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  3. "Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet.

"Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet.

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autismusinklusion
59 Beiträge 28 Kommentatoren 4 Aufrufe
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  • B brewbart@troet.cafe

    @michaelgiesler Als ehemaliger Betreuer von Jugendfreizeiten ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Oft hat es da, je nach Träger, <4 Hauptamtliche und dann ein paar Ehrenamtliche Betreuer verschiedenen Alters. Das sind nicht immer Profis. Mal von der unsäglichen Formulierung "leidet unter" abgesehen ist es aber doch gut wenn dein Kind nicht zum Versuchsobjekt wird und man sagt "Wir können das nicht einschätzen, uns zu heiß" (hilft dir akut natürlich nix, aber pauschales Bashing auch nich)

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    schrieb zuletzt editiert von
    #42

    @brewbart @michaelgiesler

    Die Sache ist doch so, dass hier pauschal abgelehnt wurde, ohne auch nur nachzufragen, ob es denn überhaupt “zu heiß” werden würde.

    Manchmal reichen doch schon kleine Zugeständnisse an sensorische Sensibilität. Zimmer am Ende des Gangs, wo es nachts leiser ist. Pausen zwischendurch. Das kann man doch abfragen, bevor man ablehnt!

    B 1 Antwort Letzte Antwort
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    • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

      "Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
      Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.

      Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.

      PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.

      #Autismus #Inklusion

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      schrieb zuletzt editiert von
      #43

      @michaelgiesler das tut mir voll leid - wünsch euch viel Glück bei der Suche!
      Weils in den Kommentaren viel um die Einrichtung, die abgelehnt hat geht - in ganz vielen (leider sehr neurotypisch normierten) Grundausbildungen ist Autismus ein Mini-Teil. Individuelle Weiterbildungen hängen ja erst recht wieder vom Interesse/individueller Auseinandersetzung ab. Es bräuchte eine viel stärkere Verankerung von Neurodivergenz in den Lehrplänen aller pädagogischen Ausbildungen

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      • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

        "Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
        Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.

        Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.

        PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.

        #Autismus #Inklusion

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        #44

        @michaelgiesler Ich habe als Jugendlicher und junger Erwachsener lange Jugendfreizeiten begleitet. Wir waren ein Team mit einem Hauptamtlichen und einigen ehrenamtlichen Erwachsenen. Es waren immer Kinder mit unterschiedlichen Handycaps dabei bis hin zu einer Spastikerin - Zeltfreizeit! Es waren andere Zeiten. Ich könnte heute ohne jemanden zu kennen nicht einschätzen, was erwartet und wie reagiert wird, wenn Dinge nicht 100%ig laufen. Als Hauptamtlicher musst du deine Ehrenamtlichen schützen.

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        • mpblkclp@bildung.socialM mpblkclp@bildung.social

          @michaelgiesler Ich habe als Jugendlicher und junger Erwachsener lange Jugendfreizeiten begleitet. Wir waren ein Team mit einem Hauptamtlichen und einigen ehrenamtlichen Erwachsenen. Es waren immer Kinder mit unterschiedlichen Handycaps dabei bis hin zu einer Spastikerin - Zeltfreizeit! Es waren andere Zeiten. Ich könnte heute ohne jemanden zu kennen nicht einschätzen, was erwartet und wie reagiert wird, wenn Dinge nicht 100%ig laufen. Als Hauptamtlicher musst du deine Ehrenamtlichen schützen.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #45

          @michaelgiesler Es hat also nicht allein mit den Kindern, sondern u.U. mit den Haltungen von Eltern in der Vergangenheit zu tun. Deswegen wäre es wichtig, da nochmal direkt ins Gespräch zu gehen. Die Tendenz in unserer Gesellschaft geht hin zu absoluter Risikovermeidung ... Leider.

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          • alsternerd@akkoma.alster.spaceA alsternerd@akkoma.alster.space shared this topic
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          • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

            "Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
            Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.

            Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.

            PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.

            #Autismus #Inklusion

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            schrieb zuletzt editiert von
            #46

            @michaelgiesler hi, wie ausgeprägt ist der AUT? Meiner hat AutAds er ist in der Freiwilligen Feuerwehr und liebt es dort auf die Freizeiten zu gehen.

            Ansonsten gibt es bei uns am Bodensee viele Angebote wie im Donautal auch. Befürchte ist aber zu weit weg.

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            • newstrujew@autistics.lifeN newstrujew@autistics.life

              @7_Spatzen @michaelgiesler Grundsätzlich bietet Lebenshilfe alles an, was vom Staat bezahlt wird. Erfahrungsgemäß stellen sie dafür gerne unerfahrene Arbeitskräfte ein, die sie auch nicht weiter anlernen (kann nur vom örtlichen Verein sprechen, die sind ja nicht einheitlich). Die Qualität ihrer Angebote schwankt dementsprechend enorm. Ihr Engagement in Bezug auf Autismus ist auch sehr mit Vorsicht zu genießen - sie kommen eben aus der Hilfen zur Erziehung Ecke, und ihr Fokus liegt größtenteils auf Eltern von Autist*innen. Es ist dementsprechend kein Zufall, dass da auf Webseiten gerne schon mal das Wörtchen "Therapie" auftaucht.

              Ferienfreizeit wird nicht staatlich gefördert, allenfalls "therapeutische" Freizeitangebote. Dementsprechend ist es eine absolute Ausnahme, wenn solche Angebote von der Lebenshilfe kommen.

              (Ich will nicht einmal unbedingt die Lebenshilfe schlechtreden. Aber es gibt im sozialen Bereich zwei Arten von Vereinen. Die einen haben sich auf staatlich geförderten Leistungen spezialisiert - die können einigermaßen stabile Bezahlung anbieten, müssen sich aber den Bedingungen unterwerfen, zu denen der Staat Geld ausgibt. Die anderen müssen ständig um Finanzierung bangen, versuchen mit staatlicher Finanzierung von paar Projekten die Löcher in den anderen zu stopfen, beschäftigen die Leute oft prekär - können aber wichtige Arbeit so erledigen, wie sie es für richtig halten.)

              isabelle_vannier@literatur.socialI This user is from outside of this forum
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              isabelle_vannier@literatur.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #47

              @Newstrujew
              Kann ich leider nur bestätigen. Meine Cousine betreut als Sozialarbeiterin bei der Lebenshilfe Limburg autistische Kinder, und mir dreht sich oft allein schon bei ihren Erzählungen der Magen um, was "sie alles Schönes mit den Kindern unternimmt, um sie *therapeutisch* aus dem Schneckenhaus rauszulocken🤡". Das sind all die "tollen" lauten, stressigen Dinge, die für mich als autistisches Kind der blanke Horror waren - und heute erst recht😓

              @7_Spatzen @michaelgiesler

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

                @brewbart @michaelgiesler

                Die Sache ist doch so, dass hier pauschal abgelehnt wurde, ohne auch nur nachzufragen, ob es denn überhaupt “zu heiß” werden würde.

                Manchmal reichen doch schon kleine Zugeständnisse an sensorische Sensibilität. Zimmer am Ende des Gangs, wo es nachts leiser ist. Pausen zwischendurch. Das kann man doch abfragen, bevor man ablehnt!

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                brewbart@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #48

                @michaelgiesler @erdstern Kann man fragen, wenn man von diesem Spektrum weiß. Wer sich nie wirklich mit Autismus, ADHS und anderem Krams beschäftigt hat kann "es ist ein Spektrum" nicht so wirklich fassen. Da hat man ggf halt nur das Bild vom absoluten Extrem und nicht von der beschriebenen Art. Und dann verstehe ich das Muffensausen schon, wer weiß was bei der Gruppe sonst noch so ansteht

                erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                • B brewbart@troet.cafe

                  @michaelgiesler @erdstern Kann man fragen, wenn man von diesem Spektrum weiß. Wer sich nie wirklich mit Autismus, ADHS und anderem Krams beschäftigt hat kann "es ist ein Spektrum" nicht so wirklich fassen. Da hat man ggf halt nur das Bild vom absoluten Extrem und nicht von der beschriebenen Art. Und dann verstehe ich das Muffensausen schon, wer weiß was bei der Gruppe sonst noch so ansteht

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                  erdstern@nrw.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #49

                  @brewbart @michaelgiesler

                  Dann ist das ein Armutszeugnis.

                  Wir reden ja hier nicht von einem Elektrogerätehandel oder Gärtnereifachbetrieb. Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich auch ein bisschen was darüber wissen. So exotisch sind wir nun auch wieder nicht, dass es als Spezialfall angesehen werden muss, dass mal eins von uns - vielleicht auch unerkannt - mit dabei ist.

                  B erdstern@nrw.socialE 2 Antworten Letzte Antwort
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                  • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                    "Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
                    Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.

                    Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.

                    PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.

                    #Autismus #Inklusion

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                    jakob_thoboell@kirche.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #50

                    @michaelgiesler
                    ich würde sehr die Pfadfinder empfehlen. weniger für ne einzelne Freizeit, als für langfristig Freizeiten und gemeinsame Aktionen. Die pfadis, egal ob kirchlich oder bündisch sind meist sehr motivierte Leitende, die Lust haben, allen Kindern und jugendlichen Platz zu bieten.
                    Das kann man über viele andere kommerzielle und nichtkommerzielle Träger leider nicht sagen.

                    saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                      "Sie haben in der Anmeldung angegeben, dass Ihr Kind unter Autismus leidet. Wir haben uns im Team beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das nicht handhaben können. Wir müssen Ihnen die Ferienfreizeit leider absagen."
                      Schwupps - Anzahlung zurücküberwiesen.

                      Kennt jemand Ferienfreizeiten für 14-jährige Autisten? Sonst hängt das Kind sechs Wochen in seinem Zimmer und sieht kein Licht.

                      PS. Bisher haben ALLE Ferienfreizeiten überraschenderweise IMMER funktioniert.

                      #Autismus #Inklusion

                      kate@social.treehouse.systemsK This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #51

                      @michaelgiesler pfadfinder immer ne gute option, aber da wäre es wichtig erstmal regelmäßig zu den gruppenstunden zu gehen, bevor man mit auf lager fährt.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

                        @brewbart @michaelgiesler

                        Dann ist das ein Armutszeugnis.

                        Wir reden ja hier nicht von einem Elektrogerätehandel oder Gärtnereifachbetrieb. Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich auch ein bisschen was darüber wissen. So exotisch sind wir nun auch wieder nicht, dass es als Spezialfall angesehen werden muss, dass mal eins von uns - vielleicht auch unerkannt - mit dabei ist.

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                        brewbart@troet.cafe
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #52

                        @michaelgiesler @erdstern Ich sage nicht es ist gut so! Zugegeben, meine Jugendleiterausbildung ist auch 20 Jahre her und hab das so ca 4-5 Jahre gemacht. Ich kann mir nur vorstellen, dass der Trend auch hier eher ist, dass wenig jüngere Teamer zur Verfügung stehen und eher Ältere und es im ehrenamtlichen Bereich Fortbildungen jenseits des Standards "Gruppendynamiken verstehen" a) angeboten und b) überhaupt besucht werden (können). Kostet die Leute ja auch Zeit und Geld neben dem Beruf

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                        • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

                          @brewbart @michaelgiesler

                          Dann ist das ein Armutszeugnis.

                          Wir reden ja hier nicht von einem Elektrogerätehandel oder Gärtnereifachbetrieb. Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich auch ein bisschen was darüber wissen. So exotisch sind wir nun auch wieder nicht, dass es als Spezialfall angesehen werden muss, dass mal eins von uns - vielleicht auch unerkannt - mit dabei ist.

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                          erdstern@nrw.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #53

                          @brewbart @michaelgiesler

                          Und mal ehrlich: was du als “Extrembild” im Kopf hast, ist vielleicht ein autistischer Mensch im absoluten Meltdown, völliger Überforderung und sensorischem Zusammenbruch. Eine Situation, zu der es NIE kommen müsste, wenn früh genug die Zeichen erkannt UND respektiert werden.

                          Das entsteht nicht im luftleeren Raum. Es hat Bedingungen, die sich vermeiden lassen. Wir wissen selbst meist ganz gut, was wir brauchen, es muss uns dann nur auch geglaubt und gewährt werden!

                          B 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

                            @brewbart @michaelgiesler

                            Und mal ehrlich: was du als “Extrembild” im Kopf hast, ist vielleicht ein autistischer Mensch im absoluten Meltdown, völliger Überforderung und sensorischem Zusammenbruch. Eine Situation, zu der es NIE kommen müsste, wenn früh genug die Zeichen erkannt UND respektiert werden.

                            Das entsteht nicht im luftleeren Raum. Es hat Bedingungen, die sich vermeiden lassen. Wir wissen selbst meist ganz gut, was wir brauchen, es muss uns dann nur auch geglaubt und gewährt werden!

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                            brewbart@troet.cafe
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #54

                            @michaelgiesler @erdstern Jop, mir persönlich ist das klar 😉 Ich möchte nur hinweisen, dass das gut und gerne das "typische" Bild ist wenn man es nicht besser weiß / nie drüber nachgedacht hat. Generell ist die Frage "Was brauchst du?" Ein viel zu selten genutztes Werkzeug. Hätten sie dich das gefragt, unterstelle ich mal die Antwort wäre "Achso, nur das? Das geht klar" gewesen

                            erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • B brewbart@troet.cafe

                              @michaelgiesler @erdstern Jop, mir persönlich ist das klar 😉 Ich möchte nur hinweisen, dass das gut und gerne das "typische" Bild ist wenn man es nicht besser weiß / nie drüber nachgedacht hat. Generell ist die Frage "Was brauchst du?" Ein viel zu selten genutztes Werkzeug. Hätten sie dich das gefragt, unterstelle ich mal die Antwort wäre "Achso, nur das? Das geht klar" gewesen

                              erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
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                              erdstern@nrw.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #55

                              @brewbart @michaelgiesler

                              Ich finde nicht, dass es in irgend einer Weise hilfreich ist, hier Erklärungen und Entschuldigungen für diskriminierendes Verhalten zu finden.

                              Ich finde, das sollte zuallererst klar als solches erkannt und benannt werden.

                              Auch als Rückmeldung an die betreffende Stelle, damit sie eine Chance haben, das zu verbessern. Die kann dann gern intern versuchen, die Ursachen für das diskriminierende Verhalten zu finden, um sie auszuräumen.

                              erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

                                @brewbart @michaelgiesler

                                Ich finde nicht, dass es in irgend einer Weise hilfreich ist, hier Erklärungen und Entschuldigungen für diskriminierendes Verhalten zu finden.

                                Ich finde, das sollte zuallererst klar als solches erkannt und benannt werden.

                                Auch als Rückmeldung an die betreffende Stelle, damit sie eine Chance haben, das zu verbessern. Die kann dann gern intern versuchen, die Ursachen für das diskriminierende Verhalten zu finden, um sie auszuräumen.

                                erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
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                                erdstern@nrw.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #56

                                @brewbart @michaelgiesler

                                Und das wäre auch für das Kind wichtig, IMO.

                                Die Beziehung zu meiner Mutter wurde irreparabel beschädigt, als ich als Grundschulkind bei ihr Schutz und Unterstützung suchte, weil die anderen Kinder in der Klasse so gemein zu mir waren. Und sie in Schuldumkehr nur lapidar sagte “na, dann musst du dich halt wehren”.

                                Es wäre wichtig für mich gewesen, das Gefühl, dass mir Unrecht widerfährt, bestätigt zu bekommen, anstatt das Signal, dass mit mir was nicht stimmt.

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                                  @michaelgiesler
                                  ich würde sehr die Pfadfinder empfehlen. weniger für ne einzelne Freizeit, als für langfristig Freizeiten und gemeinsame Aktionen. Die pfadis, egal ob kirchlich oder bündisch sind meist sehr motivierte Leitende, die Lust haben, allen Kindern und jugendlichen Platz zu bieten.
                                  Das kann man über viele andere kommerzielle und nichtkommerzielle Träger leider nicht sagen.

                                  saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
                                  saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
                                  saupreiss@pfalz.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #57

                                  @jakob_thoboell

                                  Ich wünschte, dass könne man über alle Stämme sagen, wäre aber leider auch kaum die Wahrheit. 😐

                                  (Das möchte ich jetzt nicht als Schuss gegen Pfadis verstanden wissen. Ist halt schwankend.)

                                  @michaelgiesler

                                  jakob_thoboell@kirche.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                                    @jakob_thoboell

                                    Ich wünschte, dass könne man über alle Stämme sagen, wäre aber leider auch kaum die Wahrheit. 😐

                                    (Das möchte ich jetzt nicht als Schuss gegen Pfadis verstanden wissen. Ist halt schwankend.)

                                    @michaelgiesler

                                    jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
                                    jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
                                    jakob_thoboell@kirche.social
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #58

                                    @Saupreiss
                                    das gilt leider bei jedem Träger. Bei den großen Bünden kann ich zumindest sagen, dass fast alle Arbeit aus Ehrenamt und Leidenschaft kommt. Und das die Leitliniennund Grundsätze Inklusion fordern.
                                    @michaelgiesler

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                                    • wando@troet.cafeW wando@troet.cafe

                                      @pink161 ja, 'die Falken' wollte ich auch sagen. Freundschaft!
                                      @michaelgiesler

                                      pink161@norden.socialP This user is from outside of this forum
                                      pink161@norden.socialP This user is from outside of this forum
                                      pink161@norden.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #59

                                      @Wando Freundschaft ✊

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