darum, EV auch für Leute interessant zu machen, die einfach nur nüchtern überlegen. Solche Argumente abzutun ist wie Kopf in den Sand stecken.Stummt schon, dennoch kommt von mir ein ABER: Die meiste Zeit kann man relativ günstig laden. Mit eigener PV sogar gratis. Auf längeren Strecken man den Schnelllader eines teuren Anbieters nutzen zu müssen ist verkraftbar.
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@soletan
Ich meinte, wenn ich Grundgebühr zahle, lade ich natürlich vorzugsweise bei diesem Anbieter. Woanders wird es dann teurer. Damit nehme ich dann nicht irgendeine Ladesäule, sondern muss suchen, bis die nächste meines Anbieters kommt.@werdenfels Verstehe. Ja, dass man sich dann anders verhält ist korrekt. Wenngleich ich bspw. bei We Charge durch Zahlen der Grundgebühr bei fast allen Ladepunkten weniger zahle, nur eben bei bestimmten DC-Ladern deutlich weniger, weshalb ich die bevorzuge. Kombiniert mit EnBW ohne Grundgebühr kann man ganz gut mit allen Stationen arbeiten und findet leicht preiswerte Optionen. Im Vergleich zu Fahrten mit Verbrennern zuvor sind wir da seit 5 Jahren auf Langstrecken kostensparender unterwegs.
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@forthy42 @VQuaschning
Unterstützt halt quasi-Monopole.@werdenfels @VQuaschning Ja, das ist doch die Idee hinter dieser Abo-Scheiße? Jeder will Monopolist werden, einer wird es. Oder zwei. Alle anderen gehen ein. Oder die anderen sehen ein, dass sie das nicht schaffen, und verzichten auf diese Abofalle. Dann können sie gemeinsam (!) das Monopol knacken.
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Ich fahre seit 6 Jahren ein #EAuto

️. Noch nie hatte ich Probleme, es unterwegs wieder aufzuladen 
. Trotzdem hält sich hartnäckig das Gerücht, die #Ladeinfrastruktur in Deutschland sei noch so schlecht, dass man sich kein E-Auto kaufen könne. Heute haben wir über 45.000 Schnellladepunkte.
Wie viele müssen es werden, damit das Gerücht endlich beerdigt wird?@VQuaschning Richtig, wir fahren rein elektrisch seit 11 Jahren mit einem Kleinwagen und sind schon mehrfach über die Alpen gefahren ohne jemals liegen geblieben zu sein. Es gibt nicht zu wenig Ladesäulen aber gewaltige Preisunterschiede: Billig="daheim" oder "beim Arbeitgeber" oder "Abomodell". Teuer="spontan laden". Und gegen Bargeld gibt's laden gibt's gar nicht. Mancherorts gibt's Vereine oder Genossenschaften: die machen das auch billig!
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Stummt schon, dennoch kommt von mir ein ABER: Die meiste Zeit kann man relativ günstig laden. Mit eigener PV sogar gratis. Auf längeren Strecken man den Schnelllader eines teuren Anbieters nutzen zu müssen ist verkraftbar.
@danielauer @Ascendor
Gerade lade ich für 7 Cent.
Denn das würde ich für das Einspeisen meines PV-Stroms erhalten. -
@werdenfels @VQuaschning Ja, das ist doch die Idee hinter dieser Abo-Scheiße? Jeder will Monopolist werden, einer wird es. Oder zwei. Alle anderen gehen ein. Oder die anderen sehen ein, dass sie das nicht schaffen, und verzichten auf diese Abofalle. Dann können sie gemeinsam (!) das Monopol knacken.
@forthy42 @VQuaschning
Meine Rede. -
Ich fahre seit 6 Jahren ein #EAuto

️. Noch nie hatte ich Probleme, es unterwegs wieder aufzuladen 
. Trotzdem hält sich hartnäckig das Gerücht, die #Ladeinfrastruktur in Deutschland sei noch so schlecht, dass man sich kein E-Auto kaufen könne. Heute haben wir über 45.000 Schnellladepunkte.
Wie viele müssen es werden, damit das Gerücht endlich beerdigt wird?@VQuaschning Für unsere Langstreckenauto bin ich auch noch skeptisch. Für den Alltagsgebrauch mit Kurzstrecken setzen wir längst auf Elektro,
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@VQuaschning
Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Problembereiche und zwei Missverständnis beim Laden.
Ein Problem sind defekte Ladesäulen, insbesondere zur Hauptreisezeit. Da habe ich mehrere Male mit Ionity die Erfahrung gemacht, das mehrere Ladesäulen eines Ladeparks ausgefallen waren und sich die Ladewilligen an den verbliebenen Säulen drängelten. In einem Fall konnte ich das Problem durch einen Anruf bei der Hotline remote beheben lassen, offenbar fehlt da noch das Monitoring und die organisatorischen Mechanismen. Der zweite Problembereich ist die verringerte Reichweite im Winter, die führt zu einem erhöhten Bedarf an Ladekapazität und da gibt es in Deutschland noch Bereiche mit wenigen Schnelladern, die ich im Sommer durchfahre, in denen ich im Winter aber eine Lademöglichkeit brauche. Und das geht offenbar nicht nur mir so, da sind die Ladeparks dann auch voll.
Nun zu den Missverständnissen. Erstens der Preis. Wenn man sich die Gesamtkosten eines e-Fahrzeugs ansieht, dann spielt selbst bei einem Ladepreis um die 50ct das in den Gesamtkosten des Fahrzeugs keine so große Rolle wie man zunächst meint. Wenn man die typische 15.000 km pro Jahr nimmt, 25kWh/100km verbraucht und die komplett mit 50ct laden würde, käme man auch nur auf ca 150€ pro Monat, also soviel wie zwei mal einen Benziner tanken. Teuer aber kein Drama. Insbesondere wenn man es mit typischen Monatskosten von Finanzierung oder Privatleasing vergleicht.
Zweitens die Lademöglichkeiten zuhause. Man kann ein e-Fahrzeug mit Strombegrenzung an einer Haushaltssteckdose laden. Ich lade mein Mittelklassefahrzeug seit drei Jahren zuhause mit 6A/230V = 1360W. Das dauert zwar lang und ist etwas weniger effizient als 3x16A=11KW, aber es geht und in 10 Stunden kommen da auch 13kWh und damit 50km Fahrstrecke zusammen und das reicht für die täglichen Fahrten und kein Stromnetz bricht darüber zusammen. Und genau diese Art von Lademöglichkeit könnte man auch problemlos in Mehrfamilienhäusern und im öffentlichen Bereich rausrollen, der Fokus auf 11kW-Lader und die Idee, das Auto über Nacht von leer auf voll zu bekommen ist meiner Meinung nach nicht hilfreich.
Ich habe das Auto privat bezahlt und zahle meinen Ladestrom selbst und ich werde keinen Verbrenner mehr kaufen.@VQuaschning Zum Thema Mehrfamilienhäuser: Ich weiß aus eigener Erfahrung, das die Eigentümergemeinschaften das Laden in Tiefgaragen verbieten, weil sie befürchten, dass die elektrische Anlage das nicht aushält und sie ohne das Verbot ihren Versicherungsschutz verlieren. Die gesetzliche Regelung erlaubt es zwar, dass ein Mieter oder Eigentümer selbst eine Wallbox installieren lässt, aber der Aufwand ist sehr hoch (ggf. Lastmanagement, Erweiterungen oder Erneuerungen der Zählerschränke, ggf. Kapazität des Gebäudeanschlusses erhöhen) , wieder durch den Fokus auf 11KW-Ladelösungen. Das deutsche Elektrohandwerk hat gleich die Dollarzeichen in den Augen, da kommen schnell sechstellige Beträge zusammen. Und damit löst das wieder keine Probleme im Bestand, insbesondere nicht bei Mietwohnungen.
Im europäischen Ausland gibt es oft gar keine dreiphasigen Anschlüsse im Wohnbereich, da ist es vollständig normal, das zuhause mit 3,6kW oder 7,2kW einphasig geladen wird. Und die deutschen Autotester wundern sich dann immer, das Autos aus diesen Ländern dann nur aufpreispflichtig mit 11kW-Ladern ausgestattet werden.