Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
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@mina Man sollte nicht jeden Blödsinn was "Pädagogen" entwickeln umsetzen. Mathematik besteht auch aus wiederholen von Abläufen. Solange keine Rechenschwäche vorliegt, sollten die vier Grundrechnungsarten sitzen. Wird "zapfenrechnen" überhaupt noch gemacht?
Was ist denn Zapfenrechnen?
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Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.
Könnt ihr das nachvollziehen?
Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:
Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.
Ich kann die Argumentation nachvollziehen bis zu einem gewissen Punkt.
Es ist Fehleranfällig.
Ja und aus Fehlern lernst du am meisten, weil es zum nachdenken anregt. Allerdings wenn ich gleichzeitig vermittle, fehler ist böse, schlechte Note, geht das ganze schief. Ausserdem musste sich die lehrperson zeit nehmen, bei der Fehleranalyse zu unterstützen.Keine Kommazahlen, ausser bei Geld.
Wenn dann konsequent oder gar nicht. Ok, ich kann keine Torte in 0,25 teilen. Oder doch? 1/4 ist das selbe, upps das ist ja ein dividieren, doppelupps. Aber ist auch klar, das in der Grundschule kein rechnen mit 3,1415926 schon Sinn macht.Kompetenzorientierung.
Tolles mode ah hype ah ach wasweißichschon Wort. Ohne eine Basis kann ich keine Kompetenz aufbauen. Ein 10 jahriges Kind, weiß noch nicht welche Kompetenzen sie am besten nutzen kann.
Für mehr oder minder jeden Beruf werden bestimmte Kompetenzen benötigt, manche davon sind nicht erlernbar. Emotionale Kompetenz wird zb in der Pflege benötigt. Lernen kannst das in der Theorie, aber ist wirkt dann nicht.Was wäre zb. Wenn Kinder lernen würden, ein nachhaltiges Miteinander zu leben. Das wäre einer der grundlegenden Kompetenzen.
Aber die Grundaussage, so wie ich den Artikel gelsen habe, geht ja davon aus, weg vom Auswendiglernen und für die Schule lernen. Bei dieser Grundannahme bin ich voll dabei. Die Sache ist immer, wie setze ich es um.
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Ich kann die Argumentation nachvollziehen bis zu einem gewissen Punkt.
Es ist Fehleranfällig.
Ja und aus Fehlern lernst du am meisten, weil es zum nachdenken anregt. Allerdings wenn ich gleichzeitig vermittle, fehler ist böse, schlechte Note, geht das ganze schief. Ausserdem musste sich die lehrperson zeit nehmen, bei der Fehleranalyse zu unterstützen.Keine Kommazahlen, ausser bei Geld.
Wenn dann konsequent oder gar nicht. Ok, ich kann keine Torte in 0,25 teilen. Oder doch? 1/4 ist das selbe, upps das ist ja ein dividieren, doppelupps. Aber ist auch klar, das in der Grundschule kein rechnen mit 3,1415926 schon Sinn macht.Kompetenzorientierung.
Tolles mode ah hype ah ach wasweißichschon Wort. Ohne eine Basis kann ich keine Kompetenz aufbauen. Ein 10 jahriges Kind, weiß noch nicht welche Kompetenzen sie am besten nutzen kann.
Für mehr oder minder jeden Beruf werden bestimmte Kompetenzen benötigt, manche davon sind nicht erlernbar. Emotionale Kompetenz wird zb in der Pflege benötigt. Lernen kannst das in der Theorie, aber ist wirkt dann nicht.Was wäre zb. Wenn Kinder lernen würden, ein nachhaltiges Miteinander zu leben. Das wäre einer der grundlegenden Kompetenzen.
Aber die Grundaussage, so wie ich den Artikel gelsen habe, geht ja davon aus, weg vom Auswendiglernen und für die Schule lernen. Bei dieser Grundannahme bin ich voll dabei. Die Sache ist immer, wie setze ich es um.
Keine Kommazahlen, außer bei Geld, ist, glaube ich, eine der bescheuertsten Ideen, die ich je gehört habe.
Wenn Mathe überhaupt einen Sinn hat, dann ist es, Abstraktion zu lehren.
Und nein: Irrationale Zahlen braucht man in der Grundschule tatsächlich nicht zu behandeln.
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Was ist denn Zapfenrechnen?
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Keine Kommazahlen, außer bei Geld, ist, glaube ich, eine der bescheuertsten Ideen, die ich je gehört habe.
Wenn Mathe überhaupt einen Sinn hat, dann ist es, Abstraktion zu lehren.
Und nein: Irrationale Zahlen braucht man in der Grundschule tatsächlich nicht zu behandeln.
Ich kann die Sinnhaftigkeit nicht nachvollziehen, ausser Geld als wichtigstes im Leben zu sehen.
Da stimme ich dir zu..
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Sieht ganz gut aus, um einfach die Fertigkeit zu trainieren. Ist ja nicht ganz unwesentlich.
In den 70ern habe ich das selber so nicht gesehen und die Kinder hatten es auch nicht.
Aber die Große ist ja auch nur bis zur 2. Klasse in der Schweiz in die Schule gegangen. Der Kleine nur Kindergarten.
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Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.
Könnt ihr das nachvollziehen?
Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:
Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.
@mina Meine Frau sagt gerade: "Wozu soll das Teilen noch gelernt werden, wenn due Reichen doch alles für sich behalten..."
Ich weiß, es ist nicht die Antwort auf Deine Frage.
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@mina Meine Frau sagt gerade: "Wozu soll das Teilen noch gelernt werden, wenn due Reichen doch alles für sich behalten..."
Ich weiß, es ist nicht die Antwort auf Deine Frage.
Recht hat sie trotzdem!
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Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.
Könnt ihr das nachvollziehen?
Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:
Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.
@mina
Zwei Gedanken dazu...
Der Begriff "Division" muss zukünftig zum Militär verlegt werden.
Für Division durch Null haben die Prozessoren "Schutzschaltungen". -
Keine Kommazahlen, außer bei Geld, ist, glaube ich, eine der bescheuertsten Ideen, die ich je gehört habe.
Wenn Mathe überhaupt einen Sinn hat, dann ist es, Abstraktion zu lehren.
Und nein: Irrationale Zahlen braucht man in der Grundschule tatsächlich nicht zu behandeln.
Hab letztens auch gelesen wie wenige noch die Uhr kennen, weil sie nur noch digitale und keine Analogen uhren mehr lernen.
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Hab letztens auch gelesen wie wenige noch die Uhr kennen, weil sie nur noch digitale und keine Analogen uhren mehr lernen.
Davon habe ich auch schon gehört. Unsere Kinder können aber.
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Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.
Könnt ihr das nachvollziehen?
Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:
Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.
@mina Je ungebildeter wir sind, desto abhängiger sind wir von unseren Mobilwanzen. Ein Ziel, für das zu sparen lohnt. Klappt mit Navis und Apps statt offline-Stadtplänen, -Straßenkarten, -Fahrplänen schon hervorragend. Teenager sind heute mit dem Lesen eines Linienfahrplans überfordert. Wenn Taschenlampenapps nach Hause funken, dann auch Taschenrechnerapps.
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@mina Je ungebildeter wir sind, desto abhängiger sind wir von unseren Mobilwanzen. Ein Ziel, für das zu sparen lohnt. Klappt mit Navis und Apps statt offline-Stadtplänen, -Straßenkarten, -Fahrplänen schon hervorragend. Teenager sind heute mit dem Lesen eines Linienfahrplans überfordert. Wenn Taschenlampenapps nach Hause funken, dann auch Taschenrechnerapps.
Da ist was dran.
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Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.
Könnt ihr das nachvollziehen?
Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:
Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.
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Sagt mal, ihr Lehrpersonen:
Ich hörte vor Kurzem, dass, mindestens in Niedersachsen, die schriftliche Division nicht mehr in der Grundschule unterrichtet werden soll.
Könnt ihr das nachvollziehen?
Mir persönlich scheint das keine so ganz tolle Idee zu sein, so eine elementare Fertigkeit auf später zu verschieben, aber:
Ich verstehe zwar einiges von Mathe, aber wenig von Mathematik-Didaktik. Daher bin ich nicht so sicher, was ich davon halten soll.
@mina Die Zitate in dem Artikel fundiert.
Es ist zentral, Zahlen auf Alltagsprozesse zu beziehen. Es stimmt auch, dass verschiedene reale Größen sich unterschiedlich verhalten. (Ich habe eine Fläche mit 1x1m. Will das doppelte. Also 2x2m.)
Ich wundere mich, dass NDS überhaupt in der Grundschule abstrakt Kommazahlen hatte.
Schriftliches Dividieren... Die einen sagen so, die anderen sagen so. Kinder in fünften Klasse können das häufif nicht sicher, auch wenn sie das in der vierten gemacht.
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Ich sage ja nicht "Vade retro, Satanas!", aber die Begründung kommt mir komisch vor.
Inwiefern sind die natürlichen Zahlen (bei der Division mit Rest) ein "begrenzter Zahlenraum"?
@mina Die natürlichen Zahlen als abstrakte Konstruktion sind unendlich. Die Zahlen, die in Schulaufgaben tatsächlich passieren?
Ich bin mir nicht sicher bis zu welcher Grenze GrundSuS in NDS Zahlen benennen können sollen.
Und der Raum, in dem man rechnen kann ist noch mal kleiner. Also ich kann "Googol durch 42" sagen. Aber ausrechnen möchte ich das nicht.
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@mina Die Zitate in dem Artikel fundiert.
Es ist zentral, Zahlen auf Alltagsprozesse zu beziehen. Es stimmt auch, dass verschiedene reale Größen sich unterschiedlich verhalten. (Ich habe eine Fläche mit 1x1m. Will das doppelte. Also 2x2m.)
Ich wundere mich, dass NDS überhaupt in der Grundschule abstrakt Kommazahlen hatte.
Schriftliches Dividieren... Die einen sagen so, die anderen sagen so. Kinder in fünften Klasse können das häufif nicht sicher, auch wenn sie das in der vierten gemacht.
Ist der Alltagsbezug tatsächlich so zentral?
Das klingt wie ein pädagogischer Lehrsatz, aber ist er tatsächlich empirisch belegt?
Klar: Wenn ich 20 Gummibärchen unter drei Kindern aufteile, kriegt jedes 6 und 2 bleiben übrig. So haben wir in den 70ern die Zahlen und die Rechenoperationen ja gelernt, mit "Mengenlehre".
Das war unglaublich intuitiv, wurde aber seinerzeit auch von Traditionalisten sehr angefeindet. Deshalb bin ich ja auch ein bisschen vorsichtig, Neuerungen
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Ist der Alltagsbezug tatsächlich so zentral?
Das klingt wie ein pädagogischer Lehrsatz, aber ist er tatsächlich empirisch belegt?
Klar: Wenn ich 20 Gummibärchen unter drei Kindern aufteile, kriegt jedes 6 und 2 bleiben übrig. So haben wir in den 70ern die Zahlen und die Rechenoperationen ja gelernt, mit "Mengenlehre".
Das war unglaublich intuitiv, wurde aber seinerzeit auch von Traditionalisten sehr angefeindet. Deshalb bin ich ja auch ein bisschen vorsichtig, Neuerungen
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pauschal abzulehnen.
Aber nochmal zum "Praxisbezug":
Ich persönlich neige inzwischen dazu, der "Nützlichkeit" von Mathe und Rechnen nicht so hoch zu hängen. Die Beispiele sind meistens sehr konstruiert und ich weiß auch, dass wir die als Kinder meist irgendwie blöd und langweilig fanden.
Viel interessanter finde ich den recht modernen Ansatz, Mathe als Spiel, als Knobelaufgaben zu lehren.
Auch kleine Kinder können sich ziemlich gut komplexe Spielregeln merken und sie
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pauschal abzulehnen.
Aber nochmal zum "Praxisbezug":
Ich persönlich neige inzwischen dazu, der "Nützlichkeit" von Mathe und Rechnen nicht so hoch zu hängen. Die Beispiele sind meistens sehr konstruiert und ich weiß auch, dass wir die als Kinder meist irgendwie blöd und langweilig fanden.
Viel interessanter finde ich den recht modernen Ansatz, Mathe als Spiel, als Knobelaufgaben zu lehren.
Auch kleine Kinder können sich ziemlich gut komplexe Spielregeln merken und sie
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anwenden.
Bei der Methode lernen sie rasend schnell und mit viel Spaß das "Handwerkszeug" des Rechnens.
Der Methodentransfer zu echten Aufgaben ist nur ein ganz kleiner Schritt, viel leichter, als aus der Praxis ein Gefühl für das Abstrakte zu entwickeln.
Echte Vergleichsstudien würden mich aber tatsächlich interessieren.
3/3