@johnnythan Das hängt sicher auch wieder stark von der Art der Arbeit ab. Beim Anfertigen von Patentübersetzungen ist die KI eine große Hilfe (wobei man das nicht so doof machen darf wie Text in DeepL legen und dann nacheditieren, aber mit speziellen Human in the Loop Lösungen geht es wirklich schneller). Perplexity z.B. hilft mir mit seiner gründlichen Recherche oft, schnell ein Verständnis für ein neues technisches Gebiet zu erlangen, was ich kraft der Natur meiner Arbeit fast täglich und im Akkord tun muss. Das eigentliche Resultat meiner Arbeit allerdings, also z.B. eine Bescheidserwiderung ans Amt oder eine Patentanmeldung oder eine Klageschrift, produziere ich tatsächlich von Hand und alle hierfür angebotenen KI-Lösungen kosten mich in der Tat mehr Zeit als dass sie Zeit sparen. Das meinte ich oben mit "als Zuarbeit nützlich".
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Gericht: ChatGPT in der Schule ist auch ohne explizites Verbot eine Täuschung -
Gericht: ChatGPT in der Schule ist auch ohne explizites Verbot eine Täuschung@johnnythan @heiseonline @Datislogitsch Noch geht es, wer weiß wie das mit Windows 12 wird. Und auch dann werden nicht alle von Windows wegkommen, solange irgendwo auf Arbeit noch volle Word-Formatkompatibilität gefordert wird.
Auf einem anderen Blatt steht, dass von einem verständigen Benutzer eingesetzt (und natürlich ohne Agenten selber auf dem Computer rumwursteln zu lassen) die KI tatsächlich die Arbeit beschleunigen kann. Nicht, indem sie einem das Denken und Selbstlesen von Quellen abnimmt, sondern indem sie einem zuarbeitet.
Die Schule freilich hat die Aufgabe, uns erstmal zu verständigen Benutzern auszubilden ...