Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden.
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P.S. Neben dieser irreführenden weil verkürzten Aussage findet sich im Podcast übrigens auch noch ein echter Fehler: Merz sagt dort: "Der Spitzensteuersatz wird heute schon bei 68.000 Euro Jahreseinkommen gezahlt." Tatsächlich bezieht sich dieser Wert aber auf das zu versteuernde Einkommen. (6/7)
Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7) -
Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7)@mkreutzfeldt Das ganze ist doch eine komplette Scheindebatte, um von der (Nicht-)Besteuerung von Vermögen abzulenken.
Und es ist bedenklich, wie viele Leute hier jedes mal drauf reinfallen.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt
Ich wünsche mir nur einen einzigen Journalist, der Merz mal fragt, warum unter Adenauer und Erhard die Steuersätze so viel höher sein konnten, es unter Adenauer gar ein de facto Höchsteinkommen gab.Bonuspunkte, wenn man dann noch nachhakt, ob das Wirtschaftswunder, ganz vielleicht, mit der massiven Umverteilung durch höhere Spitzensteuersätze und Vermögensabgaben zu tun gehabt haben könnte.
Und ob er (Merz) diese obviously linke Socke Adenauer immer noch als Vorbild betrachtet.
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@IngridAusOL @mkreutzfeldt
Und um eine Erbschaftssteuer.Außerdem wurde der Spitzensteuersatz in den letzten Jahren nur weiter gesenkt - von daher weiss ich nicht was da "ausgequetscht" sein soll.
Ausgequetscht sind nicht die oberen 10% sondern die unteren und mittleren Einkommensklassen.Ganz genau



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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt und die höchste marginale Abgabenlast aufs Arbeitgeberbrutto (Lohn+Lohnnebenkosten) - also das was ökonomisch der Bruttolohn ist - gibt es nicht bei 68k zu versteuerndem Einkommen, sondern deutlich niedriger an der Beitragsbemessungsgrenze zur GKV.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt Und selbst wenn es 50% aufs Einkommen wären: bei einer fiktiv angenommenen halben Million Euro pro Monat wären auch 80% Steuerlast durchaus zuzumuten. -
@mkreutzfeldt Und selbst wenn es 50% aufs Einkommen wären: bei einer fiktiv angenommenen halben Million Euro pro Monat wären auch 80% Steuerlast durchaus zuzumuten.
@zeitverschreib@freundica.de @mkreutzfeldt@mastodon.social Wie ich schomal schrieb: Selbst bei 40-50% "Steuerlast" für Reiche und Überreiche, bleibt denen immer noch genug Kohle, um zu Leben.
Den "einfachen Angestellten" oft nicht wirklich.
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Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7)@mkreutzfeldt Die praktische monatliche Rechnung (bei mir): Vom Brutto bleiben nach Abzug von Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Solidaritätszuschlag 61%. Im nächsten Schritt werden dann Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen und damit ist der Auszahlungsbetrag 51,4% vom Brutto. Ich glaube so rechnen viele und das bedient Merz. (ich liege über 100K im Jahr und bin Steuerklasse 1, weil geschieden).
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt #merz und #bild - gleich zwei Gründe, diese "Meldung" besser zu ignorieren.
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@mkreutzfeldt Die praktische monatliche Rechnung (bei mir): Vom Brutto bleiben nach Abzug von Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Solidaritätszuschlag 61%. Im nächsten Schritt werden dann Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen und damit ist der Auszahlungsbetrag 51,4% vom Brutto. Ich glaube so rechnen viele und das bedient Merz. (ich liege über 100K im Jahr und bin Steuerklasse 1, weil geschieden).
@jwildeboer @mkreutzfeldt "zu versteuernde Einkommen", Jahresbruttoeinkommen, Sozialversicherungsbeiträge. Da gibt es zu viele unterschiedliche Begrifflichkeiten. Das muss einfacher gehen. Im Prinzip nur Brutto (den Betrag habe ich mit meinem Arbeitgeber vereinbart) und Netto (alles abgezogen, über das ich nicht selbst verfügen kann).
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Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7)@mkreutzfeldt mir war schon so. Hätte mich arg überrascht, wenn ich schon im Spitzensteuersatz wäre, das kam mir fürs Brutto bisschen niedrig vor, die 68k.
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@mkreutzfeldt
Man fragt sich, ob er's nicht besser weiß oder ob er absichtlich täuscht. Und ich bin nicht sicher, was ich schlimmer fände.@gnaddrig @mkreutzfeldt Merz ist Lobbyist durch und durch. Der lügt, nichts anderes. Er verbreitet halt das was ihm von BlackRock und den 1029581287518 anderen Unternehmen wo er "angestellt ist" in den Mund gelegt wird. <.<
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Tatsächlich liegt der reale Steuersatz im ungünstigsten Fall (kinderloser Single, GKV, höchste Kirchensteuer) bei einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro gerade mal bei 24 Prozent. Bei 200.000 Euro sind es rund 35 Prozent und selbst bei einer Million noch unter 45 Prozent. (2/5)
@mkreutzfeldt
Kurze Frage wie man auf 24% kommt? Weil wenn ich bei mir auf die Jahresabrechnung gucke liege ich da etwas drüber. Und ich bin schon noch unter 100k. Und ohne Kirchensteuer. -
Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt "Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschloss der Alliierte Kontrollrat im Februar 1946 eine starke Anhebung des Spitzensteuersatzes der veranlagten Einkommensteuer auf 95 Prozent." Selbst 50% Spitzensteuer (in Wirklichkeit sind es ja 42%) wären also ein absolutes Schnäppchen.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt Wir wollen einfach nicht vergessen, dass wir auch ohne eine Einbindung der AfD mit der CDU eine sehr rechte Regierungspartei haben. Rechte pressen immer das Volk aus und beschenken die Reichen.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt
Es geht ziemlich gut bei deutlich mehr als 50%.Grüsse aus Dänemark
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@mkreutzfeldt
Kurze Frage wie man auf 24% kommt? Weil wenn ich bei mir auf die Jahresabrechnung gucke liege ich da etwas drüber. Und ich bin schon noch unter 100k. Und ohne Kirchensteuer.@diabhoil Welche Jahresabrechnung meinen Sie?
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@mkreutzfeldt
Was ist das für eine Reichensteuer von der er da faselt? -
@mkreutzfeldt
Heute lernte ich. Danke!Warum wird eine Steuer auf *Einkommen* mit *Reichtum* geframet? 2007 war schon Merkel, oder?