Habe mich die Tage mit einem Ingenieur aus der Energiewirtschaft unterhalten.
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Habe mich die Tage mit einem Ingenieur aus der Energiewirtschaft unterhalten. Zur unsinnigen Forderung, die Transparenz über den Verlauf von Energieleitungen zu beenden, meinte er nur: „Und wie sollen wir dann Schäden bei Bauarbeiten durch Dritte verhindern?“
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Habe mich die Tage mit einem Ingenieur aus der Energiewirtschaft unterhalten. Zur unsinnigen Forderung, die Transparenz über den Verlauf von Energieleitungen zu beenden, meinte er nur: „Und wie sollen wir dann Schäden bei Bauarbeiten durch Dritte verhindern?“
@ulrichkelber@bonn.social Nicht nur Schäden, auch Verletzungen, möglicherweise tödliche. Eine Hochspannungsleitung anzubaggern ist sehr gefährlich.
Beispiel bei „Feuer & Flamme“ (ab 34:39): https://www.ardmediathek.de/video/feuer-und-flamme/folge-2-grossbrand-im-duisburger-hafen-s08-e02/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMjYyYjFjOGMtZDY1Zi00NmRiLWJjMjgtYzEwZjgwZDYyYWFj -
Habe mich die Tage mit einem Ingenieur aus der Energiewirtschaft unterhalten. Zur unsinnigen Forderung, die Transparenz über den Verlauf von Energieleitungen zu beenden, meinte er nur: „Und wie sollen wir dann Schäden bei Bauarbeiten durch Dritte verhindern?“
@ulrichkelber Die ausführende Baufirma kann bei der zuständigen Behörde Einsicht in die betroffenen Dokumente verlangen. Diese hat die Eigentümer der betroffenen Infrastruktur zu informieren. Wiedersprechen die innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Kenntnisnahme nicht, kann die Herausgabe der Dokumente erfolgen, wobei der Empfänger zur Verschwiegenheit zu verpflichten ist.
So stelle ich mir eine deutsche Lösung vor. -
Habe mich die Tage mit einem Ingenieur aus der Energiewirtschaft unterhalten. Zur unsinnigen Forderung, die Transparenz über den Verlauf von Energieleitungen zu beenden, meinte er nur: „Und wie sollen wir dann Schäden bei Bauarbeiten durch Dritte verhindern?“
@ulrichkelber Man könnte zusätzlich zu den echten Leitungen noch einmal die vielfache Menge an Geisterleitungen einzeichnen

So werden die echten Leitungen bei Bauarbeiten trotzdem geschützt und der Aufwand der Sabotage würde überproportional steigen.
Aber wahrscheinlich wäre in Ballungsräumen genug Platz, diese fiktionalen Leitungen unterzubringen

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@ulrichkelber Die ausführende Baufirma kann bei der zuständigen Behörde Einsicht in die betroffenen Dokumente verlangen. Diese hat die Eigentümer der betroffenen Infrastruktur zu informieren. Wiedersprechen die innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Kenntnisnahme nicht, kann die Herausgabe der Dokumente erfolgen, wobei der Empfänger zur Verschwiegenheit zu verpflichten ist.
So stelle ich mir eine deutsche Lösung vor.@worthuelse
Ich liebe diese "deutschen Lösungen" - die eröffnen einem immer so wunderbar lukrative neue Schwarzmarktgeschäfte..
@ulrichkelber -
L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
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@worthuelse
Ich liebe diese "deutschen Lösungen" - die eröffnen einem immer so wunderbar lukrative neue Schwarzmarktgeschäfte..
@ulrichkelber@stubenhocker @worthuelse @ulrichkelber Das muss nicht mal.
Schau doch mal hier: maptool-dipul.dfs.de/geozones/…
Das ist das Karten-Tool des LuftFahrtBundesAmts mit den no-fly Zonen für Drohnen.
Rechts in den Ebenen mal alles abwählen ausser "Industrie und Energieversorgung" und „Einrichtungen und Behörden“.Die breiten grauen Linien sind Hochspannungsleitungen. An den Knotenpunkten sind die Verteiler und Trafos zu finden - wenn eins die nicht eh schon vom Auto oder von der Drohne aus sieht.
Gibt’s natürlich auch als App, mit jedem Windrad, jeder PV-Anlage, jeder Leitung.
Natürlich müssen solche Informationen öffentlich sein.
Öffentliche Infrastruktur lässt sich weder verheimlichen noch komplett schützen.
Der Trick ist Redundanz, Fallback-Strategien und gut ausgestattete Instandsetzungs-Teams.