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  3. Liebe Freunde der Wochentage und des #DNIPBriefing|s: Es ist wieder Dienstag!

Liebe Freunde der Wochentage und des #DNIPBriefing|s: Es ist wieder Dienstag!

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dnipbriefing
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  • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    4️⃣ Suchmaschinen wollen immer mehr Verkehr bei sich behalten. Schon seit vielen Jahren werden nicht nur Titel und ein Ausschnitt aus den Webseiten wiedergegeben, sondern eine ständig steigende Anzahl weitere Informationen.

    Seit einigen Monaten gehören auch diese „KI-Übersichten“ dazu, die versuchen, die Nutzeranfrage gleich direkt zu beantworten. Laut eigener Erfahrung sind – besonders bei etwas exotischeren Themen – diese Zusammenfassungen nicht immer korrekt.
    https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Dr-Google-empfiehlt-Mr-Youtube

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    #13

    Keine Überraschung, wenn man die Funktionsweise der dahinterliegenden Sprachmodelle kennt.
    https://dnip.ch/2024/09/25/ki-chatbots-llm-chatgpt-fehler-entstehen-korrigieren/

    marcel@waldvogel.familyM 1 Antwort Letzte Antwort
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    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

      Keine Überraschung, wenn man die Funktionsweise der dahinterliegenden Sprachmodelle kennt.
      https://dnip.ch/2024/09/25/ki-chatbots-llm-chatgpt-fehler-entstehen-korrigieren/

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      #14

      Nun gibt es eine Studie der SEO-Firma „SE Ranking“, woher die Informationen zu diesen sogenannten „AI overviews“ stammen, wie The Guardian berichtet. Untersucht wurden dabei 50’000 Google-Anfragen zu Gesundheitsthemen. Fragen, bei denen Falschinformationen schnell einmal gefährlich werden können. Resultat: YouTube ist die häufigste Datenquelle; medizinische Fachseiten erfolgen erst mindestens um den Faktor 2-3 abgeschlagen.
      https://www.theguardian.com/technology/2026/jan/24/google-ai-overviews-youtube-medical-citations-study

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        Nun gibt es eine Studie der SEO-Firma „SE Ranking“, woher die Informationen zu diesen sogenannten „AI overviews“ stammen, wie The Guardian berichtet. Untersucht wurden dabei 50’000 Google-Anfragen zu Gesundheitsthemen. Fragen, bei denen Falschinformationen schnell einmal gefährlich werden können. Resultat: YouTube ist die häufigste Datenquelle; medizinische Fachseiten erfolgen erst mindestens um den Faktor 2-3 abgeschlagen.
        https://www.theguardian.com/technology/2026/jan/24/google-ai-overviews-youtube-medical-citations-study

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        #15

        Auffällig auch, dass Youtube häufiger für KI-Übersichten herangezogen wird, als es in den „normalen“ Resultatlisten bei der Suche selbst auftaucht.
        https://seranking.com/blog/health-ai-overviews-youtube-vs-medical-sites/

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        • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

          Auffällig auch, dass Youtube häufiger für KI-Übersichten herangezogen wird, als es in den „normalen“ Resultatlisten bei der Suche selbst auftaucht.
          https://seranking.com/blog/health-ai-overviews-youtube-vs-medical-sites/

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          #16

          Obwohl Google behauptet, dass sie für ihre KI-Überblicke „qualitativ hochwertige Resultate von vertrauenswürdigen Quellen“ verwenden, fand The Guardian in einer früheren Studie „gefährliche und alarmierende“ Fehlinformationen in den KI-Resultaten. Daraufhin deaktivierte Google die KI-Übersichten für viele medizinische Themen.
          https://www.theguardian.com/technology/2026/jan/02/google-ai-overviews-risk-harm-misleading-health-information

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            Obwohl Google behauptet, dass sie für ihre KI-Überblicke „qualitativ hochwertige Resultate von vertrauenswürdigen Quellen“ verwenden, fand The Guardian in einer früheren Studie „gefährliche und alarmierende“ Fehlinformationen in den KI-Resultaten. Daraufhin deaktivierte Google die KI-Übersichten für viele medizinische Themen.
            https://www.theguardian.com/technology/2026/jan/02/google-ai-overviews-risk-harm-misleading-health-information

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            schrieb zuletzt editiert von
            #17

            Also: Wenn es wirklich wichtig ist, unbedingt die Quellen überprüfen. Auch wenn das eine Fähigkeit ist, die bei immer mehr Menschen durch die Nutzung von KI-Systeme immer mehr verloren geht.
            https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Dr-Google-empfiehlt-Mr-Youtube

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              Also: Wenn es wirklich wichtig ist, unbedingt die Quellen überprüfen. Auch wenn das eine Fähigkeit ist, die bei immer mehr Menschen durch die Nutzung von KI-Systeme immer mehr verloren geht.
              https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Dr-Google-empfiehlt-Mr-Youtube

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              schrieb zuletzt editiert von
              #18

              Übrigens: Google hat auch begonnen, Titel von Webseiten durch kürzere, KI-generierte Titel zu ersetzen. Dass dabei auch mal der Sinn verloren geht, ein ganz anderer Sinn entsteht oder die Aussage ganz ins Gegenteil verkehrt wird, sollte erfahrende DNIP-Leser:innen nicht überraschen.
              https://www.theverge.com/ai-artificial-intelligence/835839/google-discover-ai-headlines-clickbait-nonsense

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              • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                Also: Wenn es wirklich wichtig ist, unbedingt die Quellen überprüfen. Auch wenn das eine Fähigkeit ist, die bei immer mehr Menschen durch die Nutzung von KI-Systeme immer mehr verloren geht.
                https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Dr-Google-empfiehlt-Mr-Youtube

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                schrieb zuletzt editiert von
                #19

                5️⃣ Grönland (und damit auch Dänemark) erlebten in den vergangenen Wochen sehr konkrete Drohungen gegen ihre Souveränität als selbstverwaltetes Gebiet bzw. als Staat. Auch hier kann Digitalisierung helfen. So haben findige Dänen eine Applikation entwickelt, mit denen man einfach Produkte mit US-Herkunft identifizieren kann. Diese kann dann genutzt werden, um gezielt die Produkte des Landes zu boykottieren, dass Grönland einfach mal so annektieren wollte.

                https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Etwas-andere-Digitale-Souveraenitaet

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                • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                  5️⃣ Grönland (und damit auch Dänemark) erlebten in den vergangenen Wochen sehr konkrete Drohungen gegen ihre Souveränität als selbstverwaltetes Gebiet bzw. als Staat. Auch hier kann Digitalisierung helfen. So haben findige Dänen eine Applikation entwickelt, mit denen man einfach Produkte mit US-Herkunft identifizieren kann. Diese kann dann genutzt werden, um gezielt die Produkte des Landes zu boykottieren, dass Grönland einfach mal so annektieren wollte.

                  https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Etwas-andere-Digitale-Souveraenitaet

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #20

                  Dies funktioniert zumindest solange, bis die US-Hersteller der beiden dominanten Handy-Betriebssysteme sich entscheiden, die App aus ihren Stores (oder direkt von euren Handys) zu löschen.
                  https://www.zdnet.com/article/android-malicious-apps-google-flicks-kill-switch/

                  marcel@waldvogel.familyM 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                    Dies funktioniert zumindest solange, bis die US-Hersteller der beiden dominanten Handy-Betriebssysteme sich entscheiden, die App aus ihren Stores (oder direkt von euren Handys) zu löschen.
                    https://www.zdnet.com/article/android-malicious-apps-google-flicks-kill-switch/

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #21

                    6️⃣ Dass man mittels Mobilfunk-Antennen geografisch getrackt werden kann, dürfte unterdessen allgemein bekannt sein. Gerade in urbanen Gebieten mit vielen Antennen sind die von der jeweiligen Antenne abgedeckten Bereiche klein genug, um schon rein aus dem Aufenthalt in einem solchen Bereich recht genau ableiten zu können, wo man sich aufgehalten (und mit wem man sich allenfalls getroffen) hat. https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Geotracking-fuer-Fortgeschrittene

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                    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                      6️⃣ Dass man mittels Mobilfunk-Antennen geografisch getrackt werden kann, dürfte unterdessen allgemein bekannt sein. Gerade in urbanen Gebieten mit vielen Antennen sind die von der jeweiligen Antenne abgedeckten Bereiche klein genug, um schon rein aus dem Aufenthalt in einem solchen Bereich recht genau ableiten zu können, wo man sich aufgehalten (und mit wem man sich allenfalls getroffen) hat. https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Geotracking-fuer-Fortgeschrittene

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #22

                      Weniger bekannt ist, dass die gängigen Mobilfunk-Standards (2G-5G) auch die Möglichkeit beinhalten, den GPS-gestützten Standort eines Mobiltelefons zu erhalten. Dieser wird vom Mobiltelefon zwar nicht standardmässig an die Antenne und den Betreiber übermittelt. In den Mobilfunk-Protokollen ist aber eine Funktion enthalten, mit welcher der Betreiber ein Mobiltelefon bitten kann, dessen GPS-Koordinaten (falls vorhanden) zu übermitteln.
                      https://an.dywa.ng/carrier-gnss.html

                      marcel@waldvogel.familyM afisch@mastodon.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                        Weniger bekannt ist, dass die gängigen Mobilfunk-Standards (2G-5G) auch die Möglichkeit beinhalten, den GPS-gestützten Standort eines Mobiltelefons zu erhalten. Dieser wird vom Mobiltelefon zwar nicht standardmässig an die Antenne und den Betreiber übermittelt. In den Mobilfunk-Protokollen ist aber eine Funktion enthalten, mit welcher der Betreiber ein Mobiltelefon bitten kann, dessen GPS-Koordinaten (falls vorhanden) zu übermitteln.
                        https://an.dywa.ng/carrier-gnss.html

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #23

                        Das mag den durchaus praktischen Zweck haben, die Netzabdeckung zu optimieren etc. Es stellt aber auch eine recht direkte Einladung für Überwachung aller Art dar.

                        Bisher bieten Mobiltelefone keine Möglichkeit, diese Art von Standortabfrage zu unterdrücken. Apple hat jetzt zumindest angekündigt, dies ab iOS 26.3 auf iPhones mit Apples eigenem Mobilfunk-Chip zu erlauben. Allen anderen bleibt nur die Möglichkeit, GPS insgesamt abzuschalten.
                        https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Geotracking-fuer-Fortgeschrittene

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                        • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                          Das mag den durchaus praktischen Zweck haben, die Netzabdeckung zu optimieren etc. Es stellt aber auch eine recht direkte Einladung für Überwachung aller Art dar.

                          Bisher bieten Mobiltelefone keine Möglichkeit, diese Art von Standortabfrage zu unterdrücken. Apple hat jetzt zumindest angekündigt, dies ab iOS 26.3 auf iPhones mit Apples eigenem Mobilfunk-Chip zu erlauben. Allen anderen bleibt nur die Möglichkeit, GPS insgesamt abzuschalten.
                          https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Geotracking-fuer-Fortgeschrittene

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #24

                          7️⃣ Heise betitelte einen Artikel mit «KI-Anonymisierungen bei Urteilen nur sinnvoll, wen sie den Menschen übertrifft» (inzwischen wurde der Titel leicht geändert). Und fasst damit die wichtigste Erkenntnis eigentlich schon zusammen, wenn man versucht, Dokumente mit personenidentifizierenden Merkmalen im grossen Stil anonymisiert zu veröffentlichen.
                          https://www.heise.de/hintergrund/KI-Anonymisierung-bei-Urteilen-nur-sinnvoll-wenn-sie-Menschen-uebertrifft-11153620.html

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                          • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                            7️⃣ Heise betitelte einen Artikel mit «KI-Anonymisierungen bei Urteilen nur sinnvoll, wen sie den Menschen übertrifft» (inzwischen wurde der Titel leicht geändert). Und fasst damit die wichtigste Erkenntnis eigentlich schon zusammen, wenn man versucht, Dokumente mit personenidentifizierenden Merkmalen im grossen Stil anonymisiert zu veröffentlichen.
                            https://www.heise.de/hintergrund/KI-Anonymisierung-bei-Urteilen-nur-sinnvoll-wenn-sie-Menschen-uebertrifft-11153620.html

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #25

                            Diese Forderung nach besserer Qualität der KI-Anonymisierung im Vergleich zum rein menschlichen Anonymisierungsprozess ist vor allem dann wichtig, wenn die menschliche Kontrolle nur noch nachgelagerte ist («human in the loop»). Denn wenn jemand ein bereits anonymisiertes Dokument noch einmal durchliest, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass genau die wenigen verbliebenen Fehler gefunden werden. Dafür ist die Aufgabe zu monoton und zu fehleranfällig für Menschen.
                            https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Gerichtsurteile-anonymisieren-%E2%80%93-mit-KI

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                            • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                              Diese Forderung nach besserer Qualität der KI-Anonymisierung im Vergleich zum rein menschlichen Anonymisierungsprozess ist vor allem dann wichtig, wenn die menschliche Kontrolle nur noch nachgelagerte ist («human in the loop»). Denn wenn jemand ein bereits anonymisiertes Dokument noch einmal durchliest, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass genau die wenigen verbliebenen Fehler gefunden werden. Dafür ist die Aufgabe zu monoton und zu fehleranfällig für Menschen.
                              https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Gerichtsurteile-anonymisieren-%E2%80%93-mit-KI

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #26

                              «Deshalb sagen wir: Wenn man ein System einsetzt, dann muss es vorher so gründlich evaluiert sein, dass es in einer klar definierten Domäne nachweislich besser ist als menschliche Arbeit. Erst dann ist ein vollautomatischer Einsatz verantwortbar.»

                              Prof. Stephanie Evert im Heise-Interview ​
                              https://www.heise.de/hintergrund/KI-Anonymisierung-bei-Urteilen-nur-sinnvoll-wenn-sie-Menschen-uebertrifft-11153620.html

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                              • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                «Deshalb sagen wir: Wenn man ein System einsetzt, dann muss es vorher so gründlich evaluiert sein, dass es in einer klar definierten Domäne nachweislich besser ist als menschliche Arbeit. Erst dann ist ein vollautomatischer Einsatz verantwortbar.»

                                Prof. Stephanie Evert im Heise-Interview ​
                                https://www.heise.de/hintergrund/KI-Anonymisierung-bei-Urteilen-nur-sinnvoll-wenn-sie-Menschen-uebertrifft-11153620.html

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #27

                                Grundsätzlich muss man sich immer Gedanken machen, wie hoch die akzeptable Fehlerquote jedes strukturierten Prozesses sein soll. Egal, ob er von einer mechanischen Maschine, einem Menschen, einem KI-System oder einer Kombination davon ausgeführt werden soll. Man sollte sich auch überlegen, welche Fehler denn auftreten könnten. Dabei sollte man ganz besonders an die Sonderfälle denken und auch mögliche böswillige Manipulationen berücksichtigen.
                                https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Gerichtsurteile-anonymisieren-%E2%80%93-mit-KI

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                                • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                  Grundsätzlich muss man sich immer Gedanken machen, wie hoch die akzeptable Fehlerquote jedes strukturierten Prozesses sein soll. Egal, ob er von einer mechanischen Maschine, einem Menschen, einem KI-System oder einer Kombination davon ausgeführt werden soll. Man sollte sich auch überlegen, welche Fehler denn auftreten könnten. Dabei sollte man ganz besonders an die Sonderfälle denken und auch mögliche böswillige Manipulationen berücksichtigen.
                                  https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Gerichtsurteile-anonymisieren-%E2%80%93-mit-KI

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #28

                                  Irgendwelche Fehler werden immer vorkommen, denn fehlerfreie Systeme gibt es nicht. Und wenn man die maximale Fehlerrate definiert hat, sollte man ihre Einhaltung auch regelmässig stichprobenartig überprüfen. Wenn nötig auch durch Einfügen zufälliger Fehler oder sogar dem gezielten Abschalten von Systemen. Denn nur regelmässig und automatisiert getestete Systeme sind zuverlässige Systeme.
                                  https://dnip.ch/2024/06/13/move-fast-and-break-things-falsch-verstehen/

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                                  • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                    Irgendwelche Fehler werden immer vorkommen, denn fehlerfreie Systeme gibt es nicht. Und wenn man die maximale Fehlerrate definiert hat, sollte man ihre Einhaltung auch regelmässig stichprobenartig überprüfen. Wenn nötig auch durch Einfügen zufälliger Fehler oder sogar dem gezielten Abschalten von Systemen. Denn nur regelmässig und automatisiert getestete Systeme sind zuverlässige Systeme.
                                    https://dnip.ch/2024/06/13/move-fast-and-break-things-falsch-verstehen/

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #29

                                    8️⃣ Dass das mit den nationalen Alterssperren im Internet so ne Sache ist, haben wir ja schon verschiedentlich erwähnt. So dürfte es auch nicht überraschend sein, dass UK bereits ein Vorstoss im Parlament vorliegt, welcher Jugendlichen den Zugang zu VPNs verbieten möchte.

                                    Und auch wenn diesem Vorstoss wenig Erfolgschancen gegeben werden: Der nächste Anlauf folgt bestimmt.
                                    https://www.ispreview.co.uk/index.php/2026/01/house-of-lords-votes-to-ban-uk-children-from-using-internet-vpns.html

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                                    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                      8️⃣ Dass das mit den nationalen Alterssperren im Internet so ne Sache ist, haben wir ja schon verschiedentlich erwähnt. So dürfte es auch nicht überraschend sein, dass UK bereits ein Vorstoss im Parlament vorliegt, welcher Jugendlichen den Zugang zu VPNs verbieten möchte.

                                      Und auch wenn diesem Vorstoss wenig Erfolgschancen gegeben werden: Der nächste Anlauf folgt bestimmt.
                                      https://www.ispreview.co.uk/index.php/2026/01/house-of-lords-votes-to-ban-uk-children-from-using-internet-vpns.html

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                                      #30

                                      9️⃣ In der EU sollte mit dem „Digitalen Omnibus“ Datenschutz etc. vereinfacht werden. Aber es gibt auch Vorwürfe, dass damit vor allem Deregulierung zugunsten der Big-Tech-Firmen umgesetzt würde, also die Wunschliste der Lobbyisten abgearbeitet, wie Heise fragend zwischentitelt. Gute Regulierung ist wichtig, aber nicht ganz einfach. Aber das wissen wir schon länger.
                                      https://www.heise.de/news/Digitaler-Omnibus-Europa-Parlament-bremst-Kommissionsplaene-fuer-Daten-und-KI-11156161.html

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                                      • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                        9️⃣ In der EU sollte mit dem „Digitalen Omnibus“ Datenschutz etc. vereinfacht werden. Aber es gibt auch Vorwürfe, dass damit vor allem Deregulierung zugunsten der Big-Tech-Firmen umgesetzt würde, also die Wunschliste der Lobbyisten abgearbeitet, wie Heise fragend zwischentitelt. Gute Regulierung ist wichtig, aber nicht ganz einfach. Aber das wissen wir schon länger.
                                        https://www.heise.de/news/Digitaler-Omnibus-Europa-Parlament-bremst-Kommissionsplaene-fuer-Daten-und-KI-11156161.html

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                                        #31

                                        🔟 Eine Meta-Studie mehrerer US-Forscher zeigt, dass Frauen 20 % weniger wahrscheinlich KI nutzen. Unter anderem, weil sie dem Datenschutz der KI-Firmen weniger vertrauen oder Angst vor Kontrollverlust haben. Aber auch, weil ihnen der negative Einfluss auf die Umwelt u.a. durch den hohen Strom- und Wasserbedarf von KI-Rechenzentren ein Dorn im Auge ist.
                                        https://www.fastcompany.com/91482896/the-surprising-reason-women-are-snubbing-ai

                                        marcel@waldvogel.familyM bergmolch@mastodon.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                                        • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                          🔟 Eine Meta-Studie mehrerer US-Forscher zeigt, dass Frauen 20 % weniger wahrscheinlich KI nutzen. Unter anderem, weil sie dem Datenschutz der KI-Firmen weniger vertrauen oder Angst vor Kontrollverlust haben. Aber auch, weil ihnen der negative Einfluss auf die Umwelt u.a. durch den hohen Strom- und Wasserbedarf von KI-Rechenzentren ein Dorn im Auge ist.
                                          https://www.fastcompany.com/91482896/the-surprising-reason-women-are-snubbing-ai

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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #32

                                          *️⃣ PS: Wer erwartet hat, dass wir diese Woche etwas zu Clawdbot/Moltbot/OpenClaw schreiben, sei auf dieses Zitat von @tante verwiesen:
                                          https://tldr.nettime.org/@tante/115989759832123649

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