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Bin gleich lange im Flieger.

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  • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

    @AwetTesfaiesus #Rente #Demographie 3/x

    Die Güterpakete von Senioren (Pflege, Medizinische Leistungen, Wohnraum,...) sind eher größer als die von anderen Gruppen.

    Wenn wir Leute aus unbezahlter Care-Arbeit in Erwerbstätigkeit bringen, brauchen wir zusätzlich Leute, die deren Care übernehmen.

    D.h. wir kommen nicht um Zuwanderung herum. In Massen. Nicht nur 200k/Jahr, wie bspw von Fuchs/Zika vom IAB vor 20, 25 Jahren geschätzt, sondern netto eher 300-400k pro Jahr.

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    schrieb zuletzt editiert von
    #117

    @AwetTesfaiesus #Rente 4/x

    Deutschkenntnisse, Qualifikation etc. ist erstmal egal, das kann wenn nötig hier gelernt werden; wir brauchen Zuwanderung.
    Jede Abschiebung bedeutet, dass unserer Wirtschaft und unseren Rentnern eine Person genommen wird, die dringend benötigt würde.

    Wohnraum ist im Prinzip genug da, wir haben in Teilen Deutschlands 10-25% Leerstand. Gibt evtl. Arabisch- oder Paschtu-sprachige Viertel, aber damit werden wir zurecht kommen. Hat es mit französisch/polnisch auch.

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    • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

      @AwetTesfaiesus

      #Rente 1/x

      Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
      1. Demographisches Problem (Produktion)
      2. Kapital- vs Lohndeckung
      3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
      4. Beamte, Selbständige, Freiberufler

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      dancing_goblin@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #118

      @AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung #Umlageverfahren 5/x

      2. Kapital- vs Lohndeckung

      Umlageverfahren wurde eingeführt, weil das Bismarck'sche Kapitalgedeckte Verfahren extrem volatil und mehrfach zusammengebrochen war (wird gerne vergessen).

      Lohndeckung ist stabiler - nur sind in Dtld. die Löhne in den letzten 30 Jahren nur halb so stark gewachsen wie die Produktivität (und die Kapitalrenditen dafür 2-3mal so stark). Und darunter leidet dann auch eine an die Löhne gekoppelte Rente.

      dancing_goblin@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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      • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

        @AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung #Umlageverfahren 5/x

        2. Kapital- vs Lohndeckung

        Umlageverfahren wurde eingeführt, weil das Bismarck'sche Kapitalgedeckte Verfahren extrem volatil und mehrfach zusammengebrochen war (wird gerne vergessen).

        Lohndeckung ist stabiler - nur sind in Dtld. die Löhne in den letzten 30 Jahren nur halb so stark gewachsen wie die Produktivität (und die Kapitalrenditen dafür 2-3mal so stark). Und darunter leidet dann auch eine an die Löhne gekoppelte Rente.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #119

        @AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung 6/x

        Kapitaldeckung gäbe, wenn (und nur wenn) das Geld v.a. im Ausland (weltweit gestreut) angelegt wäre, zwei positive Effekte: zum einen würde es die Alterssicherung von der inländischen Konjunktur entkoppeln. Und zum anderen gäbe würde es den Einfluss der Erwerbstätigenzahl im Inland mildern, weil ein Teil des Güterpaket im Ausland produziert würde.

        dancing_goblin@mastodon.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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        • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

          @AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung 6/x

          Kapitaldeckung gäbe, wenn (und nur wenn) das Geld v.a. im Ausland (weltweit gestreut) angelegt wäre, zwei positive Effekte: zum einen würde es die Alterssicherung von der inländischen Konjunktur entkoppeln. Und zum anderen gäbe würde es den Einfluss der Erwerbstätigenzahl im Inland mildern, weil ein Teil des Güterpaket im Ausland produziert würde.

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          dancing_goblin@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #120

          @AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 7/x

          Anregung: Gestaltet die Erbschaftssteuer bei (großen) Betriebsvermögen so um, dass es Anreize gibt, die Belegschaft oder die Rentenversicherung (evtl nur als stille Teilhaber) am Betriebsvermögen und damit an den Kapitalerträgen zu beteiligen... gerade die sollten ein Interesse an der langfristigen Wirtschaftlichkeit von Unternehmen haben.

          awettesfaiesus@mastodon.socialA dancing_goblin@mastodon.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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          • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

            @AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 7/x

            Anregung: Gestaltet die Erbschaftssteuer bei (großen) Betriebsvermögen so um, dass es Anreize gibt, die Belegschaft oder die Rentenversicherung (evtl nur als stille Teilhaber) am Betriebsvermögen und damit an den Kapitalerträgen zu beteiligen... gerade die sollten ein Interesse an der langfristigen Wirtschaftlichkeit von Unternehmen haben.

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            awettesfaiesus@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #121

            @dancing_goblin jede eine Aktionären (Genossenschaftlerin) hat für mich auch gleichzeitig etwas Romantisches und etwas Abstoßendes.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

              @AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 7/x

              Anregung: Gestaltet die Erbschaftssteuer bei (großen) Betriebsvermögen so um, dass es Anreize gibt, die Belegschaft oder die Rentenversicherung (evtl nur als stille Teilhaber) am Betriebsvermögen und damit an den Kapitalerträgen zu beteiligen... gerade die sollten ein Interesse an der langfristigen Wirtschaftlichkeit von Unternehmen haben.

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              dancing_goblin@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #122

              @AwetTesfaiesus #Rente #Umlageverfahren 8/x

              Wäre sowohl für die Rente wie auch für die Beschäftigten gut, wenn die Löhne hier wieder stärker wachsen würden (die nächsten 10 Jahre stärker als die Produktivität). Um die Wettbewerbsfähigkeit müssen wir nicht fürchten (auch wenn BDA u.ä. was anderes behaupten): Deutschland ist nämlich, gegeben die Arbeitsproduktivität hier, kein Hochlohn-, sondern in Europa seit gut 10-15 Jahren eher Niedriglohnland.

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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                Interessant, dass niemand was zu Sonderleistungen (Mütterrente?) sagt.

                toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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                toxomat@social.tchncs.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #123

                @AwetTesfaiesus
                Care-Arbeit einfach wie abhängige Erwerbsarbeit zählen (die damit verbrachte Zeit, pauschal, z.B. ein Partnerin + ein Kind versorgen = 50% Job, oder so). Wenn Rente unabhängig von Einzahlung wird, braucht man dafür auch keine komplizierten Sonderleistungen.

                awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                • toxomat@social.tchncs.deT toxomat@social.tchncs.de

                  @AwetTesfaiesus
                  Care-Arbeit einfach wie abhängige Erwerbsarbeit zählen (die damit verbrachte Zeit, pauschal, z.B. ein Partnerin + ein Kind versorgen = 50% Job, oder so). Wenn Rente unabhängig von Einzahlung wird, braucht man dafür auch keine komplizierten Sonderleistungen.

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                  awettesfaiesus@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #124

                  @toxomat nur die Care-Arbeit für die eigenen Angehörigen im Inland durch Inländer? Advocata diaboli

                  toxomat@social.tchncs.deT 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    @toxomat nur die Care-Arbeit für die eigenen Angehörigen im Inland durch Inländer? Advocata diaboli

                    toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #125

                    @AwetTesfaiesus
                    Haha. Nö. So designed, dass alles zählt, was der deutschen Gesellschaft (=alle, die hier leben) zugute kam. Also schon im Inland, aber egal durch wen und für wen.

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • toxomat@social.tchncs.deT toxomat@social.tchncs.de

                      @AwetTesfaiesus
                      Haha. Nö. So designed, dass alles zählt, was der deutschen Gesellschaft (=alle, die hier leben) zugute kam. Also schon im Inland, aber egal durch wen und für wen.

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                      awettesfaiesus@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #126

                      @toxomat mir fehlt die Fantasie, mit diese Berechnung vorzustellen. Vermutlich toll für Rechtsanwältinnen

                      toxomat@social.tchncs.deT 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        @toxomat mir fehlt die Fantasie, mit diese Berechnung vorzustellen. Vermutlich toll für Rechtsanwältinnen

                        toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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                        toxomat@social.tchncs.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #127

                        @AwetTesfaiesus
                        Der Schlüssel, welche Care-Arbeit wieviel zählt (stelle ich mir machbar vor) oder der Nachweis (da wüsste ich jetzt auf Anhieb auch nicht so genau ...)?

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                        • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                          @AwetTesfaiesus

                          #Rente 1/x

                          Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
                          1. Demographisches Problem (Produktion)
                          2. Kapital- vs Lohndeckung
                          3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
                          4. Beamte, Selbständige, Freiberufler

                          dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                          dancing_goblin@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #128

                          @AwetTesfaiesus #Rente #Rentenniveau 9/x

                          3. Leistungshöhe

                          48% Rentenniveau (vor Steuern) ist nicht viel - aber doch mehr, als nach was es klingt. Zum einen werden noch Steuern abgezogen (bei Rentnern nicht viel), zum zweiten kommen andere Einnahmen (Betriebsrente, Riester,...) dazu, zum dritten müssen davon i.d.R. ja nur die Senioren leben (und nicht auch noch Kinder...)

                          dancing_goblin@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                            @AwetTesfaiesus #Rente #Rentenniveau 9/x

                            3. Leistungshöhe

                            48% Rentenniveau (vor Steuern) ist nicht viel - aber doch mehr, als nach was es klingt. Zum einen werden noch Steuern abgezogen (bei Rentnern nicht viel), zum zweiten kommen andere Einnahmen (Betriebsrente, Riester,...) dazu, zum dritten müssen davon i.d.R. ja nur die Senioren leben (und nicht auch noch Kinder...)

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                            dancing_goblin@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #129

                            @AwetTesfaiesus #Rente #Rentennivaeu 10/x

                            Der wahrgenommene Verlust kommt nicht durch das Rentenniveau zustande, sondern durch die Alters-Einkommensprofile. Ankerpunkt der Wahrnehmung ist nicht das mittlere im Erwerbsleben erzielte Einkommen, sondern das direkt vor Renteneintritt (oft nahe am höchsten Punkt).
                            Die Verlustwahrnehmung könnte man wahrscheinlich mit mehr Information reduzieren.

                            dancing_goblin@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • jens_van_der_kreet@hessen.socialJ jens_van_der_kreet@hessen.social

                              @AwetTesfaiesus Erst recht nicht, wenn mein Chef auch noch 2, 3 Jahre dranhängen muss. Dann bin ich 65, wenn eine Führungsposition frei wird. Außerdem habe ich in Deutschland keine Partnerin gefunden. Ein Auswandern ist aber erst mit dem Renteneintritt drin. Das würde sich dann nochmals verschieben. Kann man mit 69 noch Vater werden? Ich denke nicht. 2/2

                              kampfteppich@social.cologneK This user is from outside of this forum
                              kampfteppich@social.cologneK This user is from outside of this forum
                              kampfteppich@social.cologne
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #130

                              @Jens_van_der_Kreet
                              Jean Pütz wurde mit 74 nochmals Vater. Ich gebe nur zu bedenken, als sein Kind dann in die Schule kam war er 80 J. alt. Die anderen werden dann nicht fragen ob du der Erzeuger bist...

                              jens_van_der_kreet@hessen.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                                @AwetTesfaiesus #Rente #Rentennivaeu 10/x

                                Der wahrgenommene Verlust kommt nicht durch das Rentenniveau zustande, sondern durch die Alters-Einkommensprofile. Ankerpunkt der Wahrnehmung ist nicht das mittlere im Erwerbsleben erzielte Einkommen, sondern das direkt vor Renteneintritt (oft nahe am höchsten Punkt).
                                Die Verlustwahrnehmung könnte man wahrscheinlich mit mehr Information reduzieren.

                                dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                                dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                                dancing_goblin@mastodon.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #131

                                @AwetTesfaiesus #Rente #Rentenniveau 11/x

                                Die Diskussion um niedrige Renten wird durch die hohe Zahl an Kleinstrentenzahlungen befeuert. Dabei wird übersehen, dass für 5-6 der 8 Mio Kleinstrentenempfänger Rente eine nachrangige Form der Alterssicherung darstellt, die aus 5-10 Jahren abhängiger Beschäftigung vor Selbständigkeit, Freiberuflichkeit oder Verbeamtung resultiert.

                                Armutsgefährdung trifft Senioren überproportional, bittere Armut auf Grundsicherungsniveau nicht (trifft Kinder mehr).

                                dancing_goblin@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                                  @AwetTesfaiesus #Rente #Rentenniveau 11/x

                                  Die Diskussion um niedrige Renten wird durch die hohe Zahl an Kleinstrentenzahlungen befeuert. Dabei wird übersehen, dass für 5-6 der 8 Mio Kleinstrentenempfänger Rente eine nachrangige Form der Alterssicherung darstellt, die aus 5-10 Jahren abhängiger Beschäftigung vor Selbständigkeit, Freiberuflichkeit oder Verbeamtung resultiert.

                                  Armutsgefährdung trifft Senioren überproportional, bittere Armut auf Grundsicherungsniveau nicht (trifft Kinder mehr).

                                  dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                                  dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
                                  dancing_goblin@mastodon.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #132

                                  @AwetTesfaiesus #Rente #Rentenniveau 12/x

                                  Gut fände ich, bei der Umlagefinanzierung neben dem Erwerbsleben Kindererziehung/Unterhalt viel stärker zu gewichten - das ist einfach die zweite Säule; ohne künftige Beitragszahler geht nichts.

                                  Deswegen: Grundrente bei 2+ Kindern ein bisschen anheben, bei 1 Kind auf 80% dessen kürzen, bei Kinderlosen (oder Unterhaltsverweigerern) auf 60%. Letztere konnten sich dafür ja mehr auf die Erwerbskomponente konzentrieren.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                                    @AwetTesfaiesus

                                    #Rente 1/x

                                    Wird ein bisschen länger; mehrere Tröts, hoffentlich inhaltlich halbwegs strukturiert. Würde Punkte isolieren:
                                    1. Demographisches Problem (Produktion)
                                    2. Kapital- vs Lohndeckung
                                    3. Leistungshöhe (Rentenniveau u.ä.)
                                    4. Beamte, Selbständige, Freiberufler

                                    dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #133

                                    @AwetTesfaiesus #Rente 13/x

                                    4. Beamte/Freiberufler/Selbständige

                                    Die in die GRV einzubeziehen, wird der GRV selbst erst mal nichts bringen, aber auch nichts zisätzlich kosten. Aber es würde im allgemeinen Haushalt Mittel frei werden lassen, die bisher für deren überproportional hohe Alters- bzw Risikosicherung aufgewendet werden. Und es würde die berufliche Mobilität (zwischen Sektoren, zwischen Bundesländern) erhöhen, weil die Alterssicherung von der Stelle entkoppelt wird .

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                                      @AwetTesfaiesus #Rente #kapitaldeckung 6/x

                                      Kapitaldeckung gäbe, wenn (und nur wenn) das Geld v.a. im Ausland (weltweit gestreut) angelegt wäre, zwei positive Effekte: zum einen würde es die Alterssicherung von der inländischen Konjunktur entkoppeln. Und zum anderen gäbe würde es den Einfluss der Erwerbstätigenzahl im Inland mildern, weil ein Teil des Güterpaket im Ausland produziert würde.

                                      dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #134

                                      @AwetTesfaiesus #Rente #Kapitaldeckung 6a/x (Nachtrag)

                                      Kapitalgedeckte Rente sollte durch einen staatlichen oder gemeinnützigen Träger organisiert werden. Ein gewinnorientiertes Unternehmen hat zu starken Anreiz, die mögliche Rendite von Anlagen als Gewinn für die Eigentümer einzufahren (statt das an die Versicherten auszuschütten) - siehe Riester, Kapitallebensversicherungen oder aktiv gemanagte Investmentfonds.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        Ergänzung: Eure Kinder haben die Wahl: ges. Rente, Versorgungswerk der Freiberufler oder Retirement-Fund (401k/neues polnisches Modell?) oder Schweizer Modell; was würdet ihr raten?

                                        dusty_marc@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                                        dusty_marc@chaos.socialD This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #135

                                        @AwetTesfaiesus
                                        Möglichst raus aus dem System und selber vorsorgen.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • dasgehtgleichwieder@norden.socialD dasgehtgleichwieder@norden.social

                                          @AC2N @daccle @AwetTesfaiesus

                                          Auch in #Parteien treffen Menschen die Entscheidunngen.
                                          Das grösste, aber lösbare, Problem der #Demokratie sitzt in den #Medien die #Unwahrheiten verbreiten. Das zweite Problem sind die Dummen, die nicht selbstständig denken und recherchieren können.

                                          https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html

                                          https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html

                                          https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html

                                          https://www.psychologie-guide.de/die-dummheit-ist-allgegenwaertig-und-kennt-keine-grenzen.html

                                          https://www.zdf.de/dokus/ganz-normale-maenner-movie-100

                                          ac2n@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                                          ac2n@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                                          ac2n@mastodon.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #136

                                          @DasGehtGleichWieder @daccle @AwetTesfaiesus
                                          Meinst Du, da wird sich in nächster Zeit eine moralische Einsicht durchsetzen? Will nur sagen, wir Menschen verändern uns nicht grundlegend.
                                          Und ja, Parteien sind von Menschen gestaltete Organisationen. Deswegen ist es gut, wenn man sieht, welche Dynamik durch Parteienkämpfe in Gang gesetzt wird.

                                          ac2n@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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