Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht.
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@LorenzMeyer Männer stellen klar. Frauen empören sich. Männer setzen sich durch. Frauen sind hysterisch. Herr Meyer, wirklich mal. Journalistisches Grundwissen!
@TravellingStar @LorenzMeyer
War mein Gedanke. -
@LorenzMeyer wunderte mich neulich schon wie sie die Entführung Maduros als geniale Militäraktion abgefeiert haben, die so halt nur die USA kann.
@TruthMattersww @LorenzMeyer
Sind halt echte Teufelskerle, so diese Special special forces. Nur die besten, der besten, der besten. -
@svenscholz @MBrandtner @aufreger
Da der Konjunktiv I hier identisch zum Indikativ ist ("haben"), wird er ausnahmsweise durch den Konjunktiv II ersetzt. Die Verwendung von "hätten" ist also korrekt. https://www.belleslettres.eu/content/konjunktiv/konjunktiv.php#aussagesatz@Thumas Stimmt, ich übersah den für Ländernamen ungewöhnlichen Plural von "Vereinigte Staaten"
, insoweit, ja, wäre das auch "früher"TM korrekt gewesen.Nichtsdestotrotz dürfte man - laut Duden - inzwischen auch im Singular "Amerika hätte kein Recht dazu, sagte sie" schreiben anstatt "Amerika habe kein Recht dazu, sagte sie". Was ich bedauerlich finde, but here we are
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@LorenzMeyer Männer stellen klar. Frauen empören sich. Männer setzen sich durch. Frauen sind hysterisch. Herr Meyer, wirklich mal. Journalistisches Grundwissen!
Psst ... Ich hab mehr hysterische Männer als Frauen erlebt. Die tarnen sich nur oft als Introvertierte.
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Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.
@LorenzMeyer Wenn man USA und Trump hörig ist, dann kann und muss #Spiegel die Formulierung empört verwenden.
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Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.
@LorenzMeyer warum Medien mit Schuld an der Rückkehr der Autokraten sind, Folge 714. Und diese Zahl ist die Untertreibung des Jahrhunderts.
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Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.
@LorenzMeyer
Der Spiegel geht manchmal in der Beliebigkeit unter. Das muss wegen dieser Konkurrenzfähigkeit sein, hier auch immer mehr immer weniger talentierte Journalisten zu beschäftigen. Ich bin schon wieder kurz davor, den Laden nicht mehr zu sponsern. Hans auch schon zweimal durchgezogen
Und fall e jedes Mal wieder auf die Marke deib, die ich mal kannte. -
@Thumas Stimmt, ich übersah den für Ländernamen ungewöhnlichen Plural von "Vereinigte Staaten"
, insoweit, ja, wäre das auch "früher"TM korrekt gewesen.Nichtsdestotrotz dürfte man - laut Duden - inzwischen auch im Singular "Amerika hätte kein Recht dazu, sagte sie" schreiben anstatt "Amerika habe kein Recht dazu, sagte sie". Was ich bedauerlich finde, but here we are
@svenscholz @Thumas @MBrandtner
Die grammatischen Feinheiten sind echt faszinierend.
Ich weiß ja nun nicht, wie der ganze Artikel so ist, aber man hätte auch als Schreiber den rechtlichen Fakt in den Vordergrund stellen können:Sie verweist darauf, dass die Vereinigten Staaten kein Recht darauf haben.
Oder so...
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@svenscholz @Thumas @MBrandtner
Die grammatischen Feinheiten sind echt faszinierend.
Ich weiß ja nun nicht, wie der ganze Artikel so ist, aber man hätte auch als Schreiber den rechtlichen Fakt in den Vordergrund stellen können:Sie verweist darauf, dass die Vereinigten Staaten kein Recht darauf haben.
Oder so...
@aufreger Ja, das Problem mit den Medien ist weniger, ob sie indirekte Rede korrekt verwenden oder nicht, sondern der "He said - she said"-Journalismus, der "vergisst", das Gesagte einzuordnen. Es gibt da nicht umsonst dieses Zitat, das sagt, dass ein Journalismus seinen Job nicht mache, wenn er nur erzählt, dass jemand sagt es regne und jemand anderes sagt, die Sonne scheine, aber nicht mehr selbst mal zum Fenster geht und nachsieht, wie das Wetter draußen tatsächlich ist.
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Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.
@LorenzMeyer@mastodon.social
darüber hinaus ist das auch noch unterschwellig misogyn, imho.