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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  3. "Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert.

"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert.

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  • dergiga@troet.cafeD dergiga@troet.cafe

    @hartaberherzlich Also ich kriege Brechreiz wenn ich deinen Text und deine Genderideologie lese.
    Verpiss dich bitte du Hodengnom und gehe bitte nicht anständigen Menschen auf die Nerven.
    @somlu1968

    hartaberherzlich@sueden.socialH This user is from outside of this forum
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    hartaberherzlich@sueden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #82

    @DerGiga @somlu1968 Schön, dass wir uns offen austauschen konnten zum Thema "Kübeln beim gendern" Die Ursachen von Übelkeit sind eben sehr vielfältig. Die Lehre daraus ist: Ohne Gendern ginge es uns beiden besser. Man lernt doch nie aus.

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    • earlytwix@sueden.socialE earlytwix@sueden.social

      @hartaberherzlich @somlu1968 solltest du mir mal über den Weg laufen und zufällig zuhören kotz bitte in die andere Richtung

      hartaberherzlich@sueden.socialH This user is from outside of this forum
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      hartaberherzlich@sueden.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #83

      @EarlyTwix @somlu1968 Sofern ich dich dann erkenne und es zu einem Dialog kommen sollte, gerne, was aber für mich sowieso selbstverständlich wäre.

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      • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

        @echopapa wer kann heute noch Sutterlin lesen, solche Bücher standen in meiner Kindheit noch im Bücherschrank. GEdrucktes Sütterlin kann ich lesen aber geschriebens leider nicht.

        walsonde@antifa.styleW This user is from outside of this forum
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        walsonde@antifa.style
        schrieb zuletzt editiert von
        #84

        @somlu1968 glaub hab irgendwo noch das Kochbuch von meiner Oma, also das, wo sie selber Rezepte reingeschrieben hat. Da hat sie zum Teil noch in Sütterlin geschrieben.
        @echopapa

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        • jaddy@friend.enby-box.deJ jaddy@friend.enby-box.de shared this topic
        • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

          @heinsc

          Sehe ich so, das Sternchen hat noch eine Bedeutung, weil es für "wildcard" steht und so aus der queeren Community kommt. Das aus vermeintlich "ästhetischen" Gründen zu ändern, zerstört die wildcard Bedeutung und da ich diese Ästhetikdiskussion zuerst aus dem weißen cis hetero Feuilleton mitgekommen habe, reagiere ich auf diese Änderungen ziemlich allergisch

          jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
          jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
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          schrieb zuletzt editiert von
          #85

          @somlu1968 @heinsc Zweiter Punkt, wie Tillmann schreibt: „Der Marker wirkt wie ein kognitiver „Check“. Er zwingt das Gehirn dazu, die automatische, stereotype Assoziation kurz zu unterbrechen und die Kategorie „Frau“ aktiv mitzudenken.“ [und nichtbinäre Menschen vielleicht auch…]

          Ein zu unauffälliger Marker tut das nicht. Soweit ich mich an „Genderlinguistik“ von Nübling und Kotthoff erinnere, ist z.B. das Binnen-I inzwischen weitgehend „verbrannt“, weil es nicht mehr wahrgenommen wird.

          baeuchle@gruene.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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          • mavori@swiss.socialM mavori@swiss.social

            @Aestel @somlu1968 Ich hab das durchaus als absichtlich nicht gegendert gelesen. Weil die deutliche Mehrheit dieser Kritikys wohl männlich ist ...

            aestel@troet.cafeA This user is from outside of this forum
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            aestel@troet.cafe
            schrieb zuletzt editiert von
            #86

            @mavori @somlu1968 Das ist mir auch schon aufgefallen, dass bei negativer Konnotation immer wieder die männliche Form benutzt wird. Fällt das unter Mikroaggression?

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • crossgolf_rebel@moppels.barC crossgolf_rebel@moppels.bar shared this topic
            • jaddy@friend.enby-box.deJ jaddy@friend.enby-box.de

              @somlu1968 @heinsc Zweiter Punkt, wie Tillmann schreibt: „Der Marker wirkt wie ein kognitiver „Check“. Er zwingt das Gehirn dazu, die automatische, stereotype Assoziation kurz zu unterbrechen und die Kategorie „Frau“ aktiv mitzudenken.“ [und nichtbinäre Menschen vielleicht auch…]

              Ein zu unauffälliger Marker tut das nicht. Soweit ich mich an „Genderlinguistik“ von Nübling und Kotthoff erinnere, ist z.B. das Binnen-I inzwischen weitgehend „verbrannt“, weil es nicht mehr wahrgenommen wird.

              baeuchle@gruene.socialB This user is from outside of this forum
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              baeuchle@gruene.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #87

              @jaddy @heinsc @somlu1968 ich bemühe mich, wo es geht mit dem Sternchen zu gendern. Aber mich überrascht immer wieder die kognitive Dissonanz, dass der Genderstern

              1. nicht den Lesefluss beeinträchtigt

              und gleichzeitig

              2. das Gehirn zwingt, sich zu unterbrechen.

              Ich kann nicht verstehen, wie beides gleichzeitig zutreffen kann. Nun ist die relevante Frage vielleicht, ob die Unterbrechung klein genug ist, um keine große Rolle zu spielen, aber das ist noch eine andere Frage.

              somlu1968@mastodon.socialS greenskyoverme@ohai.socialG 2 Antworten Letzte Antwort
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              • baeuchle@gruene.socialB baeuchle@gruene.social

                @jaddy @heinsc @somlu1968 ich bemühe mich, wo es geht mit dem Sternchen zu gendern. Aber mich überrascht immer wieder die kognitive Dissonanz, dass der Genderstern

                1. nicht den Lesefluss beeinträchtigt

                und gleichzeitig

                2. das Gehirn zwingt, sich zu unterbrechen.

                Ich kann nicht verstehen, wie beides gleichzeitig zutreffen kann. Nun ist die relevante Frage vielleicht, ob die Unterbrechung klein genug ist, um keine große Rolle zu spielen, aber das ist noch eine andere Frage.

                somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                somlu1968@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #88

                @baeuchle @jaddy @heinsc

                Bei mir ist es soweit, dass es meinen Lesefluss stört, wenn ich mir ständig erarbeiten muss, dass ich mitgemeint bin.

                jaddy@friend.enby-box.deJ 1 Antwort Letzte Antwort
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                • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                  @baeuchle @jaddy @heinsc

                  Bei mir ist es soweit, dass es meinen Lesefluss stört, wenn ich mir ständig erarbeiten muss, dass ich mitgemeint bin.

                  jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
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                  jaddy@friend.enby-box.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #89
                  @somlu1968 @baeuchle @heinsc Mich freut es immer, weil ich zumindest annehmen kann, dass sich wer bemüht hat. Ich bin nämlich so ein „diverses“ Sternchen, das sonst nirgends vorkommt.
                  mcnknopp@wien.rocksM 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • baeuchle@gruene.socialB baeuchle@gruene.social

                    @jaddy @heinsc @somlu1968 ich bemühe mich, wo es geht mit dem Sternchen zu gendern. Aber mich überrascht immer wieder die kognitive Dissonanz, dass der Genderstern

                    1. nicht den Lesefluss beeinträchtigt

                    und gleichzeitig

                    2. das Gehirn zwingt, sich zu unterbrechen.

                    Ich kann nicht verstehen, wie beides gleichzeitig zutreffen kann. Nun ist die relevante Frage vielleicht, ob die Unterbrechung klein genug ist, um keine große Rolle zu spielen, aber das ist noch eine andere Frage.

                    greenskyoverme@ohai.socialG This user is from outside of this forum
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                    greenskyoverme@ohai.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #90

                    @baeuchle @jaddy @heinsc @somlu1968
                    Lesefluss und Lesbarkeit ist ja was anderes. Wenn man mit * oder _ gegenderte (bzw. entgenderte) Texte liest, behält man mehr, wobei der Effekt bei Männern stärker ist. Vielleicht ist es gerade wegen des etwas langsameren Lesens? Weiß man noch nicht. Getestet wurde mit Arzneimittelbeilagen. Jetzt muss ich schauen, welches der richtige Link ist, ich glaub der hier https://www.researchgate.net/publication/247398151_Aus_Grunden_der_Verstandlichkeit_Der_Einfluss_generisch_maskuliner_und_alternativer_Personenbezeichnungen_auf_die_kognitive_Verarbeitung_von_Texten

                    baeuchle@gruene.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • greenskyoverme@ohai.socialG greenskyoverme@ohai.social

                      @baeuchle @jaddy @heinsc @somlu1968
                      Lesefluss und Lesbarkeit ist ja was anderes. Wenn man mit * oder _ gegenderte (bzw. entgenderte) Texte liest, behält man mehr, wobei der Effekt bei Männern stärker ist. Vielleicht ist es gerade wegen des etwas langsameren Lesens? Weiß man noch nicht. Getestet wurde mit Arzneimittelbeilagen. Jetzt muss ich schauen, welches der richtige Link ist, ich glaub der hier https://www.researchgate.net/publication/247398151_Aus_Grunden_der_Verstandlichkeit_Der_Einfluss_generisch_maskuliner_und_alternativer_Personenbezeichnungen_auf_die_kognitive_Verarbeitung_von_Texten

                      baeuchle@gruene.socialB This user is from outside of this forum
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                      baeuchle@gruene.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #91

                      @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968
                      Es ging hier weiter oben explizit um den Lesefluss. Und wenn der – absichtlich – unterbrochen wird, kann man nicht gleichzeitig behaupten, dass der Lesefluss nicht gestört werde.

                      Ich muss nicht überzeugt werden, dass gendern sinnvoll ist und viele gute Eigenschaften hat. Und dass nicht-gendern auch Probleme mit Lesbarkeit machen. Aber das macht meine eigentliche Aussage nicht verkehrt.

                      jaddy@friend.enby-box.deJ G 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • baeuchle@gruene.socialB baeuchle@gruene.social

                        @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968
                        Es ging hier weiter oben explizit um den Lesefluss. Und wenn der – absichtlich – unterbrochen wird, kann man nicht gleichzeitig behaupten, dass der Lesefluss nicht gestört werde.

                        Ich muss nicht überzeugt werden, dass gendern sinnvoll ist und viele gute Eigenschaften hat. Und dass nicht-gendern auch Probleme mit Lesbarkeit machen. Aber das macht meine eigentliche Aussage nicht verkehrt.

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                        jaddy@friend.enby-box.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #92
                        @baeuchle @GreenSkyOverMe @heinsc @somlu1968 Ich interpretiere die zitierten Ergebnisse in Tillmanns Artikel so: Wenn du „Pilot“ liest, sieht dein Hirn deinen internen, stereotypischen, männlichen Piloten. Wenn du „Pilotin“ liest, produziert dein Hirn deine interne, stereotypische weibliche Pilotin. Bei „Pilot*in“ hast du noch kein Bild, aber die Wortbedeutung „Mensch fliegt Flugzeug“ erfasst du genau so schnell wie sonst.
                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • baeuchle@gruene.socialB baeuchle@gruene.social

                          @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968
                          Es ging hier weiter oben explizit um den Lesefluss. Und wenn der – absichtlich – unterbrochen wird, kann man nicht gleichzeitig behaupten, dass der Lesefluss nicht gestört werde.

                          Ich muss nicht überzeugt werden, dass gendern sinnvoll ist und viele gute Eigenschaften hat. Und dass nicht-gendern auch Probleme mit Lesbarkeit machen. Aber das macht meine eigentliche Aussage nicht verkehrt.

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                          gw170817@ioc.exchange
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #93

                          @baeuchle @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968 …generell interessanter Punkt mit dem Thema Lesefluss. Denke gerade so darüber nach und komme irgendwie zu dem Schluss, dass ein „ungestörter“ Lesefluss an sich schon nicht unbedingt was Gutes ist, oder überhaupt auf einen gut geschriebenen Text hinweist. Texte bei denen mein Lesefluss nicht zwischendurch immer mal wieder „gestört“ wurde, würde ich für mich eher in die Kategorie „belanglos“ sortieren, da ich anscheinend über keine Punkte gestoßen bin, über die ich zwischendurch mal nachdenken musste. So Texte halt, die ich schnell runterlesen konnte und dir in 5min nicht mehr sagen kann, was ich da eigentlich gelesen hab.

                          baeuchle@gruene.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • G gw170817@ioc.exchange

                            @baeuchle @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968 …generell interessanter Punkt mit dem Thema Lesefluss. Denke gerade so darüber nach und komme irgendwie zu dem Schluss, dass ein „ungestörter“ Lesefluss an sich schon nicht unbedingt was Gutes ist, oder überhaupt auf einen gut geschriebenen Text hinweist. Texte bei denen mein Lesefluss nicht zwischendurch immer mal wieder „gestört“ wurde, würde ich für mich eher in die Kategorie „belanglos“ sortieren, da ich anscheinend über keine Punkte gestoßen bin, über die ich zwischendurch mal nachdenken musste. So Texte halt, die ich schnell runterlesen konnte und dir in 5min nicht mehr sagen kann, was ich da eigentlich gelesen hab.

                            baeuchle@gruene.socialB This user is from outside of this forum
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                            baeuchle@gruene.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #94

                            @GW170817 @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968 Bin ich auch gerne dabei. Mein Punkt ist ja nur die Schere zwischen "stört gar nicht!" und "soll ja auch stören".

                            G 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • jaddy@friend.enby-box.deJ jaddy@friend.enby-box.de
                              @somlu1968 @baeuchle @heinsc Mich freut es immer, weil ich zumindest annehmen kann, dass sich wer bemüht hat. Ich bin nämlich so ein „diverses“ Sternchen, das sonst nirgends vorkommt.
                              mcnknopp@wien.rocksM This user is from outside of this forum
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                              mcnknopp@wien.rocks
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #95

                              @jaddy @heinsc @somlu1968 @baeuchle darf ich in die Runde fragen: besser * oder : ?
                              Habe mal wo gelesen, dass für blinde Menschen der : besser ist, weil beim automatischen vorlesen das für sie verständlicher verarbeitet wird. Aber bin mir nicht sicher ob das so stimmt.

                              jaddy@friend.enby-box.deJ 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • mcnknopp@wien.rocksM mcnknopp@wien.rocks

                                @jaddy @heinsc @somlu1968 @baeuchle darf ich in die Runde fragen: besser * oder : ?
                                Habe mal wo gelesen, dass für blinde Menschen der : besser ist, weil beim automatischen vorlesen das für sie verständlicher verarbeitet wird. Aber bin mir nicht sicher ob das so stimmt.

                                jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
                                jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
                                jaddy@friend.enby-box.de
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #96

                                @mcnknopp @heinsc @baeuchle Am besten von der Quelle selbst: dbsv.org/gendern.html

                                —— Zitat
                                Der Doppelpunkt steht auf einer Liste nicht empfohlener Gender-Kurzformen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Gründe sind Probleme beim Vorlesen – sei es durch einen Computer oder durch eine Person – und bei der Darstellung in Blindenschrift. Trotzdem wird der Doppelpunkt als eine besonders blinden- und sehbehindertenfreundliche Form des Genderns dargestellt. Grund ist vermutlich die Annahme, dass der Doppelpunkt von Screenreadern standardmäßig nicht vorgelesen werde, weil er im Gegensatz zu Stern und Unterstrich kein Sonderzeichen, sondern ein Interpunktionszeichen ist. Abgesehen davon, dass dies von den Screenreadern unterschiedlich gehandhabt wird, hat der Doppelpunkt jedoch wichtige Funktionen, weshalb viele blinde und sehbehinderte Menschen ihn sich vorlesen lassen. Das Unterdrücken des Doppelpunktes führt zudem zu einer längeren Pause als das Unterdrücken anderer Zeichen. So kann der Eindruck entstehen, der Satz sei zu Ende.
                                —— Ende

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • baeuchle@gruene.socialB baeuchle@gruene.social

                                  @GW170817 @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968 Bin ich auch gerne dabei. Mein Punkt ist ja nur die Schere zwischen "stört gar nicht!" und "soll ja auch stören".

                                  G This user is from outside of this forum
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                                  gw170817@ioc.exchange
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #97

                                  @baeuchle @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968 …hmm irgendwie habe ich das Gefühl dass dieses Wort „stören“ irgendwie nicht so ganz passen will, mir fällt gerade nichts wirklich besseres ein. Ich werde aufmerksam auf ein Wort in einem Satz da es anders geschrieben wurde oder z.B. in mir eine starke Assoziiation auslöst. Wurde ich in meinem Lesefluss „gestört“? Ich wünschte echt etwas besseres Vokabular bei der Hand zu haben 😅. Könnte es auf eine ungenaue Sprache zurückzuführen sein was den Punkt betrifft? Also der Widerspruch löst sich dahingehend auf, dass in einem der Fälle der Ausdruck „stören“ mit etwas passenderen ersetzt wird?

                                  jaddy@friend.enby-box.deJ 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    @baeuchle @GreenSkyOverMe @jaddy @heinsc @somlu1968 …hmm irgendwie habe ich das Gefühl dass dieses Wort „stören“ irgendwie nicht so ganz passen will, mir fällt gerade nichts wirklich besseres ein. Ich werde aufmerksam auf ein Wort in einem Satz da es anders geschrieben wurde oder z.B. in mir eine starke Assoziiation auslöst. Wurde ich in meinem Lesefluss „gestört“? Ich wünschte echt etwas besseres Vokabular bei der Hand zu haben 😅. Könnte es auf eine ungenaue Sprache zurückzuführen sein was den Punkt betrifft? Also der Widerspruch löst sich dahingehend auf, dass in einem der Fälle der Ausdruck „stören“ mit etwas passenderen ersetzt wird?

                                    jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #98

                                    @GW170817 @baeuchle @GreenSkyOverMe @heinsc Ich biete „Musterunterbrechung" an.

                                    Es unterbricht das gewohnte Lese- und Denkmuster für eine kurze Reflexion und Justierung des Inhalts.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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