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  3. "ADHS, Autismus, Depression: Auf TikTok, Instagram und Co kursieren massenhaft vermeintliche Diagnosen von selbsternannten Experten.

"ADHS, Autismus, Depression: Auf TikTok, Instagram und Co kursieren massenhaft vermeintliche Diagnosen von selbsternannten Experten.

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    "ADHS, Autismus, Depression: Auf TikTok, Instagram und Co kursieren massenhaft vermeintliche Diagnosen von selbsternannten Experten. Doch was ist einfach Menschsein, was behandlungsbedürftige Erkrankung?"

    #digitales #gesundheit #krankheit #selbstdiagnose

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/instagram-tiktok-test-adhs-autismus-symptome-influencer-100.html

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    #2

    @why_not Da wird aber so'n bißchen was durcheinandergeworfen. Tatsächlich scheint es mir einfacher, herauszufinden, ob man in irgendeiner Form neurodivergent ist, wenn man die Erfahrungsberichtte anderer Betroffener liest oder ihre Videos anschaut, als wenn man eine Arztperson fragt. Letztere haben erfahrungsgemäß ganz überwiegend keine Ahnung vom Thema und scheinen auch nicht sonderlich interessiert. Auch die, die es interessieren müßte, nämlich aus dem Bereich Psychiatrie/Neurologie.

    Dazu kommt: Neurodivergente Menschen sind oft gute Selbstbeobachter – von klein auf, aus Notwendigkeit. „Warum sagen alle, ich verhalte mich falsch, sagen mir dann aber nicht, was eigentlich falsch war und warum?“ Und wenn dann, wie bei mir, ein Blogartikel aufploppt, der all diese Erfahrungen genau beschreibt und Begriffe dafür benennt, dann findet man eben selbst raus, daß man nicht „falsch“ ist, sondern nur anders.

    #ActuallyAutistic #SelfDXIsValid

    why_not@mastodon.socialW wonka@chaos.socialW 2 Antworten Letzte Antwort
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    • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

      @why_not Da wird aber so'n bißchen was durcheinandergeworfen. Tatsächlich scheint es mir einfacher, herauszufinden, ob man in irgendeiner Form neurodivergent ist, wenn man die Erfahrungsberichtte anderer Betroffener liest oder ihre Videos anschaut, als wenn man eine Arztperson fragt. Letztere haben erfahrungsgemäß ganz überwiegend keine Ahnung vom Thema und scheinen auch nicht sonderlich interessiert. Auch die, die es interessieren müßte, nämlich aus dem Bereich Psychiatrie/Neurologie.

      Dazu kommt: Neurodivergente Menschen sind oft gute Selbstbeobachter – von klein auf, aus Notwendigkeit. „Warum sagen alle, ich verhalte mich falsch, sagen mir dann aber nicht, was eigentlich falsch war und warum?“ Und wenn dann, wie bei mir, ein Blogartikel aufploppt, der all diese Erfahrungen genau beschreibt und Begriffe dafür benennt, dann findet man eben selbst raus, daß man nicht „falsch“ ist, sondern nur anders.

      #ActuallyAutistic #SelfDXIsValid

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      #3

      @atarifrosch
      Ich selbst tendiere dazu, wenn ich Anhaltspunkte habe, eine entsprechende Diagnose durchführen zu lassen. Diese Diagnosen sind standardisiert. Wenn derdiedas Ärzt*in schlecht ist, suche ich lieber wen anders, auch wenn das dauert.
      Es gibt tatsächlich pathologisierende Seiten und Akteur*innen auf diesem Gebiet.

      atarifrosch@mastodon.deA thealgorythm@chaos.socialT 2 Antworten Letzte Antwort
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      • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

        @atarifrosch
        Ich selbst tendiere dazu, wenn ich Anhaltspunkte habe, eine entsprechende Diagnose durchführen zu lassen. Diese Diagnosen sind standardisiert. Wenn derdiedas Ärzt*in schlecht ist, suche ich lieber wen anders, auch wenn das dauert.
        Es gibt tatsächlich pathologisierende Seiten und Akteur*innen auf diesem Gebiet.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #4

        @why_not Autismus-Diagnosen und standardisiert? LOLnope. In manchen Diagnose-Stellen kommen sie mit Tests für Kinder an, um Erwachsene zu diagnostizieren – und/oder mit einem Wissensstand von vor 20 Jahren. Und hier in Düsseldorf sitzt so'n Herr Professor, der meint, wer nicht männlich ist, könne gar nicht autistisch sein.

        Depression ist ein anderes Thema, die kann man sich wohl tatsächlich recht leicht diagnostizieren lassen. Aber das ist ja auch keine Neurodivergenz (allerdings ist die Wahrscheinlichkeit bei neurodivergenten Personen deutlich höher als im Bevölkerungsschnitt).

        why_not@mastodon.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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        • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

          @why_not Autismus-Diagnosen und standardisiert? LOLnope. In manchen Diagnose-Stellen kommen sie mit Tests für Kinder an, um Erwachsene zu diagnostizieren – und/oder mit einem Wissensstand von vor 20 Jahren. Und hier in Düsseldorf sitzt so'n Herr Professor, der meint, wer nicht männlich ist, könne gar nicht autistisch sein.

          Depression ist ein anderes Thema, die kann man sich wohl tatsächlich recht leicht diagnostizieren lassen. Aber das ist ja auch keine Neurodivergenz (allerdings ist die Wahrscheinlichkeit bei neurodivergenten Personen deutlich höher als im Bevölkerungsschnitt).

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          schrieb zuletzt editiert von
          #5

          @atarifrosch

          Wie gesagt: ich würde das überprüfen lassen und zur Not wen suchen, auch wenn das länger dauern würde. Bei manchen dieser Internetleute ist es einfach ein großer Mist, den die da verklickern, das ist gefährlich.

          atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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          • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

            @atarifrosch

            Wie gesagt: ich würde das überprüfen lassen und zur Not wen suchen, auch wenn das länger dauern würde. Bei manchen dieser Internetleute ist es einfach ein großer Mist, den die da verklickern, das ist gefährlich.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #6

            @why_not Das kann man unterscheiden lernen. Ich weiß, wo ich stehe, auch ohne offizielle Diagnose.

            Und umgekehrt würde mir die aufwendige Diagnose (incl. 1 - 1,5 Jahren Wartezeit) keinen praktischen Nutzen bringen, wie das auch diagnostizierte Autisty mir immer wieder sagen.

            Wenn ich denn nach der Wartezeit bei echten Fachleuten lande und nicht bei solchen Kindertest-Leuten mit veraltetem Wissen.

            lipow@norden.socialL why_not@mastodon.socialW 2 Antworten Letzte Antwort
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            • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

              @why_not Das kann man unterscheiden lernen. Ich weiß, wo ich stehe, auch ohne offizielle Diagnose.

              Und umgekehrt würde mir die aufwendige Diagnose (incl. 1 - 1,5 Jahren Wartezeit) keinen praktischen Nutzen bringen, wie das auch diagnostizierte Autisty mir immer wieder sagen.

              Wenn ich denn nach der Wartezeit bei echten Fachleuten lande und nicht bei solchen Kindertest-Leuten mit veraltetem Wissen.

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              lipow@norden.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #7

              Kann da @atarifrosch nur zustimmen- und selbst bei Kindern/Jugendlichen funktioniert die Diagnostik längst nicht so "standardisiert" und klar, wie man sich das wünscht/vorstellt. Mal abgesehen davon, dass man heute Autismus (und wahrscheinlich alle Formen der Neurodivergenz) als Spektrum versteht, so dass es viele Leute gibt, bei denen die Situation einfach nicht superduper eindeutig in jeder Lebenslage ist. @why_not

              why_not@mastodon.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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              • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

                Kann da @atarifrosch nur zustimmen- und selbst bei Kindern/Jugendlichen funktioniert die Diagnostik längst nicht so "standardisiert" und klar, wie man sich das wünscht/vorstellt. Mal abgesehen davon, dass man heute Autismus (und wahrscheinlich alle Formen der Neurodivergenz) als Spektrum versteht, so dass es viele Leute gibt, bei denen die Situation einfach nicht superduper eindeutig in jeder Lebenslage ist. @why_not

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                why_not@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #8

                @lipow @atarifrosch

                Das ist alles berechtigt, aber ebenso berechtigt ist die Kritik an einigen dieser Seiten, die unsachgemäß pathologisieren.

                atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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                • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                  @why_not Das kann man unterscheiden lernen. Ich weiß, wo ich stehe, auch ohne offizielle Diagnose.

                  Und umgekehrt würde mir die aufwendige Diagnose (incl. 1 - 1,5 Jahren Wartezeit) keinen praktischen Nutzen bringen, wie das auch diagnostizierte Autisty mir immer wieder sagen.

                  Wenn ich denn nach der Wartezeit bei echten Fachleuten lande und nicht bei solchen Kindertest-Leuten mit veraltetem Wissen.

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                  why_not@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #9

                  @atarifrosch

                  Dein Wort in Göttin Ohr. Ich hab selbst da schon großen Unfug gehört von Menschen, die das eben nicht unterscheiden konnten.

                  atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

                    @lipow @atarifrosch

                    Das ist alles berechtigt, aber ebenso berechtigt ist die Kritik an einigen dieser Seiten, die unsachgemäß pathologisieren.

                    atarifrosch@mastodon.deA This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #10

                    @why_not @lipow Die Darstellung im Artikel ist allerdings trotzdem einseitig – die Mängel im Diagnose-System werden nicht benannt. Auch nicht die besondere Fähigkeit zur Selbstbeobachtung.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

                      @atarifrosch

                      Dein Wort in Göttin Ohr. Ich hab selbst da schon großen Unfug gehört von Menschen, die das eben nicht unterscheiden konnten.

                      atarifrosch@mastodon.deA This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #11

                      @why_not Ja, gibt es. Das macht das Diagnose-System und den Zugang dazu nicht besser.

                      Tatsächlich fragst Du heute besser neurodivergente Menschen als Ärzte, wenn Du Dir unsicher bist.

                      Daß das ausgenutzt wird, um auf den kommerziellen Plattformen Geld zu machen und Aufmerksamkeit zu bekommen, ist ein kapitalistischer Nebeneffekt dieser Mängel.

                      why_not@mastodon.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                        @why_not Ja, gibt es. Das macht das Diagnose-System und den Zugang dazu nicht besser.

                        Tatsächlich fragst Du heute besser neurodivergente Menschen als Ärzte, wenn Du Dir unsicher bist.

                        Daß das ausgenutzt wird, um auf den kommerziellen Plattformen Geld zu machen und Aufmerksamkeit zu bekommen, ist ein kapitalistischer Nebeneffekt dieser Mängel.

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #12

                        @atarifrosch

                        M.E. benötigt eben auch dieser Nebeneffekt Augenmerk.

                        Die Leute sind u.U. ja gar nicht unsicher: sie lesen es, machen nen miesen Onlinetest, und glauben es.

                        atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

                          @atarifrosch

                          M.E. benötigt eben auch dieser Nebeneffekt Augenmerk.

                          Die Leute sind u.U. ja gar nicht unsicher: sie lesen es, machen nen miesen Onlinetest, und glauben es.

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #13

                          @why_not Klar, auch. Aber eben nicht nur.

                          why_not@mastodon.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                            @why_not Klar, auch. Aber eben nicht nur.

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #14

                            @atarifrosch

                            Selbstverständlich NIE nur!

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • svenja@mstdn.gamesS svenja@mstdn.games shared this topic
                            • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

                              @atarifrosch
                              Ich selbst tendiere dazu, wenn ich Anhaltspunkte habe, eine entsprechende Diagnose durchführen zu lassen. Diese Diagnosen sind standardisiert. Wenn derdiedas Ärzt*in schlecht ist, suche ich lieber wen anders, auch wenn das dauert.
                              Es gibt tatsächlich pathologisierende Seiten und Akteur*innen auf diesem Gebiet.

                              thealgorythm@chaos.socialT This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #15

                              @atarifrosch @why_not Die Aussagekraft von offiziellen Autismus Nichtdiagnosen ist einfach schlecht. Eine Studie vom Washington Autism Centre hat ergeben, dass die Falsch-Negativ-Rate von Diagnosen höher ist als die Falsch-Positiv-Rate von Selbstdiagnosen.
                              Es gibt auch gute Gründe keine Diagnose durchführen zu lassen wie die Zunahme faschistischer Tendenzen oder bereits erlebter Ableismus durch das Medizinsystem.

                              atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
                              1
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                              • thealgorythm@chaos.socialT thealgorythm@chaos.social

                                @atarifrosch @why_not Die Aussagekraft von offiziellen Autismus Nichtdiagnosen ist einfach schlecht. Eine Studie vom Washington Autism Centre hat ergeben, dass die Falsch-Negativ-Rate von Diagnosen höher ist als die Falsch-Positiv-Rate von Selbstdiagnosen.
                                Es gibt auch gute Gründe keine Diagnose durchführen zu lassen wie die Zunahme faschistischer Tendenzen oder bereits erlebter Ableismus durch das Medizinsystem.

                                atarifrosch@mastodon.deA This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #16

                                @TheAlgorythm @why_not Das ist mir auch neu. Haste mal einen Link zu dieser Studie?

                                why_not@mastodon.socialW thealgorythm@chaos.socialT 2 Antworten Letzte Antwort
                                0
                                • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                                  @TheAlgorythm @why_not Das ist mir auch neu. Haste mal einen Link zu dieser Studie?

                                  why_not@mastodon.socialW This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #17

                                  @atarifrosch @TheAlgorythm
                                  Ja, bitte. Das wäre ja Hammer!

                                  atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

                                    @atarifrosch @TheAlgorythm
                                    Ja, bitte. Das wäre ja Hammer!

                                    atarifrosch@mastodon.deA This user is from outside of this forum
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                                    atarifrosch@mastodon.de
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #18

                                    @why_not @TheAlgorythm Für mich allerdings nicht wirklich überraschend. Es „schwarz auf weiß“ zu haben wäre natürlich eine gute Argumentationshilfe.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                                      @why_not Da wird aber so'n bißchen was durcheinandergeworfen. Tatsächlich scheint es mir einfacher, herauszufinden, ob man in irgendeiner Form neurodivergent ist, wenn man die Erfahrungsberichtte anderer Betroffener liest oder ihre Videos anschaut, als wenn man eine Arztperson fragt. Letztere haben erfahrungsgemäß ganz überwiegend keine Ahnung vom Thema und scheinen auch nicht sonderlich interessiert. Auch die, die es interessieren müßte, nämlich aus dem Bereich Psychiatrie/Neurologie.

                                      Dazu kommt: Neurodivergente Menschen sind oft gute Selbstbeobachter – von klein auf, aus Notwendigkeit. „Warum sagen alle, ich verhalte mich falsch, sagen mir dann aber nicht, was eigentlich falsch war und warum?“ Und wenn dann, wie bei mir, ein Blogartikel aufploppt, der all diese Erfahrungen genau beschreibt und Begriffe dafür benennt, dann findet man eben selbst raus, daß man nicht „falsch“ ist, sondern nur anders.

                                      #ActuallyAutistic #SelfDXIsValid

                                      wonka@chaos.socialW This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #19

                                      Ich las letztens gar eine Argumentation, dass, bei all den verschiedenen Achsen, auf denen man neurodivers sein könnte, es statistisch unwahrscheinlich ist, dass man neurotypisch ist - dazu müsste man ja auf allen Achsen den Normbereich treffen.

                                      @atarifrosch @why_not

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • thealgorythm@chaos.socialT thealgorythm@chaos.social

                                        @why_not @atarifrosch Hab nach einer Suche nur dieses Handout mit dieser Aussage gefunden. Bin mir nicht mehr sicher, ob es dazu auch eine Studie gibt.

                                        thealgorythm@chaos.socialT This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #20

                                        @why_not @atarifrosch
                                        „In our experience at the University of Washington Autism Center, many professionals are not informed
                                        about the variety of ways that autism can appear, and often doubt an autistic person’s accurate self-
                                        identification. In contrast, inaccurate self-identification of autism appears to be uncommon.“
                                        https://depts.washington.edu/uwautism/wp-content/uploads/2025/01/Self-Identified-Adult-Autism-Resources-Handout-2025.01.08.pdf

                                        atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                                          @TheAlgorythm @why_not Das ist mir auch neu. Haste mal einen Link zu dieser Studie?

                                          thealgorythm@chaos.socialT This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #21

                                          @why_not @atarifrosch Hab nach einer Suche nur dieses Handout mit dieser Aussage gefunden. Bin mir nicht mehr sicher, ob es dazu auch eine Studie gibt.

                                          thealgorythm@chaos.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
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