Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
90% der blöden Diskussionen um Bildschirmzeiten, soziale Medien, Killerspiele pipapo wären übrigens damit auch erledigt.
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper Kann ich. nur bestätigen. Ich hab in meinem Hobby regelmäßig mit alten Menschen (um die 80) zu tun und. bin immer wieder beeindruckt, wieviel Witz, Charme und Schabernack sie in sich tragen, wenn man sie denn lässt.
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90% der blöden Diskussionen um Bildschirmzeiten, soziale Medien, Killerspiele pipapo wären übrigens damit auch erledigt.
@nisjasper die wichtigen Dritten Orte, die immer ums Überleben kämpfen oder die es gar nicht gibt, weil kein Raum, keine Leute, kein Geld. Wo Ehrenamt das Versagen des Staates auffangen soll. Ich bin totaler Fan von solchen Orten.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Ich habe selber in der Familenhilfe gearbeitet und kann das nur unterschreiben. Es gibt viel zu wenige Public Spaces, in denen (nicht nur) junge Menschen zusammenkommen.
Natürlich generieren solche Orte keine Gewinne, natürlich sind sie manchmal laut, natürlich sind sie "Gift für die Immobilienpreise".
Übrigens bin ich ziemlich sicher, dass der Wegfall dieser Orte - Kultur- und Jugendzentren, übrigens auch Clubs und Kneipen - den Rechten sehr hilft.
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@nisjasper Ich habe selber in der Familenhilfe gearbeitet und kann das nur unterschreiben. Es gibt viel zu wenige Public Spaces, in denen (nicht nur) junge Menschen zusammenkommen.
Natürlich generieren solche Orte keine Gewinne, natürlich sind sie manchmal laut, natürlich sind sie "Gift für die Immobilienpreise".
Übrigens bin ich ziemlich sicher, dass der Wegfall dieser Orte - Kultur- und Jugendzentren, übrigens auch Clubs und Kneipen - den Rechten sehr hilft.
@moonmoth @nisjasper Ja (auch ohne eigene Erfahrung in der Familienhilfe). Reparaturcafés, Bibliotheken, offene Bücherregale, Solawi-Abholstellen, Probenräume - es gäbe soviele Nutzungsweisen, die echt nicht viele Quadratmeter brauchen, und die so unglaublich viel Lebensqualität und Gemeinschaft fördern.
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper faschistische Systeme (zu denen der Umgang des Staates mit hilfsbedürftigen Familien definitiv zählt), erzeugen Faschisten. Soweit nichts neues.
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper dabei ist die Privatisierung öffentlichen Raums definitiv nicht hilfreich. Und überwachte Orte, an denen man einfach abhängen kann, sind rar geworden. Dabei wären sie so wichtig…
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper War zu meiner Jugend gang und gebe jeder Stadtteil hatte mehrere solcher Angebote, und dann wurden die Leistungen dafür massiv gekürzt und fast alle haben dicht gemacht.
Die Angebote die das Sozialsystem hergibt sind ja auch ehr ein Witz also das was so über z.b. die Eingliderungshilfe lauft, sehe das ja in vielen Einrichtungen da geht keiner mehr hin weil das absolut nix ist. -
S svenja@mstdn.games shared this topic
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper auf der anderen Seite braucht es für solche Orte auch entsprechende fachliche Unterstützung. Gerade an den "dritten Orten" tummeln sich mittlerweile gerne Schwurbler und irgendwo falsch abgebogene, die die aufgebauten Strukturen zerstören.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper @bewitchedmind so nämlich
️
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Ja!
Es braucht mehr Dritte Orte, aber verbunden damit auch die Möglichkeit, dass sich aus dem Austausch Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Voll. Ich glaube, mein Job (Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen) wäre dann teilweise gar nicht notwendig oder zumindest etwas weniger prekär.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
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@nisjasper dabei ist die Privatisierung öffentlichen Raums definitiv nicht hilfreich. Und überwachte Orte, an denen man einfach abhängen kann, sind rar geworden. Dabei wären sie so wichtig…
@Maristya @nisjasper Der hat gedauert - ich hab erst ne Weile überlegt "Moment, Überwachung nimmt doch eher zu ...?"
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@Maristya @nisjasper Der hat gedauert - ich hab erst ne Weile überlegt "Moment, Überwachung nimmt doch eher zu ...?"
@Teskariel @nisjasper danke, den Tippfehler hatte ich nicht gesehen
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T t3z@rollenspiel.social shared this topic
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper Jupp jupp jupp. Denk viel darüber nach derzeit. Hab mich nach Tagesklinik derweil erstmal verkrochen und ruh mich aus, aber die viele ›emotionelle Arbeit‹ war ein Segen. Dabei besteht die zu einem Gutteil darin, anderen zuzuhören, ihnen Raum zu geben, oder eben in meinem Fall, rausbekommen, wie man Raum einnehmen geschickter machen und aushalten kann.
Zyniker-Sabotage-Stimmen dann aber so: vom Rumsitzen und Zuhören und Solidarisch-Sein allein kannste nicht leben. -
Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Aber wenn es dann solche Angebote gibt, passt manchen der Ort nicht. Ich hab letztens von jemandem gehört "Ich hätte ja gerne eine Handarbeitsgruppe - aber bei mir im Ort trifft sich die im evangelischen Gemeindehaus". Das war der Dame suspekt, zur protestantischen Konkurrenz zu gehen.
Mein Handarbeitskreis ist auch in kirchlichen Räumen untergekommen - weil das halt die einzigen sind, die das kostenfrei anbieten. Das macht mir als Atheistin den Laden doch etwas sympathisch
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E energisch_@troet.cafe shared this topic
P pearl22@troet.cafe shared this topic
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper Sehr wahr.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper ^^^this
die Linke hat jetzt den Vorschlag in jedem Kiez eine Volxsküche einzuführen. Das macht tatsächlich einen Unterschied! Einfaches Abendessen für 3-4€Ich hatte auch am WE kurz so die Vorstellung, wie cool es wäre, wenn in jeder Straße ein Raum ist mit Stühlen und Tischen und ner kleinen Teeküche und dann nehm ich mein Puzzle mit und geh da puzzlen. Gibts nicht. Es gibt keine freien offenen Räume wo Menschen einfach hingehen können zum Zusammensein.