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  3. An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

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  • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

    @Martin_Beck
    Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
    @smial @OrntLaOkro @rpolenz

    billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
    billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
    billiglarper@rollenspiel.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #134

    @jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

    Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.

    Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.

    Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.

    M 1 Antwort Letzte Antwort
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    • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

      @jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

      Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.

      Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.

      Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.

      M This user is from outside of this forum
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      martin_beck@mastodon.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #135

      @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

      Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

      Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

      jakob_thoboell@kirche.socialJ billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
      0
      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

        @rpolenz

        Mir klingt das vom Ton her danach, auch wenn es vielleicht anders gemeint war.

        Ich habe Ihnen aber auch eine ernsthafte Antwort gegeben.

        Nebenbei:

        Ich habe 20 Jahre im Ausland gelebt und wenn mich nicht vor 2 Jahren persönliche Gründe zurückgebracht hätten, wäre ich nicht wiedergekommen, obwohl ich viel an Deutschland mag.

        Wenn der Klassenkampf von oben so weitergeht, graut mir ob der Zukunft meiner Kinder, die jetzt in der Oberschule sind.

        majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
        majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
        majortom@kolektiva.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #136

        @mina @rpolenz
        Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

        Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
        Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
        Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
        Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

        mina@berlin.socialM majortom@kolektiva.socialM 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

          holgintheair@det.socialH This user is from outside of this forum
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          holgintheair@det.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #137

          @rpolenz
          1. Warum sollte es auch nur ein einziges geben müssen?
          2. irrelevant, weil jetzt in diesem Alter am Leben.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

            An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

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            skaphle@social.tchncs.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #138

            @rpolenz 1. Nein, 2. Nein. Ich lebe gerne im Jetzt, trotz Allem.

            Aber das ändert nichts daran, dass der Wohlstand in Deutschland nur möglich war durch die koloniale Ausbeutung des globalen Südens und der Natur. Dieser Wohlstand kommt seit Jahrzehnten bei immer weniger Deutschen an, und wird in den nächsten 10-20 Jahren auch absolut abnehmen, wenn die Katastrophen uns auch hier einholen.

            7/9 planetare Grenzen sind überschritten. Der Erdüberlastungstag liegt in Deutschland am 3. Mai.

            Dass es uns in Deutschland vergleichsweise gut geht ist keine hervorragende "Leistung", mit der wir uns an den Haaren aus dem Sumpf gezogen haben, sondern eine im Detail ziemlich gewaltvolle Umverteilung aus dem globalen Süden, nichtmenschlicher Geschöpfe und auch unseren "eigenen" zukünftigen Generation.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

              An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

              lakritze@mainz.socialL This user is from outside of this forum
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              lakritze@mainz.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #139

              @rpolenz Länder ... Ich glaube, die interessantere Frage in dem Zusammenhang wäre, in welchem System wir lieber leben würden. Wir können sehen, daß es mit dem Kapitalismus in eine ungute Richtung geht; aber was wäre eine Alternative?

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

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                lakritze@mainz.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #140

                @rpolenz Davon ab: Auch als privilegierte Europäerin darf man schlimm finden, daß an den Außengrenzen Unmenschlichkeit herrscht, Regierungen ihre Schutzversprechen nicht einhalten, Ungleichheit forcieren und Klimapolitik zurückdrehen. Oder daß vor allem rechtslastige Politik die Intelligenz beleidigt -- von hocheffizienten Verbrennern bis zu kriminellen Ausländern und Windrädern der Schande ...

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                • majortom@kolektiva.socialM majortom@kolektiva.social

                  @mina @rpolenz
                  Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

                  Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
                  Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
                  Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
                  Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

                  mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                  mina@berlin.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #141

                  @majortom

                  Genau so, wie du es schreibst!

                  Da ist so ein paternalistisches "Ihr undankbaren Blagen wisst ja gar nicht, wie gut ihr es habt" mit.

                  Klar möchte niemand von uns etwa die Kriegs- oder Nachkriegszeit erleben.

                  Oder etwa in den 60ern sich als Gastarbeiter in einem Land, das dich nicht will, halb zu Tode schuften.

                  Ändert aber nichts daran, dass es aktuell schreckliche Missstände gibt.

                  @rpolenz

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • majortom@kolektiva.socialM majortom@kolektiva.social

                    @mina @rpolenz
                    Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

                    Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
                    Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
                    Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
                    Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #142

                    @mina @rpolenz
                    So eine Frage entspringt im Kern dem Wunsch mach Verdrängung, der Unfähigkeit zu trauern, und auch dem Unwillen Trauer als Lösung zu begreifen. Da ist ein impliziter Vorwurf nicht realisieren zu wollen wie gut das Leben in D. sei, bei gleichzeitigem selbst Nicht-realisieren-wollen, dass wir bis zum Hals in der Scheiße stehen.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • M martin_beck@mastodon.de

                      @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

                      Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

                      Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

                      jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                      jakob_thoboell@kirche.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #143

                      @Martin_Beck
                      Als Klimaphysiker halte ich die Grundidee von aktienfinanziertet Altersvorsorge für Unsinn. Dieses Konzept wettet auf Wirtschaftswachstum.
                      - Endloses Wachstum in einer endlichen Welt verletzt physikalische Grundsätze (abgesehen von der Entropie...)

                      - Angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Zukunftsprojektionen halte ich die Wette auf die Stabilität unserer Europäischen Wirtschaft für unplausibel.

                      @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                      M 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                        @Martin_Beck
                        Als Klimaphysiker halte ich die Grundidee von aktienfinanziertet Altersvorsorge für Unsinn. Dieses Konzept wettet auf Wirtschaftswachstum.
                        - Endloses Wachstum in einer endlichen Welt verletzt physikalische Grundsätze (abgesehen von der Entropie...)

                        - Angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Zukunftsprojektionen halte ich die Wette auf die Stabilität unserer Europäischen Wirtschaft für unplausibel.

                        @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                        M This user is from outside of this forum
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                        martin_beck@mastodon.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #144

                        @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                        jakob_thoboell@kirche.socialJ 3 Antworten Letzte Antwort
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                        • M martin_beck@mastodon.de

                          @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                          jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                          jakob_thoboell@kirche.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #145

                          @Martin_Beck
                          Gut, dass mein zweiter Punkt direkt ignoriert wurde. Vergleiche dazu Munich Re, die sinngemäß sagten, dass die Deutsche Volkswirtschaft schon 2030 mit einem Ereignis wie dem Ahrtal-Hochwasser nicht mehr fertig würde. Dazu die Klimaprojektionen, die eine Häufung solcher Ereignisse als signifikante Ergebnisse zeigen.
                          @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • M martin_beck@mastodon.de

                            @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                            jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                            jakob_thoboell@kirche.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #146

                            @Martin_Beck
                            die Realität zeigt im ubrigen, dass bezogen auf die aktuell real existierenden Spielarten des Kapitalismus noch keine Gesellschaft es geschafft hat, Nachhaltiges Wachstum zu realisieren. Bis dahin sind leider alle Gegenvorschläge, so interessant ich sie finde, graue Theorie.
                            @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • M martin_beck@mastodon.de

                              @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                              jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #147

                              @Martin_Beck
                              im übrjgen falle ich als Wiss. Mitarbeiter in die Kategorie derer, die es sich nicht leisten können, in Aktien zu investieren.
                              @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                              M 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                                @Martin_Beck
                                im übrjgen falle ich als Wiss. Mitarbeiter in die Kategorie derer, die es sich nicht leisten können, in Aktien zu investieren.
                                @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                M This user is from outside of this forum
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                                martin_beck@mastodon.de
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #148

                                @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sparpläne kann man schon ab 25€ monatlich einstellen und damit beispielsweise breit gestreute Welt-ETFs besparen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • M martin_beck@mastodon.de

                                  @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

                                  Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

                                  Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

                                  billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #149

                                  @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                  Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                                  https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                                  Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                                  Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

                                  M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                                  • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                    @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                    Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                                    https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                                    Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                                    Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #150

                                    @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Richtig, weswegen auch ganz am Anfang die Umgestaltung der deutschen Steuerarchitektur stehen muss - weg vom Zwei-Säulen-Modell aus Arbeit und Konsum und hin zum Drei-Säulen-Modell aus Vermögen, Arbeit und Konsum. Dann kann die Belastung von Arbeit gesenkt werden, so dass den Leuten mehr Netto vom Brutto bleibt. Und dann muss man Anreize schaffen, dass dieses Netto zumindest zum Teil in Vermögensaufbau und Altersvorsorge fließt.

                                    Viel zu tun.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                      @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                      Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                                      https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                                      Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                                      Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

                                      billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #151

                                      @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                      Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

                                      Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

                                      Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
                                      https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

                                      M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                                      • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                        Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

                                        Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

                                        Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
                                        https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #152

                                        @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Ja, die Geschichte kenne ich, das ist halt auch hart dumm. Wer auf so riskante Vermögenswerte setzt und dabei nicht einmal diversifiziert, hat halt auch den Schuss nicht gehört (respektive am Kapitalmarkt nix zu suchen). Aber so funktioniert ja auch seriöser Vermögensaufbau nicht.

                                        billiglarper@rollenspiel.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                          @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                          Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

                                          Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

                                          Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
                                          https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #153

                                          @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                          Und wir sind uns glaub einig, dass der sauberste Weg weg vom Umlagesystem wäre. Was ja auch durchaus schrittweise ginge.

                                          Etwa durch Steuern auf den Kapitalmarkt, die dann für die Altersversorgung verwendet werden.

                                          Das würde auch die Entscheidung zwischen "Besteuern von Arbeit" und "Besteuern des Kapitalmarkts" transparenz und demokratisch machen.

                                          Und sich eben nicht hinter dem Märchen von individueller Verantwortlichkeit verstecken.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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