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  3. Bin gleich lange im Flieger.

Bin gleich lange im Flieger.

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rente
163 Beiträge 56 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

    @AwetTesfaiesus Mir wurde gesagt: kaufe Aktien. Nach 2 Jahren Haltezeit ist der Gewinn beim Verkauf steuerfrei. Hilft bei der Rente. Das wurde dann geändert. Jetzt muss ich nicht nur 42% Einkommensteuer bei der Zuteilung von Belegschaftsaktien zahlen sondern auch noch 25% Kapitalertragssteuer beim Verkauf.

    lars@fedihub.spaceL This user is from outside of this forum
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    lars@fedihub.space
    schrieb zuletzt editiert von
    #34

    @AwetTesfaiesus@mastodon.social @jwildeboer@social.wildeboer.net da bleibt ja nix mehr über 😞

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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      Bin gleich lange im Flieger.

      Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

      Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

      Lese das dann ab morgen früh.

      jens_van_der_kreet@hessen.socialJ This user is from outside of this forum
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      jens_van_der_kreet@hessen.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #35

      @AwetTesfaiesus Wir haben ein gutes Rentensystem. Im Jahr 2044 wird der geburtenstärkste Jahrgang der Geschichte 80 Jahre alt sein. Viele von denen sind dann schon tot. Das sind von jetzt ab nur 18 Jahre. Die sitzen wir locker aus. Ich habe keine Lust, länger zu arbeiten. Ich habe mir meinen Beruf nicht ausgesucht. Ich musste ihn machen, weil nach meinem Abschluss Wirtschaftskrise war und alle Boomer*innen den Arbeitsmarkt gefüllt hatten. Ich habe keine Aufstiegsmöglichkeit. 1/2

      jens_van_der_kreet@hessen.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
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      • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

        @AwetTesfaiesus Mir wurde gesagt: kaufe Aktien. Nach 2 Jahren Haltezeit ist der Gewinn beim Verkauf steuerfrei. Hilft bei der Rente. Das wurde dann geändert. Jetzt muss ich nicht nur 42% Einkommensteuer bei der Zuteilung von Belegschaftsaktien zahlen sondern auch noch 25% Kapitalertragssteuer beim Verkauf.

        jwildeboer@social.wildeboer.netJ This user is from outside of this forum
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        jwildeboer@social.wildeboer.net
        schrieb zuletzt editiert von
        #36

        @AwetTesfaiesus Damals, als ich jung war, lag das Rentenniveau bei fast 60% vom letzten Nettolohn. Jetzt darf ich froh sein wenn es nicht unter 40% rutscht. Und muss länger arbeiten.

        fasnix@fe.disroot.orgF 1 Antwort Letzte Antwort
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        • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

          @AwetTesfaiesus was ich mir wünsche ist ein Rentensystem, welches einen grundsätzlich absichert. Das zusammen im Pflege- und Krankenversicherung auch garantiert, dass ich menschenwürdig existieren kann innerhalb der ökonomischen Grenzen natürlich. Schließlich darf nicht sein, dass junge Menschen sich keine Existenz aufbauen können.

          Als Modell für die Rente gefällt mir aktuell ein 2+1 Säulenmodell vor.

          prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
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          prefec2@norden.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #37

          @AwetTesfaiesus 1. Säule Grundrente auf höhe des realen Existenzminimums ggf. 60% des Medianeinkommens. 2. Säule Umlagesystem. Aber es wird nur verteilt was auch eingenommen wird. Rentenpunkte erwirbt man durch Arbeit, Care Arbeit usw.
          3. Säule - aber die ist optional und IMHO muss diese auch nicht gefördert werden - ist private Vorsorge.

          Die 1. Säule ist steuerfinanziert.

          Ach ja und die Rente gilt für alle.

          mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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          • jens_van_der_kreet@hessen.socialJ jens_van_der_kreet@hessen.social

            @AwetTesfaiesus Wir haben ein gutes Rentensystem. Im Jahr 2044 wird der geburtenstärkste Jahrgang der Geschichte 80 Jahre alt sein. Viele von denen sind dann schon tot. Das sind von jetzt ab nur 18 Jahre. Die sitzen wir locker aus. Ich habe keine Lust, länger zu arbeiten. Ich habe mir meinen Beruf nicht ausgesucht. Ich musste ihn machen, weil nach meinem Abschluss Wirtschaftskrise war und alle Boomer*innen den Arbeitsmarkt gefüllt hatten. Ich habe keine Aufstiegsmöglichkeit. 1/2

            jens_van_der_kreet@hessen.socialJ This user is from outside of this forum
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            jens_van_der_kreet@hessen.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #38

            @AwetTesfaiesus Erst recht nicht, wenn mein Chef auch noch 2, 3 Jahre dranhängen muss. Dann bin ich 65, wenn eine Führungsposition frei wird. Außerdem habe ich in Deutschland keine Partnerin gefunden. Ein Auswandern ist aber erst mit dem Renteneintritt drin. Das würde sich dann nochmals verschieben. Kann man mit 69 noch Vater werden? Ich denke nicht. 2/2

            lupusalex@hessen.socialL kampfteppich@social.cologneK 2 Antworten Letzte Antwort
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              Interessant, dass niemand was zu Sonderleistungen (Mütterrente?) sagt.

              leathermen@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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              leathermen@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #39

              @AwetTesfaiesus bei den vielen Krisen ein bisschen viel.
              Die Mütterrente ist ja nicht das einzige soziale Thema.

              Ich schließe mich an, dass dies nur bedürftigen Müttern gezahlt werden u d nicht angerechnet werden darf.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                Ergänzung: Eure Kinder haben die Wahl: ges. Rente, Versorgungswerk der Freiberufler oder Retirement-Fund (401k/neues polnisches Modell?) oder Schweizer Modell; was würdet ihr raten?

                jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                jakob_thoboell@kirche.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #40

                @AwetTesfaiesus
                wozu ich raten würde: Investition in Gemeinschaft. #solidarischesPreppen und #Altersvorsorge hängen zusammen. Ich sehe nicht, dass unsere monetären Systeme Europas dieses Jahrhundert über dauern (vgl. dazu beispielsweise Munich Re nach dem Ahrtal-Hochwasser. Sinngemäß: Schon 2030 werden wir mit so einem Ereignis nicht mehr fertig werden finanziell).

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                • mowsw@chaos.socialM mowsw@chaos.social

                  @AwetTesfaiesus schweizer Modell klingt auf Anhieb ausbalancierter. Ohne mich im Detail damit beschäftigt zu haben.

                  luettdeern@plasmatrap.comL This user is from outside of this forum
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                  luettdeern@plasmatrap.com
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #41

                  @mowsw@chaos.social @AwetTesfaiesus@mastodon.social

                  oder Modell Österreich

                  https://rentenupdate.drv-bund.de/DE/1_Archiv/Archiv/2024/03_Oesterreich.html

                  wird 2026 reformiert :

                  https://www.kosmo.at/pensionsreform-2026-so-radikal-aendert-sich-ihr-ruhestand-das-plant-die-regierung/

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    Bin gleich lange im Flieger.

                    Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

                    Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

                    Lese das dann ab morgen früh.

                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                    mina@berlin.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #42

                    @AwetTesfaiesus

                    Da machst du aber ein Fass auf.

                    Aber liebsten hätte ich eine Beamtenpension.

                    Grundsätzlich gilt natürlich: Jede Art der persönlichen Vorsorge ist gut, wenn man sie sich denn leisten kann. Das kann man (wie in vielen Ländern, auch steuerlich fördern).

                    Fakt bleibt aber natürlich, dass zu jeder Zeit die Güter und Dienstleistungen, die Personen im Alter in Anspruch nehmen, von erwerbstätigen Personen zu diesem Zeitpunkt erwirtschaftet werden müssen.

                    1/4

                    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                      @AwetTesfaiesus

                      Da machst du aber ein Fass auf.

                      Aber liebsten hätte ich eine Beamtenpension.

                      Grundsätzlich gilt natürlich: Jede Art der persönlichen Vorsorge ist gut, wenn man sie sich denn leisten kann. Das kann man (wie in vielen Ländern, auch steuerlich fördern).

                      Fakt bleibt aber natürlich, dass zu jeder Zeit die Güter und Dienstleistungen, die Personen im Alter in Anspruch nehmen, von erwerbstätigen Personen zu diesem Zeitpunkt erwirtschaftet werden müssen.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #43

                      @AwetTesfaiesus

                      Ich denke, es wäre sinnvoll, vom rein monetären Denken ein bisschen Abstand zu nehmen und mehr an geleistete Arbeit zu denken.

                      Welchen indidividuellen Anteil jede Person erhält, bemisst sich nach dem Einkommen (Rente) oder Vermögen (Angespartes) der Person.

                      Wenn wir als Gesellschaft viel Geld "sparen", z.B. in der Form von Wertpapierdepots, Aktien oder anleihen, desto mehr verschiebt sich das Verhältnis von Arbeitseinkommen zu Kapitalrenditen.

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                      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                        @AwetTesfaiesus

                        Ich denke, es wäre sinnvoll, vom rein monetären Denken ein bisschen Abstand zu nehmen und mehr an geleistete Arbeit zu denken.

                        Welchen indidividuellen Anteil jede Person erhält, bemisst sich nach dem Einkommen (Rente) oder Vermögen (Angespartes) der Person.

                        Wenn wir als Gesellschaft viel Geld "sparen", z.B. in der Form von Wertpapierdepots, Aktien oder anleihen, desto mehr verschiebt sich das Verhältnis von Arbeitseinkommen zu Kapitalrenditen.

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #44

                        @AwetTesfaiesus

                        Wer arbeitet, erhält also vergleichsweise weniger vom Kuchen, ohne dass die Güter und Dienstleistungen, die allen zur Verfügung stehen, mehr werden.

                        Für eine allgemeine Altersicherung scheint mir das Modell der Umlageversicherung (+Zuschuss aus Steuermitteln) das fairste und effizienteste zu sein. Alternativ eine armutsfeste Grundrente nur aus Steuermitteln.

                        3/4

                        mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                          @AwetTesfaiesus

                          Wer arbeitet, erhält also vergleichsweise weniger vom Kuchen, ohne dass die Güter und Dienstleistungen, die allen zur Verfügung stehen, mehr werden.

                          Für eine allgemeine Altersicherung scheint mir das Modell der Umlageversicherung (+Zuschuss aus Steuermitteln) das fairste und effizienteste zu sein. Alternativ eine armutsfeste Grundrente nur aus Steuermitteln.

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                          mina@berlin.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #45

                          @AwetTesfaiesus

                          Der Umweg über Anlageprodukte und Ansparen sorgt zwar für Gewinne in der Finanzbranche, bringt der Volkswirtschaft aber gar nichts. Er führt allerdings zu einer höheren Vermögenskonzentration in wenigen Händen.

                          Da steckt mehr volkswirtschaftliche Theorie hinter, als ich es in wenigen Tröts darstellen kann. Ich bin ohnehin an einem Essay zum Thema.

                          Wenn du magst, tagge ich dich, wenn ich fertig bin (kann noch ein paar Wochen dauern).

                          PS: Gute Heimreise wünsche ich dir!

                          4/4

                          ulrich@hub.netzgemeinde.euU lupusalex@hessen.socialL derasket@mastodon.socialD 3 Antworten Letzte Antwort
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                          • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                            @AwetTesfaiesus 1. Säule Grundrente auf höhe des realen Existenzminimums ggf. 60% des Medianeinkommens. 2. Säule Umlagesystem. Aber es wird nur verteilt was auch eingenommen wird. Rentenpunkte erwirbt man durch Arbeit, Care Arbeit usw.
                            3. Säule - aber die ist optional und IMHO muss diese auch nicht gefördert werden - ist private Vorsorge.

                            Die 1. Säule ist steuerfinanziert.

                            Ach ja und die Rente gilt für alle.

                            mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                            mina@berlin.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #46

                            @prefec2

                            Das Modell hat was.

                            @AwetTesfaiesus

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
                            • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                              @AwetTesfaiesus wenn ich mir so meine Rente ansehe, die ich vielleicht in 12-17 Jahren antreten kann, wird sie wohl reichen wenn ich einigermaßen gesund bleibe. Wenn nicht wird das knapp mit der Pflege. Vor allem wenn ich dann noch länger Leben sollte.

                              Aber das gilt natürlich alles nur wenn wir nicht die Welt komplett vor die Wand fahren (ökonomisch, ökologisch (Klimakatastrophe und Folgen) und politisch). Sonst sieht das düster aus und das wird immer wahrscheinlicher.

                              steanslh@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                              steanslh@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #47

                              @prefec2 @AwetTesfaiesus
                              Der Generationenvertrag ist kein Opfer des demografischen Wandels, sondern eines veralteten Finanzierungsmodells: Automatisierung, Digitalisierung und KI steigern die Wertschöpfung, die Produktivitätsgewinne bleiben systematisch außerhalb der sozialen Sicherungssysteme und erzeugen gleichgültig Altersarmut.
                              ... und dann höre ich von bestimmen Politikern: "Wir können uns das nicht mehr leisten, mehr arbeiten! "
                              stimmt -
                              diese Politiker können wir uns nicht mehr leisten.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                @AwetTesfaiesus

                                Der Umweg über Anlageprodukte und Ansparen sorgt zwar für Gewinne in der Finanzbranche, bringt der Volkswirtschaft aber gar nichts. Er führt allerdings zu einer höheren Vermögenskonzentration in wenigen Händen.

                                Da steckt mehr volkswirtschaftliche Theorie hinter, als ich es in wenigen Tröts darstellen kann. Ich bin ohnehin an einem Essay zum Thema.

                                Wenn du magst, tagge ich dich, wenn ich fertig bin (kann noch ein paar Wochen dauern).

                                PS: Gute Heimreise wünsche ich dir!

                                4/4

                                ulrich@hub.netzgemeinde.euU This user is from outside of this forum
                                ulrich@hub.netzgemeinde.euU This user is from outside of this forum
                                ulrich@hub.netzgemeinde.eu
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #48
                                @Mina Unsere/Meine Wünsche/Vorstellungen sind individuell. Rente ist solidarisch. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
                                Ich kenne eine mini-mini-mini "Volkswirtschaft". Da gibt es keine Renten, keinen Lohn, kein (privates) Vermögen. "Jeder tut, was er kann, und jeder bekommt, das was not tut"
                                Feddisch. Nix Individualität. Dafür schenken die sich die obige Diskussion.
                                @Awet Tesfaiesus, MdB
                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • aeneas@social.anoxinon.deA aeneas@social.anoxinon.de

                                  @AwetTesfaiesus @toxomat Wahrscheinlich momentan schon. Aber würdevoll ist das nicht wenn man gearbeitet hat.

                                  toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
                                  toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #49

                                  @Aeneas
                                  Mal basteln: Ja, Grundrente = Sozialhilfeniveau, wenn das noch ein bisschen Richtung menschenwürdiges Niveau gehoben wird. Bedingungslos. Da drauf, relativ zu der Zeit, die du gearbeitet (=Steuern gezahlt) hast. Unabhängig davon, wie gut du dabei bezahlt wurdest (=wieviel du in die Rentenkasse eingezahlt hast). Das ist dann auch gut für Selbstständige, Kreative, Journalisten, Freiberufler, die jetzt unter den Bus geworfen werden.
                                  @AwetTesfaiesus

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                    @AwetTesfaiesus

                                    Der Umweg über Anlageprodukte und Ansparen sorgt zwar für Gewinne in der Finanzbranche, bringt der Volkswirtschaft aber gar nichts. Er führt allerdings zu einer höheren Vermögenskonzentration in wenigen Händen.

                                    Da steckt mehr volkswirtschaftliche Theorie hinter, als ich es in wenigen Tröts darstellen kann. Ich bin ohnehin an einem Essay zum Thema.

                                    Wenn du magst, tagge ich dich, wenn ich fertig bin (kann noch ein paar Wochen dauern).

                                    PS: Gute Heimreise wünsche ich dir!

                                    4/4

                                    lupusalex@hessen.socialL This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #50

                                    @mina @AwetTesfaiesus Genau das. Das Umlagesystem ist das fairste und sicherste was es gibt. Die Finanzbranche verdient daran aber nichts und deswegen reden sie es schon seit Zeiten von #NorbertBluem schlecht.

                                    Leider ist es so, dass die Politik das Geschäft der Banken betreibt und die gesetzliche Rente systematisch verschlechtert. Daher hat man kaum eine Wahl und muss das Spiel mitspielen und Geld fürs Alter anzulegen.

                                    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • jens_van_der_kreet@hessen.socialJ jens_van_der_kreet@hessen.social

                                      @AwetTesfaiesus Erst recht nicht, wenn mein Chef auch noch 2, 3 Jahre dranhängen muss. Dann bin ich 65, wenn eine Führungsposition frei wird. Außerdem habe ich in Deutschland keine Partnerin gefunden. Ein Auswandern ist aber erst mit dem Renteneintritt drin. Das würde sich dann nochmals verschieben. Kann man mit 69 noch Vater werden? Ich denke nicht. 2/2

                                      lupusalex@hessen.socialL This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #51

                                      @Jens_van_der_Kreet @AwetTesfaiesus Du vergisst die armen Milliardäre. Damit die noch reicher werden, musst du länger arbeiten und eine kleinere Rente bekommen.

                                      jens_van_der_kreet@hessen.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        Bin gleich lange im Flieger.

                                        Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

                                        Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

                                        Lese das dann ab morgen früh.

                                        christopherdd@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
                                        christopherdd@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
                                        christopherdd@mastodon.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #52

                                        @AwetTesfaiesus

                                        Rente (egal aus welcher Quelle oder welchem System) ist immer:

                                        - Geld das jemand bekommt der nicht arbeitet (Ehrenämter mal ausgenommen)
                                        - um etwas zu erwerben wofür jemand Arbeitsleistung erbringen muss

                                        Es kann nur "gekauft" werden was erwirtschaftet wird. "Geld kann man nicht essen."

                                        Ich finde, gesetzliche Rente sollte für alle gleich hoch sein (Absolutbetrag nicht Prozent). Wer mehr Rente möchte, kann privat vorsorgen (eigene Immobilie, Vermietung, Aktien, Kopfkissen, ..)

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • ulrich@hub.netzgemeinde.euU ulrich@hub.netzgemeinde.eu
                                          @Awet Tesfaiesus, MdB
                                          1) Unsere "Rente" ist ein Generationsvertrag. Der durch schiefe Alterspyramide ins wanken kommt.
                                          2) Unsere "Rente" ist kein Sparbuch, siehe 1)
                                          3) Woher kommt die Idee, dass man als Rentner genauso gut leben kann, wie als Lohnempfänger?
                                          lupusalex@hessen.socialL This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #53

                                          @ulrich Die Alterspyramide bringt da nix ins wanken. Es funktioniert halt nicht wenn die Früchte der Erwerbstätigkeit von ein paar tausend Menschen aufgesogen werden. Dann bleibt für den Rest nichts. Wir haben Geld wie Dreck in diesem Land, verteilen es aber von Jahr zu Jahr ungerechter.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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