Das #Kind (9) hatte einen intensiven Anfall von Weltschmerz.
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@fortyeight
Wow. Ich bin tief berührt. Danke dafür. Den Umgang damit zu lernen ist absolut entscheidend. Vielleicht über die Erkenntnis, wenn man allen helfen will, sollte man auch dem eigenen Ich helfen. Liebevoll. Und wenn das eigene ich jetzt Schutz vor dem Helfen anderer benötigt, so hat man das Recht dazu sich zu schützen.Die eigene Grenze erarbeiten. Wo ende ich, wo beginnt der andere.
Auch ganz wichtig für Menschen mit dieser Eigenschaft: Immer wieder sagen: „du darfst so egoistisch sein, wie du nur kannst. Du wirst nie wirklich egoistisch sein. Es ist ok.“ -
Die eigene Grenze erarbeiten. Wo ende ich, wo beginnt der andere.
Auch ganz wichtig für Menschen mit dieser Eigenschaft: Immer wieder sagen: „du darfst so egoistisch sein, wie du nur kannst. Du wirst nie wirklich egoistisch sein. Es ist ok.“@Hannnes
danke dir, ja, genau das. -
@fortyeight
Ich lese da nicht "nur" Mitgefühl oder Mitleid heraus, sondern (ungefilterte) Empathie, was eine große Stärke sein kann, die aber "reguliert" werden muss - zum eigenen Wohl.
Und als empathischer Mensch, mit Helferyndrom, glaube ich, das einschätzen zu können *tiefseufz*
Ich kann die Podcasts der @Wochenendrebellen ("Radiorebellen") empfehlen.
Vater und Sohn begannen ihren Podcast, als Jason (Autist) so 8/9 Jahre war.
In ihrer außerordentlichen Themenvielfalt - in Breite und Tiefe - sprechen sie auch immer wieder das Thema "Ungerechtigkeit" an, und Jason nötigt Mirco (dem Vater) ein Versprechen ab: "dass wir die Welt verbessern (wenigstens im Rahmen unserer Möglichkeiten, ein kleines bisschen)".
Heraus kam u.a. eine "Familievereinbarung" (alleine die ist schon wirklich knallhart! - auf ihrer Website beschrieben) und ihr Engagement für die "Neven Subotic / Well:Fair"-Stiftung, für die sie inzwischen ein paar zehntausend Euro an Spenden gesammelt haben.
Sehr hörenswert, ihre Bücher sehr lesenswert, der Film "Wochenendrebellen" sehr sehenswert.
#Wochenendrebellen #Autismus #Gerechtigkeit@fasnix danke vielmals für dein sensibles Hineindenken und den tollen Tipp, das klingt, als ob es sehr gut passen könnte. Die
@Wochenendrebellen haben eine Followerin mehr 🥰 -
>> dass man mit Mit-Leid nichts Gutes in die Welt bringt, das sagt schon das Wort. Es weinte bittere Tränen, weil es allein doch nicht wirklich etwas verändern könne. Wir sprachen über Möglichkeiten, wie das eben doch geht. „Aber wie soll ich die anderen Menschen finden, die auch leuchten und die Welt besser machen wollen? Selbst wenn es eine Million wären in Deutschland, wären das zu wenig. Und wenn man an die ganze Welt denkt, wie soll das gehen?“ Ich konnte nicht mehr tun als >>
@fortyeight Die leuchtenden Menschen finden einander. Das ist Gesetz.
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@fortyeight Die leuchtenden Menschen finden einander. Das ist Gesetz.
@Elbwiese Das habe ich eben dem Kind zitiert, als das Licht schon aus war. Hab's funkeln gefühlt! 🤩

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>> ihm glaubhaft zu machen, dass ich ihm zutraue, wirklich etwas zu verändern, je größer es wird. Und dass ich froh bin, die künftige Schule gefunden zu haben: Plötzlich sieht es einen Sinn im sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt, weil es im Gespräch verstand, was es bedeutet.
(Ende)
Schöne Fortsetzung heute bei den #Einschlafgespräche.n. Das #Kind (9) hat den Plan gefasst, wenn es älter ist, Menschen über das Internet zu finden, die mit ihm zusammen die Welt zu einem besseren Ort machen wollen (nachdem ich ihm von einigen eurer Rückmeldungen erzählt hatte). Meine Rückfrage, warum es dafür erst erwachsen werden müsse, gefiel ihm. Neuer Gedanke: Es will hier vor Ort anfangen. An jeder Tür klingeln: verworfen. Aber es will einen Brief entwerfen, kopieren, in die Briefkästen >>
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Schöne Fortsetzung heute bei den #Einschlafgespräche.n. Das #Kind (9) hat den Plan gefasst, wenn es älter ist, Menschen über das Internet zu finden, die mit ihm zusammen die Welt zu einem besseren Ort machen wollen (nachdem ich ihm von einigen eurer Rückmeldungen erzählt hatte). Meine Rückfrage, warum es dafür erst erwachsen werden müsse, gefiel ihm. Neuer Gedanke: Es will hier vor Ort anfangen. An jeder Tür klingeln: verworfen. Aber es will einen Brief entwerfen, kopieren, in die Briefkästen >>
>> >> werfen. Nicht nur an Kinder gerichtet, sondern an alle, das war ihm wichtig. Sehr eingeleuchtet hat ihm (und darum ging es mir heute primär), dass es übt, Angebote zu machen, also niemanden zu seinem Glück zu zwingen, keine Hilfe aufzudrängen. Mitmachen kann in aller Freuwilligkeit der*die, bei dem*der die Zeit reif ist. Mal sehen, ob/wie es weitergeht. Vielleicht war das schon das entscheidende Learning.
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>> >> werfen. Nicht nur an Kinder gerichtet, sondern an alle, das war ihm wichtig. Sehr eingeleuchtet hat ihm (und darum ging es mir heute primär), dass es übt, Angebote zu machen, also niemanden zu seinem Glück zu zwingen, keine Hilfe aufzudrängen. Mitmachen kann in aller Freuwilligkeit der*die, bei dem*der die Zeit reif ist. Mal sehen, ob/wie es weitergeht. Vielleicht war das schon das entscheidende Learning.
Das #Kind (9) ist von seinem Weltschmerz ins Tun übergegangen. Das ist so schön zu beobachten. Vorhin forderte es von mir ein:
- einen Locher und einen Ordner
- Ausdrucke über Demokratie
- die CDs über Demokratie, die ich neulich mitbrachteJetzt bereitet es sich auf die Umsetzung des Plans vor, den es eben (komplett selbst) entworfen hat: Es will eine Kindergruppe hier am Ort gründen (Arbeitstitel: #FutureKids). Ziel: Die Kinder tragen Anregungen zum Umwelt- und >>
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Das #Kind (9) ist von seinem Weltschmerz ins Tun übergegangen. Das ist so schön zu beobachten. Vorhin forderte es von mir ein:
- einen Locher und einen Ordner
- Ausdrucke über Demokratie
- die CDs über Demokratie, die ich neulich mitbrachteJetzt bereitet es sich auf die Umsetzung des Plans vor, den es eben (komplett selbst) entworfen hat: Es will eine Kindergruppe hier am Ort gründen (Arbeitstitel: #FutureKids). Ziel: Die Kinder tragen Anregungen zum Umwelt- und >>
>> Ressourcenschutz in die eigenen Familien und Themen wie Mitspracherechte, Gerechtigkeit, Ungerechtigkeit. Es werden konkrete Verbesserungswünsche im Ort zusammengestellt und mit Hilfe der Eltern ins Rathaus gegeben.
Schritt 1: Es will sich mit 1-2 anderen Kindern zusammentun, im Idealfall die Besties, falls die Lust haben. Schritt 2: Sie sprechen zusammen mit dem Lehrer. Ziel: Unterstützung gegenüber dem Schulleiter, damit der eine Durchsage macht oder den Kindern die Möglichkeit gibt >> -
>> Ressourcenschutz in die eigenen Familien und Themen wie Mitspracherechte, Gerechtigkeit, Ungerechtigkeit. Es werden konkrete Verbesserungswünsche im Ort zusammengestellt und mit Hilfe der Eltern ins Rathaus gegeben.
Schritt 1: Es will sich mit 1-2 anderen Kindern zusammentun, im Idealfall die Besties, falls die Lust haben. Schritt 2: Sie sprechen zusammen mit dem Lehrer. Ziel: Unterstützung gegenüber dem Schulleiter, damit der eine Durchsage macht oder den Kindern die Möglichkeit gibt >>>> selbst eine zu machen. Und einen Raum für einen Tag/Woche zur Verfügung stellt. Kind sagt, man brauche aber für das Projekt 2 feste Wochentage. Einen zum Besprechen, einen zum Umsetzen.
Ich finde: Das ist als Ergebnis nach kurzem Überlegen schon recht ordentlich. Ein kleiner Teil von mir platzt gerade vor Freude und Stolz, ein anderer weiß, dass sowas in diesem Alter auch schnell wieder ersticken kann. >>
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>> selbst eine zu machen. Und einen Raum für einen Tag/Woche zur Verfügung stellt. Kind sagt, man brauche aber für das Projekt 2 feste Wochentage. Einen zum Besprechen, einen zum Umsetzen.
Ich finde: Das ist als Ergebnis nach kurzem Überlegen schon recht ordentlich. Ein kleiner Teil von mir platzt gerade vor Freude und Stolz, ein anderer weiß, dass sowas in diesem Alter auch schnell wieder ersticken kann. >>
>> Bin sehr gespannt. Gerade forderte es einen Stadtplan ein und mehr Infos zu Gleichberechtigung. Um den anderen die Themen vorzustellen.
Dabei sah ich, wie es die Projektmappe gestaltet hat: Vorn drauf prangt das Gesicht des Bürgermeisters. Ich erschrak etwas (der ist nämlich von der CSU
). Das Kind meinte unerschrocken, davon unabhängig sei er schlichtweg erstmal das Ziel. "Wenn eine Gruppe von Kindern, die überzeugt sind, vor ihm steht, wird er nicht anders können als zuzuhören." -
>> Bin sehr gespannt. Gerade forderte es einen Stadtplan ein und mehr Infos zu Gleichberechtigung. Um den anderen die Themen vorzustellen.
Dabei sah ich, wie es die Projektmappe gestaltet hat: Vorn drauf prangt das Gesicht des Bürgermeisters. Ich erschrak etwas (der ist nämlich von der CSU
). Das Kind meinte unerschrocken, davon unabhängig sei er schlichtweg erstmal das Ziel. "Wenn eine Gruppe von Kindern, die überzeugt sind, vor ihm steht, wird er nicht anders können als zuzuhören."Falls jemand einen besseren Projektnamen hat: gern her damit. Futurekids ist schon (kommerziell) vergeben. Ich dachte eben an #futkids (da gut Socialmedia-tauglich). Aber vielleicht gibt's was Schöneres. Glaube, für die Namensfindung ist ein bisschen Support nicht schlecht in dem Alter.
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Falls jemand einen besseren Projektnamen hat: gern her damit. Futurekids ist schon (kommerziell) vergeben. Ich dachte eben an #futkids (da gut Socialmedia-tauglich). Aber vielleicht gibt's was Schöneres. Glaube, für die Namensfindung ist ein bisschen Support nicht schlecht in dem Alter.
@fortyeight Es tut mir leid, dass ich keinen sinnvollen Vorschlag habe. Das einzige was mein müdes Hirn ausspuckt ist: F.U.C.K. (Future Under Care of Kids)
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@fortyeight Es tut mir leid, dass ich keinen sinnvollen Vorschlag habe. Das einzige was mein müdes Hirn ausspuckt ist: F.U.C.K. (Future Under Care of Kids)
@bollino313 Wow, ich würde das sofort nehmen! Aber, aber.... Es gibt hier einen Haufen konservativer Dorfeltern und besagten CSU-Bürgermeister zu überzeugen

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Das #Kind (9) ist von seinem Weltschmerz ins Tun übergegangen. Das ist so schön zu beobachten. Vorhin forderte es von mir ein:
- einen Locher und einen Ordner
- Ausdrucke über Demokratie
- die CDs über Demokratie, die ich neulich mitbrachteJetzt bereitet es sich auf die Umsetzung des Plans vor, den es eben (komplett selbst) entworfen hat: Es will eine Kindergruppe hier am Ort gründen (Arbeitstitel: #FutureKids). Ziel: Die Kinder tragen Anregungen zum Umwelt- und >>
@fortyeight Zukunftskinder, Demokids (demokratie aber auch demonstrieren), Leuchtekinder... hm irgendwie in die Richtung "den Funken in die Familien tragen" dachte ich grad, vielleicht fällt ja jemandem noch was schönes dazu ein.
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@fortyeight Zukunftskinder, Demokids (demokratie aber auch demonstrieren), Leuchtekinder... hm irgendwie in die Richtung "den Funken in die Familien tragen" dachte ich grad, vielleicht fällt ja jemandem noch was schönes dazu ein.
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Falls jemand einen besseren Projektnamen hat: gern her damit. Futurekids ist schon (kommerziell) vergeben. Ich dachte eben an #futkids (da gut Socialmedia-tauglich). Aber vielleicht gibt's was Schöneres. Glaube, für die Namensfindung ist ein bisschen Support nicht schlecht in dem Alter.
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Falls jemand einen besseren Projektnamen hat: gern her damit. Futurekids ist schon (kommerziell) vergeben. Ich dachte eben an #futkids (da gut Socialmedia-tauglich). Aber vielleicht gibt's was Schöneres. Glaube, für die Namensfindung ist ein bisschen Support nicht schlecht in dem Alter.
@fortyeight
Kidslife
Fut(ure)work
Kidinit -
Falls jemand einen besseren Projektnamen hat: gern her damit. Futurekids ist schon (kommerziell) vergeben. Ich dachte eben an #futkids (da gut Socialmedia-tauglich). Aber vielleicht gibt's was Schöneres. Glaube, für die Namensfindung ist ein bisschen Support nicht schlecht in dem Alter.
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