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  3. Bin gleich lange im Flieger.

Bin gleich lange im Flieger.

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rente
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  • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

    @AwetTesfaiesus Ich bin 56. Habe immer gern gearbeitet und gezahlt. Für die Rentenkasse. Für das Studium meiner Kinder. 11 Jahre noch und dann sollte ich in Rente gehen dürfen. Bis dahin noch das Risiko zahlen zu müssen wenn meine Eltern pflegebedürftig werden. Irgendwie fühlt sich das alles so an das ich nie die Früchte meiner Arbeit genießen darf und mir das auch noch zum Vorwurf gemacht wird. Le Sigh.

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    schrieb zuletzt editiert von
    #30

    @AwetTesfaiesus Mir wurde gesagt: kaufe Aktien. Nach 2 Jahren Haltezeit ist der Gewinn beim Verkauf steuerfrei. Hilft bei der Rente. Das wurde dann geändert. Jetzt muss ich nicht nur 42% Einkommensteuer bei der Zuteilung von Belegschaftsaktien zahlen sondern auch noch 25% Kapitalertragssteuer beim Verkauf.

    lars@fedihub.spaceL jwildeboer@social.wildeboer.netJ fusselwurm@berlin.socialF 3 Antworten Letzte Antwort
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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      Bin gleich lange im Flieger.

      Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

      Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

      Lese das dann ab morgen früh.

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      schrieb zuletzt editiert von
      #31

      @AwetTesfaiesus wenn ich mir so meine Rente ansehe, die ich vielleicht in 12-17 Jahren antreten kann, wird sie wohl reichen wenn ich einigermaßen gesund bleibe. Wenn nicht wird das knapp mit der Pflege. Vor allem wenn ich dann noch länger Leben sollte.

      Aber das gilt natürlich alles nur wenn wir nicht die Welt komplett vor die Wand fahren (ökonomisch, ökologisch (Klimakatastrophe und Folgen) und politisch). Sonst sieht das düster aus und das wird immer wahrscheinlicher.

      prefec2@norden.socialP steanslh@mastodon.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
      0
      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Bin gleich lange im Flieger.

        Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

        Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

        Lese das dann ab morgen früh.

        ulrich@hub.netzgemeinde.euU This user is from outside of this forum
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        ulrich@hub.netzgemeinde.eu
        schrieb zuletzt editiert von
        #32
        @Awet Tesfaiesus, MdB
        1) Unsere "Rente" ist ein Generationsvertrag. Der durch schiefe Alterspyramide ins wanken kommt.
        2) Unsere "Rente" ist kein Sparbuch, siehe 1)
        3) Woher kommt die Idee, dass man als Rentner genauso gut leben kann, wie als Lohnempfänger?
        lupusalex@hessen.socialL saupreiss@pfalz.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

          @AwetTesfaiesus wenn ich mir so meine Rente ansehe, die ich vielleicht in 12-17 Jahren antreten kann, wird sie wohl reichen wenn ich einigermaßen gesund bleibe. Wenn nicht wird das knapp mit der Pflege. Vor allem wenn ich dann noch länger Leben sollte.

          Aber das gilt natürlich alles nur wenn wir nicht die Welt komplett vor die Wand fahren (ökonomisch, ökologisch (Klimakatastrophe und Folgen) und politisch). Sonst sieht das düster aus und das wird immer wahrscheinlicher.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #33

          @AwetTesfaiesus was ich mir wünsche ist ein Rentensystem, welches einen grundsätzlich absichert. Das zusammen im Pflege- und Krankenversicherung auch garantiert, dass ich menschenwürdig existieren kann innerhalb der ökonomischen Grenzen natürlich. Schließlich darf nicht sein, dass junge Menschen sich keine Existenz aufbauen können.

          Als Modell für die Rente gefällt mir aktuell ein 2+1 Säulenmodell vor.

          prefec2@norden.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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          • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

            @AwetTesfaiesus Mir wurde gesagt: kaufe Aktien. Nach 2 Jahren Haltezeit ist der Gewinn beim Verkauf steuerfrei. Hilft bei der Rente. Das wurde dann geändert. Jetzt muss ich nicht nur 42% Einkommensteuer bei der Zuteilung von Belegschaftsaktien zahlen sondern auch noch 25% Kapitalertragssteuer beim Verkauf.

            lars@fedihub.spaceL This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #34

            @AwetTesfaiesus@mastodon.social @jwildeboer@social.wildeboer.net da bleibt ja nix mehr über 😞

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              Bin gleich lange im Flieger.

              Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

              Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

              Lese das dann ab morgen früh.

              jens_van_der_kreet@hessen.socialJ This user is from outside of this forum
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              jens_van_der_kreet@hessen.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #35

              @AwetTesfaiesus Wir haben ein gutes Rentensystem. Im Jahr 2044 wird der geburtenstärkste Jahrgang der Geschichte 80 Jahre alt sein. Viele von denen sind dann schon tot. Das sind von jetzt ab nur 18 Jahre. Die sitzen wir locker aus. Ich habe keine Lust, länger zu arbeiten. Ich habe mir meinen Beruf nicht ausgesucht. Ich musste ihn machen, weil nach meinem Abschluss Wirtschaftskrise war und alle Boomer*innen den Arbeitsmarkt gefüllt hatten. Ich habe keine Aufstiegsmöglichkeit. 1/2

              jens_van_der_kreet@hessen.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
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              • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

                @AwetTesfaiesus Mir wurde gesagt: kaufe Aktien. Nach 2 Jahren Haltezeit ist der Gewinn beim Verkauf steuerfrei. Hilft bei der Rente. Das wurde dann geändert. Jetzt muss ich nicht nur 42% Einkommensteuer bei der Zuteilung von Belegschaftsaktien zahlen sondern auch noch 25% Kapitalertragssteuer beim Verkauf.

                jwildeboer@social.wildeboer.netJ This user is from outside of this forum
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                jwildeboer@social.wildeboer.net
                schrieb zuletzt editiert von
                #36

                @AwetTesfaiesus Damals, als ich jung war, lag das Rentenniveau bei fast 60% vom letzten Nettolohn. Jetzt darf ich froh sein wenn es nicht unter 40% rutscht. Und muss länger arbeiten.

                fasnix@fe.disroot.orgF 1 Antwort Letzte Antwort
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                • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                  @AwetTesfaiesus was ich mir wünsche ist ein Rentensystem, welches einen grundsätzlich absichert. Das zusammen im Pflege- und Krankenversicherung auch garantiert, dass ich menschenwürdig existieren kann innerhalb der ökonomischen Grenzen natürlich. Schließlich darf nicht sein, dass junge Menschen sich keine Existenz aufbauen können.

                  Als Modell für die Rente gefällt mir aktuell ein 2+1 Säulenmodell vor.

                  prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
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                  prefec2@norden.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #37

                  @AwetTesfaiesus 1. Säule Grundrente auf höhe des realen Existenzminimums ggf. 60% des Medianeinkommens. 2. Säule Umlagesystem. Aber es wird nur verteilt was auch eingenommen wird. Rentenpunkte erwirbt man durch Arbeit, Care Arbeit usw.
                  3. Säule - aber die ist optional und IMHO muss diese auch nicht gefördert werden - ist private Vorsorge.

                  Die 1. Säule ist steuerfinanziert.

                  Ach ja und die Rente gilt für alle.

                  mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • jens_van_der_kreet@hessen.socialJ jens_van_der_kreet@hessen.social

                    @AwetTesfaiesus Wir haben ein gutes Rentensystem. Im Jahr 2044 wird der geburtenstärkste Jahrgang der Geschichte 80 Jahre alt sein. Viele von denen sind dann schon tot. Das sind von jetzt ab nur 18 Jahre. Die sitzen wir locker aus. Ich habe keine Lust, länger zu arbeiten. Ich habe mir meinen Beruf nicht ausgesucht. Ich musste ihn machen, weil nach meinem Abschluss Wirtschaftskrise war und alle Boomer*innen den Arbeitsmarkt gefüllt hatten. Ich habe keine Aufstiegsmöglichkeit. 1/2

                    jens_van_der_kreet@hessen.socialJ This user is from outside of this forum
                    jens_van_der_kreet@hessen.socialJ This user is from outside of this forum
                    jens_van_der_kreet@hessen.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #38

                    @AwetTesfaiesus Erst recht nicht, wenn mein Chef auch noch 2, 3 Jahre dranhängen muss. Dann bin ich 65, wenn eine Führungsposition frei wird. Außerdem habe ich in Deutschland keine Partnerin gefunden. Ein Auswandern ist aber erst mit dem Renteneintritt drin. Das würde sich dann nochmals verschieben. Kann man mit 69 noch Vater werden? Ich denke nicht. 2/2

                    lupusalex@hessen.socialL kampfteppich@social.cologneK 2 Antworten Letzte Antwort
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      Interessant, dass niemand was zu Sonderleistungen (Mütterrente?) sagt.

                      leathermen@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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                      leathermen@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #39

                      @AwetTesfaiesus bei den vielen Krisen ein bisschen viel.
                      Die Mütterrente ist ja nicht das einzige soziale Thema.

                      Ich schließe mich an, dass dies nur bedürftigen Müttern gezahlt werden u d nicht angerechnet werden darf.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        Ergänzung: Eure Kinder haben die Wahl: ges. Rente, Versorgungswerk der Freiberufler oder Retirement-Fund (401k/neues polnisches Modell?) oder Schweizer Modell; was würdet ihr raten?

                        jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                        jakob_thoboell@kirche.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #40

                        @AwetTesfaiesus
                        wozu ich raten würde: Investition in Gemeinschaft. #solidarischesPreppen und #Altersvorsorge hängen zusammen. Ich sehe nicht, dass unsere monetären Systeme Europas dieses Jahrhundert über dauern (vgl. dazu beispielsweise Munich Re nach dem Ahrtal-Hochwasser. Sinngemäß: Schon 2030 werden wir mit so einem Ereignis nicht mehr fertig werden finanziell).

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • mowsw@chaos.socialM mowsw@chaos.social

                          @AwetTesfaiesus schweizer Modell klingt auf Anhieb ausbalancierter. Ohne mich im Detail damit beschäftigt zu haben.

                          luettdeern@plasmatrap.comL This user is from outside of this forum
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                          luettdeern@plasmatrap.com
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #41

                          @mowsw@chaos.social @AwetTesfaiesus@mastodon.social

                          oder Modell Österreich

                          https://rentenupdate.drv-bund.de/DE/1_Archiv/Archiv/2024/03_Oesterreich.html

                          wird 2026 reformiert :

                          https://www.kosmo.at/pensionsreform-2026-so-radikal-aendert-sich-ihr-ruhestand-das-plant-die-regierung/

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            Bin gleich lange im Flieger.

                            Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?

                            Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.

                            Lese das dann ab morgen früh.

                            mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                            mina@berlin.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #42

                            @AwetTesfaiesus

                            Da machst du aber ein Fass auf.

                            Aber liebsten hätte ich eine Beamtenpension.

                            Grundsätzlich gilt natürlich: Jede Art der persönlichen Vorsorge ist gut, wenn man sie sich denn leisten kann. Das kann man (wie in vielen Ländern, auch steuerlich fördern).

                            Fakt bleibt aber natürlich, dass zu jeder Zeit die Güter und Dienstleistungen, die Personen im Alter in Anspruch nehmen, von erwerbstätigen Personen zu diesem Zeitpunkt erwirtschaftet werden müssen.

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                            mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                              @AwetTesfaiesus

                              Da machst du aber ein Fass auf.

                              Aber liebsten hätte ich eine Beamtenpension.

                              Grundsätzlich gilt natürlich: Jede Art der persönlichen Vorsorge ist gut, wenn man sie sich denn leisten kann. Das kann man (wie in vielen Ländern, auch steuerlich fördern).

                              Fakt bleibt aber natürlich, dass zu jeder Zeit die Güter und Dienstleistungen, die Personen im Alter in Anspruch nehmen, von erwerbstätigen Personen zu diesem Zeitpunkt erwirtschaftet werden müssen.

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                              mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #43

                              @AwetTesfaiesus

                              Ich denke, es wäre sinnvoll, vom rein monetären Denken ein bisschen Abstand zu nehmen und mehr an geleistete Arbeit zu denken.

                              Welchen indidividuellen Anteil jede Person erhält, bemisst sich nach dem Einkommen (Rente) oder Vermögen (Angespartes) der Person.

                              Wenn wir als Gesellschaft viel Geld "sparen", z.B. in der Form von Wertpapierdepots, Aktien oder anleihen, desto mehr verschiebt sich das Verhältnis von Arbeitseinkommen zu Kapitalrenditen.

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                              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                @AwetTesfaiesus

                                Ich denke, es wäre sinnvoll, vom rein monetären Denken ein bisschen Abstand zu nehmen und mehr an geleistete Arbeit zu denken.

                                Welchen indidividuellen Anteil jede Person erhält, bemisst sich nach dem Einkommen (Rente) oder Vermögen (Angespartes) der Person.

                                Wenn wir als Gesellschaft viel Geld "sparen", z.B. in der Form von Wertpapierdepots, Aktien oder anleihen, desto mehr verschiebt sich das Verhältnis von Arbeitseinkommen zu Kapitalrenditen.

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                                mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #44

                                @AwetTesfaiesus

                                Wer arbeitet, erhält also vergleichsweise weniger vom Kuchen, ohne dass die Güter und Dienstleistungen, die allen zur Verfügung stehen, mehr werden.

                                Für eine allgemeine Altersicherung scheint mir das Modell der Umlageversicherung (+Zuschuss aus Steuermitteln) das fairste und effizienteste zu sein. Alternativ eine armutsfeste Grundrente nur aus Steuermitteln.

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                                mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                  @AwetTesfaiesus

                                  Wer arbeitet, erhält also vergleichsweise weniger vom Kuchen, ohne dass die Güter und Dienstleistungen, die allen zur Verfügung stehen, mehr werden.

                                  Für eine allgemeine Altersicherung scheint mir das Modell der Umlageversicherung (+Zuschuss aus Steuermitteln) das fairste und effizienteste zu sein. Alternativ eine armutsfeste Grundrente nur aus Steuermitteln.

                                  3/4

                                  mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #45

                                  @AwetTesfaiesus

                                  Der Umweg über Anlageprodukte und Ansparen sorgt zwar für Gewinne in der Finanzbranche, bringt der Volkswirtschaft aber gar nichts. Er führt allerdings zu einer höheren Vermögenskonzentration in wenigen Händen.

                                  Da steckt mehr volkswirtschaftliche Theorie hinter, als ich es in wenigen Tröts darstellen kann. Ich bin ohnehin an einem Essay zum Thema.

                                  Wenn du magst, tagge ich dich, wenn ich fertig bin (kann noch ein paar Wochen dauern).

                                  PS: Gute Heimreise wünsche ich dir!

                                  4/4

                                  ulrich@hub.netzgemeinde.euU lupusalex@hessen.socialL derasket@mastodon.socialD 3 Antworten Letzte Antwort
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                                  • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                                    @AwetTesfaiesus 1. Säule Grundrente auf höhe des realen Existenzminimums ggf. 60% des Medianeinkommens. 2. Säule Umlagesystem. Aber es wird nur verteilt was auch eingenommen wird. Rentenpunkte erwirbt man durch Arbeit, Care Arbeit usw.
                                    3. Säule - aber die ist optional und IMHO muss diese auch nicht gefördert werden - ist private Vorsorge.

                                    Die 1. Säule ist steuerfinanziert.

                                    Ach ja und die Rente gilt für alle.

                                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #46

                                    @prefec2

                                    Das Modell hat was.

                                    @AwetTesfaiesus

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      @AwetTesfaiesus wenn ich mir so meine Rente ansehe, die ich vielleicht in 12-17 Jahren antreten kann, wird sie wohl reichen wenn ich einigermaßen gesund bleibe. Wenn nicht wird das knapp mit der Pflege. Vor allem wenn ich dann noch länger Leben sollte.

                                      Aber das gilt natürlich alles nur wenn wir nicht die Welt komplett vor die Wand fahren (ökonomisch, ökologisch (Klimakatastrophe und Folgen) und politisch). Sonst sieht das düster aus und das wird immer wahrscheinlicher.

                                      steanslh@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #47

                                      @prefec2 @AwetTesfaiesus
                                      Der Generationenvertrag ist kein Opfer des demografischen Wandels, sondern eines veralteten Finanzierungsmodells: Automatisierung, Digitalisierung und KI steigern die Wertschöpfung, die Produktivitätsgewinne bleiben systematisch außerhalb der sozialen Sicherungssysteme und erzeugen gleichgültig Altersarmut.
                                      ... und dann höre ich von bestimmen Politikern: "Wir können uns das nicht mehr leisten, mehr arbeiten! "
                                      stimmt -
                                      diese Politiker können wir uns nicht mehr leisten.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                        @AwetTesfaiesus

                                        Der Umweg über Anlageprodukte und Ansparen sorgt zwar für Gewinne in der Finanzbranche, bringt der Volkswirtschaft aber gar nichts. Er führt allerdings zu einer höheren Vermögenskonzentration in wenigen Händen.

                                        Da steckt mehr volkswirtschaftliche Theorie hinter, als ich es in wenigen Tröts darstellen kann. Ich bin ohnehin an einem Essay zum Thema.

                                        Wenn du magst, tagge ich dich, wenn ich fertig bin (kann noch ein paar Wochen dauern).

                                        PS: Gute Heimreise wünsche ich dir!

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                                        ulrich@hub.netzgemeinde.euU This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #48
                                        @Mina Unsere/Meine Wünsche/Vorstellungen sind individuell. Rente ist solidarisch. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
                                        Ich kenne eine mini-mini-mini "Volkswirtschaft". Da gibt es keine Renten, keinen Lohn, kein (privates) Vermögen. "Jeder tut, was er kann, und jeder bekommt, das was not tut"
                                        Feddisch. Nix Individualität. Dafür schenken die sich die obige Diskussion.
                                        @Awet Tesfaiesus, MdB
                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • aeneas@social.anoxinon.deA aeneas@social.anoxinon.de

                                          @AwetTesfaiesus @toxomat Wahrscheinlich momentan schon. Aber würdevoll ist das nicht wenn man gearbeitet hat.

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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #49

                                          @Aeneas
                                          Mal basteln: Ja, Grundrente = Sozialhilfeniveau, wenn das noch ein bisschen Richtung menschenwürdiges Niveau gehoben wird. Bedingungslos. Da drauf, relativ zu der Zeit, die du gearbeitet (=Steuern gezahlt) hast. Unabhängig davon, wie gut du dabei bezahlt wurdest (=wieviel du in die Rentenkasse eingezahlt hast). Das ist dann auch gut für Selbstständige, Kreative, Journalisten, Freiberufler, die jetzt unter den Bus geworfen werden.
                                          @AwetTesfaiesus

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