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  3. Ich war nie eine "Stimmungsbremse", echt nicht.

Ich war nie eine "Stimmungsbremse", echt nicht.

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feuerwerk
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  • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

    Die Bilder u. Berichte über die furchtbaren Unfälle mit Feuerwerkskörpern u. Pyrotechnik wie auch über die kriegsartigen Böller-Szenen in vielen Städten sind furchtbar.
    Was mich allerdings kaum weniger erschreckt, sind all die "neuen Menschen", die - wie etwa in #CransMontana - ZUSCHAUEN und FILMEN!
    Die stehen völlig tatenlos da, glotzen blöd und filmen statt zu helfen, während andere vor ihren Augen verbrennen u. ersticken, weil sie allein nicht hinaus können!
    Was passiert mit uns Menschen?

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    leilahlilienruh@newsie.social
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    #19

    Was #CransMontana betrifft, so stellt sich mir neben vielem anderen auch die Frage, warum um alles in der Welt die Gäste nicht auf der Stelle das Lokal verlassen haben, als die Deckenverkleidung zu brennen begann.
    Man sieht Videos, auf denen sie hinschauen, einfach weiterfeiern u. sogar noch fröhlich filmen.
    Dass bei Bränden hochgiftige Stoffe freigesetzt werden, die zu Bewusstlosigkeit u. Tod führen können, dürfte doch wirklich JEDEM in dem Alter bekannt sein.
    Begreife das einfach nicht.

    anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.deA trepur@muenchen.socialT 2 Antworten Letzte Antwort
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    • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

      Was #CransMontana betrifft, so stellt sich mir neben vielem anderen auch die Frage, warum um alles in der Welt die Gäste nicht auf der Stelle das Lokal verlassen haben, als die Deckenverkleidung zu brennen begann.
      Man sieht Videos, auf denen sie hinschauen, einfach weiterfeiern u. sogar noch fröhlich filmen.
      Dass bei Bränden hochgiftige Stoffe freigesetzt werden, die zu Bewusstlosigkeit u. Tod führen können, dürfte doch wirklich JEDEM in dem Alter bekannt sein.
      Begreife das einfach nicht.

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      anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #20

      @LeilahLilienruh Hat fast was vom This is fine-Meme, leider zynischerweise 😞

      leilahlilienruh@newsie.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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      • anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.deA anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.de

        @LeilahLilienruh Hat fast was vom This is fine-Meme, leider zynischerweise 😞

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        leilahlilienruh@newsie.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #21

        @anders_von_hadern Ja, stimmt. 😳

        leilahlilienruh@newsie.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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        • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

          @anders_von_hadern Ja, stimmt. 😳

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          schrieb zuletzt editiert von
          #22

          @anders_von_hadern Ich war in meinem Leben schon in so manchem mehr oder weniger coolem Club. In riesigen in Fabrikhallen und winzigen in Kellergewölben. Und wir haben gut gefeiert. Aber was Freunde und ich IMMER gemacht haben, war, zu schauen, wo eigentlich der Notausgang ist und ob da nicht Bierfässer oder ähnliches den Fluchtweg blockieren.
          Und wenn eine Schlägerei im Getümmel ausbrach, sind wir unverzüglich raus vor die Tür, bevor die Masse panisch wird.
          Offenbar alles nicht mehr "in".

          anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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          • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

            @anders_von_hadern Ich war in meinem Leben schon in so manchem mehr oder weniger coolem Club. In riesigen in Fabrikhallen und winzigen in Kellergewölben. Und wir haben gut gefeiert. Aber was Freunde und ich IMMER gemacht haben, war, zu schauen, wo eigentlich der Notausgang ist und ob da nicht Bierfässer oder ähnliches den Fluchtweg blockieren.
            Und wenn eine Schlägerei im Getümmel ausbrach, sind wir unverzüglich raus vor die Tür, bevor die Masse panisch wird.
            Offenbar alles nicht mehr "in".

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            anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #23

            @LeilahLilienruh Ich kenne auch mindestens Musik aus, Situation klären. Also als Minimalprogramm ... in Locations, in denen sich Besitzer*innen nicht darum kümmern sind wir nie mehr reingegangen und haben Andere davor gewarnt.

            leilahlilienruh@newsie.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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            • anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.deA anders_von_hadern@meerjungfrauengrotte.de

              @LeilahLilienruh Ich kenne auch mindestens Musik aus, Situation klären. Also als Minimalprogramm ... in Locations, in denen sich Besitzer*innen nicht darum kümmern sind wir nie mehr reingegangen und haben Andere davor gewarnt.

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              leilahlilienruh@newsie.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #24

              @anders_von_hadern Jep, bei einer "Situation" hat sofort der Platterleger oder die DJane Musik auszumachen und was durchzusagen. Das ist echt das Mindeste.
              Wir waren mal wo, wo die besagten leeren Bierfässer von innen komplett den Notausgang versperrt haben. Ansonsten ein guter Laden mit klasse Musik. Ein kleiner Hinweis an den Chef hat Wunder bewirkt, denn schlimmer wäre für ihn ein Hinweis ans Ordnungsamt gewesen.
              Das sollte man sich selbst aber Wert sein.

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              • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
              • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

                Was #CransMontana betrifft, so stellt sich mir neben vielem anderen auch die Frage, warum um alles in der Welt die Gäste nicht auf der Stelle das Lokal verlassen haben, als die Deckenverkleidung zu brennen begann.
                Man sieht Videos, auf denen sie hinschauen, einfach weiterfeiern u. sogar noch fröhlich filmen.
                Dass bei Bränden hochgiftige Stoffe freigesetzt werden, die zu Bewusstlosigkeit u. Tod führen können, dürfte doch wirklich JEDEM in dem Alter bekannt sein.
                Begreife das einfach nicht.

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                trepur@muenchen.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #25

                @LeilahLilienruh Alkohol, überdreht, Schock Reaktion: 1/3 verfallen in Starre..Panik. überfüllt.
                Nicht jeder schaut dort hin.
                Das ist eine extrem Situation.
                Wie die Gletscherbahn Katastrophe in kaprun. Nur wenige die es erkannt haben das sie nach unten laufen müssen haben überlebt.

                leilahlilienruh@newsie.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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                • trepur@muenchen.socialT trepur@muenchen.social

                  @LeilahLilienruh Alkohol, überdreht, Schock Reaktion: 1/3 verfallen in Starre..Panik. überfüllt.
                  Nicht jeder schaut dort hin.
                  Das ist eine extrem Situation.
                  Wie die Gletscherbahn Katastrophe in kaprun. Nur wenige die es erkannt haben das sie nach unten laufen müssen haben überlebt.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #26

                  @Trepur Gibt Videos, wo man sieht, dass sie im Pulk noch direkt unter der brennenden Deckenverkleidung tanzen, mitsingen, hopsen, filmen und lachen, während sie hochschauen und das Feuer sich ausbreitet. Das schmilzende Material tropfte sogar auf sie herunter.
                  Von Schock oder Panik konnte - zumindest in der Phase - absolut noch keine Rede sein. Die haben offenbar einfach nicht realisiert, dass sie in akuter Lebensgefahr sind, wenn in einer Kellerbar die niedrige Decke lichterloh brennt. 😢

                  trepur@muenchen.socialT pixelschubser@troet.cafeP 2 Antworten Letzte Antwort
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                  • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

                    @Trepur Gibt Videos, wo man sieht, dass sie im Pulk noch direkt unter der brennenden Deckenverkleidung tanzen, mitsingen, hopsen, filmen und lachen, während sie hochschauen und das Feuer sich ausbreitet. Das schmilzende Material tropfte sogar auf sie herunter.
                    Von Schock oder Panik konnte - zumindest in der Phase - absolut noch keine Rede sein. Die haben offenbar einfach nicht realisiert, dass sie in akuter Lebensgefahr sind, wenn in einer Kellerbar die niedrige Decke lichterloh brennt. 😢

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #27

                    @LeilahLilienruh um halb zwei uhr früh war dort keiner mehr nüchtern bis auf das personal vielleicht, Jugendliche die glauben noch unsterblich zu sein. Sei nicht so streng.
                    Jetzt heißt es dort Trauma-Bewältigung
                    Und jetzt folgen dann langjährige Prozesse..Wo alles für die Angehörige immer und immer aufgerollt wird.

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                    • leilahlilienruh@newsie.socialL leilahlilienruh@newsie.social

                      @Trepur Gibt Videos, wo man sieht, dass sie im Pulk noch direkt unter der brennenden Deckenverkleidung tanzen, mitsingen, hopsen, filmen und lachen, während sie hochschauen und das Feuer sich ausbreitet. Das schmilzende Material tropfte sogar auf sie herunter.
                      Von Schock oder Panik konnte - zumindest in der Phase - absolut noch keine Rede sein. Die haben offenbar einfach nicht realisiert, dass sie in akuter Lebensgefahr sind, wenn in einer Kellerbar die niedrige Decke lichterloh brennt. 😢

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                      pixelschubser@troet.cafe
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #28

                      @LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur Wieviel müssen die getrunken haben, dass man sowas nicht realisiert? Ich kapier das nicht!

                      aubrieta@social.tchncs.deA 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • pixelschubser@troet.cafeP pixelschubser@troet.cafe

                        @LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur Wieviel müssen die getrunken haben, dass man sowas nicht realisiert? Ich kapier das nicht!

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #29

                        @Pixelschubser

                        Vermutung: "Früher" hat man Extremereignisse nur per Erzählung, auf einem kleinen Bildschirm im Miniaturformat gesehen oder als direkte Erfahrung erlebt.

                        Heute haben wir durch Kino, große Fernseher und Beamer zu Hause, photorealistische digitale Spiele und VR kein Problem vermeintlich "live" bei einem Lawinenabrutsch oder einem Brand dabei zu sein. Mit dem Unterschied, dass wir mit dem Hosenboden in einem sicheren Raum sitzen und eben nicht neben den Flammen.

                        Vor allem das Filmen mit dem Handy erschafft dabei eine Distanz. Als würde man dadurch zum Medienkonsument statt Teilnehmer.
                        @LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur

                        trepur@muenchen.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
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                          @Pixelschubser

                          Vermutung: "Früher" hat man Extremereignisse nur per Erzählung, auf einem kleinen Bildschirm im Miniaturformat gesehen oder als direkte Erfahrung erlebt.

                          Heute haben wir durch Kino, große Fernseher und Beamer zu Hause, photorealistische digitale Spiele und VR kein Problem vermeintlich "live" bei einem Lawinenabrutsch oder einem Brand dabei zu sein. Mit dem Unterschied, dass wir mit dem Hosenboden in einem sicheren Raum sitzen und eben nicht neben den Flammen.

                          Vor allem das Filmen mit dem Handy erschafft dabei eine Distanz. Als würde man dadurch zum Medienkonsument statt Teilnehmer.
                          @LeilahLilienruh @Pearl22 @Trepur

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                          trepur@muenchen.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #30

                          @Aubrieta @Pixelschubser @LeilahLilienruh @Pearl22 das mit dem handyfilmen ist eine interessante erklärung und "katastrophen"-filme etc. täuschen vor das jede gefahr handbar ist. ich errinnere mich an ein schulungsvideo der Feuerwehr, die wollten mal die rauchtentwicklung und ausbreitung in einem strassentunnel testen, brennendes auto.: das kontrollierte filmen haben sie schnell abgebrochen, die waren froh so schnell wie möglich rauzukommen, von experten selbst unterschätzt.

                          aubrieta@social.tchncs.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • trepur@muenchen.socialT trepur@muenchen.social

                            @Aubrieta @Pixelschubser @LeilahLilienruh @Pearl22 das mit dem handyfilmen ist eine interessante erklärung und "katastrophen"-filme etc. täuschen vor das jede gefahr handbar ist. ich errinnere mich an ein schulungsvideo der Feuerwehr, die wollten mal die rauchtentwicklung und ausbreitung in einem strassentunnel testen, brennendes auto.: das kontrollierte filmen haben sie schnell abgebrochen, die waren froh so schnell wie möglich rauzukommen, von experten selbst unterschätzt.

                            aubrieta@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #31

                            @Trepur
                            Guter Punkt mit dem "happy end"/"beherrschbar sein".
                            Mir wurde die Verfügbarkeitsheuristik vor kurzem wieder in Erinnerung gerufen - so ein "the day after tomorrow" dauert über 90 min. Das vorlesen der aktuellen Todeszahlen von Überflutungen und Ähnlichem bekommt vielleicht 1 bis 2 min in der tagesschau. So fern das noch eine konsumierte Informationsquelle ist. Andere Formate werfen wenig-sekündige Schlaglichter und schaffen es damit vielleicht nicht einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

                            @Pixelschubser @LeilahLilienruh @Pearl22

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