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  3. Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre.

Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre.

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sozialessolidaritat
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  • maristya@norden.socialM maristya@norden.social

    @nisjasper dabei ist die Privatisierung öffentlichen Raums definitiv nicht hilfreich. Und überwachte Orte, an denen man einfach abhängen kann, sind rar geworden. Dabei wären sie so wichtig…

    teskariel@eldritch.cafeT This user is from outside of this forum
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    teskariel@eldritch.cafe
    schrieb zuletzt editiert von
    #16

    @Maristya @nisjasper Der hat gedauert - ich hab erst ne Weile überlegt "Moment, Überwachung nimmt doch eher zu ...?"

    maristya@norden.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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    • elbtalpomeranze@mastodon.socialE elbtalpomeranze@mastodon.social shared this topic
    • teskariel@eldritch.cafeT teskariel@eldritch.cafe

      @Maristya @nisjasper Der hat gedauert - ich hab erst ne Weile überlegt "Moment, Überwachung nimmt doch eher zu ...?"

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      maristya@norden.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #17

      @Teskariel @nisjasper danke, den Tippfehler hatte ich nicht gesehen

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      • t3z@rollenspiel.socialT t3z@rollenspiel.social shared this topic
      • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

        Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

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        molosovsky@literatur.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #18

        @nisjasper Jupp jupp jupp. Denk viel darüber nach derzeit. Hab mich nach Tagesklinik derweil erstmal verkrochen und ruh mich aus, aber die viele ›emotionelle Arbeit‹ war ein Segen. Dabei besteht die zu einem Gutteil darin, anderen zuzuhören, ihnen Raum zu geben, oder eben in meinem Fall, rausbekommen, wie man Raum einnehmen geschickter machen und aushalten kann.
        Zyniker-Sabotage-Stimmen dann aber so: vom Rumsitzen und Zuhören und Solidarisch-Sein allein kannste nicht leben.

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        • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

          Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

          #soziales #solidaritat

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          schrieb zuletzt editiert von
          #19

          @nisjasper Aber wenn es dann solche Angebote gibt, passt manchen der Ort nicht. Ich hab letztens von jemandem gehört "Ich hätte ja gerne eine Handarbeitsgruppe - aber bei mir im Ort trifft sich die im evangelischen Gemeindehaus". Das war der Dame suspekt, zur protestantischen Konkurrenz zu gehen.
          Mein Handarbeitskreis ist auch in kirchlichen Räumen untergekommen - weil das halt die einzigen sind, die das kostenfrei anbieten. Das macht mir als Atheistin den Laden doch etwas sympathisch 😉

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          • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe shared this topic
            pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
          • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

            Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

            funkvolk@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #20

            @nisjasper Sehr wahr.

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            • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

              Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

              #soziales #solidaritat

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              bookstardust@bildung.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #21

              @nisjasper ^^^this
              die Linke hat jetzt den Vorschlag in jedem Kiez eine Volxsküche einzuführen. Das macht tatsächlich einen Unterschied! Einfaches Abendessen für 3-4€

              Ich hatte auch am WE kurz so die Vorstellung, wie cool es wäre, wenn in jeder Straße ein Raum ist mit Stühlen und Tischen und ner kleinen Teeküche und dann nehm ich mein Puzzle mit und geh da puzzlen. Gibts nicht. Es gibt keine freien offenen Räume wo Menschen einfach hingehen können zum Zusammensein.

              schwalbentenor@literatur.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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              • bookstardust@bildung.socialB bookstardust@bildung.social

                @nisjasper ^^^this
                die Linke hat jetzt den Vorschlag in jedem Kiez eine Volxsküche einzuführen. Das macht tatsächlich einen Unterschied! Einfaches Abendessen für 3-4€

                Ich hatte auch am WE kurz so die Vorstellung, wie cool es wäre, wenn in jeder Straße ein Raum ist mit Stühlen und Tischen und ner kleinen Teeküche und dann nehm ich mein Puzzle mit und geh da puzzlen. Gibts nicht. Es gibt keine freien offenen Räume wo Menschen einfach hingehen können zum Zusammensein.

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                schwalbentenor@literatur.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #22

                @bookstardust @nisjasper Bibliotheken?

                bookstardust@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                • schwalbentenor@literatur.socialS schwalbentenor@literatur.social

                  @bookstardust @nisjasper Bibliotheken?

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                  bookstardust@bildung.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #23

                  @Schwalbentenor @nisjasper da darfst du nicht laut sein
                  (Und wenn ich mich in die Bib setze und da puzzle kommt niemand und fragt ob er mitpuzzlen darf)

                  schwalbentenor@literatur.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • bookstardust@bildung.socialB bookstardust@bildung.social

                    @Schwalbentenor @nisjasper da darfst du nicht laut sein
                    (Und wenn ich mich in die Bib setze und da puzzle kommt niemand und fragt ob er mitpuzzlen darf)

                    schwalbentenor@literatur.socialS This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #24

                    @bookstardust @nisjasper ich hab mich bewusst nicht dem ganzen thread zugewandt, weil im großen und ganzen schon irgendwie etwas anderes gemeint ist, glaube ich. Aber für deine Beispiele passen sie schon ganz gut. Kommt natürlich immer auf den Standort an, aber in unserer darf man laut sein.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • wando@troet.cafeW wando@troet.cafe shared this topic
                    • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                      Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #25

                      JA! Aber am Anfang reicht es nicht nur etwas anzubieten, die soziale Schwelle ist inzwischen so hoch. Man muss auf die Menschen zugehen. Das kann auch nicht jeder.
                      Zum Beispiel ich.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                        Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

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                        stadt_land_erleben@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #26

                        @nisjasper Ich denke, es braucht verschiedene Orte mit unterschiedlichen Funktionen, aber eben kostenfrei und niedrigschwellig.

                        Wir setzen uns ja für Bildung im öffentlichen Raum ein und stellen in Gesprächen oft fest, dass man sich um Bildung, Kultur und Teilhabe teils kaum Gedanken gemacht hat. Das Interesse wird manchen Personengruppen einfach abgesprochen bzw. manche Menschen scheinen in den Köpfen nicht existent zu sein.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                          Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

                          #soziales #solidaritat

                          daszeiserl@fnordon.deD This user is from outside of this forum
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                          daszeiserl@fnordon.de
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #27

                          @nisjasper Schau @sudelsurium, das war halt mal wieder einer von deinen feinen Boosts!

                          sudelsurium@troet.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • daszeiserl@fnordon.deD daszeiserl@fnordon.de

                            @nisjasper Schau @sudelsurium, das war halt mal wieder einer von deinen feinen Boosts!

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #28

                            @daszeiserl Ja. ☺️@nisjasper@literatur.social

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                              Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

                              #soziales #solidaritat

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #29

                              @nisjasper

                              Ganz wichtiger tröt von Dir

                              Ich werde ab demnächst mehr Zeit haben und schaue schon, was es alles gibt (Großstadtrand).

                              Und es gibt erstaunlich viel. Man muss es sehen wollen und können. Und nutzen, auch wenn man sich Sportstudio und Wochenendausflug leisten kann.

                              Die #Stadtteilbibliothek, Kirchengemeinden, städtisches Gemeinschaftshaus mit jeweils einer großen Zahl an Angeboten. Das Nachbarschaftscafe in der Gedenkstätte. Reparaturcafe. Die Suppenküche. Den Volkspark.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                                Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

                                why_not@mastodon.socialW This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #30

                                @nisjasper

                                Genauso ist es, und das ist lange bekannt. Da sich dieses Problems weder Gesellschaft noch Politik annehmen, müssen wir uns wohl selbst solche Orte (wieder) aneignen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                                  Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

                                  angel@troet.cafeA This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #31

                                  @nisjasper 😌👍

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    Je länger ich in der Familienhilfe arbeite, desto mehr bin ich überzeugt, dass die wirksamste politische Maßnahme die Förderung niederigschwelliger Begegnungsangebote wäre. Ein Frühstückstreff, eine Sozialarbeiterin auf dem Basketballfeld, ein Opa, der die Töpferei aufschließt, eine Ex-Kassiererin, die Samstags zuhört, spart Millionen an Zwangsmaßnahmen und Scheiß und halbiert im Alleingang Faschos. Wenn ihr aktiv werden wollt, macht was, wo jede*r hinkommen kann.

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #32

                                    @nisjasper Ja, mehr Begegnungsorte schaffen wäre so wichtig. Volle Zustimmung! Wer dazu noch mehr Infos will, kann sie z.B. bei More in Common finden: https://www.moreincommon.de/forschung/begegnung-orte/

                                    #Begegnung #Begegnungsorte #MoreInCommon

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                                      Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

                                      minnasophie@troet.cafeM This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #33

                                      @nisjasper öffentliche Parks, Spiel- und Bolzplätze, hinterm Mehrfamilienhaus auf umliegenden Wiesen, Wälder, an Seen und Flüssen, Bank vorm Mehrfamilienhaus

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • mindtunes@troet.cafeM mindtunes@troet.cafe shared this topic
                                      • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                                        Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

                                        sammelmappe@chaos.socialS This user is from outside of this forum
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                                        #34

                                        @nisjasper unbedingt.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • nisjasper@literatur.socialN nisjasper@literatur.social

                                          Was Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten am meisten fehlt, sind Orte in der Umgebung, wo sie ohne Geld regelmäßig sein und mit anderen in Kontakt kommen können. Je weniger Geld, desto ausgetrockneter sind viele Leute, was Austausch und Begegnung angeht. Oft verhärten sie dann und tragen die Unzufriedenheit nach außen. Dass regelmäßig jemand anders ins Leben kommt, mehr braucht es oft nicht. Sparpolitik, Leistungsdruck und "jeder für sich" sind Gift. Übrigens nutzen das Rechte gerne für sich.

                                          dl2jml@mastodon.radioD This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #35

                                          @nisjasper Ich fürchte, dass dieses Problem nicht so einfach zu lösen ist. Solche Orte gibt es immer noch. Vielleicht nicht in ausreichende Menge, aber trotzdem gibt es sie noch. Nur: aus Gründen, die ich nicht wirklich versteht, funktionnieren sie nicht so gut.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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                                          • bjoerne@norden.socialB bjoerne@norden.social shared this topic
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