Bin gleich lange im Flieger.
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@AwetTesfaiesus
Ich sehe ein #Grundeinkommen als Modell für eine stabile #Wohlstand-Gesellschaft, eine resiliente #Demokratie.Wenn alle so viel haben, dass niemand "ganz unten" oder am Rand zum Abgrund steht, nicht in der "unteren Hälfte" der Gesellschaft, bei jedem Umbruch, jeder Finanz- oder Arbeitsmarkt-Krise die Existenzangst umgeht, dann gibt es mehr "wir" und Extremismus-Prävention, weniger Neid & Ellenbogenkampf.
Mehr #FreiheitFürAlle, vorhandene Fähigkeiten & Kreativität zu nutzen.
@AwetTesfaiesus
Der Staat würde durch Entfall unzähliger Sozialleistungen gerechter, erheblich schlanker, dabei immens Kosten eingespart.
Arbeitsagenturen müssten ihrem Namen gemäß krass Effizienz-steigernd, tatsächlich zwischen Angebot und Bedarf an Arbeit vermitteln!
Erwerbseinkommen und Rente wären nicht mehr existenziell, sondern das Plus, um sich "mehr" leisten zu können, besondere Hobbies und Wünsche zu finanzieren, attraktivere Wohnungen, etwas Luxus, den aber sehr viele erreichen können. -
@AwetTesfaiesus
Der Staat würde durch Entfall unzähliger Sozialleistungen gerechter, erheblich schlanker, dabei immens Kosten eingespart.
Arbeitsagenturen müssten ihrem Namen gemäß krass Effizienz-steigernd, tatsächlich zwischen Angebot und Bedarf an Arbeit vermitteln!
Erwerbseinkommen und Rente wären nicht mehr existenziell, sondern das Plus, um sich "mehr" leisten zu können, besondere Hobbies und Wünsche zu finanzieren, attraktivere Wohnungen, etwas Luxus, den aber sehr viele erreichen können.@AwetTesfaiesus
Damit verlieren so kontroverse Themen wie das #RentenEintrittsalter, "früher in Rente gehen" oder "länger arbeiten", die aus den verschiedenen Arbeits-, #Familien- und Lebenssituationen völlig unterschiedlich zu beantworten sind, an Relevanz und ihre Aufreger-Wirkung.
Die #Politik könnte (müsste
) sich dann mit den eigentlichen Problemen befassen, gute Bedingungen für #Bildung und #Wirtschaft, und damit den gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu schaffen. 
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@AwetTesfaiesus
Damit verlieren so kontroverse Themen wie das #RentenEintrittsalter, "früher in Rente gehen" oder "länger arbeiten", die aus den verschiedenen Arbeits-, #Familien- und Lebenssituationen völlig unterschiedlich zu beantworten sind, an Relevanz und ihre Aufreger-Wirkung.
Die #Politik könnte (müsste
) sich dann mit den eigentlichen Problemen befassen, gute Bedingungen für #Bildung und #Wirtschaft, und damit den gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu schaffen. 
@AwetTesfaiesus
Wirtschaft inkludiert auch den zentralen Sektor #Dienstleistung und #Sozialwirtschaft, wo die insbesondere die Bereiche Betreuung und Pflege erheblich ausgebaut und neu strukturiert werden sollten, um speziell in Pflegeberufen und im Alter bzw. bei Behinderungen menschenwürdige Verhältnisse gewährleisten zu können.
Ziel ist eine ganz selbstverständlich inklusive Gesellschaft.
Ohne Existenzängste, die Individuen Notvorräte anlegen lassen, bessert sich damit das "Konsumklima". -
@AwetTesfaiesus
Wirtschaft inkludiert auch den zentralen Sektor #Dienstleistung und #Sozialwirtschaft, wo die insbesondere die Bereiche Betreuung und Pflege erheblich ausgebaut und neu strukturiert werden sollten, um speziell in Pflegeberufen und im Alter bzw. bei Behinderungen menschenwürdige Verhältnisse gewährleisten zu können.
Ziel ist eine ganz selbstverständlich inklusive Gesellschaft.
Ohne Existenzängste, die Individuen Notvorräte anlegen lassen, bessert sich damit das "Konsumklima".@AwetTesfaiesus @WorziArmin
Und zur eigentlichen Frage der #Rente: Die würde ich auf "kapitalbasiert" umstellen, und zwar so, dass die BürgerInnen dabei mitentscheiden können, wie ihre Altersrücklagen wirken, also für was sie angelegt werden (Auswahl zum Ankreuzen).
So bekommen die #BürgerInnen mit ihren Beitragszahlungen wirksam Entscheidungsmacht
und es würden nicht mehr fast allein die #FinanzEliten bestimmen, wie und wo zu welchen Bedingungen sich Wirtschaft entwickelt. -
Bin gleich lange im Flieger.
Mögt ihr mir mal sagen, was ihr zum Thema '#Rente' und den anstehenden Änderungen (welche das auch sein mögen) so denkt?
Wenn möglich nicht nur, wie es sein sollte, sondern auch, wie ihr den Status Quo seht.
Lese das dann ab morgen früh.
#Rente 1/x
Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
1. Demographisches Problem (Produktion)
2. Kapital- vs Lohndeckung
3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
4. Beamte, Selbständige, Freiberufler -
@AwetTesfaiesus @WorziArmin
Und zur eigentlichen Frage der #Rente: Die würde ich auf "kapitalbasiert" umstellen, und zwar so, dass die BürgerInnen dabei mitentscheiden können, wie ihre Altersrücklagen wirken, also für was sie angelegt werden (Auswahl zum Ankreuzen).
So bekommen die #BürgerInnen mit ihren Beitragszahlungen wirksam Entscheidungsmacht
und es würden nicht mehr fast allein die #FinanzEliten bestimmen, wie und wo zu welchen Bedingungen sich Wirtschaft entwickelt.@AwetTesfaiesus
Mit ihrem Vermögen kann dann die Bevölkerung anteilig den Markt beeinflussen und so die #Wirtschaftsentwicklung mitbestimmen.
Auswahl-Beispiele: #Grund&Boden für Wohnungen oder Landwirtschaft, biologische oder konventionelle Landwirtschaft - mit oder ohne Gentechnik, Transport und Logistik mit oder ohne Diesel, klassische #AutomobilWirtschaft, Mobilitätsalternativen, verschiedene Arten der #Energiegewinnung, Netz- oder Speicherausbau, Schienen- oder Straßen-Infrastruktur usw. -
#Rente 1/x
Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
1. Demographisches Problem (Produktion)
2. Kapital- vs Lohndeckung
3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
4. Beamte, Selbständige, Freiberufler@AwetTesfaiesus #Rente #Demographie 2/x
1. Demographie und Produktion
Unabhängig davon, wie das Alterssicherungssystem gestaltet ist: eine bestimmte Anzahl Erwerbstätiger muss ein Güterpaket für sich selbst erzeugen sowie das für verschiedene Gruppen von nichterwerbstätigen (Kinder, nicht am Markt Pflegende/Betreuende, Senioren).
Wenn die Zahl der Senioren zunimmt, müssen entweder die Güterpakete kleiner werden oder die Zahl der Erwerbstätigen muss wachsen.
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@AwetTesfaiesus #Rente #Demographie 2/x
1. Demographie und Produktion
Unabhängig davon, wie das Alterssicherungssystem gestaltet ist: eine bestimmte Anzahl Erwerbstätiger muss ein Güterpaket für sich selbst erzeugen sowie das für verschiedene Gruppen von nichterwerbstätigen (Kinder, nicht am Markt Pflegende/Betreuende, Senioren).
Wenn die Zahl der Senioren zunimmt, müssen entweder die Güterpakete kleiner werden oder die Zahl der Erwerbstätigen muss wachsen.
@AwetTesfaiesus #Rente #Demographie 3/x
Die Güterpakete von Senioren (Pflege, Medizinische Leistungen, Wohnraum,...) sind eher größer als die von anderen Gruppen.
Wenn wir Leute aus unbezahlter Care-Arbeit in Erwerbstätigkeit bringen, brauchen wir zusätzlich Leute, die deren Care übernehmen.
D.h. wir kommen nicht um Zuwanderung herum. In Massen. Nicht nur 200k/Jahr, wie bspw von Fuchs/Zika vom IAB vor 20, 25 Jahren geschätzt, sondern netto eher 300-400k pro Jahr.
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@AwetTesfaiesus #Rente #Demographie 3/x
Die Güterpakete von Senioren (Pflege, Medizinische Leistungen, Wohnraum,...) sind eher größer als die von anderen Gruppen.
Wenn wir Leute aus unbezahlter Care-Arbeit in Erwerbstätigkeit bringen, brauchen wir zusätzlich Leute, die deren Care übernehmen.
D.h. wir kommen nicht um Zuwanderung herum. In Massen. Nicht nur 200k/Jahr, wie bspw von Fuchs/Zika vom IAB vor 20, 25 Jahren geschätzt, sondern netto eher 300-400k pro Jahr.
Deutschkenntnisse, Qualifikation etc. ist erstmal egal, das kann wenn nötig hier gelernt werden; wir brauchen Zuwanderung.
Jede Abschiebung bedeutet, dass unserer Wirtschaft und unseren Rentnern eine Person genommen wird, die dringend benötigt würde.Wohnraum ist im Prinzip genug da, wir haben in Teilen Deutschlands 10-25% Leerstand. Gibt evtl. Arabisch- oder Paschtu-sprachige Viertel, aber damit werden wir zurecht kommen. Hat es mit französisch/polnisch auch.
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#Rente 1/x
Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
1. Demographisches Problem (Produktion)
2. Kapital- vs Lohndeckung
3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
4. Beamte, Selbständige, Freiberufler@AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung #Umlageverfahren 5/x
2. Kapital- vs Lohndeckung
Umlageverfahren wurde eingeführt, weil das Bismarck'sche Kapitalgedeckte Verfahren extrem volatil und mehrfach zusammengebrochen war (wird gerne vergessen).
Lohndeckung ist stabiler - nur sind in Dtld. die Löhne in den letzten 30 Jahren nur halb so stark gewachsen wie die Produktivität (und die Kapitalrenditen dafür 2-3mal so stark). Und darunter leidet dann auch eine an die Löhne gekoppelte Rente.
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@AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung #Umlageverfahren 5/x
2. Kapital- vs Lohndeckung
Umlageverfahren wurde eingeführt, weil das Bismarck'sche Kapitalgedeckte Verfahren extrem volatil und mehrfach zusammengebrochen war (wird gerne vergessen).
Lohndeckung ist stabiler - nur sind in Dtld. die Löhne in den letzten 30 Jahren nur halb so stark gewachsen wie die Produktivität (und die Kapitalrenditen dafür 2-3mal so stark). Und darunter leidet dann auch eine an die Löhne gekoppelte Rente.
@AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung 6/x
Kapitaldeckung gäbe, wenn (und nur wenn) das Geld v.a. im Ausland (weltweit gestreut) angelegt wäre, zwei positive Effekte: zum einen würde es die Alterssicherung von der inländischen Konjunktur entkoppeln. Und zum anderen gäbe würde es den Einfluss der Erwerbstätigenzahl im Inland mildern, weil ein Teil des Güterpaket im Ausland produziert würde.
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@AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung 6/x
Kapitaldeckung gäbe, wenn (und nur wenn) das Geld v.a. im Ausland (weltweit gestreut) angelegt wäre, zwei positive Effekte: zum einen würde es die Alterssicherung von der inländischen Konjunktur entkoppeln. Und zum anderen gäbe würde es den Einfluss der Erwerbstätigenzahl im Inland mildern, weil ein Teil des Güterpaket im Ausland produziert würde.
@AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 7/x
Anregung: Gestaltet die Erbschaftssteuer bei (großen) Betriebsvermögen so um, dass es Anreize gibt, die Belegschaft oder die Rentenversicherung (evtl nur als stille Teilhaber) am Betriebsvermögen und damit an den Kapitalerträgen zu beteiligen... gerade die sollten ein Interesse an der langfristigen Wirtschaftlichkeit von Unternehmen haben.
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@AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 7/x
Anregung: Gestaltet die Erbschaftssteuer bei (großen) Betriebsvermögen so um, dass es Anreize gibt, die Belegschaft oder die Rentenversicherung (evtl nur als stille Teilhaber) am Betriebsvermögen und damit an den Kapitalerträgen zu beteiligen... gerade die sollten ein Interesse an der langfristigen Wirtschaftlichkeit von Unternehmen haben.
@dancing_goblin jede eine Aktionären (Genossenschaftlerin) hat für mich auch gleichzeitig etwas Romantisches und etwas Abstoßendes.
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@AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 7/x
Anregung: Gestaltet die Erbschaftssteuer bei (großen) Betriebsvermögen so um, dass es Anreize gibt, die Belegschaft oder die Rentenversicherung (evtl nur als stille Teilhaber) am Betriebsvermögen und damit an den Kapitalerträgen zu beteiligen... gerade die sollten ein Interesse an der langfristigen Wirtschaftlichkeit von Unternehmen haben.
@AwetTesfaiesus #Rente #Umlageverfahren 8/x
Wäre sowohl für die Rente wie auch für die Beschäftigten gut, wenn die Löhne hier wieder stärker wachsen würden (die nächsten 10 Jahre stärker als die Produktivität). Um die Wettbewerbsfähigkeit müssen wir nicht fürchten (auch wenn BDA u.ä. was anderes behaupten): Deutschland ist nämlich, gegeben die Arbeitsproduktivität hier, kein Hochlohn-, sondern in Europa seit gut 10-15 Jahren eher Niedriglohnland.
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Interessant, dass niemand was zu Sonderleistungen (Mütterrente?) sagt.
@AwetTesfaiesus
Care-Arbeit einfach wie abhängige Erwerbsarbeit zählen (die damit verbrachte Zeit, pauschal, z.B. ein Partnerin + ein Kind versorgen = 50% Job, oder so). Wenn Rente unabhängig von Einzahlung wird, braucht man dafür auch keine komplizierten Sonderleistungen. -
@AwetTesfaiesus
Care-Arbeit einfach wie abhängige Erwerbsarbeit zählen (die damit verbrachte Zeit, pauschal, z.B. ein Partnerin + ein Kind versorgen = 50% Job, oder so). Wenn Rente unabhängig von Einzahlung wird, braucht man dafür auch keine komplizierten Sonderleistungen.@toxomat nur die Care-Arbeit für die eigenen Angehörigen im Inland durch Inländer? Advocata diaboli
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@toxomat nur die Care-Arbeit für die eigenen Angehörigen im Inland durch Inländer? Advocata diaboli
@AwetTesfaiesus
Haha. Nö. So designed, dass alles zählt, was der deutschen Gesellschaft (=alle, die hier leben) zugute kam. Also schon im Inland, aber egal durch wen und für wen. -
@AwetTesfaiesus
Haha. Nö. So designed, dass alles zählt, was der deutschen Gesellschaft (=alle, die hier leben) zugute kam. Also schon im Inland, aber egal durch wen und für wen.@toxomat mir fehlt die Fantasie, mit diese Berechnung vorzustellen. Vermutlich toll für Rechtsanwältinnen
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@toxomat mir fehlt die Fantasie, mit diese Berechnung vorzustellen. Vermutlich toll für Rechtsanwältinnen
@AwetTesfaiesus
Der Schlüssel, welche Care-Arbeit wieviel zählt (stelle ich mir machbar vor) oder der Nachweis (da wüsste ich jetzt auf Anhieb auch nicht so genau ...)? -
#Rente 1/x
Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
1. Demographisches Problem (Produktion)
2. Kapital- vs Lohndeckung
3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
4. Beamte, Selbständige, Freiberufler@AwetTesfaiesus #Rente #Rentenniveau 9/x
3. Leistungshöhe
48% Rentenniveau (vor Steuern) ist nicht viel - aber doch mehr, als nach was es klingt. Zum einen werden noch Steuern abgezogen (bei Rentnern nicht viel), zum zweiten kommen andere Einnahmen (Betriebsrente, Riester,...) dazu, zum dritten müssen davon i.d.R. ja nur die Senioren leben (und nicht auch noch Kinder...)