Feststellungen nach ca.
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Feststellungen nach ca. einem halben Jahr Krafttraining: Krafttraining formt optisch den Körper und erhöht das subjektive Wohlbefinden. Rekorde im Cardio/Radfahren sollte man danach aber definitiv nicht (mehr) erwarten... - Außer beim Downhill vielleicht... #grvl #fitness #krafttraining
@h2owasser Vorab: ich bin Laie! Einfach ein alter Sack, der versucht, mittels Training den Verfall zu bremsen. Mehr nicht!
Aber, so absolut kann ich das aus mehreren Gründen kaum glauben.
1. Ich kenne Bilder von Radrennfahrern / Bahnfahrern mit ganz extremen Oberschenkeln. Ich kann mir schon deshalb nicht vorstellen, dass Krafttraining in dem Bereich so sinnlos sein soll. Machen die alles falsch? Glaub ich nicht.
2. Abgesehen davon bin ich sicher, dass es auch darauf ankommt, was wie und mit welchem Ziel trainiert wird. Selektives Aufpumpen a la Bodybuilding allein dürfte vermutlich weniger bringen, als Kraftausdauer-Training, außer vielleicht bei Kurz- / Sprintdistanzen.
Bin mal sehr gespannt, was eventuell andere Radfahrer noch schreiben werden.
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@h2owasser Vorab: ich bin Laie! Einfach ein alter Sack, der versucht, mittels Training den Verfall zu bremsen. Mehr nicht!
Aber, so absolut kann ich das aus mehreren Gründen kaum glauben.
1. Ich kenne Bilder von Radrennfahrern / Bahnfahrern mit ganz extremen Oberschenkeln. Ich kann mir schon deshalb nicht vorstellen, dass Krafttraining in dem Bereich so sinnlos sein soll. Machen die alles falsch? Glaub ich nicht.
2. Abgesehen davon bin ich sicher, dass es auch darauf ankommt, was wie und mit welchem Ziel trainiert wird. Selektives Aufpumpen a la Bodybuilding allein dürfte vermutlich weniger bringen, als Kraftausdauer-Training, außer vielleicht bei Kurz- / Sprintdistanzen.
Bin mal sehr gespannt, was eventuell andere Radfahrer noch schreiben werden.
@ubo Tatsächlich habe ich relativ wenig Beine trainiert, sondern mich mehr auf den bislang sehr vernachlässigten Oberkörper konzentriert. Ich bin allerdings auch vorher schon an einem Punkt gewesen, bei dem ich beim Radfahren faktisch nie meine Beinmuskulatur als limitierten Faktor erlebt haben, sondern immer mein Kreislaufsystem die Leistung begrenzt hat. Auch sollte ich vielleicht sagen, dass ich die Menge von gewöhnlich ca. 3-4 Stunden Sport die Woche (+ Alltagsmobilität) nicht verändert habe, sondern nur die Art der Aktivität angepasst habe. Zusammengefasst könnte man vereinfacht auch sagen: Ich sehe zwar "krasser" aus, aber bin auch schwerer.
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Feststellungen nach ca. einem halben Jahr Krafttraining: Krafttraining formt optisch den Körper und erhöht das subjektive Wohlbefinden. Rekorde im Cardio/Radfahren sollte man danach aber definitiv nicht (mehr) erwarten... - Außer beim Downhill vielleicht... #grvl #fitness #krafttraining
@h2owasser @ubo ebenfalls ü40 Meinung hier: die Mischung macht's. Ich mache ca. 2 bis 3 mal pro Woche HIIT (15min)., dann 20 min rudern und danach 20min Berglauf aufm Laufband. Das schont die Gelenke hoffentlich etwas und sorgt für gleichbleibende Ausdauer.
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@ubo Tatsächlich habe ich relativ wenig Beine trainiert, sondern mich mehr auf den bislang sehr vernachlässigten Oberkörper konzentriert. Ich bin allerdings auch vorher schon an einem Punkt gewesen, bei dem ich beim Radfahren faktisch nie meine Beinmuskulatur als limitierten Faktor erlebt haben, sondern immer mein Kreislaufsystem die Leistung begrenzt hat. Auch sollte ich vielleicht sagen, dass ich die Menge von gewöhnlich ca. 3-4 Stunden Sport die Woche (+ Alltagsmobilität) nicht verändert habe, sondern nur die Art der Aktivität angepasst habe. Zusammengefasst könnte man vereinfacht auch sagen: Ich sehe zwar "krasser" aus, aber bin auch schwerer.
@h2owasser Na ja, Muskeln sind halt wirklich vergleichsweise schwer. Klar ist das in Hinblick auf den jeweiligen Sport und den dort damit angestrebten Nutzen zu berücksichtigen. Will ich Marathon laufen, habe ich es als Hulk (nicht auf Dich bezogen!) natürlich schwer. Und das einmal wirklich bezogen auf das zu bewegende Körpergewicht, aber auch auf die notwendige Versorgung der Muskelpakete z.B. mit Sauerstoff. Wenn Du mit Deinen Trainingsergebnissen rundherum gesund und leistungsfähig bist und Dich in Deinem Körper wohl fühlst, ist das doch super. Sind Fahrtzeiten Dir wichtig sind und Du bist jetzt langsamer als vorher, kannst Du ja Dein Training anpassen.

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@h2owasser @ubo ebenfalls ü40 Meinung hier: die Mischung macht's. Ich mache ca. 2 bis 3 mal pro Woche HIIT (15min)., dann 20 min rudern und danach 20min Berglauf aufm Laufband. Das schont die Gelenke hoffentlich etwas und sorgt für gleichbleibende Ausdauer.
Ja, mir wird damit klar(er), dass es nur eben nicht das "das Eine" Trainingsziel gibt, sondern mindestens 2 mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Zweifelsfrei empfinde ich Radfahren zum Beispiel motivierender, abwechslungsreicher und spannender als Krafttraining, aber im restlichen Alltag macht mich Krafttraining stressresistenter und entspannter.
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@ubo Tatsächlich habe ich relativ wenig Beine trainiert, sondern mich mehr auf den bislang sehr vernachlässigten Oberkörper konzentriert. Ich bin allerdings auch vorher schon an einem Punkt gewesen, bei dem ich beim Radfahren faktisch nie meine Beinmuskulatur als limitierten Faktor erlebt haben, sondern immer mein Kreislaufsystem die Leistung begrenzt hat. Auch sollte ich vielleicht sagen, dass ich die Menge von gewöhnlich ca. 3-4 Stunden Sport die Woche (+ Alltagsmobilität) nicht verändert habe, sondern nur die Art der Aktivität angepasst habe. Zusammengefasst könnte man vereinfacht auch sagen: Ich sehe zwar "krasser" aus, aber bin auch schwerer.
@h2owasser So klingt das für mich jedenfalls erst mal nach einem (sicher hart erarbeiteten) Luxusproblem, um das Dich der Großteil der Bevölkerung ganz sicher beneidet


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Ja, mir wird damit klar(er), dass es nur eben nicht das "das Eine" Trainingsziel gibt, sondern mindestens 2 mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Zweifelsfrei empfinde ich Radfahren zum Beispiel motivierender, abwechslungsreicher und spannender als Krafttraining, aber im restlichen Alltag macht mich Krafttraining stressresistenter und entspannter.
️@h2owasser Beim Krafttraining gibt es ja auch noch Unterschiede in Ausführung und Nutzen. Bei mir ist es noch nie vorgekommen, dass das Anheben eines Autos mit purer Muskelkraft mir etwas hätte nutzen können. Ich habe aber sehr wohl schon (aus dem Gedächtnis, sicher nicht genau) 40 Betonplatten a 30 kg zu unserem Anhänger getragen, aufgeladen, zu Hause wieder abgeladen und durch den Garten getragen. Da hat mir mein Training schon sehr geholfen.
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@h2owasser So klingt das für mich jedenfalls erst mal nach einem (sicher hart erarbeiteten) Luxusproblem, um das Dich der Großteil der Bevölkerung ganz sicher beneidet


@ubo Danke, ja. - Mein 30kg Übergewicht bin ich vor ca. 5 Jahren losgeworden und seitdem kann ich das Gewicht auch mit vertretbaren bzw. einmal in den Alltag integriert - ohne Aufwand - halten.
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@ubo Tatsächlich habe ich relativ wenig Beine trainiert, sondern mich mehr auf den bislang sehr vernachlässigten Oberkörper konzentriert. Ich bin allerdings auch vorher schon an einem Punkt gewesen, bei dem ich beim Radfahren faktisch nie meine Beinmuskulatur als limitierten Faktor erlebt haben, sondern immer mein Kreislaufsystem die Leistung begrenzt hat. Auch sollte ich vielleicht sagen, dass ich die Menge von gewöhnlich ca. 3-4 Stunden Sport die Woche (+ Alltagsmobilität) nicht verändert habe, sondern nur die Art der Aktivität angepasst habe. Zusammengefasst könnte man vereinfacht auch sagen: Ich sehe zwar "krasser" aus, aber bin auch schwerer.
@h2owasser @ubo
Mir hat Krafttraining viel für Laufen + Radfahren gebracht: Beim Laufen war's vorher so, dass mir immer irgendwas weh tat, hier entlasten nun mehr Muskeln die Gelenke.
Beim Radfahren ist es etas speziell: Eine sehr steile Strecke im Wald ist am Rande dessen, was ich mit dem MTB schaffen kann. Stärkere Beine helfen hier, langsam genug treten zu können, damit die Pumpe nicht vor dem Gipfel schlapp macht.Dass die wenigen kg mehr Muskeln dich da messbar bremsen finde ich seltsam.
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@h2owasser @ubo
Mir hat Krafttraining viel für Laufen + Radfahren gebracht: Beim Laufen war's vorher so, dass mir immer irgendwas weh tat, hier entlasten nun mehr Muskeln die Gelenke.
Beim Radfahren ist es etas speziell: Eine sehr steile Strecke im Wald ist am Rande dessen, was ich mit dem MTB schaffen kann. Stärkere Beine helfen hier, langsam genug treten zu können, damit die Pumpe nicht vor dem Gipfel schlapp macht.Dass die wenigen kg mehr Muskeln dich da messbar bremsen finde ich seltsam.
Da sind die Voraussetzungen (durch Training, aber auch durch Genetik) sicherlich unterschiedlich. So drückte ich mit den Beinen durch das Radfahren schon von Anfang an die hohen Gewichte relativ einfach (mehr als 190kg kann die Maschine nicht), während der Oberkörper doch sehr unterentwickelt war/ist. (bei 50kg auf der Brust muss ich mich schon sehr anstrengen)