Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.
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Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.
"Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987@mimrma Dieser »Jugendschutz« ist die Vorbereitung und/oder Vorstufe für das Ende der Anonymität im Internet. Zumal diese Altersgrenze willkürlich und leicht zu umgehen ist.
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@mimrma Klar müssten die was für die Sicherheit tun, das streite ich nicht ab. Ich fürchte nur, wenn man die Betreiber von Social Media tatsächlich unter Androhung von Geldstrafen in die Pflicht nimmt, zu verhindern, dass Minderjährige - das ist ja gerade der Schwerpunkt der derzeitigen Diskussion - sich dort anmelden, wird denen keine andere Möglichkeit als die Altersverifikation bleiben.
Ich denke der Punkt ist ja, nicht einfach ein Verbot für Kinder und Jugendliche, sondern bessere Moderation, was allen Altersgruppen zu gute kommt?
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@mimrma Natürlich gäbe es auch minimalinvasive Methoden der Altersverifikation, wie zum Beispiel die #Ausweisapp. Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich eine Big-Tech-Lösung durchsetzen wird.
Auch AusweisApp schafft Probleme. Ausschluss von allen, die keinen passenden (!) Ausweis haben. Ausschluss von allen ohne Smartphone (Desktop/Laptop mit NFC habe ich bisher nicht gesehen).
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B bugspriet@social.tchncs.de shared this topic
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@divVerent in der Praxis schützen Fediverse-Instanzen ihre Nutzer*innen aber heute bereits sehr viel mehr, als BigTech mit ihren "AI"-Filtern und Algorithmen das tut. Warum man da unbedingt entgegen der Faktenlage der BigTech-Argumentation folgen sollte, erschließt sich mir wirklich nicht!
Und ja, gewisse Politiker*innen werden immer versuchen, es BigTech Recht zu machen, völlig egal wie (richtig) man dagegen argumentiert.
@sunnythesheep@mastodon.social @mimrma@mastodon.wurzelmann.at @weirdfish@literatur.social Du hast in der Praxis recht, aber wenn man diese Vorschläge in Gesetzestexte umsetzt, wird man feststellen, dass das löchrige KI-Monitoring von Big Tech gesetzeskonform sein wird, und die Kollektivmoderation im Fediverse nicht.
Daher will ich lieber keine solchen Gesetze. Die führen nur zu noch stärkeren Monopolen. -
Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.
"Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987@mimrma Da gleich mit "negativen Folgen" zu schießen halte ich für überzogen. Ja, es wird etwas verändert. Ja, das ist mit Einschränkungen verbunden. Aber deswegen gleich negative Folgen heranzuziehen ist zu stark formuliert. Wenn das so währe, müssten ja Alle, die vor der Internetzeit aufgewachsen sind, psychologische Wracks sein.
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Ich denke der Punkt ist ja, nicht einfach ein Verbot für Kinder und Jugendliche, sondern bessere Moderation, was allen Altersgruppen zu gute kommt?
@project1enigma das wäre schön, ich glaube aber nicht, dass das passieren wird.
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Auch AusweisApp schafft Probleme. Ausschluss von allen, die keinen passenden (!) Ausweis haben. Ausschluss von allen ohne Smartphone (Desktop/Laptop mit NFC habe ich bisher nicht gesehen).
@project1enigma war nur ein Beispiel für eine technische Umsetzung, die kein privacy nightmare ist. Besser wäre es natürlich, wenn keine Altersverifikation nötig ist.
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Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.
"Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987@mimrma Um sich mit den großen, überwiegend amerikanischen Plattformen, anzulegen, sind die Politiker viel zu feige.
Aber es wird so viel nicht getan, was getan werden müsste, weil die Klientel der regierenden Parteien sonst ja eventuell mit Einbußen zu rechnen hätte.Die Bevölkerung ist den Regierenden doch überwiegend egal. War gerade wieder sehr gut am Parteitag der CDU zu sehen.
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B bjoerne@norden.social shared this topic