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  3. Sagt mal, ihr Lehrpersonen:

Sagt mal, ihr Lehrpersonen:

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fedilzmathe
38 Beiträge 13 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

    Sagt mal, ihr Lehrpersonen:

    Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.

    Könnt ihr das nachvollziehen?

    Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:

    Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.

    https://www.news4teachers.de/2025/12/bildungsreform-warum-grundschueler-kuenftig-kein-schriftliches-dividieren-mehr-lernen/

    #FediLZ #Mathe

    bifouba@kolektiva.socialB This user is from outside of this forum
    bifouba@kolektiva.socialB This user is from outside of this forum
    bifouba@kolektiva.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #25

    @mina @nemo

    Ohne das jetzt zu werten, lässt sich feststellen, dass es zumindest international nicht unüblich ist, formale Divisionsalgorithmen erst in der 5. Klasse zu unterrichten.

    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • bifouba@kolektiva.socialB bifouba@kolektiva.social

      @mina @nemo

      Ohne das jetzt zu werten, lässt sich feststellen, dass es zumindest international nicht unüblich ist, formale Divisionsalgorithmen erst in der 5. Klasse zu unterrichten.

      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
      mina@berlin.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #26

      @bifouba

      OK interessant. Das ist eine Info, die mich schon interessiert.

      @nemo

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

        Sagt mal, ihr Lehrpersonen:

        Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.

        Könnt ihr das nachvollziehen?

        Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:

        Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.

        https://www.news4teachers.de/2025/12/bildungsreform-warum-grundschueler-kuenftig-kein-schriftliches-dividieren-mehr-lernen/

        #FediLZ #Mathe

        holothuroid@rollenspiel.socialH This user is from outside of this forum
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        holothuroid@rollenspiel.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #27

        @mina Die Zitate in dem Artikel fundiert.

        Es ist zentral, Zahlen auf Alltagsprozesse zu beziehen. Es stimmt auch, dass verschiedene reale Größen sich unterschiedlich verhalten. (Ich habe eine Fläche mit 1x1m. Will das doppelte. Also 2x2m.)

        Ich wundere mich, dass NDS überhaupt in der Grundschule abstrakt Kommazahlen hatte.

        Schriftliches Dividieren... Die einen sagen so, die anderen sagen so. Kinder in fünften Klasse können das häufif nicht sicher, auch wenn sie das in der vierten gemacht.

        mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

          @mko

          Ich sage ja nicht "Vade retro, Satanas!", aber die Begründung kommt mir komisch vor.

          Inwiefern sind die natürlichen Zahlen (bei der Division mit Rest) ein "begrenzter Zahlenraum"?

          holothuroid@rollenspiel.socialH This user is from outside of this forum
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          holothuroid@rollenspiel.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #28

          @mina Die natürlichen Zahlen als abstrakte Konstruktion sind unendlich. Die Zahlen, die in Schulaufgaben tatsächlich passieren?

          Ich bin mir nicht sicher bis zu welcher Grenze GrundSuS in NDS Zahlen benennen können sollen.

          Und der Raum, in dem man rechnen kann ist noch mal kleiner. Also ich kann "Googol durch 42" sagen. Aber ausrechnen möchte ich das nicht.

          @mko

          mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • holothuroid@rollenspiel.socialH holothuroid@rollenspiel.social

            @mina Die Zitate in dem Artikel fundiert.

            Es ist zentral, Zahlen auf Alltagsprozesse zu beziehen. Es stimmt auch, dass verschiedene reale Größen sich unterschiedlich verhalten. (Ich habe eine Fläche mit 1x1m. Will das doppelte. Also 2x2m.)

            Ich wundere mich, dass NDS überhaupt in der Grundschule abstrakt Kommazahlen hatte.

            Schriftliches Dividieren... Die einen sagen so, die anderen sagen so. Kinder in fünften Klasse können das häufif nicht sicher, auch wenn sie das in der vierten gemacht.

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            mina@berlin.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #29

            @holothuroid

            Ist der Alltagsbezug tatsächlich so zentral?

            Das klingt wie ein pädagogischer Lehrsatz, aber ist er tatsächlich empirisch belegt?

            Klar: Wenn ich 20 Gummibärchen unter drei Kindern aufteile, kriegt jedes 6 und 2 bleiben übrig. So haben wir in den 70ern die Zahlen und die Rechenoperationen ja gelernt, mit "Mengenlehre".

            Das war unglaublich intuitiv, wurde aber seinerzeit auch von Traditionalisten sehr angefeindet. Deshalb bin ich ja auch ein bisschen vorsichtig, Neuerungen

            1/3

            mina@berlin.socialM lapizistik@social.tchncs.deL 2 Antworten Letzte Antwort
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            • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

              @holothuroid

              Ist der Alltagsbezug tatsächlich so zentral?

              Das klingt wie ein pädagogischer Lehrsatz, aber ist er tatsächlich empirisch belegt?

              Klar: Wenn ich 20 Gummibärchen unter drei Kindern aufteile, kriegt jedes 6 und 2 bleiben übrig. So haben wir in den 70ern die Zahlen und die Rechenoperationen ja gelernt, mit "Mengenlehre".

              Das war unglaublich intuitiv, wurde aber seinerzeit auch von Traditionalisten sehr angefeindet. Deshalb bin ich ja auch ein bisschen vorsichtig, Neuerungen

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              mina@berlin.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #30

              @holothuroid

              pauschal abzulehnen.

              Aber nochmal zum "Praxisbezug":

              Ich persönlich neige inzwischen dazu, der "Nützlichkeit" von Mathe und Rechnen nicht so hoch zu hängen. Die Beispiele sind meistens sehr konstruiert und ich weiß auch, dass wir die als Kinder meist irgendwie blöd und langweilig fanden.

              Viel interessanter finde ich den recht modernen Ansatz, Mathe als Spiel, als Knobelaufgaben zu lehren.

              Auch kleine Kinder können sich ziemlich gut komplexe Spielregeln merken und sie

              2/3

              mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                @holothuroid

                pauschal abzulehnen.

                Aber nochmal zum "Praxisbezug":

                Ich persönlich neige inzwischen dazu, der "Nützlichkeit" von Mathe und Rechnen nicht so hoch zu hängen. Die Beispiele sind meistens sehr konstruiert und ich weiß auch, dass wir die als Kinder meist irgendwie blöd und langweilig fanden.

                Viel interessanter finde ich den recht modernen Ansatz, Mathe als Spiel, als Knobelaufgaben zu lehren.

                Auch kleine Kinder können sich ziemlich gut komplexe Spielregeln merken und sie

                2/3

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                mina@berlin.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #31

                @holothuroid

                anwenden.

                Bei der Methode lernen sie rasend schnell und mit viel Spaß das "Handwerkszeug" des Rechnens.

                Der Methodentransfer zu echten Aufgaben ist nur ein ganz kleiner Schritt, viel leichter, als aus der Praxis ein Gefühl für das Abstrakte zu entwickeln.

                Echte Vergleichsstudien würden mich aber tatsächlich interessieren.

                3/3

                holothuroid@rollenspiel.socialH 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                  @holothuroid

                  anwenden.

                  Bei der Methode lernen sie rasend schnell und mit viel Spaß das "Handwerkszeug" des Rechnens.

                  Der Methodentransfer zu echten Aufgaben ist nur ein ganz kleiner Schritt, viel leichter, als aus der Praxis ein Gefühl für das Abstrakte zu entwickeln.

                  Echte Vergleichsstudien würden mich aber tatsächlich interessieren.

                  3/3

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                  holothuroid@rollenspiel.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #32

                  @mina Mit Vergleichsstudien, warum Verankerung in der Lebenswelt so wichtig ist, kann ich gerade nicht aufwarten. Ist auch knapp 10 Jahre her, dass ich zuletzt mit Didaktik zu tun hatte bzw. an einer Schule unterrichtet habe.

                  Wenn du einen Experten für Mathematikdidak suchst, kann ich @cspannagel empfehlen.

                  mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • holothuroid@rollenspiel.socialH holothuroid@rollenspiel.social

                    @mina Die natürlichen Zahlen als abstrakte Konstruktion sind unendlich. Die Zahlen, die in Schulaufgaben tatsächlich passieren?

                    Ich bin mir nicht sicher bis zu welcher Grenze GrundSuS in NDS Zahlen benennen können sollen.

                    Und der Raum, in dem man rechnen kann ist noch mal kleiner. Also ich kann "Googol durch 42" sagen. Aber ausrechnen möchte ich das nicht.

                    @mko

                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                    mina@berlin.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #33

                    @holothuroid

                    Natürlich rechnet man in der Grundschule, gerade am Anfang nur mit kleinen Zahlen.

                    Das heißt aber nicht, dass du irgendwo eine harte Grenze ziehen musst. Ein mal, dass du das Prinzip Einer, Zehner und Hunderter verstanden hast, ist der Rest pille-palle.

                    Ich erinnere mich sehr gut:

                    Als meine Tochter in der ersten Klasse war, war Zählen dran und da kam schnell die Frage: Wenn ich immer weiter zähle, was ist dann die letzte Zahl?

                    Ich: "Die gibt es nicht."

                    1/3

                    @mko

                    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                      @holothuroid

                      Natürlich rechnet man in der Grundschule, gerade am Anfang nur mit kleinen Zahlen.

                      Das heißt aber nicht, dass du irgendwo eine harte Grenze ziehen musst. Ein mal, dass du das Prinzip Einer, Zehner und Hunderter verstanden hast, ist der Rest pille-palle.

                      Ich erinnere mich sehr gut:

                      Als meine Tochter in der ersten Klasse war, war Zählen dran und da kam schnell die Frage: Wenn ich immer weiter zähle, was ist dann die letzte Zahl?

                      Ich: "Die gibt es nicht."

                      1/3

                      @mko

                      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                      mina@berlin.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #34

                      @holothuroid

                      "Aber irgendwann muss doch Schluss sein."

                      "Stell dir vor, du hast die aller-aller-letzte Zahl."

                      "OK"

                      "Und jetzt tu eins dazu. Was ist dann die letzte Zahl"

                      "Die neue"

                      Bums. Die Unendlichkeit der natürlichen Zahlen verstanden. Das ist eine verdammt tiefe und abstrakte Erkenntnis, aber Kinder sind nicht blöd.

                      Die verstehen mehr, als man ihnen oft zutraut.

                      Sie war total begeistert und hat es dann anderen Kindern erklärt.

                      Und sie ist beileibe kein Wunderkind.

                      2/3

                      @mko

                      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                        @holothuroid

                        "Aber irgendwann muss doch Schluss sein."

                        "Stell dir vor, du hast die aller-aller-letzte Zahl."

                        "OK"

                        "Und jetzt tu eins dazu. Was ist dann die letzte Zahl"

                        "Die neue"

                        Bums. Die Unendlichkeit der natürlichen Zahlen verstanden. Das ist eine verdammt tiefe und abstrakte Erkenntnis, aber Kinder sind nicht blöd.

                        Die verstehen mehr, als man ihnen oft zutraut.

                        Sie war total begeistert und hat es dann anderen Kindern erklärt.

                        Und sie ist beileibe kein Wunderkind.

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                        @mko

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                        mina@berlin.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #35

                        @holothuroid

                        Sie brauchte nur jemand, der beim Spazieren durch die Straße und beim Zahlen-Üben an Hausnummern einfach ins Quatschen und "Spielen" kommt.

                        Was ich einfach sage: Wir dürfen Kindern nicht zu wenig zutrauen. Die kapieren schon verdammt viel.

                        Sie brauchen nur manchmal jemand, der sie an die Hand nimmt.

                        3/3

                        @mko

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • holothuroid@rollenspiel.socialH holothuroid@rollenspiel.social

                          @mina Mit Vergleichsstudien, warum Verankerung in der Lebenswelt so wichtig ist, kann ich gerade nicht aufwarten. Ist auch knapp 10 Jahre her, dass ich zuletzt mit Didaktik zu tun hatte bzw. an einer Schule unterrichtet habe.

                          Wenn du einen Experten für Mathematikdidak suchst, kann ich @cspannagel empfehlen.

                          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                          mina@berlin.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #36

                          @holothuroid

                          Gleich mal gefolgt!

                          @cspannagel

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                            @holothuroid

                            Ist der Alltagsbezug tatsächlich so zentral?

                            Das klingt wie ein pädagogischer Lehrsatz, aber ist er tatsächlich empirisch belegt?

                            Klar: Wenn ich 20 Gummibärchen unter drei Kindern aufteile, kriegt jedes 6 und 2 bleiben übrig. So haben wir in den 70ern die Zahlen und die Rechenoperationen ja gelernt, mit "Mengenlehre".

                            Das war unglaublich intuitiv, wurde aber seinerzeit auch von Traditionalisten sehr angefeindet. Deshalb bin ich ja auch ein bisschen vorsichtig, Neuerungen

                            1/3

                            lapizistik@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                            lapizistik@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #37

                            @mina @holothuroid

                            Zumindest laut Artikel wollen sie ja nicht grundsätzlich das Konzept Teilen nicht mehr erklären, sondern das Schriftlich Teilen. Und das ist nun wirklich das Einüben und Reproduzieren eines eher komplexen Algorithmus, von dem auch die meisten Erwachsenen nicht wirklich erklären können, wieso er funktioniert (ich könnte dann im Rahmen des Bruchrechnens erklären, wieso schriftlich Teilen korrekte Ergebnisse liefert).

                            Und das reine Abarbeiten stupider Algorithmen trägt wenig zum mathematischen Erkenntnisgewinn bei. Wenn ich die Wahl habe: weniger Algorithmen auswendig lernen (die man im späteren Leben eh nicht mehr braucht¹) und stattdessen lieber mehr Inhalte, die dazu beitragen, mathematische Konzepte wirklich zu verstehen.

                            __
                            ¹außer du willst Polynomdivision etc

                            mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • lapizistik@social.tchncs.deL lapizistik@social.tchncs.de

                              @mina @holothuroid

                              Zumindest laut Artikel wollen sie ja nicht grundsätzlich das Konzept Teilen nicht mehr erklären, sondern das Schriftlich Teilen. Und das ist nun wirklich das Einüben und Reproduzieren eines eher komplexen Algorithmus, von dem auch die meisten Erwachsenen nicht wirklich erklären können, wieso er funktioniert (ich könnte dann im Rahmen des Bruchrechnens erklären, wieso schriftlich Teilen korrekte Ergebnisse liefert).

                              Und das reine Abarbeiten stupider Algorithmen trägt wenig zum mathematischen Erkenntnisgewinn bei. Wenn ich die Wahl habe: weniger Algorithmen auswendig lernen (die man im späteren Leben eh nicht mehr braucht¹) und stattdessen lieber mehr Inhalte, die dazu beitragen, mathematische Konzepte wirklich zu verstehen.

                              __
                              ¹außer du willst Polynomdivision etc

                              mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                              mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                              mina@berlin.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #38

                              @Lapizistik

                              Das habe ich schon verstanden und ich stehe dem Ganzen ja auch nicht völlig ablehnend gegenüber.

                              Nur mit einer gewissen Skepsis.

                              Tatsächlich denke ich, dass das reine Einüben von Fertigkeiten einen gewissen Wert hat. Ob es hier notwendig ist, sei mal dahingestellt.

                              Gemessen daran, wie viel schlechter deutsche Kinder in Mathe sind als die in vielen anderen Ländern, ist die Frage nach besseren Lernmethoden auf jeden Fall valide.

                              @holothuroid

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