Ich war nie eine "Stimmungsbremse", echt nicht.
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@LeilahLilienruh Hat fast was vom This is fine-Meme, leider zynischerweise

@anders_von_hadern Ja, stimmt.

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@anders_von_hadern Ja, stimmt.

@anders_von_hadern Ich war in meinem Leben schon in so manchem mehr oder weniger coolem Club. In riesigen in Fabrikhallen und winzigen in Kellergewölben. Und wir haben gut gefeiert. Aber was Freunde und ich IMMER gemacht haben, war, zu schauen, wo eigentlich der Notausgang ist und ob da nicht Bierfässer oder ähnliches den Fluchtweg blockieren.
Und wenn eine Schlägerei im Getümmel ausbrach, sind wir unverzüglich raus vor die Tür, bevor die Masse panisch wird.
Offenbar alles nicht mehr "in". -
@anders_von_hadern Ich war in meinem Leben schon in so manchem mehr oder weniger coolem Club. In riesigen in Fabrikhallen und winzigen in Kellergewölben. Und wir haben gut gefeiert. Aber was Freunde und ich IMMER gemacht haben, war, zu schauen, wo eigentlich der Notausgang ist und ob da nicht Bierfässer oder ähnliches den Fluchtweg blockieren.
Und wenn eine Schlägerei im Getümmel ausbrach, sind wir unverzüglich raus vor die Tür, bevor die Masse panisch wird.
Offenbar alles nicht mehr "in".@LeilahLilienruh Ich kenne auch mindestens Musik aus, Situation klären. Also als Minimalprogramm ... in Locations, in denen sich Besitzer*innen nicht darum kümmern sind wir nie mehr reingegangen und haben Andere davor gewarnt.
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@LeilahLilienruh Ich kenne auch mindestens Musik aus, Situation klären. Also als Minimalprogramm ... in Locations, in denen sich Besitzer*innen nicht darum kümmern sind wir nie mehr reingegangen und haben Andere davor gewarnt.
@anders_von_hadern Jep, bei einer "Situation" hat sofort der Platterleger oder die DJane Musik auszumachen und was durchzusagen. Das ist echt das Mindeste.
Wir waren mal wo, wo die besagten leeren Bierfässer von innen komplett den Notausgang versperrt haben. Ansonsten ein guter Laden mit klasse Musik. Ein kleiner Hinweis an den Chef hat Wunder bewirkt, denn schlimmer wäre für ihn ein Hinweis ans Ordnungsamt gewesen.
Das sollte man sich selbst aber Wert sein. -
P pearl22@troet.cafe shared this topic
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Was #CransMontana betrifft, so stellt sich mir neben vielem anderen auch die Frage, warum um alles in der Welt die Gäste nicht auf der Stelle das Lokal verlassen haben, als die Deckenverkleidung zu brennen begann.
Man sieht Videos, auf denen sie hinschauen, einfach weiterfeiern u. sogar noch fröhlich filmen.
Dass bei Bränden hochgiftige Stoffe freigesetzt werden, die zu Bewusstlosigkeit u. Tod führen können, dürfte doch wirklich JEDEM in dem Alter bekannt sein.
Begreife das einfach nicht.@LeilahLilienruh Alkohol, überdreht, Schock Reaktion: 1/3 verfallen in Starre..Panik. überfüllt.
Nicht jeder schaut dort hin.
Das ist eine extrem Situation.
Wie die Gletscherbahn Katastrophe in kaprun. Nur wenige die es erkannt haben das sie nach unten laufen müssen haben überlebt. -
@LeilahLilienruh Alkohol, überdreht, Schock Reaktion: 1/3 verfallen in Starre..Panik. überfüllt.
Nicht jeder schaut dort hin.
Das ist eine extrem Situation.
Wie die Gletscherbahn Katastrophe in kaprun. Nur wenige die es erkannt haben das sie nach unten laufen müssen haben überlebt.@Trepur Gibt Videos, wo man sieht, dass sie im Pulk noch direkt unter der brennenden Deckenverkleidung tanzen, mitsingen, hopsen, filmen und lachen, während sie hochschauen und das Feuer sich ausbreitet. Das schmilzende Material tropfte sogar auf sie herunter.
Von Schock oder Panik konnte - zumindest in der Phase - absolut noch keine Rede sein. Die haben offenbar einfach nicht realisiert, dass sie in akuter Lebensgefahr sind, wenn in einer Kellerbar die niedrige Decke lichterloh brennt.
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@Trepur Gibt Videos, wo man sieht, dass sie im Pulk noch direkt unter der brennenden Deckenverkleidung tanzen, mitsingen, hopsen, filmen und lachen, während sie hochschauen und das Feuer sich ausbreitet. Das schmilzende Material tropfte sogar auf sie herunter.
Von Schock oder Panik konnte - zumindest in der Phase - absolut noch keine Rede sein. Die haben offenbar einfach nicht realisiert, dass sie in akuter Lebensgefahr sind, wenn in einer Kellerbar die niedrige Decke lichterloh brennt.
@LeilahLilienruh um halb zwei uhr früh war dort keiner mehr nüchtern bis auf das personal vielleicht, Jugendliche die glauben noch unsterblich zu sein. Sei nicht so streng.
Jetzt heißt es dort Trauma-Bewältigung
Und jetzt folgen dann langjährige Prozesse..Wo alles für die Angehörige immer und immer aufgerollt wird. -
@Trepur Gibt Videos, wo man sieht, dass sie im Pulk noch direkt unter der brennenden Deckenverkleidung tanzen, mitsingen, hopsen, filmen und lachen, während sie hochschauen und das Feuer sich ausbreitet. Das schmilzende Material tropfte sogar auf sie herunter.
Von Schock oder Panik konnte - zumindest in der Phase - absolut noch keine Rede sein. Die haben offenbar einfach nicht realisiert, dass sie in akuter Lebensgefahr sind, wenn in einer Kellerbar die niedrige Decke lichterloh brennt.
@LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur Wieviel müssen die getrunken haben, dass man sowas nicht realisiert? Ich kapier das nicht!
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@LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur Wieviel müssen die getrunken haben, dass man sowas nicht realisiert? Ich kapier das nicht!
Vermutung: "Früher" hat man Extremereignisse nur per Erzählung, auf einem kleinen Bildschirm im Miniaturformat gesehen oder als direkte Erfahrung erlebt.
Heute haben wir durch Kino, große Fernseher und Beamer zu Hause, photorealistische digitale Spiele und VR kein Problem vermeintlich "live" bei einem Lawinenabrutsch oder einem Brand dabei zu sein. Mit dem Unterschied, dass wir mit dem Hosenboden in einem sicheren Raum sitzen und eben nicht neben den Flammen.
Vor allem das Filmen mit dem Handy erschafft dabei eine Distanz. Als würde man dadurch zum Medienkonsument statt Teilnehmer.
@LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur -
Vermutung: "Früher" hat man Extremereignisse nur per Erzählung, auf einem kleinen Bildschirm im Miniaturformat gesehen oder als direkte Erfahrung erlebt.
Heute haben wir durch Kino, große Fernseher und Beamer zu Hause, photorealistische digitale Spiele und VR kein Problem vermeintlich "live" bei einem Lawinenabrutsch oder einem Brand dabei zu sein. Mit dem Unterschied, dass wir mit dem Hosenboden in einem sicheren Raum sitzen und eben nicht neben den Flammen.
Vor allem das Filmen mit dem Handy erschafft dabei eine Distanz. Als würde man dadurch zum Medienkonsument statt Teilnehmer.
@LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur@Aubrieta @Pixelschubser @LeilahLilienruh @Pearl22 das mit dem handyfilmen ist eine interessante erklärung und "katastrophen"-filme etc. täuschen vor das jede gefahr handbar ist. ich errinnere mich an ein schulungsvideo der Feuerwehr, die wollten mal die rauchtentwicklung und ausbreitung in einem strassentunnel testen, brennendes auto.: das kontrollierte filmen haben sie schnell abgebrochen, die waren froh so schnell wie möglich rauzukommen, von experten selbst unterschätzt.
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@Aubrieta @Pixelschubser @LeilahLilienruh @Pearl22 das mit dem handyfilmen ist eine interessante erklärung und "katastrophen"-filme etc. täuschen vor das jede gefahr handbar ist. ich errinnere mich an ein schulungsvideo der Feuerwehr, die wollten mal die rauchtentwicklung und ausbreitung in einem strassentunnel testen, brennendes auto.: das kontrollierte filmen haben sie schnell abgebrochen, die waren froh so schnell wie möglich rauzukommen, von experten selbst unterschätzt.
@Trepur
Guter Punkt mit dem "happy end"/"beherrschbar sein".
Mir wurde die Verfügbarkeitsheuristik vor kurzem wieder in Erinnerung gerufen - so ein "the day after tomorrow" dauert über 90 min. Das vorlesen der aktuellen Todeszahlen von Überflutungen und Ähnlichem bekommt vielleicht 1 bis 2 min in der tagesschau. So fern das noch eine konsumierte Informationsquelle ist. Andere Formate werfen wenig-sekündige Schlaglichter und schaffen es damit vielleicht nicht einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.