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  3. Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

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socialmediaverbot
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  • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

    @sunnythesheep @weirdfish Jup, ich hab während der Recherche zu dem Thema einen Bericht aus Australien gelesen, der genau darauf hinweist, dass die Sperren mit etwas Skill (den viele der jungen Menschen mitbringen) oder mit Hilfe älterer Geschwister leicht umgangen werden können. Und wie du sagst, eine Alterskontrolle (+/- Klarnamenpflicht) ist in mehrerlei Hinsicht eine schreckliche Lösung.

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    schrieb zuletzt editiert von
    #17

    @mimrma bei einer Klarnamenpflicht kommt noch hinzu:

    - heiße ich Thomas Müller, dann bin ich allein in Berlin einer unter etwa 2.500 (deutschlandweit nach einer früheren Erhebung etwa 50.000)

    - heiße ich z.B. so, wie ich actually heiße, gibt's meinen Namen (noch ganz ohne den Mittelnamen!) weltweit nur genau 1x

    Engagieren könnten sich dann in tatsächlich kritischen Bereichen höchstens noch Menschen mit Allerweltsnamen in Großstädten.

    @weirdfish

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    • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

      @mimrma Natürlich gäbe es auch minimalinvasive Methoden der Altersverifikation, wie zum Beispiel die #Ausweisapp. Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich eine Big-Tech-Lösung durchsetzen wird.

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      coba@gruene.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #18

      @weirdfish @mimrma Minimal - Invasiv ist es z.b. bei der Bibliothek, da ist gespeichert ob ich fsk6, 12, 16 oder 18 bin, und das wird dann z.b. an Filmfriend weitergegeben.

      und ja, ich bin auch hier im fediverse dankbar, dass viele Menschen über CW ansagen, ob etwas eher leichter oder schwerer anzusehen ist.

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      • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

        Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

        "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
        https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

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        gerritunschleff@troet.cafe
        schrieb zuletzt editiert von
        #19

        @mimrma Die Plattformbetreiber lassen sich nicht in die Pflicht nehmen. Das widerspricht deren libertären Verständnis davon, wie die Welt aussehen sollte. Wir User werden als Klickvieh betrachtet, das für deren Reichtum zu melken ist. Wer sich an Regeln hält, gehört nicht dazu. Vergleiche "Peter Thiel“ von Max Chafkin.
        Im Jugendalter lernt man soziale Kompetenz durch persönliche Interaktion. In den sozialen Medien findet sich wenig von Wert.
        Ich bin für ein Verbot. Schützt wenigstens ein paar.

        gerritunschleff@troet.cafeG 1 Antwort Letzte Antwort
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        • gerritunschleff@troet.cafeG gerritunschleff@troet.cafe

          @mimrma Die Plattformbetreiber lassen sich nicht in die Pflicht nehmen. Das widerspricht deren libertären Verständnis davon, wie die Welt aussehen sollte. Wir User werden als Klickvieh betrachtet, das für deren Reichtum zu melken ist. Wer sich an Regeln hält, gehört nicht dazu. Vergleiche "Peter Thiel“ von Max Chafkin.
          Im Jugendalter lernt man soziale Kompetenz durch persönliche Interaktion. In den sozialen Medien findet sich wenig von Wert.
          Ich bin für ein Verbot. Schützt wenigstens ein paar.

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          gerritunschleff@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #20

          @mimrma Ich erlebe täglich hochgradig smartphonesüchtige Kinder, die den Anschluss an die Bildungsgesellschaft verloren haben. Das Suchtmittel Smartphone gehört meines Erachtens nicht in Kinderhände. Mit dem, was wir darüber wissen, was die Nutzung mit dem Gehirn macht und dass das Geschäftsmodell und die Anstrengungen der App-Entwickler darauf abzielen die Nutzer an das Display zu fesseln, zieht die Hoffnung nicht, dass Aufklärung etwas bewirken könne. Sucht ist Sucht! Da hilft nur wegnehmen.

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          • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
          • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

            Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

            "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
            https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

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            schrieb zuletzt editiert von
            #21

            @mimrma Dieser »Jugendschutz« ist die Vorbereitung und/oder Vorstufe für das Ende der Anonymität im Internet. Zumal diese Altersgrenze willkürlich und leicht zu umgehen ist.

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            • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

              @mimrma Klar müssten die was für die Sicherheit tun, das streite ich nicht ab. Ich fürchte nur, wenn man die Betreiber von Social Media tatsächlich unter Androhung von Geldstrafen in die Pflicht nimmt, zu verhindern, dass Minderjährige - das ist ja gerade der Schwerpunkt der derzeitigen Diskussion - sich dort anmelden, wird denen keine andere Möglichkeit als die Altersverifikation bleiben.

              project1enigma@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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              project1enigma@chaos.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #22

              @weirdfish @mimrma

              Ich denke der Punkt ist ja, nicht einfach ein Verbot für Kinder und Jugendliche, sondern bessere Moderation, was allen Altersgruppen zu gute kommt?

              weirdfish@literatur.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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              • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

                @mimrma Natürlich gäbe es auch minimalinvasive Methoden der Altersverifikation, wie zum Beispiel die #Ausweisapp. Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich eine Big-Tech-Lösung durchsetzen wird.

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                project1enigma@chaos.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #23

                @weirdfish @mimrma

                Auch AusweisApp schafft Probleme. Ausschluss von allen, die keinen passenden (!) Ausweis haben. Ausschluss von allen ohne Smartphone (Desktop/Laptop mit NFC habe ich bisher nicht gesehen).

                weirdfish@literatur.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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                • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de shared this topic
                • sunnythesheep@mastodon.socialS sunnythesheep@mastodon.social

                  @divVerent in der Praxis schützen Fediverse-Instanzen ihre Nutzer*innen aber heute bereits sehr viel mehr, als BigTech mit ihren "AI"-Filtern und Algorithmen das tut. Warum man da unbedingt entgegen der Faktenlage der BigTech-Argumentation folgen sollte, erschließt sich mir wirklich nicht!

                  Und ja, gewisse Politiker*innen werden immer versuchen, es BigTech Recht zu machen, völlig egal wie (richtig) man dagegen argumentiert.

                  @mimrma @weirdfish

                  divverent@misskey.deD This user is from outside of this forum
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                  divverent@misskey.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #24
                  @sunnythesheep@mastodon.social @mimrma@mastodon.wurzelmann.at @weirdfish@literatur.social Du hast in der Praxis recht, aber wenn man diese Vorschläge in Gesetzestexte umsetzt, wird man feststellen, dass das löchrige KI-Monitoring von Big Tech gesetzeskonform sein wird, und die Kollektivmoderation im Fediverse nicht.

                  Daher will ich lieber keine solchen Gesetze. Die führen nur zu noch stärkeren Monopolen.
                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

                    Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

                    "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
                    https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

                    hammerwell@troet.cafeH This user is from outside of this forum
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                    hammerwell@troet.cafe
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #25

                    @mimrma Da gleich mit "negativen Folgen" zu schießen halte ich für überzogen. Ja, es wird etwas verändert. Ja, das ist mit Einschränkungen verbunden. Aber deswegen gleich negative Folgen heranzuziehen ist zu stark formuliert. Wenn das so währe, müssten ja Alle, die vor der Internetzeit aufgewachsen sind, psychologische Wracks sein.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • project1enigma@chaos.socialP project1enigma@chaos.social

                      @weirdfish @mimrma

                      Ich denke der Punkt ist ja, nicht einfach ein Verbot für Kinder und Jugendliche, sondern bessere Moderation, was allen Altersgruppen zu gute kommt?

                      weirdfish@literatur.socialW This user is from outside of this forum
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                      weirdfish@literatur.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #26

                      @project1enigma das wäre schön, ich glaube aber nicht, dass das passieren wird.

                      @mimrma

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                      • project1enigma@chaos.socialP project1enigma@chaos.social

                        @weirdfish @mimrma

                        Auch AusweisApp schafft Probleme. Ausschluss von allen, die keinen passenden (!) Ausweis haben. Ausschluss von allen ohne Smartphone (Desktop/Laptop mit NFC habe ich bisher nicht gesehen).

                        weirdfish@literatur.socialW This user is from outside of this forum
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                        weirdfish@literatur.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #27

                        @project1enigma war nur ein Beispiel für eine technische Umsetzung, die kein privacy nightmare ist. Besser wäre es natürlich, wenn keine Altersverifikation nötig ist.

                        @mimrma

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                        • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

                          Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

                          "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
                          https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

                          kalauer@digitalcourage.socialK This user is from outside of this forum
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                          kalauer@digitalcourage.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #28

                          @mimrma Um sich mit den großen, überwiegend amerikanischen Plattformen, anzulegen, sind die Politiker viel zu feige.
                          Aber es wird so viel nicht getan, was getan werden müsste, weil die Klientel der regierenden Parteien sonst ja eventuell mit Einbußen zu rechnen hätte.

                          Die Bevölkerung ist den Regierenden doch überwiegend egal. War gerade wieder sehr gut am Parteitag der CDU zu sehen.

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