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  3. Achso, dieses gekündigt werden, wegen AML/CTF als Organisation löst ihr übrigens wirklich nicht, durch irgendwas auf ner Blockchain.

Achso, dieses gekündigt werden, wegen AML/CTF als Organisation löst ihr übrigens wirklich nicht, durch irgendwas auf ner Blockchain.

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  • nocci@punk.cyber77.deN nocci@punk.cyber77.de

    @Lilith@chaos.social

    Sowas wie
    @taler@chaos.social ??

    Klingt zumindest vom Ansatz ja mal gar nicht so falsch und ist auch kein Blockchain-Kram - die Doku ist aber auch echt komplex. Sicher nicht so easy. Aber wo ein Wille ist... maybe

    lilith@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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    lilith@chaos.social
    schrieb am zuletzt editiert von
    #6

    @nocci das ist doch genau mit compliance in mind designed. Wenn Zahlungen verschleiert werden müssen, willst du genau das Gegenteil.

    nocci@punk.cyber77.deN 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • lilith@chaos.socialL lilith@chaos.social

      Ich finde Modelle des dezentralen Barzahlens bei lokalen Organisationen/Ausgabe von Coupons/… deutlich interessanter. Besonders wenn man dadurch Geld so strukturieren kann, das vllt komplett andere Organisationen Zahlungen auch digital für eine org tätigen können, die kein Konto mehr bekommt.

      Das ist natürlich völlig illegal, wird viele Bullen beschäftigen aber könnte bei entsprechender Größe und Solidarität zwischen Organisationen ziemlich cool sein.

      wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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      wolf@fedi.solibre.de
      schrieb am zuletzt editiert von
      #7

      @Lilith ich verstehe immer noch nicht, warum das #Taler Projekt sich nicht wirklich weiter etabliert. Alles was ich bisher davon hörte klang doch fast zu schön um wahr zu sein –

      Warum steckt das #GNUTaler Projekt so fest? Meines Wissens waren die Standards und ersten Gehversuche der Umsetzung ja längst sehr konkret und können auf erfolgreiche Tests aufbauen. Allein es fehlt offenbar an den entscheidenden Akteur:innen (und politischen Willen?), es umzusetzen (Banken).

      Als bizarre Laune der Geschichte erscheint mir gerade in dem Zusammenhang, dass es ja gerade die @glsbank war (ist?), die sich mit @Taler zumindest noch vor ~2 Jahren mal für diese Bezahlvariante als Projektpartner engagierte.

      Spekulation: vielleicht ist auch das kein Zufall, dass es gerade diese #Bank jetzt trifft. Ich sehe die #GLSBank nach den mir bisher spärlich zugänglichen öffentlichen Hintergrundinfos, nicht so sehr wie andere, als aktive Täter, denn ihrerseits als unter Druck gesetzte Opfer, die versuchen, unter den gegebenen Sachzwängen das eigene Überleben zu sichern. Die vielen Kontokündigungsaufrufe kommen mir vor, wie aus langer Hand geplant, wenn nun gerade die paar wenigen Banken, die noch ethische Grundsätze vertraten, jetzt wahlweise von oben sanktioniert, oder von gutmeinenden Shitstorms der eigenen inneren Buble zerstört werden.

      oec@infosec.exchangeO 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • lilith@chaos.socialL lilith@chaos.social

        @nocci das ist doch genau mit compliance in mind designed. Wenn Zahlungen verschleiert werden müssen, willst du genau das Gegenteil.

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        nocci@punk.cyber77.de
        schrieb am zuletzt editiert von
        #8

        @Lilith@chaos.social

        Du meinst, weil nicht wirklich dezentral?
        Als einzelne Währung, auf die Leute sich einigen und ohne Verbindung ins "IBAN/SEPA"-Gedöns... wo biege ich beim Denken falsch ab?

        lilith@chaos.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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        • nocci@punk.cyber77.deN nocci@punk.cyber77.de

          @Lilith@chaos.social

          Du meinst, weil nicht wirklich dezentral?
          Als einzelne Währung, auf die Leute sich einigen und ohne Verbindung ins "IBAN/SEPA"-Gedöns... wo biege ich beim Denken falsch ab?

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          lilith@chaos.social
          schrieb am zuletzt editiert von
          #9

          @nocci Wenn Deine Doku darüber spricht wie Du AML bei design sicherstellst, dann ist das nicht die Technologie, die du brauchst, um Geld zu waschen.

          nocci@punk.cyber77.deN 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • lilith@chaos.socialL lilith@chaos.social

            @nocci Wenn Deine Doku darüber spricht wie Du AML bei design sicherstellst, dann ist das nicht die Technologie, die du brauchst, um Geld zu waschen.

            nocci@punk.cyber77.deN This user is from outside of this forum
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            nocci@punk.cyber77.de
            schrieb am zuletzt editiert von nocci@punk.cyber77.de
            #10

            @Lilith@chaos.social

            Hatte dazu nur das hier gefunden:

            "To legally operate, Taler has to comply with KYC/AML regulation that requires banks to identify parties involved in transactions at certain points."

            und es so verstanden, dass wenn man sich dem AML nicht unterwerfen möchte, dass man das es dann einfach anonym bleibt und dann schwerer(?) wird einzelne Teilnehmer*innen zu identifizieren. Ist ja quasi ne sandbox dann.

            Aber wie gesagt: Ich blicke da einfach auch nicht wirklich durch... weil es doch mächtig komplex erscheint.

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            • necrosis@chaos.socialN necrosis@chaos.social shared this topic on
            • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

              @Lilith ich verstehe immer noch nicht, warum das #Taler Projekt sich nicht wirklich weiter etabliert. Alles was ich bisher davon hörte klang doch fast zu schön um wahr zu sein –

              Warum steckt das #GNUTaler Projekt so fest? Meines Wissens waren die Standards und ersten Gehversuche der Umsetzung ja längst sehr konkret und können auf erfolgreiche Tests aufbauen. Allein es fehlt offenbar an den entscheidenden Akteur:innen (und politischen Willen?), es umzusetzen (Banken).

              Als bizarre Laune der Geschichte erscheint mir gerade in dem Zusammenhang, dass es ja gerade die @glsbank war (ist?), die sich mit @Taler zumindest noch vor ~2 Jahren mal für diese Bezahlvariante als Projektpartner engagierte.

              Spekulation: vielleicht ist auch das kein Zufall, dass es gerade diese #Bank jetzt trifft. Ich sehe die #GLSBank nach den mir bisher spärlich zugänglichen öffentlichen Hintergrundinfos, nicht so sehr wie andere, als aktive Täter, denn ihrerseits als unter Druck gesetzte Opfer, die versuchen, unter den gegebenen Sachzwängen das eigene Überleben zu sichern. Die vielen Kontokündigungsaufrufe kommen mir vor, wie aus langer Hand geplant, wenn nun gerade die paar wenigen Banken, die noch ethische Grundsätze vertraten, jetzt wahlweise von oben sanktioniert, oder von gutmeinenden Shitstorms der eigenen inneren Buble zerstört werden.

              oec@infosec.exchangeO This user is from outside of this forum
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              oec@infosec.exchange
              schrieb am zuletzt editiert von
              #11

              @wolf @Lilith @glsbank @Taler

              #Taler ist keine Lösung für das Problem von politischem Missbrauch von Sanktionslisten. Siehe meinen Post https://infosec.exchange/@oec/115777626869747651

              wolf@fedi.solibre.deW 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • oec@infosec.exchangeO oec@infosec.exchange

                @wolf @Lilith @glsbank @Taler

                #Taler ist keine Lösung für das Problem von politischem Missbrauch von Sanktionslisten. Siehe meinen Post https://infosec.exchange/@oec/115777626869747651

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                schrieb am zuletzt editiert von
                #12
                @oec
                Aber was könnte dann eine realistische und ehrlich gesagt auch schnell realisierbare Lösung sein? @glsbank @Taler @Lilith
                forthy42@mastodon.net2o.deF 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de
                  @oec
                  Aber was könnte dann eine realistische und ehrlich gesagt auch schnell realisierbare Lösung sein? @glsbank @Taler @Lilith
                  forthy42@mastodon.net2o.deF This user is from outside of this forum
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                  forthy42@mastodon.net2o.de
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #13

                  @wolf @Lilith @glsbank @Taler @oec Tatsächlich haben wir bereits eine Lösung: Bargeld. Bargeld kann man zum anonymen Bezahlen benutzen, Bargeld kann auch an Empfänger gegeben werden, die auf Sanktionslisten stehen (weiß ja niemand), Bargeld lässt sich auch per Brief verschicken. Die Menge an Bargeld, die man so gebündelt mit sich führen darf, ist begrenzt, und wenn man auf so einer Liste steht, wird das Auto auch gern gefilzt, besonders, wenn man in die Schweiz fährt.

                  Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel, eigentlich NUR Bargeld.

                  Sicher hat Bargeld auch Nachteile. Aber z.B. wegen dieser ganzen Sanktionsproblematik, weil auch das Finanzamt euch wutschnaubend das Konto sperren kann, wenn irgendwie eine Abbuchung nicht geklappt hat (dazu reicht völlig, wenn sie die Restschuld grad am Monatsende abbuchen wollen), empfiehlt sich, genügend Bares zu Hause zu haben, damit man so lange weiter einkaufen kann, bis man das mit denen geklärt hat.

                  wolf@fedi.solibre.deW 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • forthy42@mastodon.net2o.deF forthy42@mastodon.net2o.de

                    @wolf @Lilith @glsbank @Taler @oec Tatsächlich haben wir bereits eine Lösung: Bargeld. Bargeld kann man zum anonymen Bezahlen benutzen, Bargeld kann auch an Empfänger gegeben werden, die auf Sanktionslisten stehen (weiß ja niemand), Bargeld lässt sich auch per Brief verschicken. Die Menge an Bargeld, die man so gebündelt mit sich führen darf, ist begrenzt, und wenn man auf so einer Liste steht, wird das Auto auch gern gefilzt, besonders, wenn man in die Schweiz fährt.

                    Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel, eigentlich NUR Bargeld.

                    Sicher hat Bargeld auch Nachteile. Aber z.B. wegen dieser ganzen Sanktionsproblematik, weil auch das Finanzamt euch wutschnaubend das Konto sperren kann, wenn irgendwie eine Abbuchung nicht geklappt hat (dazu reicht völlig, wenn sie die Restschuld grad am Monatsende abbuchen wollen), empfiehlt sich, genügend Bares zu Hause zu haben, damit man so lange weiter einkaufen kann, bis man das mit denen geklärt hat.

                    wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #14
                    @forthy42
                    Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung. Willst Du Scheine wirklich standardmäßig per Briefpost versenden? In slezialfällen mag das in einem Unterdrückungssystem wohl erst mal ein Notlösung, aber ich denke wir brauchen auch digitale Zahlungsmöglichkeiten und ich dachte bisher immer, dass der Taler quasi die digitale Umsetzung des Bargelds ist. Ich verstehe auch das Problem daran, sehe aber keinen adequaten realistischeren Lösungsansatz.
                    @Lilith @glsbank @Taler @oec
                    jaddy@friend.enby-box.deJ 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de
                      @forthy42
                      Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung. Willst Du Scheine wirklich standardmäßig per Briefpost versenden? In slezialfällen mag das in einem Unterdrückungssystem wohl erst mal ein Notlösung, aber ich denke wir brauchen auch digitale Zahlungsmöglichkeiten und ich dachte bisher immer, dass der Taler quasi die digitale Umsetzung des Bargelds ist. Ich verstehe auch das Problem daran, sehe aber keinen adequaten realistischeren Lösungsansatz.
                      @Lilith @glsbank @Taler @oec
                      jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
                      jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
                      jaddy@friend.enby-box.de
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #15

                      @wolf @forthy42 @Lilith @glsbank @Taler @oec „Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung“

                      Naja, technisch schon: de.wikipedia.org/wiki/Hawala

                      Mit Taler liesse sich durchaus ein Netzwerk mit einer virtuellen Währung einrichten. Gutscheine, Regionalwährungen, etc sind ja auch nichts anderes.

                      Wichtig ist ja nur, dass Person A irgendwo (Bar)Geld abgibt, und Person B die gleiche Menge Bargeld irgendwo anders raus bekommt (wenn B kein Konto hat / haben darf).

                      Aber wie im Wiki-Artikel zu lesen, geht das eben an allen gesetzlichen Regelungen vorbei, was Finanzbehörden und Polizei absolut nicht wollen. Schliesslich lassen sich damit nicht nur Gute(tm) Absichten bezahlen.

                      Ich fürchte, es gibt keinen legalen Weg, als Verein ohne reguläres Konto Material, Leute, Dienstleistungen zu bezahlen. Denn auch die Geschäftskontakte müssen Bücher führen, Steuern zahlen, usw. Bargeld funktioniert da einfach nicht.

                      Selbst wenn der Verein Barspenden bekäme, hätte er subito Probleme mit dem Finanzamt.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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