@sonjdol das klingt sehr als sei eine Überraschung etwas negatives. Man kann soch auch positiv überrascht sein etwas gelernt zu haben von dem man noch nicht wusste weil man es dort nicht erwartet hat und sich dann darüber freuen, oder nicht?
nicole4fox@datastream.cortexvoid.net
Beiträge
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Es überrascht mich immer wieder, wenn Menschen, überrascht sind, dass sie etwas nicht wussten oder etwas dazu gelernt haben. -
JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@kc tbh. treffe ich mich auch lieber in Person oder telefoniere mit den Menschen aus meinem Freundeskreis die solche Einschränkungen haben. Meinen Fedi haben nicht viele.
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JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@fussel @kc es geht nicht darum dass ich das privat gar nicht mache. Es geht darum dass es mir als naurodivergente Person in diesem speziellen Fall unglaublich viel Energie raubt und mich dennoch Leute dafür angehen wenn ich es nicht mache. Das finde ich ungerechtfertigt. Besonders wenn ich mich im Alltag und Ehrenamt doch dafür einsetze.
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JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@kc "Ist halt bisschen peinlich (unter so nem Post) von Inklusion zu sprechen und dann irgendwelche arbiträren Linien zu ziehen und zu sagen „vollständige Inklusion geht meist nicht“. Ja, weils systemische Probleme sind. Die u. A. auch dadurch begünstigt werden, dass solche narrative immer wieder gesponnen und als „differenziert“ gesehen werden."
Eher weil Barrieren sehr individuell sind es immer Sonderfälle gibt auf die man im Einzelnen eingehen muss. Es gibt oftmals keine Lösungen die für ausnahmslos alle funktionieren.
"Wenn dein „Privatleben“ nicht inklusiv ist, wie kommen Behinderte zu dir in Kontakt, so als Freund*innen? Bleiben wir immer Leistungsempfangende?"
Sowohl über das Ehrenamt, als auch über Freunde, als auch vielleicht hier und über Meetups. Ich finde es aber unschön Menschen dafür zu kritisieren dass sie einen space haben wollen in dem sie abschalten können und sich mal keine Gedanken um nichts machen brauchen. -
JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@ExtraFlauschig "Sorg dafür, dass du keine blinden Follower hast und mach deine Posts dann follower-only? Das sollte doch passen wenns nur für die 1-2 Peeps ist?"
Das ist der Grund warum ich meine eigene Instanz hoste. Ich finde es nicht schlimm wenn andere ab und zu sehen was ich poste, aber es ist nicht meine Priorität.
"Ich kapiere halt nicht was das soll sowas unter so einem Post wie dem von KC knallen zu müssen? Sie sagt wie scheiße sie das alles findet und du sagst ist halt so, geht nicht besser und btw ich hab da auch keinen Bock drauf privat.
Warum macht man sowas?"
Der Post war in meiner Timeline und es klang so als ob die Aussage "vollständige Barrierefreiheit ist nicht Möglich" etwas negatives sei. Ich finde das nicht negativ sondern realistisch. Hauptgrund warum ich geantwortet habe. Dinge ändern sich und wichtig ist daher konstant darum bemüht zu sein Barrieren abzubauen anstatt einmal zu sagen man sei vollständig Barrierefrei. Wenn das jemand sagt würde ich fast darauf wetten dass es noch welche gibt.
Mit dem Rest wollte ich darauf hinweisen dass Menschen mit Energie, Zeit und Motivation beschränkt sind. Es gibt durchaus gute Gründe warum Menschen sich nicht die Zeit nehmen alt Texte hinzuzufügen. Ich finde es viel wichtiger dass große Firmen, Institutionen, usw. sich daran halten. Und dass man durchaus Verständnis dafür haben kann wenn es manchen Menschen zu viel ist, auch wenn das Schade ist und es kein Grund gibt denen das direkt negativ auszulegen. Ich setze mich mit dem Ehrenamt dafür ein Barrieren abzubauen. Aber auch ich brauche einfach einen Space in dem ich auch mal komplett abschalten kann. -
JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@kc vollständige Inklusion geht praktisch meist nicht (wie gesagt) aber man sollte es dennoch versuchen (wie gesagt). Ich beschäftige mich damit bei meinem Ehrenamt und es ist aufwändig, das ist halt auch ein Fakt. Und man muss es konstant versuchen damit es was wird. Gesellschaftliche Teilhabe ist nicht optional. Ich finde es aber auch nicht verwerflich in diesem Kontext als Privatperson nicht immer darauf zu achten und dennoch für mehr Inklusion zu kämpfen.
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JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@ExtraFlauschig @kc oh ich habe habe meistens Bock drauf. Ich mache sogar ein Ehrenamt um bei Inklusion zu helfen. Ich helfe auch gerne dabei Webseiten Barrierefreier zu machen. Nur in diesem Falle geht es mir wie gesagt um andere Prioritäten. Und das finde ich nicht schlimm.
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JEDEM KRÜPPEL SEINEN KNÜPPEL.@kc vollständige Barrierefreiheit ist aktuell mit der gegebenen Technik und meist begrenzten Ressourcen für kleinere Unternehmen die wenig Wissen in dem Bereich haben praktisch kaum umsetzbar, das ist imo so. Finde auch nicht verwerflich das realistisch so zu sagen. Aber es spricht nichts dagegen in dem Bewusstsein dennoch sein Bestes zu versuchen. Das finde ich sogar wichtiger als vollständige Barrierefreiheit zu schaffen. Die Bereitschaft im Dialog Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen. Alleine schon weil es (imo) keine univserelle Barrierefreiheit gibt und sich immer Dinge ändern werden.
Bezüglich alt Texte muss ich sagen dass ich differenziere zwischen privat und öffentlich. Bei öffentlichen Posts z.B. im Namen einer Organisation füge ich die gerne hinzu. Ergibt aber auch nur dann Sinn wenn die tatsächlich gut sind und das dauert daher etwas. Privat haben meine Posts nicht die intention von irgendwem außer ein zwei Freunden gesehen zu werden und manchmal geht etwas ausversehen viral. Ich bin da komplett egoistisch. Ich brauche einfach einen Ort wo ich manchmal meine Gedanken und Bilder hinwerfen kann ohne viel nachzudenken. Und da habe ich dann keine Lust solche Dinge hinzuzufügen.