Achso, dieses gekündigt werden, wegen AML/CTF als Organisation löst ihr übrigens wirklich nicht, durch irgendwas auf ner Blockchain.
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Solche Modelle könnte man auch relativ easy mit den üblichen Modellen wie auch die OK Onlinezahlungen entgegen nimmt, kombinieren. (Also z.B. ein Fake-Shop mit Firmensitz in Zypern verkauft dort Webhosting und hat eine sehr hohe Anwaltsrechnung und Angestellte in der Buchhaltung in Deutschland)
Online Modelle zu bauen um Zahlungen zu verschleiern ist wirklich erstaunlich easy.
Der Witz ist, dass ich mir eigentlich sicher bin, dass deutsche Behörden/Dienste wirklich kein Interesse an einer alternativen Linken Zahlungsinfrastruktur, die für sie sehr schwer zu überwachen ist, haben.
Deswegen würde ich hoffen, dass unsere Regierung ihre zwei Gehirnzellen einsetzt und darauf kommt, dass debanking von politischen Organisationen, die sie kacke finden, ne richtig schlechte Idee ist. -
N nocci@punk.cyber77.de shared this topic on
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Ich finde Modelle des dezentralen Barzahlens bei lokalen Organisationen/Ausgabe von Coupons/… deutlich interessanter. Besonders wenn man dadurch Geld so strukturieren kann, das vllt komplett andere Organisationen Zahlungen auch digital für eine org tätigen können, die kein Konto mehr bekommt.
Das ist natürlich völlig illegal, wird viele Bullen beschäftigen aber könnte bei entsprechender Größe und Solidarität zwischen Organisationen ziemlich cool sein.
@Lilith@chaos.social
Sowas wie @taler@chaos.social ??
Klingt zumindest vom Ansatz ja mal gar nicht so falsch und ist auch kein Blockchain-Kram - die Doku ist aber auch echt komplex. Sicher nicht so easy. Aber wo ein Wille ist... maybe -
@Lilith@chaos.social
Sowas wie @taler@chaos.social ??
Klingt zumindest vom Ansatz ja mal gar nicht so falsch und ist auch kein Blockchain-Kram - die Doku ist aber auch echt komplex. Sicher nicht so easy. Aber wo ein Wille ist... maybe@nocci das ist doch genau mit compliance in mind designed. Wenn Zahlungen verschleiert werden müssen, willst du genau das Gegenteil.
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Ich finde Modelle des dezentralen Barzahlens bei lokalen Organisationen/Ausgabe von Coupons/… deutlich interessanter. Besonders wenn man dadurch Geld so strukturieren kann, das vllt komplett andere Organisationen Zahlungen auch digital für eine org tätigen können, die kein Konto mehr bekommt.
Das ist natürlich völlig illegal, wird viele Bullen beschäftigen aber könnte bei entsprechender Größe und Solidarität zwischen Organisationen ziemlich cool sein.
@Lilith ich verstehe immer noch nicht, warum das #Taler Projekt sich nicht wirklich weiter etabliert. Alles was ich bisher davon hörte klang doch fast zu schön um wahr zu sein –
Warum steckt das #GNUTaler Projekt so fest? Meines Wissens waren die Standards und ersten Gehversuche der Umsetzung ja längst sehr konkret und können auf erfolgreiche Tests aufbauen. Allein es fehlt offenbar an den entscheidenden Akteur:innen (und politischen Willen?), es umzusetzen (Banken).
Als bizarre Laune der Geschichte erscheint mir gerade in dem Zusammenhang, dass es ja gerade die @glsbank war (ist?), die sich mit @Taler zumindest noch vor ~2 Jahren mal für diese Bezahlvariante als Projektpartner engagierte.
Spekulation: vielleicht ist auch das kein Zufall, dass es gerade diese #Bank jetzt trifft. Ich sehe die #GLSBank nach den mir bisher spärlich zugänglichen öffentlichen Hintergrundinfos, nicht so sehr wie andere, als aktive Täter, denn ihrerseits als unter Druck gesetzte Opfer, die versuchen, unter den gegebenen Sachzwängen das eigene Überleben zu sichern. Die vielen Kontokündigungsaufrufe kommen mir vor, wie aus langer Hand geplant, wenn nun gerade die paar wenigen Banken, die noch ethische Grundsätze vertraten, jetzt wahlweise von oben sanktioniert, oder von gutmeinenden Shitstorms der eigenen inneren Buble zerstört werden.
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@nocci das ist doch genau mit compliance in mind designed. Wenn Zahlungen verschleiert werden müssen, willst du genau das Gegenteil.
@Lilith@chaos.social
Du meinst, weil nicht wirklich dezentral?
Als einzelne Währung, auf die Leute sich einigen und ohne Verbindung ins "IBAN/SEPA"-Gedöns... wo biege ich beim Denken falsch ab? -
@Lilith@chaos.social
Du meinst, weil nicht wirklich dezentral?
Als einzelne Währung, auf die Leute sich einigen und ohne Verbindung ins "IBAN/SEPA"-Gedöns... wo biege ich beim Denken falsch ab?@nocci Wenn Deine Doku darüber spricht wie Du AML bei design sicherstellst, dann ist das nicht die Technologie, die du brauchst, um Geld zu waschen.
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@nocci Wenn Deine Doku darüber spricht wie Du AML bei design sicherstellst, dann ist das nicht die Technologie, die du brauchst, um Geld zu waschen.
@Lilith@chaos.social
Hatte dazu nur das hier gefunden:
"To legally operate, Taler has to comply with KYC/AML regulation that requires banks to identify parties involved in transactions at certain points."
und es so verstanden, dass wenn man sich dem AML nicht unterwerfen möchte, dass man das es dann einfach anonym bleibt und dann schwerer(?) wird einzelne Teilnehmer*innen zu identifizieren. Ist ja quasi ne sandbox dann.
Aber wie gesagt: Ich blicke da einfach auch nicht wirklich durch... weil es doch mächtig komplex erscheint. -
N necrosis@chaos.social shared this topic on
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@Lilith ich verstehe immer noch nicht, warum das #Taler Projekt sich nicht wirklich weiter etabliert. Alles was ich bisher davon hörte klang doch fast zu schön um wahr zu sein –
Warum steckt das #GNUTaler Projekt so fest? Meines Wissens waren die Standards und ersten Gehversuche der Umsetzung ja längst sehr konkret und können auf erfolgreiche Tests aufbauen. Allein es fehlt offenbar an den entscheidenden Akteur:innen (und politischen Willen?), es umzusetzen (Banken).
Als bizarre Laune der Geschichte erscheint mir gerade in dem Zusammenhang, dass es ja gerade die @glsbank war (ist?), die sich mit @Taler zumindest noch vor ~2 Jahren mal für diese Bezahlvariante als Projektpartner engagierte.
Spekulation: vielleicht ist auch das kein Zufall, dass es gerade diese #Bank jetzt trifft. Ich sehe die #GLSBank nach den mir bisher spärlich zugänglichen öffentlichen Hintergrundinfos, nicht so sehr wie andere, als aktive Täter, denn ihrerseits als unter Druck gesetzte Opfer, die versuchen, unter den gegebenen Sachzwängen das eigene Überleben zu sichern. Die vielen Kontokündigungsaufrufe kommen mir vor, wie aus langer Hand geplant, wenn nun gerade die paar wenigen Banken, die noch ethische Grundsätze vertraten, jetzt wahlweise von oben sanktioniert, oder von gutmeinenden Shitstorms der eigenen inneren Buble zerstört werden.
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@wolf @Lilith @glsbank @Taler @oec Tatsächlich haben wir bereits eine Lösung: Bargeld. Bargeld kann man zum anonymen Bezahlen benutzen, Bargeld kann auch an Empfänger gegeben werden, die auf Sanktionslisten stehen (weiß ja niemand), Bargeld lässt sich auch per Brief verschicken. Die Menge an Bargeld, die man so gebündelt mit sich führen darf, ist begrenzt, und wenn man auf so einer Liste steht, wird das Auto auch gern gefilzt, besonders, wenn man in die Schweiz fährt.
Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel, eigentlich NUR Bargeld.
Sicher hat Bargeld auch Nachteile. Aber z.B. wegen dieser ganzen Sanktionsproblematik, weil auch das Finanzamt euch wutschnaubend das Konto sperren kann, wenn irgendwie eine Abbuchung nicht geklappt hat (dazu reicht völlig, wenn sie die Restschuld grad am Monatsende abbuchen wollen), empfiehlt sich, genügend Bares zu Hause zu haben, damit man so lange weiter einkaufen kann, bis man das mit denen geklärt hat.
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@wolf @Lilith @glsbank @Taler @oec Tatsächlich haben wir bereits eine Lösung: Bargeld. Bargeld kann man zum anonymen Bezahlen benutzen, Bargeld kann auch an Empfänger gegeben werden, die auf Sanktionslisten stehen (weiß ja niemand), Bargeld lässt sich auch per Brief verschicken. Die Menge an Bargeld, die man so gebündelt mit sich führen darf, ist begrenzt, und wenn man auf so einer Liste steht, wird das Auto auch gern gefilzt, besonders, wenn man in die Schweiz fährt.
Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel, eigentlich NUR Bargeld.
Sicher hat Bargeld auch Nachteile. Aber z.B. wegen dieser ganzen Sanktionsproblematik, weil auch das Finanzamt euch wutschnaubend das Konto sperren kann, wenn irgendwie eine Abbuchung nicht geklappt hat (dazu reicht völlig, wenn sie die Restschuld grad am Monatsende abbuchen wollen), empfiehlt sich, genügend Bares zu Hause zu haben, damit man so lange weiter einkaufen kann, bis man das mit denen geklärt hat.
@forthy42
Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung. Willst Du Scheine wirklich standardmäßig per Briefpost versenden? In slezialfällen mag das in einem Unterdrückungssystem wohl erst mal ein Notlösung, aber ich denke wir brauchen auch digitale Zahlungsmöglichkeiten und ich dachte bisher immer, dass der Taler quasi die digitale Umsetzung des Bargelds ist. Ich verstehe auch das Problem daran, sehe aber keinen adequaten realistischeren Lösungsansatz.
@Lilith @glsbank @Taler @oec -
@forthy42
Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung. Willst Du Scheine wirklich standardmäßig per Briefpost versenden? In slezialfällen mag das in einem Unterdrückungssystem wohl erst mal ein Notlösung, aber ich denke wir brauchen auch digitale Zahlungsmöglichkeiten und ich dachte bisher immer, dass der Taler quasi die digitale Umsetzung des Bargelds ist. Ich verstehe auch das Problem daran, sehe aber keinen adequaten realistischeren Lösungsansatz.
@Lilith @glsbank @Taler @oec@wolf @forthy42 @Lilith @glsbank @Taler @oec „Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung“
Naja, technisch schon: de.wikipedia.org/wiki/Hawala
Mit Taler liesse sich durchaus ein Netzwerk mit einer virtuellen Währung einrichten. Gutscheine, Regionalwährungen, etc sind ja auch nichts anderes.
Wichtig ist ja nur, dass Person A irgendwo (Bar)Geld abgibt, und Person B die gleiche Menge Bargeld irgendwo anders raus bekommt (wenn B kein Konto hat / haben darf).
Aber wie im Wiki-Artikel zu lesen, geht das eben an allen gesetzlichen Regelungen vorbei, was Finanzbehörden und Polizei absolut nicht wollen. Schliesslich lassen sich damit nicht nur Gute(tm) Absichten bezahlen.
Ich fürchte, es gibt keinen legalen Weg, als Verein ohne reguläres Konto Material, Leute, Dienstleistungen zu bezahlen. Denn auch die Geschäftskontakte müssen Bücher führen, Steuern zahlen, usw. Bargeld funktioniert da einfach nicht.
Selbst wenn der Verein Barspenden bekäme, hätte er subito Probleme mit dem Finanzamt.