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Fotomontag 2026 #10 -
7 Tipps für das perfekte ZoofotoGelegentlich werde ich gefragt, wie für mich das perfekte Zoofoto aussieht. Nun, die ganz kurze Antwort wäre: Wenn man nicht erkennt, dass es in einem Zoo gemacht wurde. Aber das allein reicht doch noch nicht aus. Daher habe ich noch ein paar Punkte mehr zusammengestellt, die ein Zoofoto für mich perfekt machen.
Das perfekte Zoofoto – sieben Tipps
Am Ende habe ich sieben Tipps zusammenbekommen, welche ein Zoofoto für mich perfekt machen. Nur sporadisch gelingt es, alle Merkmale in einem Foto zu vereinen. Aber wenn 3-4 der genannten Eigenschaften in einem Foto zusammenkommen, dann ist es schon ein sehr, sehr gutes Zoofoto.
Fokus auf die Augen
Legt den Fokus, also die Schärfe des Fotos, auf die Augen des Tieres. Das wird schwieriger, je kleiner das fotografierte Tier ist. Denn mit zunehmender Brennweite verringert sich die Schärfentiefe im Foto und es wird immer schwieriger, den Fokus genau auf die Augen zu bekommen.
Ganz tricky wird es dann, wenn man mit Makro-Objektiven oder Makro-Linsen arbeitet. Je nach Situation beträgt die Schärfeebene dann nur noch Millimeter.
Auch bei Tieren in (schneller) Bewegung ist es oft schwierig, den Fokus genau auf das Auge zu bekommen.
Mit ein wenig Übung ist das aber alles machbar. Um die Schärfentiefe im Foto zu erhöhen, kann an der Kamera auch die Blende geschlossen werden. Bei gutem, ausreichendem Licht ist das eine Möglichkeit, die Trefferquote zu erhöhen.
Ein weiterer Tipp ist es, den Fokuspunkt manuell zu setzen und die Entscheidung nicht der Automatik der Kamera zu überlassen. Diese wird vermutlich einen anderen Punkt wählen und nicht unbedingt das Auge. Ganz neue Systeme erkennen auch Tieraugen. Diese könnte man nutzen, wenn die eigene Kamera das unterstützt. Der Modus zur Erkennung von menschlichen Augen funktioniert nur bei sehr wenigen Tieren.
Auf Augenhöhe oder aus einer anderen, spannenden Perspektive fotografieren
Mir gefallen Tierfotos, welche auf Augenhöhe mit den Tieren aufgenommen wurden. Abwechslung bringt es auch, ein Tier mal von unten nach oben zu fotografieren. Alles ist besser als die übliche „Draufsicht“, die wir Menschen normal auf kleinere Tiere haben.
Leider ist das im Zoo nicht immer möglich. Oft sind die Aussichtspunkte an den Gehegen extra erhöht gebaut, um eine bessere Übersicht zu bekommen. Dann hat sich das mit der Augenhöhe meistens erledigt.
Aber gerade bei Tieren, die gerne in den Gehegen klettern, ist es dann doch möglich, Fotos zu machen, die nicht von oben herab wirken.
Ruhiger, unscharfer Hintergrund
Ich mag es, wenn das Motiv (also das Tier) schön scharf im Bild ist und der Hintergrund unscharf ist. Man sagt auch, das Motiv ist vor dem Hintergrund freigestellt. Diese Unschärfe des Hintergrundes wird auch Bokeh genannt.
Kleiner Exkurs zum Thema Bokeh: Bokeh bezeichnet in der Fotografie die Qualität der Unschärfe im Hintergrund eines Bildes. Gemeint ist nicht einfach nur, dass etwas unscharf ist, sondern wie diese Unschärfe aussieht. Nicht jedes Objektiv erzeugt gleich schönes Bokeh. Oft spricht man von einem ruhigen oder cremigen Bokeh, wenn die Unschärfe weich verläuft, oder von einem unruhigen oder nervösen Bokeh, wenn harte Kanten oder Doppelkonturen sichtbar sind. Das Bokeh eines Objektives kann tatsächlich eine Kaufentscheidung sein, wenn man darauf Wert legt.
Aber zurück zum Thema.
Am besten bekommt man das hin, wenn man ein Tier mit langer Brennweite fotografiert und der Hintergrund weit hinter dem Tier liegt. Mehr Technisches dazu findet ihr in unserem Beitrag über den Zusammenhang zwischen Blende, Brennweite und Tiefenschärfe.
Ein schöner, ruhiger Hintergrund, welcher noch in einem tollen Bokeh erscheint, ist für jedes Tierfoto eine tolle Sache. Jetzt ist das mit dem Hintergrund im Zoo nur manchmal so eine Sache. Zäune, Gitter und Mauern sind selbst mit Bokeh nicht unbedingt der Renner. Oft sitzen die Tiere auch zu nah am Hintergrund, um den Bokeh-Effekt zu ermöglichen.
Bei Makroaufnahmen ist der Bokeh-Effekt einfach zu erreichen, weil die Schärfeebene sehr gering ist.
Achtet beim Fotografieren mal darauf, dass das Tier nicht direkt vor einem Baumstamm oder einer Mauer sitzt. Je weiter der Hintergrund entfernt ist, desto besser funktioniert das mit dem Bokeh. Oft reicht es aus, mal ein paar Meter zur Seite zu gehen um dann einen schöneren Hintergrund zu bekommen.
Besondere Situationen, Action oder Mimiken
Tierfotos, welche die Tiere in Action zeigen, in besonderen Situationen oder mit „Mimiken“ im Gesicht, sind für mich immer ein Highlight. Jajaja, Tiere haben keine bewusste Mimik. Trotzdem können sie gelegentlich lustige Gesichtsausdrücke produzieren.
Dazu zwei Tipps. Wenn ihr Tiere in Bewegung festhalten wollt, sei es beim Laufen oder beim Kämpfen, muss zwingend mit einer sehr kurzen Belichtungszeit gearbeitet werden. 1/1000 Sekunde oder noch kürzer sind keine schlechte Idee. Dummerweise fehlt dafür oft das nötige Licht. Dann rauf mit der ISO-Zahl. Lieber ein wenig Rauschen im Bild als ein unscharfes Bild durch die schnellen Bewegungen.
Zum Einfangen von Mimiken eignen sich hervorragend die Fütterungen der Tiere. Oft machen die dabei ganz witzige Gesichtsausdrücke. Das gleiche gilt, wenn Tiere miteinander spielen, raufen oder sich rufen. Um den passenden Moment nicht zu verpassen, machen wir meistens Serienbildaufnahmen. Eines der Fotos ist dann ein Treffer, mit einem tollen Gesichtsausdruck.
Details oder Porträts von Tieren
Wer meine Zooberichte verfolgt, weiß: Ich liebe Porträtfotos von Tieren. Natürlich mache ich auch Ganzkörperaufnahmen. Beim Sichten und Bearbeiten der Fotos, bleibe ich dann aber immer an den Porträts hängen, wähle die aus und bearbeite sie.
Gelegentlich fotografiere ich auch mal Details. Das können bestimmte Körperteile sein, Füße, Krallen oder Zacken auf dem Rücken bei Reptilien. Oder Augen, einfach nur die Augen eines Tieres.
Nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass es ein Zoofoto ist
Dass ein Zoofoto nicht auf den ersten Blick als Zoofoto erkennbar ist, ist für uns ein essenzieller Maßstab für ein perfektes Zoofoto.
Natürlich, jeder, der Ahnung hat, weiß und erkennt, dass die Fotos eher nicht in der freien Wildbahn geschossen wurden.
Mir ist es aber wichtig, dass viele Dinge auf den Fotos nicht zu sehen sind. Mauern, Zäune, Gitter, Fressnäpfe, Wasserschüsseln – alles, was im Zoo halt so herumsteht. Das gelingt natürlich nicht immer, keine Frage. In Vogelparks ist es beispielsweise oft unmöglich, keinen Zaun oder Verschlag im Hintergrund zu haben, wenn die Tiere nicht gerade frei rumfliegen.
Einige Zoos haben zudem (leider) noch winzige Gehege, wo es fast unmöglich ist, die Tiere ohne störende Dinge zu fotografieren. Ganz schlimm finden wir übrigens Tier- und besonders Affenhäuser mit gefliesten Wänden. Fürchterlich! Da machen wir inzwischen schon gar keine Fotos mehr. Das sieht aus wie im Badezimmer der 70er Jahre fotografiert.
Gott sei Dank werden solche Einrichtungen aber immer seltener. Viele Zoos haben inzwischen weiträumige, natürlich gestaltete Gehege, die nicht mehr aussehen wie eine Betonwüste. Hier findet man immer die Möglichkeit, einen schönen Hintergrund auf die Fotos zu bekommen.
Viele Anforderungen an ein perfektes Zoofoto
Das sind ziemlich viele Anforderungen an ein perfektes Zoofoto, oder?
Jo, und deshalb haben wir nur wenige Bilder, welche wir wirklich als 100-prozentig perfekt ansehen. Irgendwas ist immer. Ich finde immer was zu nörgeln oder zum Verbessern.
Aber wie oben schon geschrieben, alle Punkte sind oft schwer zu realisieren. Sei es die bauliche Gegebenheit im Zoo oder dass die Tiere auch nicht so mitspielen, wie man es gerne hätte. Da hilft übrigens noch ein Zusatztipp: Geduld haben. Andere Dinge sind nun mal von Gott gegeben. Ein Fisch zieht nur sehr selten Grimassen und von einer Schnecke ist die Anzahl von Aktionsfotos eher überschaubar.
Und dann gibt es noch die „Trotzdem schön“-Fotos. Eine tolle Action-Aufnahme, welche nicht ganz scharf ist? Egal, die Szene ist einfach schön. Das Foto von einem Tierbaby, wo vielleicht der Hintergrund doof ist? Egal, das kleine Tier ist einfach zu knuffig. Der perfekte Schnappschuss einer witzigen Situation? Da ist der Hintergrund oft zweitrangig.
Irgendwo sind auch Grenzen beim Perfektionismus und man erfreut sich einfach am Motiv.
Habt Ihr noch Fragen, Anregungen zu diesem Beitrag? Wie sind Eure Anforderungen an ein perfektes Tierfoto? Schreibt gerne einen Kommentar.
Neuauflage eines Beitrags aus 2020, jetzt neu geschrieben und um weitere Tipps ergänzt.
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FensterFreitag #6 -
Wildlife B&W #2 -
Fediverse Hashtag-Events, an denen ich teilnehme@norberteder Das ist mir jetzt fast ein wenig peinlich. Dass die Aktion auch von Dir stammt, ist vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich ergänze das mal oben.
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Fediverse Hashtag-Events, an denen ich teilnehmeWer meinen Fotofeed verfolgt, wird schnell merken, dass ich bei einigen Hashtag-Events aktiv bin und diese fleißig bespiele.
Diese Events geben mir einen kleinen (zeitlichen) Rahmen für das Posten von Fotos und bringen tatsächlich auch ein wenig Reichweite. Denn ich möchte schon, dass meine Fotos auch gesehen werden. Und das funktioniert mit Hashtags im Fediverse wirklich gut.
Die Fotos werden dabei primär hier auf dem Blog veröffentlicht. Per ActivityPub-Plugin werden diese dann, versehen mit den passenden Hashtags, in das Fediverse föderiert, wo sie dann auf den verschiedenen Plattformen (Mastodon, Pixelfeed usw.) zu sehen sind.
Bei folgenden Events bin ich dabei:
Fotomontag
Der Fotomontag findet, wie der Name schon sagt, einmal wöchentlich am Montag statt. Die dazu passenden Hashtags lauten #Fotomontag oder #Photomonday. Ziel hierbei ist es, Sichtbarkeit für die Fotografie zu schaffen, zum Austausch anzuregen und die Fotografie-Community zu vernetzen.
Erfunden hat das Even der Norbert und auf seiner Seite findet ihr ein wenig mehr Informationen zum Fotomontag.
Vorgaben für die Fotos gibt nur wenige bei diesem Event und es gibt auch keine feste Organisation. Einfach mitmachen und Fotos zeigen.
Fensterfreitag
Der Fensterfreitag ist, ähnlich wie der Fotomontag, ein loses Community-Format im Fediverse. Jeden Freitag posten Teilnehmende Fotos rund um das Motiv Fenster. Das kann sehr wörtlich sein, etwa Architektur oder Schaufenster, oder eher interpretativ, unter anderem Ausblicke aus dem eigenen Fenster, Spiegelungen oder Lichtstimmungen. Für mich, mit unzähligen Fenster-Fotos im Archiv, eine schöne Motivation, diese mal zu präsentieren.
Auch hier gibt es keine zentrale Organisation oder Steuerung.
Fotovorschlag
Dieses Event findet täglich statt und wird von zentraler Stelle organisiert.
Jeden Tag wird ein Stichwort als Vorschlag gegeben. Dazu passend können dann Fotos gezeigt werden. Hier nehme ich sporadisch teil, wenn ich ein passendes Foto und Zeit habe.
52 Wochen Foto-Challenge
Die #52WochenFotoChallenge (#52wfc) ist wohl die anspruchsvollste Aktion, an der ich auch nur sporadisch teilnehme. Ausrichter ist der gute Norbert, der dieses Fotoevent seit Jahren organisiert. Für jede Woche des Jahres gibt es ein Thema, für das dann in dieser Woche ein Foto gemacht werden soll. Und genau daran scheitert es bei meistens, aus Zeitgründen.
Weitere Hashtag-Events
Hier noch ein paar weitere bekannte Hashtag-Events, an denen ich nicht oder nur sporadisch teilnehme:
- Meermittwoch
- TravelTuesday
- MacroMonday
- MonochromeMonday
- TreeTuesday
- ThrowbackThursday
- Caturday
Vielleicht ist bei all dem auch was für Dich und Deine Fotos dabei?
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Fotomontag 2026 #9 -
Fotovorschlag: Abstrakt -
FensterFreitag #5 -
Immich auf dem Synology NASIch habe auf meinem Synology-NAS installiert, um eine zentrale Ablage für unsere Fotos zu haben.
Was genau ist Immich?
Die Immich-App ist eine Open-Source-Fotoverwaltung, die Du selbst hostest. Kurz gesagt: Sie ist eine private Alternative zu Cloud-Diensten wie Google Photos oder die iCloud.
Was macht Immich?
Immich besteht aus einer Server-Komponente und mobilen Apps für iOS und Android. Die App lädt Fotos und Videos automatisch von Deinem Smartphone auf Deinen eigenen Server hoch und organisiert sie dort in einer Galerie. Der eigene Server kann auch ein NAS-System sein, welches Docker unterstützt.
Kernfunktionen von Immich
- Automatisches Backup von Fotos und Videos von mobilen Geräten
- Web- und Mobile-Galerie mit Timeline
- Gesichtserkennung und KI-Suche
- Alben und geteilte Bibliotheken
- Kartenansicht und EXIF-Metadaten
- RAW-Support für Fotografen
- Einbindung von externen Bibliotheken
Wie habe ich Immich installiert und wie nutze ich es?
Da ich keinen Server im Web habe, sondern nur ein Hosting, habe ich mich für die Installation auf meiner Synology-NAS hier im heimishcen Netz entschieden. Die Installation war recht einfach und schnell erledigt:
- Docker aus dem Paketzentrum von Synology installiert.
- Immich habe ich dann nach der Anleitung von der Immich-App-Webseite installiert.
Danach habe ich dann per iOS-App unsere beiden Handys so eingestellt, dass die Fotos automatisch synchronisiert werden, sobald sie im heimischen WLAN sind. Damit hätten wir die nun endlich lokal gesichert und nicht über die Apple-Cloud.
Im zweiten Schritt habe ich unser Fotoarchiv ebenfalls in Immich importiert. Auch das hat wunderbar funktioniert. Allerdings hat sich beim Import das NAS dreimal wegen Überhitzung abgeschaltet. Da wurde es doch Zeit, mal mit dem Akkusauger von außen und innen eine kleine Reinigung vorzunehmen. Danach passierte es dann nicht mehr.
In Immich liegen jetzt unsere digitalen Fotos der letzten 25 Jahre, seit 2001. 35.142 Fotos sind das aktuell. Die Personensuche funktioniert prima und auch die Kontext-Suche über Begriffe ist ebenfalls eine tolle Sache.

Aktuell können wir nur aus dem heimischen WLAN auf die Fotos zugreifen. Ob ich das Immich für den Zugriff aus dem Internet freigebe, weiß ich bis jetzt nicht so recht. Eigentlich soll hier nichts aus dem Netz erreichbar/angreifbar sein.
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Ich liebe den Live-Stream …… bei den Olympischen Spielen.
Wie gerade beim Slalom, wenn die Top-30-Fahrer durch sind. Dann kommen Sportler, die nicht den Hauch einer Chance haben, die mit 30 oder mehr Sekunden Rückstand ins Ziel kommen – und sich freuen, als hätten sie gerade eine Medaille gewonnen. Ich liebe das!
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Fotomontag 2026 #8 -
Vorher/Nachher: Affen

Vor und nach der Bearbeitung in Lightroom.
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Fotovorschlag: Tierische Begegnung@OurParadise Gnihihi, das ist wohl so.

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Fotovorschlag: Tierische Begegnung -
FensterFreitag #4@Saphirija Das Foto ist tatsächlich aus Schottland. Ich weiß nur nicht mehr, aus welchem der drölfhundert Castles. Dunnottar war es aber nicht, da waren wir nicht.
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FensterFreitag #4 -
Fotovorschlag: Sitzgelegenheit -
Fotovorschlag: Pflanzen, die an seltsamen Stellen wachsen
































