"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert.
-
@somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.@hartaberherzlich @somlu1968 sagte der alte weiße Mann bevor er geblockt wurde
-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
Schade, dass in der Diskussion um Verlust von Reichweite nicht mit einem einzigen Wort bedacht ist, dass manchmal auch Leute das Interesse an einem Text verlieren, wenn sie sich nicht mitgemeint fühlen ... Aber ich schätze, wir *innen lesen halt keine Texte über Fiskalpolitik, da ist das dann eben nicht so wichtig.
(Also, insgesamt gute Zusammenfassung der Datenlage, aber darüber hinaus kein guter Text.)
-
Schade, dass in der Diskussion um Verlust von Reichweite nicht mit einem einzigen Wort bedacht ist, dass manchmal auch Leute das Interesse an einem Text verlieren, wenn sie sich nicht mitgemeint fühlen ... Aber ich schätze, wir *innen lesen halt keine Texte über Fiskalpolitik, da ist das dann eben nicht so wichtig.
(Also, insgesamt gute Zusammenfassung der Datenlage, aber darüber hinaus kein guter Text.)
@Drude ja, da habe ich auch drüber nachgedacht, als ich den Text gelesen habe, dass ich inzwischen Probleme habe Texte zu lesen, die nicht entgendert sind.
-
@somlu1968 Uff, findet progressiv, grün, woke, etc. schlecht, ignoriert vollkommen, dass der Genderstern dafür da ist eben mehr als nur zwei Geschlechter sichtbar zu machen, ignoriert vollkommen die eigene Aussage, dass "Die oft prophezeite „Leser*innenflucht“ [...] in den Daten schlicht nicht" existiere, und packt diese Erkenntnis stattdessen in ein Shit-Sandwich, indem am Anfang und am Ende des Artikels eine *gefühlte* Leserflucht (wozu hier entgendern?) beklagt wird.
@snoopy_jay
Wie aus diesem Post zu erkennen, hängt fehlendes Leseverständnis nicht an der Verwendung von Asterisken. Um so mehr wird es von der Voreingenommenheit der Rezipierenden beeinflusst.
@somlu1968 -
@somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.@hartaberherzlich @somlu1968
Deswegen wollen wir auch eigentlich entgendern.
️ -
@johnnythan Erstens habe ich geschrieben "fühlte", also Konjunktiv. Zweitens verstehe ich nicht, warum Sie bei mir Böses vermuten. Sie kpnnen sich doch sicher vorstellen, dass es Menschen gibt, denen weder Phettberg noch die y-Form etwas sagen. Deshalb habe ich ja um eine Erklärung gebeten. Drittens ist für mich Ihre Erklärung, warum Sie mich Trolly nennen, nicht logisch und erinnert mich sehr an autoritäre Sprechweise meiner Kindheit. Meiner Logik folgend bin ich damit raus.
Da sie ja die Konversation beenden wollen, markiere ich Sie in der Antwort nicht. Gebe aber zum Abschluss noch eine Erklärung, woher mein Verdacht kam.
Zu erstens: "fühlte" ist hier Vergangenheitsform, oder?
Zu zweitens: Sie haben nicht gefragt, was das y da soll und ob ich mich verschrieben hätte. Sie haben mir vorschreiben wollen, wie ich zu schreiben habe. Die Frage nach Erklärungen bezog sich auf das /s und die habe ich dann gegeben.1/x
-
Da sie ja die Konversation beenden wollen, markiere ich Sie in der Antwort nicht. Gebe aber zum Abschluss noch eine Erklärung, woher mein Verdacht kam.
Zu erstens: "fühlte" ist hier Vergangenheitsform, oder?
Zu zweitens: Sie haben nicht gefragt, was das y da soll und ob ich mich verschrieben hätte. Sie haben mir vorschreiben wollen, wie ich zu schreiben habe. Die Frage nach Erklärungen bezog sich auf das /s und die habe ich dann gegeben.1/x
Zu drittens: Es tut mir leid, dass sie eine solch autoritär geprägte Kindheit erfahren mussten. Das sollte niemand.
Ich wünsche Ihnen ein möglichst gutes Überwinden dieser Zeit und ein freies und friedliches Leben.
2/3
-
Zu drittens: Es tut mir leid, dass sie eine solch autoritär geprägte Kindheit erfahren mussten. Das sollte niemand.
Ich wünsche Ihnen ein möglichst gutes Überwinden dieser Zeit und ein freies und friedliches Leben.
2/3
Da ich bisher entgegen ihrer Interpretation noch gar nicht erklärt habe, warum ich sie Trolly genannt habe:
a) Neuer Account ohne Beiträge, Bild und Beschreibung
b) Sie-Ansprache, die hier sehr ungewöhnlich ist (und wohl durch die autoritäre Erziehung kommt, von der ich ja nichts wusste)
c) Sie waren also durch ihre Formulierungen und Accountleere von vornherein Sus (Suspicious => Verdächtig).Ich bin mir immer noch nicht sicher, was Sie eigentlich wollten. Aber das ist okay.

-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
Sprache darf und muss sich wandeln. Ich bin eher für das entgendern nutze zumeist das substantivierende Partizip. Oktroyieren durch Bildungsmilieu lässt sich sowas jedoch nicht, interessiert da auch nicht was man zwischen den Beinen hat - so sind auch viele Frauen bei der Thematik oppositionell.
Schade ist, dass auch in den Kommentaren kein Spektrum entsteht. Man ist dafür oder dagegen, mein Gegenüber - das Feindbild -und dazwischen gibt es wenig…dabei wird es da doch erst spannend.
-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
1. Vielen Dank für die Empfehlung des Artikels! Den speicher ich mir ab und habe ihn schon an das soziale Umfeld weitergeleitet.
2. Danke für die zahlreichen Selbst-Blockempfehlungen! -
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
@somlu1968 Also.. ich gendere nicht, weil ich Legasteniker bin. Es ist sehr schwer, gegenderte Sätze zu lesen. Ich sitze sehr lange beim formulieren von Meldungen. Grundsätzlich find ichs toll. Aber ich bin nicht mehr der jüngste und das lesen wird mir damit schwerer.
-
Alle, die mit dem generischen Maskulinum gut klar kommen, weil sie damit auch gemeint sind und sich nicht mitgemeint fühlen müssen, sollten bei Einwänden gegen das Entgendern der Sprache einfach mal ein bisschen zurückhaltender sein.
Ihnen fehlt schlicht die Erfahrung, wie sich die Welt anfühlt, wenn eins sich das mitgemeint sein ständig erschließen muss.
Es braucht nicht viel, damit manche Menschen die Fassung verlieren. Mein Lieblingsgenderwort ist übrigens Bürger*innenmeister*innen.
-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
@somlu1968 Danke für den Link. Ich finde den Artikel bezüglich der Studien interessant.
Mich irritiert allerdings, dass der Autor allzu selbstverständlich unterstellt, es sei klar, was genau mit "gendern" bzw. geschlechtergerechter Sprache gemeint ist. Allzu oft wird auch die binäre Doppelnennung so bezeichnet, obwohl sie nicht-binäre /agender Menschen exkludiert, daher bleibt bei einigen Beispielen leider unklar, worum es in den Studien genau geht.
Ich frage mich außerdem, was die Verwendung des Asterisks wert ist, wenn gleichzeitig der Artikel die Existenz nicht-binärer / agender Menschen vollständig ausblendet. Das Sternchen wurde nicht erfunden, um Frauen sichtbar zu machen. Da reiht sich dieser Artikel leider in eine lange Reihe ein.
-
S stti23@ruhr.social shared this topic
-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
@somlu1968
Vielen Dank fürs Teilen
🧡Mir geht gerade durch den Kopf: Ich weiß, dass bei der Stadt/ Land/ öffentlichem Rundfunk bei der Verwendung von einfacher Sprache für z.B. Menschen mit einer Behinderung absichtlich nur das generische Maskulinum genutzt wird. In dem Artikel wird ja auf die Studie von Pabst und Kollmayer eingegangen.
Weiß wer, ob es auch Studien/ eigene Erfahrungen dazu gibt, wie Gendern für Menschen mit einer Behinderung das Verständnis beeinflusst?
-
@Aestel @somlu1968 Hast du den Text gelesen? Wo ist der Text nicht entgendert?
@mavori @somlu1968 z.B. wird nur von "Kritikern" in der männlichen Form geschrieben.
-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
Solche Forschungsergebnisse gibt es auch anderswo, dazu braucht es nicht einen Link auf dieses Fascho-Café.
-
@somlu1968
Sehr schöner Artikel.
Das Einzige, bei dem ich Zweifel hege, ist die Verneinung der Beeinträchting beim Lesen durch den "*". Hier behaupte ich, dass z.Bsp. Treema-Punkte (ï) oder Akzents (í) den Lesefluss gegenüber dem "*" erhöhen, ohne dass die Wirkung des Genderns verloren geht.
Beispiele: Leserïnnen, Schülerínnen@heinsc @somlu1968 Igitt
-
@somlu1968
Danke fürs Teilen.An meine Followys: Ein sehr guter Text zum Lesen und Teilen, vor allem wenn andere anfangen wollen übers Gendern zu diskutieren. Ich habe mir ein Bookmark gesetzt.
@johnnythan @somlu1968 Links zu Substack sind nicht viel besser als zu X.

-
@echopapa wer kann heute noch Sutterlin lesen, solche Bücher standen in meiner Kindheit noch im Bücherschrank. GEdrucktes Sütterlin kann ich lesen aber geschriebens leider nicht.
mit anderer Schrift fang ich nach Möglichkeit da gar nicht an. Weil die Gendern-is-schrecklich-Fraktion bei sowas wie Sütterlin oder gebrochenen Schriften meist gleich sagt, das könnten sie nicht lesen - also schon Text möglichst in einer Antiqua gesetzt.
Aber Texte aus einer Zeit so um 18./19.Jahrhundert (und ohne Reclam "Orthographie und Interpunktion wurden behutsam angepaßt", sondern originaler Satz). Die deutsche Übersetzung von Buffons Naturgeschichte ist da ein recht schönes Exemplar.
-
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
@somlu1968 Faszinierend an dieser Diskussion sind ja die Lügen der Gegner, die schon beim Vokabular anfangen.
Typisch Rechte ist mal wieder jeder Vorwurf ein Geständnis:
"Ich bin gegen das Gendern!" - Ok, der Satz war gerade gegendert.
"Gegen Gendersprache!" - Welche bleibt dir dann? Deutsch wäre es schonmal nicht, die meisten europäischen auch nicht, wird exotisch.
"Genderideologie!" - Von Leuten, die nicht mal linguistische Grundlagen auf die Kette bringen und aus Ideologie Texte meiden.