Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre.
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper auf der anderen Seite braucht es für solche Orte auch entsprechende fachliche Unterstützung. Gerade an den "dritten Orten" tummeln sich mittlerweile gerne Schwurbler und irgendwo falsch abgebogene, die die aufgebauten Strukturen zerstören.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper @bewitchedmind so nämlich
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Ja!
Es braucht mehr Dritte Orte, aber verbunden damit auch die Möglichkeit, dass sich aus dem Austausch Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Voll. Ich glaube, mein Job (Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen) wäre dann teilweise gar nicht notwendig oder zumindest etwas weniger prekär.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
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@nisjasper dabei ist die Privatisierung öffentlichen Raums definitiv nicht hilfreich. Und überwachte Orte, an denen man einfach abhängen kann, sind rar geworden. Dabei wären sie so wichtig…
@Maristya @nisjasper Der hat gedauert - ich hab erst ne Weile überlegt "Moment, Überwachung nimmt doch eher zu ...?"
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@Maristya @nisjasper Der hat gedauert - ich hab erst ne Weile überlegt "Moment, Überwachung nimmt doch eher zu ...?"
@Teskariel @nisjasper danke, den Tippfehler hatte ich nicht gesehen
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper Jupp jupp jupp. Denk viel darüber nach derzeit. Hab mich nach Tagesklinik derweil erstmal verkrochen und ruh mich aus, aber die viele ›emotionelle Arbeit‹ war ein Segen. Dabei besteht die zu einem Gutteil darin, anderen zuzuhören, ihnen Raum zu geben, oder eben in meinem Fall, rausbekommen, wie man Raum einnehmen geschickter machen und aushalten kann.
Zyniker-Sabotage-Stimmen dann aber so: vom Rumsitzen und Zuhören und Solidarisch-Sein allein kannste nicht leben. -
Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Aber wenn es dann solche Angebote gibt, passt manchen der Ort nicht. Ich hab letztens von jemandem gehört "Ich hätte ja gerne eine Handarbeitsgruppe - aber bei mir im Ort trifft sich die im evangelischen Gemeindehaus". Das war der Dame suspekt, zur protestantischen Konkurrenz zu gehen.
Mein Handarbeitskreis ist auch in kirchlichen Räumen untergekommen - weil das halt die einzigen sind, die das kostenfrei anbieten. Das macht mir als Atheistin den Laden doch etwas sympathisch
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
@nisjasper Sehr wahr.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper ^^^this
die Linke hat jetzt den Vorschlag in jedem Kiez eine Volxsküche einzuführen. Das macht tatsächlich einen Unterschied! Einfaches Abendessen für 3-4€Ich hatte auch am WE kurz so die Vorstellung, wie cool es wäre, wenn in jeder Straße ein Raum ist mit Stühlen und Tischen und ner kleinen Teeküche und dann nehm ich mein Puzzle mit und geh da puzzlen. Gibts nicht. Es gibt keine freien offenen Räume wo Menschen einfach hingehen können zum Zusammensein.
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@nisjasper ^^^this
die Linke hat jetzt den Vorschlag in jedem Kiez eine Volxsküche einzuführen. Das macht tatsächlich einen Unterschied! Einfaches Abendessen für 3-4€Ich hatte auch am WE kurz so die Vorstellung, wie cool es wäre, wenn in jeder Straße ein Raum ist mit Stühlen und Tischen und ner kleinen Teeküche und dann nehm ich mein Puzzle mit und geh da puzzlen. Gibts nicht. Es gibt keine freien offenen Räume wo Menschen einfach hingehen können zum Zusammensein.
@bookstardust @nisjasper Bibliotheken?
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@bookstardust @nisjasper Bibliotheken?
@Schwalbentenor @nisjasper da darfst du nicht laut sein
(Und wenn ich mich in die Bib setze und da puzzle kommt niemand und fragt ob er mitpuzzlen darf) -
@Schwalbentenor @nisjasper da darfst du nicht laut sein
(Und wenn ich mich in die Bib setze und da puzzle kommt niemand und fragt ob er mitpuzzlen darf)@bookstardust @nisjasper ich hab mich bewusst nicht dem ganzen thread zugewandt, weil im großen und ganzen schon irgendwie etwas anderes gemeint ist, glaube ich. Aber für deine Beispiele passen sie schon ganz gut. Kommt natürlich immer auf den Standort an, aber in unserer darf man laut sein.
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W wando@troet.cafe shared this topic
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
JA! Aber am Anfang reicht es nicht nur etwas anzubieten, die soziale Schwelle ist inzwischen so hoch. Man muss auf die Menschen zugehen. Das kann auch nicht jeder.
Zum Beispiel ich. -
Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Ich denke, es braucht verschiedene Orte mit unterschiedlichen Funktionen, aber eben kostenfrei und niedrigschwellig.
Wir setzen uns ja für Bildung im öffentlichen Raum ein und stellen in Gesprächen oft fest, dass man sich um Bildung, Kultur und Teilhabe teils kaum Gedanken gemacht hat. Das Interesse wird manchen Personengruppen einfach abgesprochen bzw. manche Menschen scheinen in den Köpfen nicht existent zu sein.
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
@nisjasper Schau @sudelsurium, das war halt mal wieder einer von deinen feinen Boosts!
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@nisjasper Schau @sudelsurium, das war halt mal wieder einer von deinen feinen Boosts!
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F flumen_calculi@ruhr.social shared this topic
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A angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
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Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.
Ganz wichtiger tröt von Dir
Ich werde ab demnächst mehr Zeit haben und schaue schon, was es alles gibt (Großstadtrand).
Und es gibt erstaunlich viel. Man muss es sehen wollen und können. Und nutzen, auch wenn man sich Sportstudio und Wochenendausflug leisten kann.
Die #Stadtteilbibliothek, Kirchengemeinden, städtisches Gemeinschaftshaus mit jeweils einer großen Zahl an Angeboten. Das Nachbarschaftscafe in der Gedenkstätte. Reparaturcafe. Die Suppenküche. Den Volkspark.
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Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.
Genauso ist es, und das ist lange bekannt. Da sich dieses Problems weder Gesellschaft noch Politik annehmen, müssen wir uns wohl selbst solche Orte (wieder) aneignen.
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