An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.
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Ich nehme zur Kenntnis, dass du hier nur schwätzt aber nix beiträgst. Ist mir meine Zeit zu schade für.
@billiglarper
Ok für mich. Nutzen Sie doch einfach die technischen Möglichkeiten, anstelle Ihre Zeit zu vergeuden. Leben ist kein Ponyhof ...
@plinubius -
@mina Wie kommen Sie darauf? Die Frage zielt auf die Jammerei „auf hohem Niveau“
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@jimclark Was möchtest Du denn hören? Etwa dass, da Phantásien nicht existiert, ich mich mit dem von der geriatrischen SPD und CDU eingerichteten Museum und ihrer Retro-Politik begnüge, statt anzustreben, was mir andernorts gezeigt wird? Ich denke nicht daran auszuwandern, sehr wohl aber, das Schicksal meines realen Landes denen aus der Hand zu nehmen, die mit der Agonie und Bedächtigkeit von SED-Funktionären den Verfall verwalten und lustvoll der AfD in die Hände spielen. @billiglarper @rpolenz
@plinubius
Hören? Also sind Sie jemand, der in Deutschland alles schlimm findet? Wenn denn ja, gibt es 10 Länder, die Sie Deutschland vorziehen? Dann eine klare Antwort zu Frage zwei? Z.B. In den 60ern oder den 90ern? Wenn nein, wären Sie ansich gar nicht "betroffen", oder?
Ich fragte IMO berechtigterweise nach, welche Länder Sie denn um so viel besser einordnen ... Schiene, Brücken, Gesundheit etc..
@billiglarper @rpolenz -
An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz 1. Nimmt sich nicht viel und ich spreche schon die lokale Sprache hier, das macht die Kritik an diesem Drecksstaat nicht invalide
2. Ja als wir noch eine stabile große Arbeiter*innenbewegung hatten und es tatsächlich Hoffnung gab, dass wir uns eine echte Demokratie erkämpfen können
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz 2) 80er, 90er Jahre als es gesellschaftlich geächtet war ein Rechtsextremist und Neonazi zu sein. Die Medien diesen nicht auch noch eine Bühne gegeben haben, und demokratische Politiker nicht deren Propaganda aufgegriffen haben.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz das Konzept Land gibt es in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlich lange. Will man überhaupt in einem Land leben? Und die Frage der Zeit … ist vermutlich als eine Frage der Technik gemeint. Technik ist Macht. Ein gutes Leben kommt ohne Macht aus. Daher ist es keine Frage des wann, sondern des wie. Die Frage hat zu viele implizite Voraussetzungen.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz Schon George Orwell fiel auf, dass die größten Kritiker des Kapitalismus, die Kommunistn, vor Hitler eher nach England oder in die USA flüchteten (oder flüchten wollten) als in Stalins Terrorreich. (Fascism and democracy, 1941) 1/2
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@plinubius
Hören? Also sind Sie jemand, der in Deutschland alles schlimm findet? Wenn denn ja, gibt es 10 Länder, die Sie Deutschland vorziehen? Dann eine klare Antwort zu Frage zwei? Z.B. In den 60ern oder den 90ern? Wenn nein, wären Sie ansich gar nicht "betroffen", oder?
Ich fragte IMO berechtigterweise nach, welche Länder Sie denn um so viel besser einordnen ... Schiene, Brücken, Gesundheit etc..
@billiglarper @rpolenzDanke, sollte ich je ein Paradebeispiel für #Sealioning brauchen hab ich jetzt eins griffbereit.
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@rpolenz Schon George Orwell fiel auf, dass die größten Kritiker des Kapitalismus, die Kommunistn, vor Hitler eher nach England oder in die USA flüchteten (oder flüchten wollten) als in Stalins Terrorreich. (Fascism and democracy, 1941) 1/2
@rpolenz 2/ Auch hilfreich: Der Blick derjenigen, die nach
fliehen und ihre Zukunft eher hier als in ihrem Herkunftsland sehen.
"Der demokratische Westen sei am Ende, da sind sich chinesische, russische und arabische Ideologen einig. Nur warum wollen alle, die auf der Welt ein besseres Leben suchen, so dringend dorthin? Über eine Umfrage des Gallup-Instituts, die zum Kampf für die Demokratie inspirieren müsste."
(€ Paywall)
https://www.sueddeutsche.de/kultur/migrationsziele-gallup-umfrage-westliche-demokratien-europa-li.3360695?reduced=true -
@mina Wie kommen Sie darauf? Die Frage zielt auf die Jammerei „auf hohem Niveau“
Mir klingt das vom Ton her danach, auch wenn es vielleicht anders gemeint war.
Ich habe Ihnen aber auch eine ernsthafte Antwort gegeben.
Nebenbei:
Ich habe 20 Jahre im Ausland gelebt und wenn mich nicht vor 2 Jahren persönliche Gründe zurückgebracht hätten, wäre ich nicht wiedergekommen, obwohl ich viel an Deutschland mag.
Wenn der Klassenkampf von oben so weitergeht, graut mir ob der Zukunft meiner Kinder, die jetzt in der Oberschule sind.
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@smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Und damit Vermögensaufbau für die breite Mitte völlig unmöglich machen, um dem Pyramidensystem Rente und GKV noch mehr Geld hinterzuwerfen? Nein, danke.
@Martin_Beck
Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
@smial @OrntLaOkro @rpolenz -
@Martin_Beck
Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
@smial @OrntLaOkro @rpolenz@jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Das ist doch exakt der Punkt. Über Arbeitseinkommen wird es nie gelingen, Vermögen aufzubauen, und jetzt sollen auch noch Sozialbeiträge auf Kapitalerträge erhoben werden, damit man diesen Weg auch noch blockiert? Das ergibt keinen Sinn.
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz Hmmm, 1.) Costa Rica. 2.) 1972 +10

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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz 1: Nein.2: zwischen 1975 und 1985 (weil das sehr subjektiv meine glücklichste Zeit war - Null Allgemeingültigkeit)
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An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz die vorstellung dass maus sich aussuchen kann wo maus leben möchte ist erstaunlich realitätsfern.
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@Martin_Beck
Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
@smial @OrntLaOkro @rpolenz@jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz
Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.
Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.
Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.
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@jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz
Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.
Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.
Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.
@billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.
Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.
Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.
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Mir klingt das vom Ton her danach, auch wenn es vielleicht anders gemeint war.
Ich habe Ihnen aber auch eine ernsthafte Antwort gegeben.
Nebenbei:
Ich habe 20 Jahre im Ausland gelebt und wenn mich nicht vor 2 Jahren persönliche Gründe zurückgebracht hätten, wäre ich nicht wiedergekommen, obwohl ich viel an Deutschland mag.
Wenn der Klassenkampf von oben so weitergeht, graut mir ob der Zukunft meiner Kinder, die jetzt in der Oberschule sind.
@mina @rpolenz
Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben. -
An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz
1. Warum sollte es auch nur ein einziges geben müssen?
2. irrelevant, weil jetzt in diesem Alter am Leben. -
An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.
@rpolenz 1. Nein, 2. Nein. Ich lebe gerne im Jetzt, trotz Allem.
Aber das ändert nichts daran, dass der Wohlstand in Deutschland nur möglich war durch die koloniale Ausbeutung des globalen Südens und der Natur. Dieser Wohlstand kommt seit Jahrzehnten bei immer weniger Deutschen an, und wird in den nächsten 10-20 Jahren auch absolut abnehmen, wenn die Katastrophen uns auch hier einholen.
7/9 planetare Grenzen sind überschritten. Der Erdüberlastungstag liegt in Deutschland am 3. Mai.
Dass es uns in Deutschland vergleichsweise gut geht ist keine hervorragende "Leistung", mit der wir uns an den Haaren aus dem Sumpf gezogen haben, sondern eine im Detail ziemlich gewaltvolle Umverteilung aus dem globalen Süden, nichtmenschlicher Geschöpfe und auch unseren "eigenen" zukünftigen Generation.