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  3. Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht.

Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht.

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  • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

    @svenscholz

    Opa erzählt vom Krieg: Ich hab das noch so gelernt, dass Konjunktiv II nur genutzt werden sollte, wenn man sich vom Gesagten distanzieren möchte. "Er sagte, er hätte keine Hausaufgaben auf, aber das glaubte ich nicht". Es wäre ein Verlust, wenn diese Differenzierung heute nicht mehr üblich sein sollte.

    @aufreger @LorenzMeyer

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    svenscholz@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #9

    @MBrandtner Ich auch. Aber da ich u.a. seit Jahren auch immer mal Korrektur lesen muss, ist mir sehr bewusst, dass sich Dinge über die Zeit verändern und schaue deshalb lieber öfters mal im Duden nach ob Sachen, die ich gelernt habe, heute noch gültig sind - wobei ich bei dir bin, es sind da einige Nuancen verloren gegangen über die Zeit.

    @aufreger @LorenzMeyer

    thumas@berlin.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
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    • svenscholz@mastodon.socialS svenscholz@mastodon.social

      @MBrandtner Ich auch. Aber da ich u.a. seit Jahren auch immer mal Korrektur lesen muss, ist mir sehr bewusst, dass sich Dinge über die Zeit verändern und schaue deshalb lieber öfters mal im Duden nach ob Sachen, die ich gelernt habe, heute noch gültig sind - wobei ich bei dir bin, es sind da einige Nuancen verloren gegangen über die Zeit.

      @aufreger @LorenzMeyer

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      thumas@berlin.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #10

      @svenscholz @MBrandtner @aufreger
      Da der Konjunktiv I hier identisch zum Indikativ ist ("haben"), wird er ausnahmsweise durch den Konjunktiv II ersetzt. Die Verwendung von "hätten" ist also korrekt. https://www.belleslettres.eu/content/konjunktiv/konjunktiv.php#aussagesatz

      svenscholz@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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      • lorenzmeyer@mastodon.socialL lorenzmeyer@mastodon.social

        Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.

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        derjemand@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #11

        @LorenzMeyer Ziemlich sicher haben die es so gemeint! 😥

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        • lorenzmeyer@mastodon.socialL lorenzmeyer@mastodon.social

          Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.

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          villon@bildung.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #12

          @LorenzMeyer
          Aber Frauen reagieren doch immer so emotional. Das ist ja auch das was wir wirklichen Männer an ihnen lieben. </ironie>

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • travellingstar@chaos.socialT travellingstar@chaos.social

            @LorenzMeyer Männer stellen klar. Frauen empören sich. Männer setzen sich durch. Frauen sind hysterisch. Herr Meyer, wirklich mal. Journalistisches Grundwissen!

            villon@bildung.socialV This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #13

            @TravellingStar @LorenzMeyer
            War mein Gedanke.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • truthmattersww@sueden.socialT truthmattersww@sueden.social

              @LorenzMeyer wunderte mich neulich schon wie sie die Entführung Maduros als geniale Militäraktion abgefeiert haben, die so halt nur die USA kann.

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              villon@bildung.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #14

              @TruthMattersww @LorenzMeyer
              Sind halt echte Teufelskerle, so diese Special special forces. Nur die besten, der besten, der besten.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • thumas@berlin.socialT thumas@berlin.social

                @svenscholz @MBrandtner @aufreger
                Da der Konjunktiv I hier identisch zum Indikativ ist ("haben"), wird er ausnahmsweise durch den Konjunktiv II ersetzt. Die Verwendung von "hätten" ist also korrekt. https://www.belleslettres.eu/content/konjunktiv/konjunktiv.php#aussagesatz

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                svenscholz@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #15

                @Thumas Stimmt, ich übersah den für Ländernamen ungewöhnlichen Plural von "Vereinigte Staaten" 🤦, insoweit, ja, wäre das auch "früher"TM korrekt gewesen.

                Nichtsdestotrotz dürfte man - laut Duden - inzwischen auch im Singular "Amerika hätte kein Recht dazu, sagte sie" schreiben anstatt "Amerika habe kein Recht dazu, sagte sie". Was ich bedauerlich finde, but here we are 🙂

                @MBrandtner @aufreger

                aufreger@mstdn.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                • travellingstar@chaos.socialT travellingstar@chaos.social

                  @LorenzMeyer Männer stellen klar. Frauen empören sich. Männer setzen sich durch. Frauen sind hysterisch. Herr Meyer, wirklich mal. Journalistisches Grundwissen!

                  hawecom@troet.cafeH This user is from outside of this forum
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                  hawecom@troet.cafe
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #16

                  @TravellingStar @LorenzMeyer

                  Psst ... Ich hab mehr hysterische Männer als Frauen erlebt. Die tarnen sich nur oft als Introvertierte.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • lorenzmeyer@mastodon.socialL lorenzmeyer@mastodon.social

                    Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.

                    str_unkreativer@social.anoxinon.deS This user is from outside of this forum
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                    str_unkreativer@social.anoxinon.de
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #17

                    @LorenzMeyer Wenn man USA und Trump hörig ist, dann kann und muss #Spiegel die Formulierung empört verwenden.

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • lorenzmeyer@mastodon.socialL lorenzmeyer@mastodon.social

                      Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.

                      grob@mstdn.socialG This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #18

                      @LorenzMeyer warum Medien mit Schuld an der Rückkehr der Autokraten sind, Folge 714. Und diese Zahl ist die Untertreibung des Jahrhunderts.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • lorenzmeyer@mastodon.socialL lorenzmeyer@mastodon.social

                        Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.

                        allgeier@sueden.socialA This user is from outside of this forum
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                        allgeier@sueden.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #19

                        @LorenzMeyer
                        Der Spiegel geht manchmal in der Beliebigkeit unter. Das muss wegen dieser Konkurrenzfähigkeit sein, hier auch immer mehr immer weniger talentierte Journalisten zu beschäftigen. Ich bin schon wieder kurz davor, den Laden nicht mehr zu sponsern. Hans auch schon zweimal durchgezogen 🙄 Und fall e jedes Mal wieder auf die Marke deib, die ich mal kannte.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • svenscholz@mastodon.socialS svenscholz@mastodon.social

                          @Thumas Stimmt, ich übersah den für Ländernamen ungewöhnlichen Plural von "Vereinigte Staaten" 🤦, insoweit, ja, wäre das auch "früher"TM korrekt gewesen.

                          Nichtsdestotrotz dürfte man - laut Duden - inzwischen auch im Singular "Amerika hätte kein Recht dazu, sagte sie" schreiben anstatt "Amerika habe kein Recht dazu, sagte sie". Was ich bedauerlich finde, but here we are 🙂

                          @MBrandtner @aufreger

                          aufreger@mstdn.socialA This user is from outside of this forum
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                          aufreger@mstdn.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #20

                          @svenscholz @Thumas @MBrandtner
                          Die grammatischen Feinheiten sind echt faszinierend.
                          Ich weiß ja nun nicht, wie der ganze Artikel so ist, aber man hätte auch als Schreiber den rechtlichen Fakt in den Vordergrund stellen können:

                          Sie verweist darauf, dass die Vereinigten Staaten kein Recht darauf haben.

                          Oder so...

                          svenscholz@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • aufreger@mstdn.socialA aufreger@mstdn.social

                            @svenscholz @Thumas @MBrandtner
                            Die grammatischen Feinheiten sind echt faszinierend.
                            Ich weiß ja nun nicht, wie der ganze Artikel so ist, aber man hätte auch als Schreiber den rechtlichen Fakt in den Vordergrund stellen können:

                            Sie verweist darauf, dass die Vereinigten Staaten kein Recht darauf haben.

                            Oder so...

                            svenscholz@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                            svenscholz@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #21

                            @aufreger Ja, das Problem mit den Medien ist weniger, ob sie indirekte Rede korrekt verwenden oder nicht, sondern der "He said - she said"-Journalismus, der "vergisst", das Gesagte einzuordnen. Es gibt da nicht umsonst dieses Zitat, das sagt, dass ein Journalismus seinen Job nicht mache, wenn er nur erzählt, dass jemand sagt es regne und jemand anderes sagt, die Sonne scheine, aber nicht mehr selbst mal zum Fenster geht und nachsieht, wie das Wetter draußen tatsächlich ist.

                            @Thumas @MBrandtner

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                              Lieber Spiegel, Ihr habt es wahrscheinlich nicht so gemeint, aber: Wenn eine Regierungschefin auf Annexionsdrohungen einer Supermacht reagiert, "empört" sie sich nicht. Sie weist zurück, sie widerspricht, sie stellt klar. Das eine klingt nach Kontrollverlust, das andere nach Staatsräson.

                              nocci@punk.cyber77.deN This user is from outside of this forum
                              nocci@punk.cyber77.deN This user is from outside of this forum
                              nocci@punk.cyber77.de
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #22

                              @LorenzMeyer@mastodon.social

                              darüber hinaus ist das auch noch unterschwellig misogyn, imho.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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