„Björn Höcke“ ist ein Klarname.
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@Fusel @haekelschwein oder ich rede im Job einfach nicht genug über Politik, damit allen klar ist, *wie* links ich bin. Würde das bei konkreten Fragen aber nicht verheimlichen
Aber die Schulleitung und die Eltern der Kinder fragen halt nie konkret nach, deswegen macht mir niemand Stress. Während es viel wahrscheinlicher ist, dass ein rechtes Elternteil mal meinen Namen googelt und irgendwas findet und direkt Ärger macht@Fusel @haekelschwein oder was genau meinst du mit "nicht dazu stehen"?
Mein Arbeitgeber und meine Kolleg*innen wissen z.B. super viel nicht über mich, was ich aber auf social Media poste. Aber das heißt nicht, dass ich nicht dazu stehen, sondern nur dass ich (zufällig) nie mit ihnen darüber geredet habe
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@Fusel @haekelschwein oder was genau meinst du mit "nicht dazu stehen"?
Mein Arbeitgeber und meine Kolleg*innen wissen z.B. super viel nicht über mich, was ich aber auf social Media poste. Aber das heißt nicht, dass ich nicht dazu stehen, sondern nur dass ich (zufällig) nie mit ihnen darüber geredet habe
@Larymir @haekelschwein ja gut aber das problem ist doch das dann du ne inkompetente schulleitung hast wenn nazi sich beschweren und die wad macht
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@Larymir @haekelschwein ja das mir alles klar. Aber dann würde ich das ja niemanden erzählen. Also wenn ich zu meiner Meinung stehe dann erzähl ich das überall öffentlich. Also ich würd das auch als Lehrer auf gar keinen fall tun! Aber ich sag ja nicjt das ich dazu stehe:)
@Fusel @haekelschwein ich glaube dann haben wir einfach unterschiedliche Definitionen von "zu etwas stehen"
Ich stehe dazu, dass ich gegen Transfeindlichkeit bin, aber da das Thema selten in der ersten Sekunde eines Gespräches auftaucht, wissen das nicht 100% aller Menschen die meinen Namen kennenMit deiner Definition poste ich auf jeden Fall Sachen, zu denen ich vor meinem Arbeitgeber nicht stehen würde
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@Fusel @haekelschwein ich glaube dann haben wir einfach unterschiedliche Definitionen von "zu etwas stehen"
Ich stehe dazu, dass ich gegen Transfeindlichkeit bin, aber da das Thema selten in der ersten Sekunde eines Gespräches auftaucht, wissen das nicht 100% aller Menschen die meinen Namen kennenMit deiner Definition poste ich auf jeden Fall Sachen, zu denen ich vor meinem Arbeitgeber nicht stehen würde
@Larymir @haekelschwein jo das tust du dann. Also was ist wenn dich der nazivater fragt wie du zu transfeidnluchkeit stehst? Was sagste dann?
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@Larymir @haekelschwein ja gut aber das problem ist doch das dann du ne inkompetente schulleitung hast wenn nazi sich beschweren und die wad macht
@Fusel @haekelschwein ja, aber ich fürchte inkompetente Schulleitung ist ein real vorhandenes Problem ^^
(Das zu ändern wäre natürlich sowieso super sinnvoll, unabhängig von Klarnamenpflicht. Und Klarnamenpflicht ist ja auch unabhängig von inkompetenter Schulleitung keine gute Idee) -
@Fusel @haekelschwein ja, aber ich fürchte inkompetente Schulleitung ist ein real vorhandenes Problem ^^
(Das zu ändern wäre natürlich sowieso super sinnvoll, unabhängig von Klarnamenpflicht. Und Klarnamenpflicht ist ja auch unabhängig von inkompetenter Schulleitung keine gute Idee)@Larymir @haekelschwein ja ne ansich nicht. Also wenns ne klarnamenspflicht gebe dann müsste man ja nur Konsequenzen drohen wenn man was verfassungsfeindliches sagt. Also niemand hat das Recht auf Anonymität. Du darfst nur nicht benachteiligt werden. Also wenn ich ne Künstlerin meide die pro trans ist ist das doch meine sache oder? Also genau wie ich Dieter nur leider zb
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@Larymir @haekelschwein jo das tust du dann. Also was ist wenn dich der nazivater fragt wie du zu transfeidnluchkeit stehst? Was sagste dann?
@Fusel @haekelschwein ich gehe davon aus, dass ich sagen würde, dass Transfeindlichkeit natürlich nicht okay ist – aber ehrlich gesagt kann ich das nicht sicher einschätzen, weil ich nicht mit Kindern arbeite, das also kein realistisches Szenario für mich ist
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@Fusel @haekelschwein ich gehe davon aus, dass ich sagen würde, dass Transfeindlichkeit natürlich nicht okay ist – aber ehrlich gesagt kann ich das nicht sicher einschätzen, weil ich nicht mit Kindern arbeite, das also kein realistisches Szenario für mich ist
@Larymir @haekelschwein ja eben ich sag nochmal das ich keineswegs mir sicher bin so zu reagieren. Aber moralisch richtig wäre es dazu zu stehen
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@Larymir @haekelschwein ja ne ansich nicht. Also wenns ne klarnamenspflicht gebe dann müsste man ja nur Konsequenzen drohen wenn man was verfassungsfeindliches sagt. Also niemand hat das Recht auf Anonymität. Du darfst nur nicht benachteiligt werden. Also wenn ich ne Künstlerin meide die pro trans ist ist das doch meine sache oder? Also genau wie ich Dieter nur leider zb
@Fusel @haekelschwein "ne, an sich nicht" bezieht sich auf meine Aussage, dass Klarnamenpflicht allgemein keine gute Idee ist?
Ich finde man sollte ein Recht auf Anonymität haben
Zum Teil auch zum Schutz Anderer: ich will mich vielleicht online beschweren, dass mein*e Partner*in sich letztens richtig kacke verhalten hat, ohne dass ihr*sein Chef*in das trivial nachlesen kann
Oder Sachen über mein Sexleben schreiben, die mein*e Postbote*in nicht einfach ergoogeln können soll -
@Fusel @haekelschwein "ne, an sich nicht" bezieht sich auf meine Aussage, dass Klarnamenpflicht allgemein keine gute Idee ist?
Ich finde man sollte ein Recht auf Anonymität haben
Zum Teil auch zum Schutz Anderer: ich will mich vielleicht online beschweren, dass mein*e Partner*in sich letztens richtig kacke verhalten hat, ohne dass ihr*sein Chef*in das trivial nachlesen kann
Oder Sachen über mein Sexleben schreiben, die mein*e Postbote*in nicht einfach ergoogeln können soll@Fusel @haekelschwein Eltern wollen sicher auch mal darüber schreiben, dass es geredet echt anstrengend mit den Kindern ist und sich mit anderen Eltern dabei austauschen und vernetzen (daher öffentlich), ohne dass die eigenen Kinder das super einfach finden können und genau wissen, dass es um sie geht
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@Fusel @haekelschwein "ne, an sich nicht" bezieht sich auf meine Aussage, dass Klarnamenpflicht allgemein keine gute Idee ist?
Ich finde man sollte ein Recht auf Anonymität haben
Zum Teil auch zum Schutz Anderer: ich will mich vielleicht online beschweren, dass mein*e Partner*in sich letztens richtig kacke verhalten hat, ohne dass ihr*sein Chef*in das trivial nachlesen kann
Oder Sachen über mein Sexleben schreiben, die mein*e Postbote*in nicht einfach ergoogeln können soll@Larymir @haekelschwein ja aber du postest sachen über dein Sexleben ins internet??? Das mit der Beschwerde sollte über die dsgvo sichergestellt sein
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@Larymir @haekelschwein ja aber du postest sachen über dein Sexleben ins internet??? Das mit der Beschwerde sollte über die dsgvo sichergestellt sein
@Fusel @haekelschwein manchmal schon, ja. Warum auch nicht? Sex entabuisieren und offener darüber reden finde ich sogar wichtig
Müssen ja auch keine Details sein. Aber nach Empfehlungen für Vibratoren fragen und ein, zwei Sätze dazu schreiben, was einem da wichtig ist, finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich, aber ist nichts was mit einem Klarnamen verknüpft sein mussInwieweit fällt ein Post "boah, mein Freund hat die Spülmaschine schon wieder falsch eingeräumt
" unter dsgvo? -
@Fusel @haekelschwein manchmal schon, ja. Warum auch nicht? Sex entabuisieren und offener darüber reden finde ich sogar wichtig
Müssen ja auch keine Details sein. Aber nach Empfehlungen für Vibratoren fragen und ein, zwei Sätze dazu schreiben, was einem da wichtig ist, finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich, aber ist nichts was mit einem Klarnamen verknüpft sein mussInwieweit fällt ein Post "boah, mein Freund hat die Spülmaschine schon wieder falsch eingeräumt
" unter dsgvo?@Larymir @haekelschwein ja aber du stellst es doch für alle einsehbar online.. und dann beschwert dich das man es findet. Sorry hab an Geschäftspartner gedacht. Glaube das mit dsgvo wird mit deibe Partner schwer
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@Fusel @haekelschwein manchmal schon, ja. Warum auch nicht? Sex entabuisieren und offener darüber reden finde ich sogar wichtig
Müssen ja auch keine Details sein. Aber nach Empfehlungen für Vibratoren fragen und ein, zwei Sätze dazu schreiben, was einem da wichtig ist, finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich, aber ist nichts was mit einem Klarnamen verknüpft sein mussInwieweit fällt ein Post "boah, mein Freund hat die Spülmaschine schon wieder falsch eingeräumt
" unter dsgvo?@Larymir @haekelschwein wieso will merz das überhaupt?
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@Larymir @haekelschwein ja aber du stellst es doch für alle einsehbar online.. und dann beschwert dich das man es findet. Sorry hab an Geschäftspartner gedacht. Glaube das mit dsgvo wird mit deibe Partner schwer
@Fusel @haekelschwein ich beschwere mich nicht, dass man öffentliche Posts von mir findet, schließlich klebt mein Klarname ja eben nicht an diesem Account
Das sind für mich nur Nachteile einer Klarnamenpflicht, die meine Verwendung von social Media stark beeinflussen würdeAh, achso
ich meinte Beziehungspartner*in, das war nicht eindeutig, ja -
@Fusel @haekelschwein ich beschwere mich nicht, dass man öffentliche Posts von mir findet, schließlich klebt mein Klarname ja eben nicht an diesem Account
Das sind für mich nur Nachteile einer Klarnamenpflicht, die meine Verwendung von social Media stark beeinflussen würdeAh, achso
ich meinte Beziehungspartner*in, das war nicht eindeutig, ja@Larymir @haekelschwein ja man muss beides sicherstellen viliecht sollte der Staat den Namen kennen der Rest nicht. Bei Facebook gibt es bereits namenspflicht. Wie will man es auch kontroolieren
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Klarnamenpflicht macht den Grad der Anonymität von der Häufigkeit des Namens abhängig. Hans Müller ist anonymer als Jasomirgott Lempel.
Nur noch Menschen mit Allerweltsnamen könnten im Internet gefährliche Gruppen kritisieren und in Selbsthilfeforen posten.
Manche Berufe, wie Lehrer, würden vielleicht gar nichts mehr zu Politik posten, wenn es nur unter Klarnamen erlaubt wäre.
Eine #Klarnamenpflicht bedeutet indirekt auch die Pflicht zur Offenlegung von Geschlecht und Migrationshintergrund.
@haekelschwein Ich würd einfach nichtmachen, entweder unregulierte Alternativen suchen oder mich online nicht mehr äußern.
In jedem Fall ist nichts gewonnen. -
@Fusel @haekelschwein ich beschwere mich nicht, dass man öffentliche Posts von mir findet, schließlich klebt mein Klarname ja eben nicht an diesem Account
Das sind für mich nur Nachteile einer Klarnamenpflicht, die meine Verwendung von social Media stark beeinflussen würdeAh, achso
ich meinte Beziehungspartner*in, das war nicht eindeutig, ja@Larymir @haekelschwein nur macht sich jeder nen Künstlernamen. Was meinst wie schnell ich fusel eintragen lasse
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Mein Name wird auch dann eindeutig, wenn ich meinen zweiten Vornamen dazunehme. Der Nachname ist nicht zu selten, aber trotzdem kein Massenname. Dazu ein zumindest in meinem Jahrgang häufiger Erstname (Top 5). Der Zweitname stammt von meiner Oma, Kenne auch nur überproportional viele ältere Frau mit diesem Rufnamen. Die Kombination aus Erstname Zweitname Nachname gibt es so kein zweites Mal. Der Gatte hat einen wirklich seltenen Nachnamen. Da ist er zwangsläufig ein Unikat (okay, die Verwandtschaftsverhältnisse sind es auch).
Bei mir sind die Verwandtschaftsverhältnisse zwar auch interessant, aber nicht im Ansatz so prominent wie beim Gatten. Trotzdem war meine Familie in der Ecke, wo ich aufgewachsen bin, ein Unikat. Es gab in der ganzen Umgebung keine mit diesem Nachnamen. Der häuft sich im Südwesten. Aber eher kaum irgendwo sonst in der Republik. Und Familien mit vergleichbarer Geschichte auch nicht.
Also es ist schon eine Last, ein Unikat zu sein, noch dazu eins mit so viel potentieller Angriffsfläche ohne die politischen Ansichten einzuberechnen.
Wenn ich unter echtem Namen auffindbar wäre, noch dazu mit anderen Daten, das wäre eine ziemliche Katastrophe.
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@haekelschwein
Irgendwann hatte ich mal wegen irgendeinem Gewinnspiel ganz kurz einen Account beim Fratzenbuch.
Da stand beim Registrieren damals auch was von Klarnamen.
Mein Klarname war dann halt
cat flyhigh
️ Meinen Nachnamen gibt es rund 600x in Deutschland, also nicht sehr oft.
In Verbindung mit meinem Vornamen gibt es den Namen nur ein einziges weiteres Mal auf der ganzen Welt. (Eine Frau in den USA heißt wirklich genauso, wie ich irgendwann mal gegoogelt hab)
Nen Teufel werd ich tun.Mein Name wird auch dann eindeutig, wenn ich meinen zweiten Vornamen dazunehme. Der Nachname ist nicht zu selten, aber trotzdem kein Massenname. Dazu ein zumindest in meinem Jahrgang häufiger Erstname (Top 5). Der Zweitname stammt von meiner Oma, Kenne auch nur überproportional viele ältere Frau mit diesem Rufnamen. Die Kombination aus Erstname Zweitname Nachname gibt es so kein zweites Mal. Der Gatte hat einen wirklich seltenen Nachnamen. Da ist er zwangsläufig ein Unikat (okay, die Verwandtschaftsverhältnisse sind es auch).
Bei mir sind die Verwandtschaftsverhältnisse zwar auch interessant, aber nicht im Ansatz so prominent wie beim Gatten. Trotzdem war meine Familie in der Ecke, wo ich aufgewachsen bin, ein Unikat. Es gab in der ganzen Umgebung keine mit diesem Nachnamen. Der häuft sich im Südwesten. Aber eher kaum irgendwo sonst in der Republik. Und Familien mit vergleichbarer Geschichte auch nicht.