#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.
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@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl Akkus gelten als kaputt, nicht weil der Kapazitätsverlust so gravierend wäre, sondern weil der Kapazitätsverlust eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit andeutet. Jetzt ist natürlich die Frage, ob das niedrigere Risiko den Neukauf wert ist. Die Automobilindustrie sagt ja.
Spannender als Akku dürften vermutlich der Zustand der Klimaanlage (Heizung) und des Gleichrichters (Laden) sein.
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@PatrikSchoenfeldt @Reinald @tinoeberl Zum Glück gibts inzwischen Unternehmen, die Akkupacks reparieren. Das ist nämlich auch möglich, auch wenn die Industrie das gar nicht will.
@littlealex @PatrikSchoenfeldt @tinoeberl gab mal einen TV Bericht über einen Aftermarket Tesla Akku-Spezi. Das ist schon sehr beeindruckend, wie viel Engineering dahinter steckt, bis zu Entwicklung eigener Messmittel und Diagnosewerkzeuge. Und genau dort nachzufassen, wo der Hersteller keine Werkstatt dranlassen will. Bis runter auf die einzelne Zelle.
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@Reinald @dsw28 @tinoeberl Genau. Gleichzeitig hast du noch irgendwelche Göhren aus der Großstadt, die den Leuten im ländlichen Bereich erklären wie dumm und was sie für A****löcher sind, wenn sie leben wie sie leben. Das schafft eine Abwehrhaltung, auch weil die Leute im Moment und auch auf absehbare Zeit ihre Autos brauchen. Im ländlichen Raum ist das Auto nicht nur ein Symbol für Unabhängigkeit, es ist oft der einzige Weg am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Klar muss sich das ändern, aber es hilft nichts hypermoralisierend durch die Gegend zu marodieren und Leute vor den Kopf zu stossen. Das bewirkt das Gegenteil, was den Göhren aber egal ist, weil sie sich dann an ihren WG-Tischen im Kreise Recht geben die guten zu sein oder sich alternativ ihre Bestätigung aus der Öko-Insta-Gruppe holen.
Du wirst eine solche fundamentale Veränderung der Gesellschaft nur damit erreichen, indem du die Leute mitnimmst, nicht mit herablassender und hasserfüllter Konfrontation.
@littlealex @dsw28 @tinoeberl wobei ich persönlich den Eindruck habe, das Problem mit den Besserwissern aus der Stadt ist gar nicht so groß.
Menschen müssen sich klar machen, dass auch ihre Autoabhängkeit eine Folge ihrer Entscheidungen und Prioritätenwahl sind. Es sind unsere eigenen Entscheidungen, und kein Schicksal. Da kommt dann oft als Ergebnis ein "im Moment geht es nicht ohne" raus. Aber es wird dann auch wenig unternommen, um diese momentane Situation zu verändern.
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@effken_von_nebenan
fiat 500e
gutes angebot ohne vitamin b
viel erfolg. sollte jetzt mit foerderung ohne problem gehen@dueark mh. Also die 129,- leasingrate finde ich bei Fiat auch, aber im Kleingedruckten steht für 5.000km nicht 15.000km.
Vielleicht hast du da Glück gehabt...?
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@littlealex @tinoeberl Danke für den Bericht. Ich habe hier und da auch schon von ZOE aus 2ter Hand gehört, die problemlos laufen.
Schön auch der realistischen Abgleich mit dem Nutzungsprofil, bei dem oft die Strecken doch nur Nahverkehr sind, so daß solch ein Wägelchen prima passen kann.@Reinald @littlealex @tinoeberl wir haben unseren Zweitwagen (damals Ford Fiesta) gegen einen gebrauchten, 10 Jahre alten esmart getauscht. Das war, als Putin in die Ukraine eingefallen ist. Der esmart läuft jetzt noch wie am ersten Tag und ich liebe ihn total, weil er immer noch 145km Reichweite hat, kaum Reparaturen hat und ich mit meinen 2,01m in keinem anderen Auto so viel Platz habe.
Unseren Erstwagen haben wir gegen ZoE getauscht das war ein Reinfall (mechanisch), deshalb jetzt MG4+esmart. -
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl
Macht bitte nicht so viel Werbung für gebrauchte eAutos! Sonst gehen die Preise durch die Decke!
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@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl Danke für die interessanten Zeilen


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@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl ABER DIE AUTOINDUSTRIE!!!111oneoneeleven
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@dsw28 @Reinald @tinoeberl Die Akkus von E-Autos halten inzwischen länger als (moderne) Dieselmotoren.
Was Leute oft vergessen, die Zeit der Motoren, die eine Million Kilometer laufen und das nicht nur Einzelfälle sind, ist längst vorbei. Hersteller wollen keine solchen Autos, die Karren müssen die Garantie überstehen oder die üblichen Leasingzeiten. Dazu ist der Verbrenner technologisch einfach ausgereizt und Umweltstandards und Materialkosten etc. setzen dem zusätzlich zu.Hier was ein Motorenspezialist dazu schreibt:
https://www.mikmotoren.de/en/a/blog/aufgedeckt-warum-alte-motoren-langlebiger-sind
@littlealex @dsw28 @Reinald @tinoeberl außerdem wenn die Akku irgendwann mal doch hin ist, ist es schneller, einfacher, und günstiger auszutauschen als einen Motor. Und die Akkus werden mit der Zeit nur noch günstiger

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@littlealex @dsw28 @Reinald @tinoeberl außerdem wenn die Akku irgendwann mal doch hin ist, ist es schneller, einfacher, und günstiger auszutauschen als einen Motor. Und die Akkus werden mit der Zeit nur noch günstiger

@uint8_t
Ich hatte beim letzten Mal ein Gespräch mit dem Werkstattmeister.
Er sagte, dass sie defekte Zellen feststellen und einzeln tauschen können. Dann kostet das auch nicht die gerne erwähnten > 10tsd €
@littlealex @Reinald @tinoeberl