Mastodon Skip to content
  • Home
  • Aktuell
  • Tags
  • Über dieses Forum
Einklappen
Grafik mit zwei überlappenden Sprechblasen, eine grün und eine lila.
Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

Kostenlos. Werbefrei. Menschlich. Dein Abnehmforum.

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. ich bin btw noch auf instagram und sehe dort immer wieder coole reels und was ich mache, ist, dass ich alle guten linken reels in die timelines meiner normie friends pushe.

ich bin btw noch auf instagram und sehe dort immer wieder coole reels und was ich mache, ist, dass ich alle guten linken reels in die timelines meiner normie friends pushe.

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
34 Beiträge 15 Kommentatoren 0 Aufrufe
  • Älteste zuerst
  • Neuste zuerst
  • Meiste Stimmen
Antworten
  • In einem neuen Thema antworten
Anmelden zum Antworten
Dieses Thema wurde gelöscht. Nur Nutzer mit entsprechenden Rechten können es sehen.
  • kaffeeringe@social.tchncs.deK kaffeeringe@social.tchncs.de

    @mspro Ich fands schon zu Blogosphäre-Zeiten gut, sich gegenseitig Reichweite zu verschaffen für Dinge, die den anderen offensichtlich wichtig sind.

    Ich glaube auch, mehr Leute sollten die digitalen Möglichkeiten weniger privat zu nutzen und dafür politischer. Es kann nicht nur darum gehen, möglichst viele Otter-Videos im Feed zu haben.

    mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
    mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
    mspro@fnordon.de
    schrieb zuletzt editiert von
    #20

    @kaffeeringe wir müssen den clicktivismus wiederbringen!

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

      was stattdessen unter linken als cool gilt und belohnt wird:

      „hey schaut, ich habe eine neue art gefunden, mich von anderen linken abzugrenzen und sie alle doof zu finden, obwohl ich 90 % die gleichen dinge will.“

      mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
      mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
      mspro@fnordon.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #21

      worauf ich auch hinaus will: instagram ist zumindest bei mir gerade der einzig sinnvolle mediale pfad, den ich bespielen kann, der ein bisschen aus meiner bubble und vor allem der bubble der bereits bekehrten rausführt und neue leute erreicht.

      man sitzt immer in seiner eigenen perspektive und glaubt, dass alle wissen, was man selbst weiß (oft bereits 5 minuten, nachdem man sich das angelesen hat) aber das ist nicht so.

      mediale öffentlichkeiten sind fragmentiert. du sitzt auf wichtigem wissen.

      mspro@fnordon.deM 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

        worauf ich auch hinaus will: instagram ist zumindest bei mir gerade der einzig sinnvolle mediale pfad, den ich bespielen kann, der ein bisschen aus meiner bubble und vor allem der bubble der bereits bekehrten rausführt und neue leute erreicht.

        man sitzt immer in seiner eigenen perspektive und glaubt, dass alle wissen, was man selbst weiß (oft bereits 5 minuten, nachdem man sich das angelesen hat) aber das ist nicht so.

        mediale öffentlichkeiten sind fragmentiert. du sitzt auf wichtigem wissen.

        mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
        mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
        mspro@fnordon.de
        schrieb zuletzt editiert von
        #22

        social media – auch mastodon – macht es leicht, zu glauben, alle wüssten dasselbe, weil wir uns hier entlang unserer interessen vernetzen und so kommt es dir so vor, als hinkst du ständig dem wissen hinterher, was aber nur in den spezialisierten kreisen gilt, in denen du liest. aber du lebst in einer bubble. wie alle anderen auch.

        wenn die linke ihre kommunikation stratgischer aufstellen will, muss sie lernen, pfade — am besten 8 spurige autobahnen – zwischen den bubbles zu bauen.

        mspro@fnordon.deM 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

          social media – auch mastodon – macht es leicht, zu glauben, alle wüssten dasselbe, weil wir uns hier entlang unserer interessen vernetzen und so kommt es dir so vor, als hinkst du ständig dem wissen hinterher, was aber nur in den spezialisierten kreisen gilt, in denen du liest. aber du lebst in einer bubble. wie alle anderen auch.

          wenn die linke ihre kommunikation stratgischer aufstellen will, muss sie lernen, pfade — am besten 8 spurige autobahnen – zwischen den bubbles zu bauen.

          mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
          mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
          mspro@fnordon.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #23

          viele leute haben einfach deswegen keine "linke interpretation" der welt, weil ihnen der zugang zu linken deutungsangeboten fehlt, oder weil ihnen das semantische rüstzeug fehlt, bestimmten linken diskursen, die für sie relevant sind, zu folgen.

          wenn man also leute an board holen will, muss man "onramps" schaffen. und dafür muss man sich hineinversetzen in andere bubbles und sich fragen: wie kann ich von dort zu meiner position einen pfad finden? technisch medial – aber auch semantisch.

          weltenkreuzer@social.tchncs.deW prefec2@norden.socialP mspro@fnordon.deM gegenwind@chaos.socialG ftranschel@norden.socialF 5 Antworten Letzte Antwort
          0
          • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

            viele leute haben einfach deswegen keine "linke interpretation" der welt, weil ihnen der zugang zu linken deutungsangeboten fehlt, oder weil ihnen das semantische rüstzeug fehlt, bestimmten linken diskursen, die für sie relevant sind, zu folgen.

            wenn man also leute an board holen will, muss man "onramps" schaffen. und dafür muss man sich hineinversetzen in andere bubbles und sich fragen: wie kann ich von dort zu meiner position einen pfad finden? technisch medial – aber auch semantisch.

            weltenkreuzer@social.tchncs.deW This user is from outside of this forum
            weltenkreuzer@social.tchncs.deW This user is from outside of this forum
            weltenkreuzer@social.tchncs.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #24

            @mspro Fallen dir Beispiele ein, wo das geklappt hat?

            mspro@fnordon.deM 1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • weltenkreuzer@social.tchncs.deW weltenkreuzer@social.tchncs.de

              @mspro Fallen dir Beispiele ein, wo das geklappt hat?

              mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
              mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
              mspro@fnordon.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #25

              @Weltenkreuzer ich behaupte: wenn es jemals geklappt hat, menschen für linke diskurse onzuboarden, dann hat es in wirklichkeit immer genau so geklappt.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                viele leute haben einfach deswegen keine "linke interpretation" der welt, weil ihnen der zugang zu linken deutungsangeboten fehlt, oder weil ihnen das semantische rüstzeug fehlt, bestimmten linken diskursen, die für sie relevant sind, zu folgen.

                wenn man also leute an board holen will, muss man "onramps" schaffen. und dafür muss man sich hineinversetzen in andere bubbles und sich fragen: wie kann ich von dort zu meiner position einen pfad finden? technisch medial – aber auch semantisch.

                prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
                prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
                prefec2@norden.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #26

                @mspro danke für den Thread. Dem kann ich nur zustimmen. Neben einer Geheimsprache, "Coolness" und Selbstzentriertheit fallen mir immer wieder drei Dinge auf, die Bündnisse und gemeinsame Aktionen behindern.
                1. Mangelnde Kompromissfähigkeit / Anhänger*innen der reinen Lehre / unfähig Allianzen zu bauen
                2. Viel Analyse, wenig Lösung (umsetzen)
                3. Kein Durchhaltevermögen (z.B. weil Bündnisse nicht halten und weil wir uns überfordern)

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                  viele leute haben einfach deswegen keine "linke interpretation" der welt, weil ihnen der zugang zu linken deutungsangeboten fehlt, oder weil ihnen das semantische rüstzeug fehlt, bestimmten linken diskursen, die für sie relevant sind, zu folgen.

                  wenn man also leute an board holen will, muss man "onramps" schaffen. und dafür muss man sich hineinversetzen in andere bubbles und sich fragen: wie kann ich von dort zu meiner position einen pfad finden? technisch medial – aber auch semantisch.

                  mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
                  mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
                  mspro@fnordon.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #27

                  *räusper* [opa erzählt vom krieg]

                  damals, als das anfing mit dem "internetaktivismus" war die allgemeine erfahrung, dass man durch das netz koordiniert überproportionalen impact auf politsche diskurse haben kann. bis ca. 2013 oder so punchten ein paar tausend clicktivisten weit oberhalb ihrer gewichtsklasse.

                  aber wie das so ist: die strategien wurden überleveraged und als sie nicht mehr gut funktionieren als "clicktivism" eingemottet.

                  mspro@fnordon.deM ftranschel@norden.socialF 2 Antworten Letzte Antwort
                  0
                  • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                    viele leute haben einfach deswegen keine "linke interpretation" der welt, weil ihnen der zugang zu linken deutungsangeboten fehlt, oder weil ihnen das semantische rüstzeug fehlt, bestimmten linken diskursen, die für sie relevant sind, zu folgen.

                    wenn man also leute an board holen will, muss man "onramps" schaffen. und dafür muss man sich hineinversetzen in andere bubbles und sich fragen: wie kann ich von dort zu meiner position einen pfad finden? technisch medial – aber auch semantisch.

                    gegenwind@chaos.socialG This user is from outside of this forum
                    gegenwind@chaos.socialG This user is from outside of this forum
                    gegenwind@chaos.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #28

                    @mspro was ich hier in Frankfurt etabliere ist, dass man bspw bei Vorstellungsrunden vielleicht nicht seine Pronomen aufzählt, aber sich mit Artikel (wie im hessich üblich) vorstellt. Es reicht ja idR wenn man sagt: „ich bin der Gegenwind“, oder „ich bin xier Robin“. Damit kann man auch „onboarden“.

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                      was stattdessen unter linken als cool gilt und belohnt wird:

                      „hey schaut, ich habe eine neue art gefunden, mich von anderen linken abzugrenzen und sie alle doof zu finden, obwohl ich 90 % die gleichen dinge will.“

                      sternentau@don.linxx.netS This user is from outside of this forum
                      sternentau@don.linxx.netS This user is from outside of this forum
                      sternentau@don.linxx.net
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #29

                      @mspro Das.

                      adipoeserpursch@troet.cafeA 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                        *räusper* [opa erzählt vom krieg]

                        damals, als das anfing mit dem "internetaktivismus" war die allgemeine erfahrung, dass man durch das netz koordiniert überproportionalen impact auf politsche diskurse haben kann. bis ca. 2013 oder so punchten ein paar tausend clicktivisten weit oberhalb ihrer gewichtsklasse.

                        aber wie das so ist: die strategien wurden überleveraged und als sie nicht mehr gut funktionieren als "clicktivism" eingemottet.

                        mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
                        mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
                        mspro@fnordon.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #30

                        ironischer weise genau dort, wo das internet zum massenphänomen wurde. aber die – wie wir sie damals nannten – "internet gemeinde" wurde von der auf plattformen entstehenden "internet culture" in reichweite und relevanz schnell überholt.

                        und das zepter für internet savy kommunikation ging von den linken zu den rechten über, die weniger berührungsängste mit populismus hatten, (außerdem oligarchengeld und infrastruktur) und das feld der netzkommunikationstrategien immer tiefer auslotete.

                        mspro@fnordon.deM 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • sternentau@don.linxx.netS sternentau@don.linxx.net

                          @mspro Das.

                          adipoeserpursch@troet.cafeA This user is from outside of this forum
                          adipoeserpursch@troet.cafeA This user is from outside of this forum
                          adipoeserpursch@troet.cafe
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #31

                          @sternentau @mspro Leider. 😤

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                            viele leute haben einfach deswegen keine "linke interpretation" der welt, weil ihnen der zugang zu linken deutungsangeboten fehlt, oder weil ihnen das semantische rüstzeug fehlt, bestimmten linken diskursen, die für sie relevant sind, zu folgen.

                            wenn man also leute an board holen will, muss man "onramps" schaffen. und dafür muss man sich hineinversetzen in andere bubbles und sich fragen: wie kann ich von dort zu meiner position einen pfad finden? technisch medial – aber auch semantisch.

                            ftranschel@norden.socialF This user is from outside of this forum
                            ftranschel@norden.socialF This user is from outside of this forum
                            ftranschel@norden.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #32

                            @mspro Mich macht dieser konkrete Toot sehr glücklich, weil ich das in so konkreter Form von Dir noch nicht gelesen habe*.

                            Zusammen mit den ersten zwei Absätzen von @tante in https://tante.cc/2026/02/20/acting-ethical-in-an-imperfect-world/ gestern habe ich das Gefühl, dass sich gerade so ein bisschen eine Mischung aus Gelassenheit und Demut entwickelt, die wirklich "bubbletangential" Orientierte auch abholen kann.

                            Und *DAS* brauchen wir mehr.

                            Danke.

                            * Kann natürlich an mir liegen, also nicht Steinigen bitte 😜

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                              ironischer weise genau dort, wo das internet zum massenphänomen wurde. aber die – wie wir sie damals nannten – "internet gemeinde" wurde von der auf plattformen entstehenden "internet culture" in reichweite und relevanz schnell überholt.

                              und das zepter für internet savy kommunikation ging von den linken zu den rechten über, die weniger berührungsängste mit populismus hatten, (außerdem oligarchengeld und infrastruktur) und das feld der netzkommunikationstrategien immer tiefer auslotete.

                              mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
                              mspro@fnordon.deM This user is from outside of this forum
                              mspro@fnordon.de
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #33

                              wie ich neulich im newsletter schrieb: man kann die ganze geschichte des 21. jahrhunderts als die entdeckung und gezielte kapitalistischen und politisch-strategische urbarmachtung von netzwerkeffekten erzählen.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • mspro@fnordon.deM mspro@fnordon.de

                                *räusper* [opa erzählt vom krieg]

                                damals, als das anfing mit dem "internetaktivismus" war die allgemeine erfahrung, dass man durch das netz koordiniert überproportionalen impact auf politsche diskurse haben kann. bis ca. 2013 oder so punchten ein paar tausend clicktivisten weit oberhalb ihrer gewichtsklasse.

                                aber wie das so ist: die strategien wurden überleveraged und als sie nicht mehr gut funktionieren als "clicktivism" eingemottet.

                                ftranschel@norden.socialF This user is from outside of this forum
                                ftranschel@norden.socialF This user is from outside of this forum
                                ftranschel@norden.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #34

                                @mspro "dass man durch das netz koordiniert überproportionalen impact auf politsche diskurse haben kann"

                                Meine Überlegung: Das ist doch schon noch immer so. Nur machen das halt andere Strömungen auch, v.a. Russland/AFD haben das ja aufgenommen und können es - dank mangelnden Gewissens - ja mittlerweile auch industriell und besser - und dadurch ergibt sich ein anderes Gleichgewicht, das in Summe den Diskurs nach Rechts verschiebt.

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • necrosis@chaos.socialN necrosis@chaos.social shared this topic
                                Antworten
                                • In einem neuen Thema antworten
                                Anmelden zum Antworten
                                • Älteste zuerst
                                • Neuste zuerst
                                • Meiste Stimmen



                                Copyright (c) 2025 abSpecktrum (@abspecklog@fedimonster.de)

                                Erstellt mit Schlaflosigkeit, Kaffee, Brokkoli & ♥

                                Impressum | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen

                                • Anmelden

                                • Du hast noch kein Konto? Registrieren

                                • Anmelden oder registrieren, um zu suchen
                                • Erster Beitrag
                                  Letzter Beitrag
                                0
                                • Home
                                • Aktuell
                                • Tags
                                • Über dieses Forum