JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.
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Stattdessen sind wir hier im Fedi und wenn jemand sagt „Ey, mach Alternativtext, dann können Blinde teilhaben“ sind oft andere Leute wie „Juckt mich nicht hahaha ich block dich jetzt“ oder wenn wir irgendwie anders frech sind, kommt sofort die Tonpolizei um die Ecke und sagt uns, wir sollen das doch bitte freundlicher formulieren, denn nur so würde man uns ernst nehmen.
Die Zeit für freundlich ist vorbei.
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Auch in der digitalen Barrierefreiheitsarbeit höre ich immer wieder „vollständige Barrierefreiheit ist nicht möglich“.
Ja, wenn man das denkt und nicht über den eigenen Tellerrand und die gegebenen systemischen Möglichkeiten hinaus blickt, dann kann das nix werden.
Der Faschismus ist da, und er drängt uns schon jetzt wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung.
Wo „letzte Generation Behinderte“? Wo „linke“ Gruppen, die das auf dem Schirm haben?
Alerta, alerta!
@kc und selbst falls in gewissen Anwendungsfällen vollständige Barrierefreiheit tatsächlich nicht möglich ist: das sollte uns nicht davon abhalten die 99%, die möglich sind, möglichst schnell und gut zu erreichen und immer wieder zu evaluieren, ob es nicht doch noch besser geht!
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@kc und selbst falls in gewissen Anwendungsfällen vollständige Barrierefreiheit tatsächlich nicht möglich ist: das sollte uns nicht davon abhalten die 99%, die möglich sind, möglichst schnell und gut zu erreichen und immer wieder zu evaluieren, ob es nicht doch noch besser geht!
@kc (und ja, manchmal muss man halt das User Interface der Software komplett neu designen, um Barrieren zu reduzieren und sie inklusiver zu machen
Und "im Nachhinein was dazu basteln" um Barrieren zu reduzieren, aber beim Design und Implementierung der Software nie darüber nachdenken, ermöglicht es tatsächlich nicht, die Software barrierefrei zu machen. Aber das bedeutet eben nicht, dass es allgemein nicht geht) -
B bugspriet@social.tchncs.de shared this topic
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Auch in der digitalen Barrierefreiheitsarbeit höre ich immer wieder „vollständige Barrierefreiheit ist nicht möglich“.
Ja, wenn man das denkt und nicht über den eigenen Tellerrand und die gegebenen systemischen Möglichkeiten hinaus blickt, dann kann das nix werden.
Der Faschismus ist da, und er drängt uns schon jetzt wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung.
Wo „letzte Generation Behinderte“? Wo „linke“ Gruppen, die das auf dem Schirm haben?
Alerta, alerta!
@kc vollständige Barrierefreiheit ist aktuell mit der gegebenen Technik und meist begrenzten Ressourcen für kleinere Unternehmen die wenig Wissen in dem Bereich haben praktisch kaum umsetzbar, das ist imo so. Finde auch nicht verwerflich das realistisch so zu sagen. Aber es spricht nichts dagegen in dem Bewusstsein dennoch sein Bestes zu versuchen. Das finde ich sogar wichtiger als vollständige Barrierefreiheit zu schaffen. Die Bereitschaft im Dialog Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen. Alleine schon weil es (imo) keine univserelle Barrierefreiheit gibt und sich immer Dinge ändern werden.
Bezüglich alt Texte muss ich sagen dass ich differenziere zwischen privat und öffentlich. Bei öffentlichen Posts z.B. im Namen einer Organisation füge ich die gerne hinzu. Ergibt aber auch nur dann Sinn wenn die tatsächlich gut sind und das dauert daher etwas. Privat haben meine Posts nicht die intention von irgendwem außer ein zwei Freunden gesehen zu werden und manchmal geht etwas ausversehen viral. Ich bin da komplett egoistisch. Ich brauche einfach einen Ort wo ich manchmal meine Gedanken und Bilder hinwerfen kann ohne viel nachzudenken. Und da habe ich dann keine Lust solche Dinge hinzuzufügen. -
@kc vollständige Barrierefreiheit ist aktuell mit der gegebenen Technik und meist begrenzten Ressourcen für kleinere Unternehmen die wenig Wissen in dem Bereich haben praktisch kaum umsetzbar, das ist imo so. Finde auch nicht verwerflich das realistisch so zu sagen. Aber es spricht nichts dagegen in dem Bewusstsein dennoch sein Bestes zu versuchen. Das finde ich sogar wichtiger als vollständige Barrierefreiheit zu schaffen. Die Bereitschaft im Dialog Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen. Alleine schon weil es (imo) keine univserelle Barrierefreiheit gibt und sich immer Dinge ändern werden.
Bezüglich alt Texte muss ich sagen dass ich differenziere zwischen privat und öffentlich. Bei öffentlichen Posts z.B. im Namen einer Organisation füge ich die gerne hinzu. Ergibt aber auch nur dann Sinn wenn die tatsächlich gut sind und das dauert daher etwas. Privat haben meine Posts nicht die intention von irgendwem außer ein zwei Freunden gesehen zu werden und manchmal geht etwas ausversehen viral. Ich bin da komplett egoistisch. Ich brauche einfach einen Ort wo ich manchmal meine Gedanken und Bilder hinwerfen kann ohne viel nachzudenken. Und da habe ich dann keine Lust solche Dinge hinzuzufügen.@nicole4fox Laberrhabarber. Wer wirklich will, tut.
Das sind mal wieder besonders viele Worte für „Inklusion ja bitte gerne, solange ich mich nicht damit beschäftigen muss, es ist nämlich lästig und geht eh nich“
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@kc Es gibt da scheinbar ein Loch zwischen 1945 und 1988. Die NS-Psychiater die nach dem Krieg Karriere gemacht haben, mussten natürlich erst einmal friedlich sterben.
@kc Leseempfehlung zu diesem Thema:
Gerhard Schmidt, Selektion in der Heilanstalt 1939-1945
Hat damals nur knapp 20 Jahre gebraucht, um das zu veröffentlichen.
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W wando@troet.cafe shared this topic
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@kc vollständige Barrierefreiheit ist aktuell mit der gegebenen Technik und meist begrenzten Ressourcen für kleinere Unternehmen die wenig Wissen in dem Bereich haben praktisch kaum umsetzbar, das ist imo so. Finde auch nicht verwerflich das realistisch so zu sagen. Aber es spricht nichts dagegen in dem Bewusstsein dennoch sein Bestes zu versuchen. Das finde ich sogar wichtiger als vollständige Barrierefreiheit zu schaffen. Die Bereitschaft im Dialog Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen. Alleine schon weil es (imo) keine univserelle Barrierefreiheit gibt und sich immer Dinge ändern werden.
Bezüglich alt Texte muss ich sagen dass ich differenziere zwischen privat und öffentlich. Bei öffentlichen Posts z.B. im Namen einer Organisation füge ich die gerne hinzu. Ergibt aber auch nur dann Sinn wenn die tatsächlich gut sind und das dauert daher etwas. Privat haben meine Posts nicht die intention von irgendwem außer ein zwei Freunden gesehen zu werden und manchmal geht etwas ausversehen viral. Ich bin da komplett egoistisch. Ich brauche einfach einen Ort wo ich manchmal meine Gedanken und Bilder hinwerfen kann ohne viel nachzudenken. Und da habe ich dann keine Lust solche Dinge hinzuzufügen.@nicole4fox @kc jetzt mal ganz im Ernst, hast du dir gerade wirklich die Mühe gemacht ein paar hundert Zeichen unter einen Post für mehr Inklusion zu rotzen nur um damit zu sagen, dass du da privat keinen Bock drauf hast?
Ist das wirklich dein fucking Ernst? Was ist bitte dein Ziel? -
@nicole4fox @kc jetzt mal ganz im Ernst, hast du dir gerade wirklich die Mühe gemacht ein paar hundert Zeichen unter einen Post für mehr Inklusion zu rotzen nur um damit zu sagen, dass du da privat keinen Bock drauf hast?
Ist das wirklich dein fucking Ernst? Was ist bitte dein Ziel?@ExtraFlauschig @kc oh ich habe habe meistens Bock drauf. Ich mache sogar ein Ehrenamt um bei Inklusion zu helfen. Ich helfe auch gerne dabei Webseiten Barrierefreier zu machen. Nur in diesem Falle geht es mir wie gesagt um andere Prioritäten. Und das finde ich nicht schlimm.
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@nicole4fox Laberrhabarber. Wer wirklich will, tut.
Das sind mal wieder besonders viele Worte für „Inklusion ja bitte gerne, solange ich mich nicht damit beschäftigen muss, es ist nämlich lästig und geht eh nich“
@kc vollständige Inklusion geht praktisch meist nicht (wie gesagt) aber man sollte es dennoch versuchen (wie gesagt). Ich beschäftige mich damit bei meinem Ehrenamt und es ist aufwändig, das ist halt auch ein Fakt. Und man muss es konstant versuchen damit es was wird. Gesellschaftliche Teilhabe ist nicht optional. Ich finde es aber auch nicht verwerflich in diesem Kontext als Privatperson nicht immer darauf zu achten und dennoch für mehr Inklusion zu kämpfen.
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@ExtraFlauschig @kc oh ich habe habe meistens Bock drauf. Ich mache sogar ein Ehrenamt um bei Inklusion zu helfen. Ich helfe auch gerne dabei Webseiten Barrierefreier zu machen. Nur in diesem Falle geht es mir wie gesagt um andere Prioritäten. Und das finde ich nicht schlimm.
@nicole4fox Kompromiss? Sorg dafür, dass du keine blinden Follower hast und mach deine Posts dann follower-only? Das sollte doch passen wenns nur für die 1-2 Peeps ist?
Ich kapiere halt nicht was das soll sowas unter so einem Post wie dem von KC knallen zu müssen? Sie sagt wie scheiße sie das alles findet und du sagst ist halt so, geht nicht besser und btw ich hab da auch keinen Bock drauf privat.
Warum macht man sowas? -
@kc vollständige Inklusion geht praktisch meist nicht (wie gesagt) aber man sollte es dennoch versuchen (wie gesagt). Ich beschäftige mich damit bei meinem Ehrenamt und es ist aufwändig, das ist halt auch ein Fakt. Und man muss es konstant versuchen damit es was wird. Gesellschaftliche Teilhabe ist nicht optional. Ich finde es aber auch nicht verwerflich in diesem Kontext als Privatperson nicht immer darauf zu achten und dennoch für mehr Inklusion zu kämpfen.
@nicole4fox Ist halt bisschen peinlich (unter so nem Post) von Inklusion zu sprechen und dann irgendwelche arbiträren Linien zu ziehen und zu sagen „vollständige Inklusion geht meist nicht“. Ja, weils systemische Probleme sind. Die u. A. auch dadurch begünstigt werden, dass solche narrative immer wieder gesponnen und als „differenziert“ gesehen werden. Wenn dein „Privatleben“ nicht inklusiv ist, wie kommen Behinderte zu dir in Kontakt, so als Freund*innen? Bleiben wir immer Leistungsempfangende?
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Auch in der digitalen Barrierefreiheitsarbeit höre ich immer wieder „vollständige Barrierefreiheit ist nicht möglich“.
Ja, wenn man das denkt und nicht über den eigenen Tellerrand und die gegebenen systemischen Möglichkeiten hinaus blickt, dann kann das nix werden.
Der Faschismus ist da, und er drängt uns schon jetzt wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung.
Wo „letzte Generation Behinderte“? Wo „linke“ Gruppen, die das auf dem Schirm haben?
Alerta, alerta!
#Barrierefreiheit
Ein Bild kann mehr als tausend Gedanken anstoßen. -
@kc vollständige Inklusion geht praktisch meist nicht (wie gesagt) aber man sollte es dennoch versuchen (wie gesagt). Ich beschäftige mich damit bei meinem Ehrenamt und es ist aufwändig, das ist halt auch ein Fakt. Und man muss es konstant versuchen damit es was wird. Gesellschaftliche Teilhabe ist nicht optional. Ich finde es aber auch nicht verwerflich in diesem Kontext als Privatperson nicht immer darauf zu achten und dennoch für mehr Inklusion zu kämpfen.
@kc@chaos.social @nicole4fox@datastream.cortexvoid.net
Naja, aber genau dieses “mach ich jetzt nicht in meinem Privatleben” führt zur Exklusion von Behinderten. Diese Mentalität von “mach ich nur wenns mir gerade passt oder ich muss” überträgt sich ja auch über das private hinaus, darauf wie man über Maßnahmen zur Inklusion spricht und wie sie letztlich auch in bestimmten Umfeldern gelebt werden. Letztlich ist “ich mache das als Privatperson nicht, sondern nur dann wenn ich muss” ein Ausdruck von priviligiertheit. Du kannst es dir nur leisten das zu tun, weils nicht auf deine eigenen Kosten geht, schließt dann aber halt auch automatisch Menschen aus Kontexten aus, weils dir zu viel Arbeit ist.
Das ist ähnlich duckmäuserisch wie zu sagen, dass man am Familientisch nicht über Politik reden will, weils ja unangenehm werden könnte. Kann man sich halt nur leisten, wenn man nicht betroffen ist… -
@nicole4fox Kompromiss? Sorg dafür, dass du keine blinden Follower hast und mach deine Posts dann follower-only? Das sollte doch passen wenns nur für die 1-2 Peeps ist?
Ich kapiere halt nicht was das soll sowas unter so einem Post wie dem von KC knallen zu müssen? Sie sagt wie scheiße sie das alles findet und du sagst ist halt so, geht nicht besser und btw ich hab da auch keinen Bock drauf privat.
Warum macht man sowas?@ExtraFlauschig "Sorg dafür, dass du keine blinden Follower hast und mach deine Posts dann follower-only? Das sollte doch passen wenns nur für die 1-2 Peeps ist?"
Das ist der Grund warum ich meine eigene Instanz hoste. Ich finde es nicht schlimm wenn andere ab und zu sehen was ich poste, aber es ist nicht meine Priorität.
"Ich kapiere halt nicht was das soll sowas unter so einem Post wie dem von KC knallen zu müssen? Sie sagt wie scheiße sie das alles findet und du sagst ist halt so, geht nicht besser und btw ich hab da auch keinen Bock drauf privat.
Warum macht man sowas?"
Der Post war in meiner Timeline und es klang so als ob die Aussage "vollständige Barrierefreiheit ist nicht Möglich" etwas negatives sei. Ich finde das nicht negativ sondern realistisch. Hauptgrund warum ich geantwortet habe. Dinge ändern sich und wichtig ist daher konstant darum bemüht zu sein Barrieren abzubauen anstatt einmal zu sagen man sei vollständig Barrierefrei. Wenn das jemand sagt würde ich fast darauf wetten dass es noch welche gibt.
Mit dem Rest wollte ich darauf hinweisen dass Menschen mit Energie, Zeit und Motivation beschränkt sind. Es gibt durchaus gute Gründe warum Menschen sich nicht die Zeit nehmen alt Texte hinzuzufügen. Ich finde es viel wichtiger dass große Firmen, Institutionen, usw. sich daran halten. Und dass man durchaus Verständnis dafür haben kann wenn es manchen Menschen zu viel ist, auch wenn das Schade ist und es kein Grund gibt denen das direkt negativ auszulegen. Ich setze mich mit dem Ehrenamt dafür ein Barrieren abzubauen. Aber auch ich brauche einfach einen Space in dem ich auch mal komplett abschalten kann. -
@nicole4fox Ist halt bisschen peinlich (unter so nem Post) von Inklusion zu sprechen und dann irgendwelche arbiträren Linien zu ziehen und zu sagen „vollständige Inklusion geht meist nicht“. Ja, weils systemische Probleme sind. Die u. A. auch dadurch begünstigt werden, dass solche narrative immer wieder gesponnen und als „differenziert“ gesehen werden. Wenn dein „Privatleben“ nicht inklusiv ist, wie kommen Behinderte zu dir in Kontakt, so als Freund*innen? Bleiben wir immer Leistungsempfangende?
@kc "Ist halt bisschen peinlich (unter so nem Post) von Inklusion zu sprechen und dann irgendwelche arbiträren Linien zu ziehen und zu sagen „vollständige Inklusion geht meist nicht“. Ja, weils systemische Probleme sind. Die u. A. auch dadurch begünstigt werden, dass solche narrative immer wieder gesponnen und als „differenziert“ gesehen werden."
Eher weil Barrieren sehr individuell sind es immer Sonderfälle gibt auf die man im Einzelnen eingehen muss. Es gibt oftmals keine Lösungen die für ausnahmslos alle funktionieren.
"Wenn dein „Privatleben“ nicht inklusiv ist, wie kommen Behinderte zu dir in Kontakt, so als Freund*innen? Bleiben wir immer Leistungsempfangende?"
Sowohl über das Ehrenamt, als auch über Freunde, als auch vielleicht hier und über Meetups. Ich finde es aber unschön Menschen dafür zu kritisieren dass sie einen space haben wollen in dem sie abschalten können und sich mal keine Gedanken um nichts machen brauchen. -
@kc@chaos.social @nicole4fox@datastream.cortexvoid.net
Naja, aber genau dieses “mach ich jetzt nicht in meinem Privatleben” führt zur Exklusion von Behinderten. Diese Mentalität von “mach ich nur wenns mir gerade passt oder ich muss” überträgt sich ja auch über das private hinaus, darauf wie man über Maßnahmen zur Inklusion spricht und wie sie letztlich auch in bestimmten Umfeldern gelebt werden. Letztlich ist “ich mache das als Privatperson nicht, sondern nur dann wenn ich muss” ein Ausdruck von priviligiertheit. Du kannst es dir nur leisten das zu tun, weils nicht auf deine eigenen Kosten geht, schließt dann aber halt auch automatisch Menschen aus Kontexten aus, weils dir zu viel Arbeit ist.
Das ist ähnlich duckmäuserisch wie zu sagen, dass man am Familientisch nicht über Politik reden will, weils ja unangenehm werden könnte. Kann man sich halt nur leisten, wenn man nicht betroffen ist…@fussel @kc es geht nicht darum dass ich das privat gar nicht mache. Es geht darum dass es mir als naurodivergente Person in diesem speziellen Fall unglaublich viel Energie raubt und mich dennoch Leute dafür angehen wenn ich es nicht mache. Das finde ich ungerechtfertigt. Besonders wenn ich mich im Alltag und Ehrenamt doch dafür einsetze.
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Auch in der digitalen Barrierefreiheitsarbeit höre ich immer wieder „vollständige Barrierefreiheit ist nicht möglich“.
Ja, wenn man das denkt und nicht über den eigenen Tellerrand und die gegebenen systemischen Möglichkeiten hinaus blickt, dann kann das nix werden.
Der Faschismus ist da, und er drängt uns schon jetzt wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung.
Wo „letzte Generation Behinderte“? Wo „linke“ Gruppen, die das auf dem Schirm haben?
Alerta, alerta!
Wer bisschen genauer lesen will, wie das damals war, sei dieser Text des Chronisten Dr. Martin Theben ans Herz gelegt: https://kobinet-nachrichten.org/2021/01/24/heute-vor-40-jahren-auftakt-des-uno-jahres-der-behinderten/
Darum gehts z.B. auch um das Frankfurter Urteil, durch das einer Reisenden Geld zugesprochen wurde, weil sie an ihrem Urlaubsort Behinderte sehen musste. Yes. Genau das.
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@kc "Ist halt bisschen peinlich (unter so nem Post) von Inklusion zu sprechen und dann irgendwelche arbiträren Linien zu ziehen und zu sagen „vollständige Inklusion geht meist nicht“. Ja, weils systemische Probleme sind. Die u. A. auch dadurch begünstigt werden, dass solche narrative immer wieder gesponnen und als „differenziert“ gesehen werden."
Eher weil Barrieren sehr individuell sind es immer Sonderfälle gibt auf die man im Einzelnen eingehen muss. Es gibt oftmals keine Lösungen die für ausnahmslos alle funktionieren.
"Wenn dein „Privatleben“ nicht inklusiv ist, wie kommen Behinderte zu dir in Kontakt, so als Freund*innen? Bleiben wir immer Leistungsempfangende?"
Sowohl über das Ehrenamt, als auch über Freunde, als auch vielleicht hier und über Meetups. Ich finde es aber unschön Menschen dafür zu kritisieren dass sie einen space haben wollen in dem sie abschalten können und sich mal keine Gedanken um nichts machen brauchen.@kc tbh. treffe ich mich auch lieber in Person oder telefoniere mit den Menschen aus meinem Freundeskreis die solche Einschränkungen haben. Meinen Fedi haben nicht viele.
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#Barrierefreiheit
Ein Bild kann mehr als tausend Gedanken anstoßen.Sag mal @bitpickup, was ist den das für ein behinderter #ALTtext?
So ein schön plakativ coloriertes Bild und ich kann nur lakonische Grautöne erkennen.
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@nicole4fox Laberrhabarber. Wer wirklich will, tut.
Das sind mal wieder besonders viele Worte für „Inklusion ja bitte gerne, solange ich mich nicht damit beschäftigen muss, es ist nämlich lästig und geht eh nich“
@kc Da schreibt @nicole4fox lieber ein halbes Essay, warum Barrierefreiheit nicht so wichtig ist, als Alt-Texte. Selbst ich bekomme das hin und ich schreib echt langsam.