IMO | Heidelberg muss die Fahrrad-Rowdys in den Griff bekommen!
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Da helfen nur Fahrradcops mit schwerem MG. Zugriff, Heidelberg, Zugriff!
@5715 Nein da hilft nur das sich die Leute an die Regeln halten und da wo es sinnvoll ist für Veränderungen dieser Regeln und eine Verbesserung der Infrastruktur kämpfen.
Dummschwätzer die das Thema in die Lächerlichkeit ziehen, helfen übrigens nicht.
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@5715 Nein da hilft nur das sich die Leute an die Regeln halten und da wo es sinnvoll ist für Veränderungen dieser Regeln und eine Verbesserung der Infrastruktur kämpfen.
Dummschwätzer die das Thema in die Lächerlichkeit ziehen, helfen übrigens nicht.
@sascha @5715 ja, ich selber halte mich strikt an alle Regeln - wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, geht deren Sicherheit aber vor. Und das macht das Einhalten aller Regeln leider unmöglich, weil es die Infrastruktur einfach nicht hergibt.
Das betrifft vornehmlich Gehwegradeln.Für eigentlich alle Gehwegradler*innen, die ich so beobachte, erscheint mir die einzige Alternative zum Regelbruch zu sein, das Radfahren ganz aufzugeben.
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@sascha @5715 ja, ich selber halte mich strikt an alle Regeln - wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, geht deren Sicherheit aber vor. Und das macht das Einhalten aller Regeln leider unmöglich, weil es die Infrastruktur einfach nicht hergibt.
Das betrifft vornehmlich Gehwegradeln.Für eigentlich alle Gehwegradler*innen, die ich so beobachte, erscheint mir die einzige Alternative zum Regelbruch zu sein, das Radfahren ganz aufzugeben.
@michaelgiesler Ähm nein, nur weil man aufs Fahrrad steigt ist man kein Heiliger. Mir kommen täglich so viele Menschen auf dem sowieso schon zu engen Radweg entgegen (Geisterfahrer), weil sie dadurch 40m sparen. Oder überholen mich, der deutlich schneller fährt an roten Ampeln und gefährden dabei Fußgänger und Opas und Omas mit Rollatoren. Das sind IMHO die selben, die auch am Autosteuer sich nicht mehr um die StVO scheren.
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@michaelgiesler Ähm nein, nur weil man aufs Fahrrad steigt ist man kein Heiliger. Mir kommen täglich so viele Menschen auf dem sowieso schon zu engen Radweg entgegen (Geisterfahrer), weil sie dadurch 40m sparen. Oder überholen mich, der deutlich schneller fährt an roten Ampeln und gefährden dabei Fußgänger und Opas und Omas mit Rollatoren. Das sind IMHO die selben, die auch am Autosteuer sich nicht mehr um die StVO scheren.
Oder schlimmer den Autokraten immer ein Argument liefern mal eben auf dem Radweg zu parken, Radfahrern die Vorfahrt zu nehmen.
Du hast natürlich Recht in Bezug auf Fahrten mit Kindern, nur um das auch noch klar zu stellen. -
E energisch_@troet.cafe shared this topic
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Oder schlimmer den Autokraten immer ein Argument liefern mal eben auf dem Radweg zu parken, Radfahrern die Vorfahrt zu nehmen.
Du hast natürlich Recht in Bezug auf Fahrten mit Kindern, nur um das auch noch klar zu stellen.@ralphstark interessanterweise fallen mir die legendären Rote-Ampel-Radler nie auf. Vielleicht eine Art Betriebsblindheit.
Dafür fällt mir aber regelmäßig auf, dass mittlerweile das Queren einer Kreuzung bis 2 Sekunden NACH rot noch gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint.
Oft werde ich von Autofahrenden noch überholt, während ich schon wegen roter Ampel angehalten habe.Will sagen: diese ganze Diskussion erinnert mich an das Totschlagargument "AABER die Radfahrer!1!1??!"
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@ralphstark interessanterweise fallen mir die legendären Rote-Ampel-Radler nie auf. Vielleicht eine Art Betriebsblindheit.
Dafür fällt mir aber regelmäßig auf, dass mittlerweile das Queren einer Kreuzung bis 2 Sekunden NACH rot noch gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint.
Oft werde ich von Autofahrenden noch überholt, während ich schon wegen roter Ampel angehalten habe.Will sagen: diese ganze Diskussion erinnert mich an das Totschlagargument "AABER die Radfahrer!1!1??!"
@michaelgiesler Mein Argument ist ja, dass gerade wir, die Radfahrer einiges dafür tun, dass sich Autofahrer trauen "aber die Radfahrer ..." zu sagen.
Ich fahre täglich durchschnittlich ungefähr 40km Fahrrad(Einkaufen, Pendeln, auf Arbeit mit dem Lastenrad) wo es geht fahre ich sehr zügig. Und ehrlich es sind mehr Radfahrer, die mich an roten Ampeln überholen als Autofahrer(und ich zähle bei den Radfahrern jetzt nur die, die bewusst über rote Ampeln fahren) mindestens 3 täglich. 1/2 -
@michaelgiesler Mein Argument ist ja, dass gerade wir, die Radfahrer einiges dafür tun, dass sich Autofahrer trauen "aber die Radfahrer ..." zu sagen.
Ich fahre täglich durchschnittlich ungefähr 40km Fahrrad(Einkaufen, Pendeln, auf Arbeit mit dem Lastenrad) wo es geht fahre ich sehr zügig. Und ehrlich es sind mehr Radfahrer, die mich an roten Ampeln überholen als Autofahrer(und ich zähle bei den Radfahrern jetzt nur die, die bewusst über rote Ampeln fahren) mindestens 3 täglich. 1/2Und es stößt mir oft auch sauer auf, dass ich, wenn ich vorsichtiger fahre weil vor mir auf dem Radweg ein anderer unsicherer Radfahrer fährt, von Radfahrern halsbrecherisch auf dem Gehweg überholt werde. Man kann auch als Fahrradfahrer nicht überall überholen. Und in Top ich sehe mehr Menschen die auf dem Fahrrad am Handy daddeln als im Auto. Und gerade als Radfahrer sieht man ja alle in ihren stauenden Blechbüchsen.
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Und es stößt mir oft auch sauer auf, dass ich, wenn ich vorsichtiger fahre weil vor mir auf dem Radweg ein anderer unsicherer Radfahrer fährt, von Radfahrern halsbrecherisch auf dem Gehweg überholt werde. Man kann auch als Fahrradfahrer nicht überall überholen. Und in Top ich sehe mehr Menschen die auf dem Fahrrad am Handy daddeln als im Auto. Und gerade als Radfahrer sieht man ja alle in ihren stauenden Blechbüchsen.
2/3@ralphstark zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ampeln nicht für Radfahrer erfunden wurden, sondern für Autos. Radfahrer haben keine lange Motorhaube, keine Säulen, die die Sicht behindern, können schneller Bremsen und gefährden in erster Linie sich selbst. Das soll den Regelverstoß nicht legitimieren, aber die Gefährdungsklasse ist einfach mal eine ganz andere als der selbe Verstoß beim KfZ.
Von Ampeln, die den Radweg trotz fehlender Querstraße steuern wollen, ganz abgesehen.
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@ralphstark zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ampeln nicht für Radfahrer erfunden wurden, sondern für Autos. Radfahrer haben keine lange Motorhaube, keine Säulen, die die Sicht behindern, können schneller Bremsen und gefährden in erster Linie sich selbst. Das soll den Regelverstoß nicht legitimieren, aber die Gefährdungsklasse ist einfach mal eine ganz andere als der selbe Verstoß beim KfZ.
Von Ampeln, die den Radweg trotz fehlender Querstraße steuern wollen, ganz abgesehen.
@cybso Ich wiege mit dem vollbeladenen Lastenrad durchaus 250kg ich fahre oft mit Tempo 30 wenn ich da bei Rot über eine Fußgängerquerung fahre ist selbst ein gesunder 30 jähriger schwerst verletzt. Selbst übergewichtige Radfahrer wie ich haben heute ein eher an Autos reichendes Gefährdungspotential.
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@cybso Ich wiege mit dem vollbeladenen Lastenrad durchaus 250kg ich fahre oft mit Tempo 30 wenn ich da bei Rot über eine Fußgängerquerung fahre ist selbst ein gesunder 30 jähriger schwerst verletzt. Selbst übergewichtige Radfahrer wie ich haben heute ein eher an Autos reichendes Gefährdungspotential.
@ralphstark @cybso 250 kg im vergleich zu 2 Tonnen gibt physikalisch noch mal einen ganz anderen Impact.
Zudem verletzt du dich dabei höchstwahrscheinlich selbst auch nicht unwesentlich - im Gegensatz zum Autofahrenden, der mit großer Sicherheit unverletzt bleibt.