"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet.
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Wahrscheinlich keine Neuigkeit, aber ich habe 15 Jahre über
die Lebenshilfe
familienentlastenden Dienst, Schulbegleitung und Freizeitbetreuung für Menschen im Autismus-Spektrum angeboten - allerdings in Landau/Pfalz.
Aber den Verein gibt es bundesweit und Autismus ist dort schon lang ein Spezialgebiet. Da solltet ihr auch bei euch eine Anlaufstelle finden können.
Und ja, Pubertät und damit einhergehende körperliche Kraft kann ein Thema sein - da seid ihr aber nicht allein. Fragt nach.Viel Glück, Kreativität und Aufmerksamkeit, Geduld, verständnisvolle Kontakte und fröhliche gemeinsame Stunden -
@7_Spatzen @michaelgiesler Grundsätzlich bietet Lebenshilfe alles an, was vom Staat bezahlt wird. Erfahrungsgemäß stellen sie dafür gerne unerfahrene Arbeitskräfte ein, die sie auch nicht weiter anlernen (kann nur vom örtlichen Verein sprechen, die sind ja nicht einheitlich). Die Qualität ihrer Angebote schwankt dementsprechend enorm. Ihr Engagement in Bezug auf Autismus ist auch sehr mit Vorsicht zu genießen - sie kommen eben aus der Hilfen zur Erziehung Ecke, und ihr Fokus liegt größtenteils auf Eltern von Autist*innen. Es ist dementsprechend kein Zufall, dass da auf Webseiten gerne schon mal das Wörtchen "Therapie" auftaucht.
Ferienfreizeit wird nicht staatlich gefördert, allenfalls "therapeutische" Freizeitangebote. Dementsprechend ist es eine absolute Ausnahme, wenn solche Angebote von der Lebenshilfe kommen.
(Ich will nicht einmal unbedingt die Lebenshilfe schlechtreden. Aber es gibt im sozialen Bereich zwei Arten von Vereinen. Die einen haben sich auf staatlich geförderten Leistungen spezialisiert - die können einigermaßen stabile Bezahlung anbieten, müssen sich aber den Bedingungen unterwerfen, zu denen der Staat Geld ausgibt. Die anderen müssen ständig um Finanzierung bangen, versuchen mit staatlicher Finanzierung von paar Projekten die Löcher in den anderen zu stopfen, beschäftigen die Leute oft prekär - können aber wichtige Arbeit so erledigen, wie sie es für richtig halten.)
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@7_Spatzen @michaelgiesler Grundsätzlich bietet Lebenshilfe alles an, was vom Staat bezahlt wird. Erfahrungsgemäß stellen sie dafür gerne unerfahrene Arbeitskräfte ein, die sie auch nicht weiter anlernen (kann nur vom örtlichen Verein sprechen, die sind ja nicht einheitlich). Die Qualität ihrer Angebote schwankt dementsprechend enorm. Ihr Engagement in Bezug auf Autismus ist auch sehr mit Vorsicht zu genießen - sie kommen eben aus der Hilfen zur Erziehung Ecke, und ihr Fokus liegt größtenteils auf Eltern von Autist*innen. Es ist dementsprechend kein Zufall, dass da auf Webseiten gerne schon mal das Wörtchen "Therapie" auftaucht.
Ferienfreizeit wird nicht staatlich gefördert, allenfalls "therapeutische" Freizeitangebote. Dementsprechend ist es eine absolute Ausnahme, wenn solche Angebote von der Lebenshilfe kommen.
(Ich will nicht einmal unbedingt die Lebenshilfe schlechtreden. Aber es gibt im sozialen Bereich zwei Arten von Vereinen. Die einen haben sich auf staatlich geförderten Leistungen spezialisiert - die können einigermaßen stabile Bezahlung anbieten, müssen sich aber den Bedingungen unterwerfen, zu denen der Staat Geld ausgibt. Die anderen müssen ständig um Finanzierung bangen, versuchen mit staatlicher Finanzierung von paar Projekten die Löcher in den anderen zu stopfen, beschäftigen die Leute oft prekär - können aber wichtige Arbeit so erledigen, wie sie es für richtig halten.)
Ja. Da muß ich mich korrigieren. Ich kann nur über die Lenbenshilfe in Landau/Pfalz berichtenn. Dort hat man mich vor 20 Jahren eingearbeitet und dann im 3-Wochen-Rhytmus fortgebildet, bei mir mit Schwerpunkt Autismus. Das kann ich nicht verallgemeinern. Beim nächsten Ortsverband, einem anderen Angebot, oder ein paar Monate später, kann es anders aussehen.
Was die Leistungen bzw. die Abrechnungen angeht, kann ich das von Janus dargestellte bestätigen. -
"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler Nun . Wäre vllt interessant zu wissen, ob das ein kommerzieller Anbieter ist. Oder eine ehrenamtlich organisierte Fahrt.
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"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler da sind Kirchens oft hilfreich.
@inklusion_ruhrbistum @letterus habt Ihr da Kontakte? -
@michaelgiesler
Ich glaube das Team leidet halt an Normalie...@michaelgiesler @Zeitreisender "Schwerstmehrfachnormal"
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@michaelgiesler da sind Kirchens oft hilfreich.
@inklusion_ruhrbistum @letterus habt Ihr da Kontakte?@benny @michaelgiesler @letterus In Essen gibt es die Menschenstadt. Die haben einen eigenen Reisekatalog. https://menschenstadt-essen.de
Sonst würde ich die EUTB anfragen. -
@michaelgiesler da sind Kirchens oft hilfreich.
@inklusion_ruhrbistum @letterus habt Ihr da Kontakte?@benny Er schreibt ja, dass alle Ferienfreizeiten bisher funktioniert haben. Da hab ich Hoffnung, dass es was wird.
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@benny Er schreibt ja, dass alle Ferienfreizeiten bisher funktioniert haben. Da hab ich Hoffnung, dass es was wird.
@inklusion_ruhrbistum danke

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@michaelgiesler Als ehemaliger Betreuer von Jugendfreizeiten ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Oft hat es da, je nach Träger, <4 Hauptamtliche und dann ein paar Ehrenamtliche Betreuer verschiedenen Alters. Das sind nicht immer Profis. Mal von der unsäglichen Formulierung "leidet unter" abgesehen ist es aber doch gut wenn dein Kind nicht zum Versuchsobjekt wird und man sagt "Wir können das nicht einschätzen, uns zu heiß" (hilft dir akut natürlich nix, aber pauschales Bashing auch nich)
Die Sache ist doch so, dass hier pauschal abgelehnt wurde, ohne auch nur nachzufragen, ob es denn überhaupt “zu heiß” werden würde.
Manchmal reichen doch schon kleine Zugeständnisse an sensorische Sensibilität. Zimmer am Ende des Gangs, wo es nachts leiser ist. Pausen zwischendurch. Das kann man doch abfragen, bevor man ablehnt!
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"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler das tut mir voll leid - wünsch euch viel Glück bei der Suche!
Weils in den Kommentaren viel um die Einrichtung, die abgelehnt hat geht - in ganz vielen (leider sehr neurotypisch normierten) Grundausbildungen ist Autismus ein Mini-Teil. Individuelle Weiterbildungen hängen ja erst recht wieder vom Interesse/individueller Auseinandersetzung ab. Es bräuchte eine viel stärkere Verankerung von Neurodivergenz in den Lehrplänen aller pädagogischen Ausbildungen -
"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler Ich habe als Jugendlicher und junger Erwachsener lange Jugendfreizeiten begleitet. Wir waren ein Team mit einem Hauptamtlichen und einigen ehrenamtlichen Erwachsenen. Es waren immer Kinder mit unterschiedlichen Handycaps dabei bis hin zu einer Spastikerin - Zeltfreizeit! Es waren andere Zeiten. Ich könnte heute ohne jemanden zu kennen nicht einschätzen, was erwartet und wie reagiert wird, wenn Dinge nicht 100%ig laufen. Als Hauptamtlicher musst du deine Ehrenamtlichen schützen.
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@michaelgiesler Ich habe als Jugendlicher und junger Erwachsener lange Jugendfreizeiten begleitet. Wir waren ein Team mit einem Hauptamtlichen und einigen ehrenamtlichen Erwachsenen. Es waren immer Kinder mit unterschiedlichen Handycaps dabei bis hin zu einer Spastikerin - Zeltfreizeit! Es waren andere Zeiten. Ich könnte heute ohne jemanden zu kennen nicht einschätzen, was erwartet und wie reagiert wird, wenn Dinge nicht 100%ig laufen. Als Hauptamtlicher musst du deine Ehrenamtlichen schützen.
@michaelgiesler Es hat also nicht allein mit den Kindern, sondern u.U. mit den Haltungen von Eltern in der Vergangenheit zu tun. Deswegen wäre es wichtig, da nochmal direkt ins Gespräch zu gehen. Die Tendenz in unserer Gesellschaft geht hin zu absoluter Risikovermeidung ... Leider.
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A alsternerd@akkoma.alster.space shared this topic
S svenja@mstdn.games shared this topic
E energisch_@troet.cafe shared this topic
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"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler hi, wie ausgeprägt ist der AUT? Meiner hat AutAds er ist in der Freiwilligen Feuerwehr und liebt es dort auf die Freizeiten zu gehen.
Ansonsten gibt es bei uns am Bodensee viele Angebote wie im Donautal auch. Befürchte ist aber zu weit weg.
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@7_Spatzen @michaelgiesler Grundsätzlich bietet Lebenshilfe alles an, was vom Staat bezahlt wird. Erfahrungsgemäß stellen sie dafür gerne unerfahrene Arbeitskräfte ein, die sie auch nicht weiter anlernen (kann nur vom örtlichen Verein sprechen, die sind ja nicht einheitlich). Die Qualität ihrer Angebote schwankt dementsprechend enorm. Ihr Engagement in Bezug auf Autismus ist auch sehr mit Vorsicht zu genießen - sie kommen eben aus der Hilfen zur Erziehung Ecke, und ihr Fokus liegt größtenteils auf Eltern von Autist*innen. Es ist dementsprechend kein Zufall, dass da auf Webseiten gerne schon mal das Wörtchen "Therapie" auftaucht.
Ferienfreizeit wird nicht staatlich gefördert, allenfalls "therapeutische" Freizeitangebote. Dementsprechend ist es eine absolute Ausnahme, wenn solche Angebote von der Lebenshilfe kommen.
(Ich will nicht einmal unbedingt die Lebenshilfe schlechtreden. Aber es gibt im sozialen Bereich zwei Arten von Vereinen. Die einen haben sich auf staatlich geförderten Leistungen spezialisiert - die können einigermaßen stabile Bezahlung anbieten, müssen sich aber den Bedingungen unterwerfen, zu denen der Staat Geld ausgibt. Die anderen müssen ständig um Finanzierung bangen, versuchen mit staatlicher Finanzierung von paar Projekten die Löcher in den anderen zu stopfen, beschäftigen die Leute oft prekär - können aber wichtige Arbeit so erledigen, wie sie es für richtig halten.)
@Newstrujew
Kann ich leider nur bestätigen. Meine Cousine betreut als Sozialarbeiterin bei der Lebenshilfe Limburg autistische Kinder, und mir dreht sich oft allein schon bei ihren Erzählungen der Magen um, was "sie alles Schönes mit den Kindern unternimmt, um sie *therapeutisch* aus dem Schneckenhaus rauszulocken
". Das sind all die "tollen" lauten, stressigen Dinge, die für mich als autistisches Kind der blanke Horror waren - und heute erst recht
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Die Sache ist doch so, dass hier pauschal abgelehnt wurde, ohne auch nur nachzufragen, ob es denn überhaupt “zu heiß” werden würde.
Manchmal reichen doch schon kleine Zugeständnisse an sensorische Sensibilität. Zimmer am Ende des Gangs, wo es nachts leiser ist. Pausen zwischendurch. Das kann man doch abfragen, bevor man ablehnt!
@michaelgiesler @erdstern Kann man fragen, wenn man von diesem Spektrum weiß. Wer sich nie wirklich mit Autismus, ADHS und anderem Krams beschäftigt hat kann "es ist ein Spektrum" nicht so wirklich fassen. Da hat man ggf halt nur das Bild vom absoluten Extrem und nicht von der beschriebenen Art. Und dann verstehe ich das Muffensausen schon, wer weiß was bei der Gruppe sonst noch so ansteht
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@michaelgiesler @erdstern Kann man fragen, wenn man von diesem Spektrum weiß. Wer sich nie wirklich mit Autismus, ADHS und anderem Krams beschäftigt hat kann "es ist ein Spektrum" nicht so wirklich fassen. Da hat man ggf halt nur das Bild vom absoluten Extrem und nicht von der beschriebenen Art. Und dann verstehe ich das Muffensausen schon, wer weiß was bei der Gruppe sonst noch so ansteht
Dann ist das ein Armutszeugnis.
Wir reden ja hier nicht von einem Elektrogerätehandel oder Gärtnereifachbetrieb. Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich auch ein bisschen was darüber wissen. So exotisch sind wir nun auch wieder nicht, dass es als Spezialfall angesehen werden muss, dass mal eins von uns - vielleicht auch unerkannt - mit dabei ist.
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"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler
ich würde sehr die Pfadfinder empfehlen. weniger für ne einzelne Freizeit, als für langfristig Freizeiten und gemeinsame Aktionen. Die pfadis, egal ob kirchlich oder bündisch sind meist sehr motivierte Leitende, die Lust haben, allen Kindern und jugendlichen Platz zu bieten.
Das kann man über viele andere kommerzielle und nichtkommerzielle Träger leider nicht sagen. -
"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.
PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.
@michaelgiesler pfadfinder immer ne gute option, aber da wäre es wichtig erstmal regelmäßig zu den gruppenstunden zu gehen, bevor man mit auf lager fährt.
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Dann ist das ein Armutszeugnis.
Wir reden ja hier nicht von einem Elektrogerätehandel oder Gärtnereifachbetrieb. Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich auch ein bisschen was darüber wissen. So exotisch sind wir nun auch wieder nicht, dass es als Spezialfall angesehen werden muss, dass mal eins von uns - vielleicht auch unerkannt - mit dabei ist.
@michaelgiesler @erdstern Ich sage nicht es ist gut so! Zugegeben, meine Jugendleiterausbildung ist auch 20 Jahre her und hab das so ca 4-5 Jahre gemacht. Ich kann mir nur vorstellen, dass der Trend auch hier eher ist, dass wenig jüngere Teamer zur Verfügung stehen und eher Ältere und es im ehrenamtlichen Bereich Fortbildungen jenseits des Standards "Gruppendynamiken verstehen" a) angeboten und b) überhaupt besucht werden (können). Kostet die Leute ja auch Zeit und Geld neben dem Beruf
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Dann ist das ein Armutszeugnis.
Wir reden ja hier nicht von einem Elektrogerätehandel oder Gärtnereifachbetrieb. Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich auch ein bisschen was darüber wissen. So exotisch sind wir nun auch wieder nicht, dass es als Spezialfall angesehen werden muss, dass mal eins von uns - vielleicht auch unerkannt - mit dabei ist.
Und mal ehrlich: was du als “Extrembild” im Kopf hast, ist vielleicht ein autistischer Mensch im absoluten Meltdown, völliger Überforderung und sensorischem Zusammenbruch. Eine Situation, zu der es NIE kommen müsste, wenn früh genug die Zeichen erkannt UND respektiert werden.
Das entsteht nicht im luftleeren Raum. Es hat Bedingungen, die sich vermeiden lassen. Wir wissen selbst meist ganz gut, was wir brauchen, es muss uns dann nur auch geglaubt und gewährt werden!