Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden.
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@musevg @mkreutzfeldt
Eine nicht existierende Steuer - unser Kanzler suggeriert etwas, was nicht vorhanden ist.Man kann ihn ja gern mal fragen, wie hoch denn die Reichensteuer ist. Und vor allem, warum er sie zahlt, wenn er doch nur gehobener Mittelstand ist?
@albrecht @musevg @mkreutzfeldt Ich mag mich täuschen, aber unser Kanzler ist meines Wissens mehrfacher Millonär.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
Der Kanzler der es mit der Wahrheit nicht so hat, braucht für seine Storys den Lautsprecher der Republk!
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@albrecht @musevg @mkreutzfeldt Ich mag mich täuschen, aber unser Kanzler ist meines Wissens mehrfacher Millonär.
@Chris @musevg @mkreutzfeldt
Gehobener Mittelstand - so hat sich unser Kanzler selber eingruppiert. Hätte ich als Zitat mit "" kenntlich machen sollen.Edit: "Gehobene Mittelschicht" - das waren seine Worte.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt Danke für den Thread. Die Union kramt diesen Mythos immer dann wieder raus, wenn es um höhrere Beteiligung von sehr Vermögenden u. Beziehern von hohen Einkommen an gesellschaftlichen Ausgaben geht.
Kaum kommt die sPD mal zaghaftem Aufschlag daher, wird mit diesem nonsens alles im Keim erstickt.
Perfide, die Kirchensteuer mitzuzählen, es gibt keine Pflicht in der Kirche zu sein.
Anders die MwSt auf Lebensmittel, die besonders Ärmere belastet. -
B blumine@troet.cafe shared this topic
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@Chris @musevg @mkreutzfeldt
Gehobener Mittelstand - so hat sich unser Kanzler selber eingruppiert. Hätte ich als Zitat mit "" kenntlich machen sollen.Edit: "Gehobene Mittelschicht" - das waren seine Worte.
@albrecht @musevg @mkreutzfeldt Ich wäre auch gerne gehobener Mittelstand.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
"Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird."
Ich verstehe diese Aussage leider nicht 🫣
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@albrecht @musevg @mkreutzfeldt Ich wäre auch gerne gehobener Mittelstand.
@Chris @musevg @mkreutzfeldt
Nach der Skala würde mir schon Mittelschicht vollkommen zum Leben ausreichen. -
Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
Ich oute mich hier mal: Ich habe grössere Teile meines Lebens so viel verdient, dass ich den Spitzesteuersatz zahlen musste.
Und ich hatte hinterher trotzdem noch genug für ein angenehmes Leben ohne Geldsorgen (was ich nach einer Kindheit in echter Armut besonders zu schätzen wusste)
Angenehmes Leben beinhaltet auch Krankenhaus, Strasse, Bahn, Feuerwehr und die Gewissheit, dass ich auch wenn alles schief geht noch Geld bekomme.
Von Menschen mit weniger Glück ganz zu schweigen. -
Wer die realen Steuersätze für unterschidliche Einkommen und Konstellationen selbst ermitteln will, kann das zum Beispiel hier tun: (5/5)
https://www.test.de/Brutto-Netto-Rechner-So-viel-Netto-bleibt-uebrig-5557780-0/P.S. Neben dieser irreführenden weil verkürzten Aussage findet sich im Podcast übrigens auch noch ein echter Fehler: Merz sagt dort: "Der Spitzensteuersatz wird heute schon bei 68.000 Euro Jahreseinkommen gezahlt." Tatsächlich bezieht sich dieser Wert aber auf das zu versteuernde Einkommen. (6/7)
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P.S. Neben dieser irreführenden weil verkürzten Aussage findet sich im Podcast übrigens auch noch ein echter Fehler: Merz sagt dort: "Der Spitzensteuersatz wird heute schon bei 68.000 Euro Jahreseinkommen gezahlt." Tatsächlich bezieht sich dieser Wert aber auf das zu versteuernde Einkommen. (6/7)
Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7) -
Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7)@mkreutzfeldt Das ganze ist doch eine komplette Scheindebatte, um von der (Nicht-)Besteuerung von Vermögen abzulenken.
Und es ist bedenklich, wie viele Leute hier jedes mal drauf reinfallen.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt
Ich wünsche mir nur einen einzigen Journalist, der Merz mal fragt, warum unter Adenauer und Erhard die Steuersätze so viel höher sein konnten, es unter Adenauer gar ein de facto Höchsteinkommen gab.Bonuspunkte, wenn man dann noch nachhakt, ob das Wirtschaftswunder, ganz vielleicht, mit der massiven Umverteilung durch höhere Spitzensteuersätze und Vermögensabgaben zu tun gehabt haben könnte.
Und ob er (Merz) diese obviously linke Socke Adenauer immer noch als Vorbild betrachtet.
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@IngridAusOL @mkreutzfeldt
Und um eine Erbschaftssteuer.Außerdem wurde der Spitzensteuersatz in den letzten Jahren nur weiter gesenkt - von daher weiss ich nicht was da "ausgequetscht" sein soll.
Ausgequetscht sind nicht die oberen 10% sondern die unteren und mittleren Einkommensklassen.Ganz genau



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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt und die höchste marginale Abgabenlast aufs Arbeitgeberbrutto (Lohn+Lohnnebenkosten) - also das was ökonomisch der Bruttolohn ist - gibt es nicht bei 68k zu versteuerndem Einkommen, sondern deutlich niedriger an der Beitragsbemessungsgrenze zur GKV.
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt Und selbst wenn es 50% aufs Einkommen wären: bei einer fiktiv angenommenen halben Million Euro pro Monat wären auch 80% Steuerlast durchaus zuzumuten. -
@mkreutzfeldt Und selbst wenn es 50% aufs Einkommen wären: bei einer fiktiv angenommenen halben Million Euro pro Monat wären auch 80% Steuerlast durchaus zuzumuten.
@zeitverschreib@freundica.de @mkreutzfeldt@mastodon.social Wie ich schomal schrieb: Selbst bei 40-50% "Steuerlast" für Reiche und Überreiche, bleibt denen immer noch genug Kohle, um zu Leben.
Den "einfachen Angestellten" oft nicht wirklich.
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Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7)@mkreutzfeldt Die praktische monatliche Rechnung (bei mir): Vom Brutto bleiben nach Abzug von Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Solidaritätszuschlag 61%. Im nächsten Schritt werden dann Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen und damit ist der Auszahlungsbetrag 51,4% vom Brutto. Ich glaube so rechnen viele und das bedient Merz. (ich liege über 100K im Jahr und bin Steuerklasse 1, weil geschieden).
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Merz erweckt hier mal wieder den falschen Eindruck, dass in Deutschland Steuern von fast 50 % aufs Einkommen bezahlt werden. Aber das ist ja nur der Grenzsteuersatz, der auf den letzten Euro bezahlt wird. Der durchschnittliche Steuersatz liegt auch bei hohen Einkommen weitaus niedriger. (1/5)
@mkreutzfeldt #merz und #bild - gleich zwei Gründe, diese "Meldung" besser zu ignorieren.
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@mkreutzfeldt Die praktische monatliche Rechnung (bei mir): Vom Brutto bleiben nach Abzug von Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Solidaritätszuschlag 61%. Im nächsten Schritt werden dann Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen und damit ist der Auszahlungsbetrag 51,4% vom Brutto. Ich glaube so rechnen viele und das bedient Merz. (ich liege über 100K im Jahr und bin Steuerklasse 1, weil geschieden).
@jwildeboer @mkreutzfeldt "zu versteuernde Einkommen", Jahresbruttoeinkommen, Sozialversicherungsbeiträge. Da gibt es zu viele unterschiedliche Begrifflichkeiten. Das muss einfacher gehen. Im Prinzip nur Brutto (den Betrag habe ich mit meinem Arbeitgeber vereinbart) und Netto (alles abgezogen, über das ich nicht selbst verfügen kann).
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Und das liegt weitaus niedriger als das Jahresbruttoeinkommen, weil u.a. ein großer Teil der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen wird.
Um auf ein zu versteuerndes Einkommen von 68.000 Euro (und damit einen Grenzsteuersatz in Höhe des Spitzensteuersatzes von 42 %) zu kommen, muss das Jahreseinkommen knapp 85.000 € betragen. (7/7)@mkreutzfeldt mir war schon so. Hätte mich arg überrascht, wenn ich schon im Spitzensteuersatz wäre, das kam mir fürs Brutto bisschen niedrig vor, die 68k.