Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort.
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Warum rauchen Menschen? Warum nutzen Sie Whatsapp?
Alle wissen, dass es nicht gut, bzw. sogar sehr schlecht ist.
Gruppenzwang, psychisches Triggern...
Zur Einführung von Whatsapp gab es schon das deutlich bessere ChatOn von Samsung mit besserem Funtionsumfang und war vorinstalliert auf 80% aller Geräte, da Samsung damals Marktführer war. Trotzdem kannte es so gut wie Niemand.Ich persönlich hab Twitter nie verstanden, habe nicht die Inhalte gefunden die ich wollte und fand es zu kompliziert und undurchsichtig.
Du musst nur einen Hype drum machen. Bluesky, Threads... immer wieder der selbe Kreislauf. -
Natürlich auch:)
Und dennoch: gefiele es den Milliarden von Benutzern auf X nicht, wären sie nicht da. Wer grundsätzliche Einwände hat, geht.
Oder?Wenn das stimmt: was ist hier nicht, was dort ist?
Würden wir wagen, diese Frage zu stellen und zu diskutieren, kämen wir vielleicht weiter als zu jammern oder zornig zu sein.
@finche
Ganz vergessen: So weit ich weiß hatte Twitter (erst Recht nicht X) niemals 1 Milliarde Nutzer. Irgendwas um die 500 Millionen maximal. -
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Sind Verbote, gar Beschränkung der Meinungsfreiheit wirklich das Mittel, Freiheit zu retten?
@finche @kuketzblog Wollen Sie Milliardäre machen lassen, was immer denen einfällt? Ja, Konzerne brauchen Regulierungen, damit die sich nicht verhalten wie außer Rand und Band geratene Kinder - deren Ziel ist Profitmaximierung, koste es, was es wolle. Social Media gehört daher genauso reguliert wie der Journalismus. Verbote können nicht immer nur für die Schwächsten gelten.
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Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.
Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.
Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen.
@kuketzblog
Ja, dem ist leider so. Die Plattformen werden von den Parteien, z. Bsp. der CDU , genutzt, mit dem Argument, nur hierrüber Reichweite erzielen zu können. Europäische Alternativen werden abgelehnt. -
@kuketzblog Ich verstehe auch nicht, warum Herr Merz seine Aussagen heute zur Ukraine Krieg ausgerechnet auf X veröffentlichen muss!
@ulrich_D @kuketzblog Ich würde da keinerlei Bewusstsein bei ihm vermuten...
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@kuketzblog das ist so als wolle man in die AfD eintreten um denen mit der Demokratie zu helfen
@Okuna
Wie hieß es im Film "Sonnenallee"?
"In's System rin und von innen uffmischen!"
Guter Gedanke, hat aber leider auch nicht so gut funktioniert. -
@finche @kuketzblog Wollen Sie Milliardäre machen lassen, was immer denen einfällt? Ja, Konzerne brauchen Regulierungen, damit die sich nicht verhalten wie außer Rand und Band geratene Kinder - deren Ziel ist Profitmaximierung, koste es, was es wolle. Social Media gehört daher genauso reguliert wie der Journalismus. Verbote können nicht immer nur für die Schwächsten gelten.
Nein, will ich nicht.
Aber ich will keine Verbote für etwas, das offenbar viele wollen.
Ich will eine Diskussion, warum es keine Alternativen gibt, die attraktiv sind.
Ich glaube nicht an die Wirksamkeit von Verboten. Ich glaube an Bildung und attraktive Alternativen.
Hoffnungslos liberal.
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Ich persönlich hab Twitter nie verstanden, habe nicht die Inhalte gefunden die ich wollte und fand es zu kompliziert und undurchsichtig.
Du musst nur einen Hype drum machen. Bluesky, Threads... immer wieder der selbe Kreislauf.Völlig undurchsichtig:)
Selbst eingefleischte Kritiker scheinen nur "den Algorithmus" zu kennen und wissen wenig über ihn und noch weniger über die Möglichkeiten, die Daten ohne ihn zu nutzen.
Sie übersehen geflissentlich, daß X mit einem Versprechen der Befreiung auftritt, daß gerade auf üblicherweise marginalisierte Gruppen anziehend wirkt.:)
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Völlig undurchsichtig:)
Selbst eingefleischte Kritiker scheinen nur "den Algorithmus" zu kennen und wissen wenig über ihn und noch weniger über die Möglichkeiten, die Daten ohne ihn zu nutzen.
Sie übersehen geflissentlich, daß X mit einem Versprechen der Befreiung auftritt, daß gerade auf üblicherweise marginalisierte Gruppen anziehend wirkt.:)
@finche
Furchtbar.
"Freiheit" und "keine Cancelculture" rufen, und dann zählt doch nur die Musk-Wahrheit und Kritik wird ausgeblendet.Wie die CSU. Dem Gegner etwas vorwerfen und selbst tatsächlich machen. (Beispiel: Gendern)
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Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.
Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.
Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen.
Das kriegt man aber in die X-Poster-Hirne nicht rein.
Die Öffentlich Rechtlichen sind auch der Meinung, man müsse das machen, damit man die Leute da "abholen und erreichen" kann, wo sie sind. Der grösste Blödsinn, ist aber so. -
Nein, will ich nicht.
Aber ich will keine Verbote für etwas, das offenbar viele wollen.
Ich will eine Diskussion, warum es keine Alternativen gibt, die attraktiv sind.
Ich glaube nicht an die Wirksamkeit von Verboten. Ich glaube an Bildung und attraktive Alternativen.
Hoffnungslos liberal.
@finche @kuketzblog Da sind wir anders gestrickt. Ich glaube, dass diese Firmen sich an Gesetze halten müssen. Keine Missinformationen, Desinformation, rassistische Hetze, Hass, Kinderpornografie oder süchtigmachende Algorithmen. Hier sollte geregelt werden. Und nicht unter dem Vorwand des Kinderschutzes ein Überwachungsapparat gebaut werden. Es kann nicht sein, dass sämtliche Verantwortung auf Userseite sein soll, während sich die Anbieter aus der Verwantwortung rausziehen.
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J jantietje@norden.social shared this topic