Es ist fast eine Woche her, dass sich hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen, Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.
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@burt_cokain @WestphalDenn @armando @AngelaCarstensen
…welche konkreten Konsequenzen hat das? Also den Fokus zu verschieben; nicht sich an der Person abzuarbeiten, sondern ihn auf die Folgen ihrer Verhaltensweisen zu richten.
Wichtig ist die „Ursachenforschung“ für mich nur da, wo ich selber eine Möglichkeit und evtl. Mitverantwortung habe, zur Veränderung ihres Blickwinkels beizutragen. Wenn eins offen dafür ist, entspinnen sich konstruktive Dialoge wie dieser hier.
2/@burt_cokain @WestphalDenn @armando @AngelaCarstensen
Aber wenn sich dabei herausstellt, dass mein Gegenüber etwas tatsächlich nicht begreifen kann, respektiere ich das. Dann ist es in diesem Punkt eben nicht kompetent. Meine Entscheidungen basieren dann darauf.
Wenn sich mein Gegenüber von vornherein der Kommunikation verweigert, wie es z.B. in einem der oben angeführten Fälle war, ist es deren Verantwortung, nicht meine. In diesem Fall…
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@burt_cokain @WestphalDenn @armando @AngelaCarstensen
Ich finde es immer schwierig, aufzudröseln, ob jemand etwas nicht einsehen kann oder es „nur“ nicht will.
Wahrscheinlich ist es auch gar nicht so eindeutig möglich; Menschen sind vielschichtig. Emotionale Hürden können schwer zu überwinden sein, auch das ist menschlich.
Im Ergebnis kommen beide Möglichkeiten aber aufs Gleiche raus, und das Einzige, was IMO da wichtig ist:..
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@burt_cokain @WestphalDenn @armando @AngelaCarstensen
…welche konkreten Konsequenzen hat das? Also den Fokus zu verschieben; nicht sich an der Person abzuarbeiten, sondern ihn auf die Folgen ihrer Verhaltensweisen zu richten.
Wichtig ist die „Ursachenforschung“ für mich nur da, wo ich selber eine Möglichkeit und evtl. Mitverantwortung habe, zur Veränderung ihres Blickwinkels beizutragen. Wenn eins offen dafür ist, entspinnen sich konstruktive Dialoge wie dieser hier.
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@AngelaCarstensen @Setcab In deiner Haut steckte ich auch durchaus schon. Und das ist unfassbar ärgerlich! Gleichzeitig glaube ich, dass man leider nur das eigene Handeln beeinflussen kann. Mit Glück findet man Menschen, mit denen man Werte teilt oder zumindest eine große Überschneidung hat. Das hilft, wenn man sich bei solchen Erfahrungen aufraffen muss. Und vielen Dank für die lieben Worte!
Es ist wirklich wichtig, manchmal auf die großen Überschneidungen zu sehen und weniger auf die Unterschiede. Das läuft heutzutage tendenziell eher genau anders herum und auch ich neige dazu, erst mal das zu sehen, was eine andere Person anders sieht als ich. Da muss ich mich immer wieder dran erinnern, dass wir auch Dinge gemeinsam haben.
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Komisch, in den letzten Tagen habe ich in eine ähnliche Richtung gedacht. Wir haben ja in den letzten Jahren häufiger die rechtskonservative (oder andere) Radikalisierung verschiedener Menschen, die der ein oder die andere mal geschätzt hat, erlebt. Mir persönlich erscheint es so, als würde er auch diesen Weg gehen.
@somlu1968 @musevg @WestphalDenn Der Gerechtigkeit halber will ich hinzufügen, dass diese ignorant-beleidigte Art, mit Kritik umzugehen, nicht auf rechts-konservative Kreise beschränkt ist (in der Form: Wir sind doch die Guten, also ist Kritik unanständig). So etwa bei der "roten Hilfe", die nicht nur offen die Verbrecher der RAF unterstützt, sondern auch nachweislich falsche Schlagzeilen produziert, die jedem Bild-Chefredakteur Ehre machen würden. Reaktion - von Ignorieren bis Beschimpfung.
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@somlu1968 @musevg @WestphalDenn Der Gerechtigkeit halber will ich hinzufügen, dass diese ignorant-beleidigte Art, mit Kritik umzugehen, nicht auf rechts-konservative Kreise beschränkt ist (in der Form: Wir sind doch die Guten, also ist Kritik unanständig). So etwa bei der "roten Hilfe", die nicht nur offen die Verbrecher der RAF unterstützt, sondern auch nachweislich falsche Schlagzeilen produziert, die jedem Bild-Chefredakteur Ehre machen würden. Reaktion - von Ignorieren bis Beschimpfung.
was waren denn diese falschen Schlagzeilen, da habe ich was nicht mitbekommen? Ging es um die Kontensache?
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was waren denn diese falschen Schlagzeilen, da habe ich was nicht mitbekommen? Ging es um die Kontensache?
@somlu1968 @musevg @WestphalDenn Ich muss das noch mal raussuchen, habe das damals kommentiert: Es ging um die Attacke auf einen Burschenschafter in Graz. Das wurde so dargestellt, als ob man dem nur das Käppi weggenommen hätte und der dann gestolpert wäre. Tatsächlich aber haben 7 Leute auf dem Heimweg einen über 60jährigen attackiert, der mehrere Rippenbrüche von der Attacke davontrug und dann bewusstlos war. Nun mag ich die Burschenschaftsdeppen überhaupt nicht, aber 1/2
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@somlu1968 @musevg @WestphalDenn Ich muss das noch mal raussuchen, habe das damals kommentiert: Es ging um die Attacke auf einen Burschenschafter in Graz. Das wurde so dargestellt, als ob man dem nur das Käppi weggenommen hätte und der dann gestolpert wäre. Tatsächlich aber haben 7 Leute auf dem Heimweg einen über 60jährigen attackiert, der mehrere Rippenbrüche von der Attacke davontrug und dann bewusstlos war. Nun mag ich die Burschenschaftsdeppen überhaupt nicht, aber 1/2
@somlu1968 @musevg @WestphalDenn ich halte so etwas sowohl die Darstellung als auch die Aktion selbst betreffend für absolut inakzeptabel. Die rote Hilfe hat daraus eine Geschichte von der allüberall verfolgten Antifa gemacht (wobei ich zugestehen muss, dass später auch die Polizei bei der Hausdurchsuchung völlig unangemessen agiert hat). Aber zu 7 einen Mann bewusstlos zu schlagen nebst mehreren Rippenbrüchen, ist keine antifaschistische Tat, auf die man stolz sein kann. 2/2
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@somlu1968 @musevg @WestphalDenn ich halte so etwas sowohl die Darstellung als auch die Aktion selbst betreffend für absolut inakzeptabel. Die rote Hilfe hat daraus eine Geschichte von der allüberall verfolgten Antifa gemacht (wobei ich zugestehen muss, dass später auch die Polizei bei der Hausdurchsuchung völlig unangemessen agiert hat). Aber zu 7 einen Mann bewusstlos zu schlagen nebst mehreren Rippenbrüchen, ist keine antifaschistische Tat, auf die man stolz sein kann. 2/2
@somlu1968 @musevg @WestphalDenn
Um diese Darstellung ging es mir. Ich kannte den Fall, weil eben hier bei mir passiert. Wie gesagt - ich habe mich zeitlebens gegen diese ganzen Burschenschafter eingesetzt und gewehrt, ihr Einfluss auf den Unis ist immer noch beträchtlich (inklusive des kath. Cartellverbandes, der so etwas wie die Korruptionsschmiede der Konservativen ist: U. a. Mitglieder sind Merz, Stocker). Aber diese Darst. ist verlogen, falsch und heuchlerisch.
https://troet.cafe/@RoteHilfe@digitalcourage.social/115842726579998470
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@glueckstein Verständlich. Damit entgeht dir aber, dass die Alttexte mittlerweile verwendet werden. Daher finde ich die Blockfunktion bei Mastodon zunehmend zu vorschnell verwendet. Das muss natürlich jeder selbst machen, wie es beliebt. Bei dem Beispiel aber, hat der Hinweis letztlich zu einer Veränderung geführt, die Menschen, die geblockt haben, nie mitbekommen werden. Das ist schade. Denn warum sollte man sich verändern, wenn sich der Ruf der Veränderungsunwilligkeit weiter hält ohne Möglichkeit, es zu korrigieren?
@WestphalDenn Ich habe das Ganze (leider?) nur am Rande mitbekommen und muss zugeben, dass auch bei mir erst vor ein paar Monaten ankam, wie störend Hashtags im Fließtext sind. Seither achte ich darauf, sie nicht zu verwenden. Und bezüglich Veränderung scheint es auch bei der betreffenden Person leichte Änderungen zu geben; denn in neuen Posts sind Hastags jetzt vermehrt am Ende zu finden. Wenn alle anderen es konsequent "richtig" machten wäre das gewiss eine positive Verstärkung.
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@somlu1968 @musevg @WestphalDenn
Um diese Darstellung ging es mir. Ich kannte den Fall, weil eben hier bei mir passiert. Wie gesagt - ich habe mich zeitlebens gegen diese ganzen Burschenschafter eingesetzt und gewehrt, ihr Einfluss auf den Unis ist immer noch beträchtlich (inklusive des kath. Cartellverbandes, der so etwas wie die Korruptionsschmiede der Konservativen ist: U. a. Mitglieder sind Merz, Stocker). Aber diese Darst. ist verlogen, falsch und heuchlerisch.
https://troet.cafe/@RoteHilfe@digitalcourage.social/115842726579998470
@scheichsbeutel Danke dir
@musevg @WestphalDenn -
Es ist fast eine Woche her, dass sich hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen, Inklusion auf Mastodon geschossen wurde. Bei einer der Personen ging es um Bildbeschreibungen. Hier haben die Argumente verfangen und das finde ich sehr gut!
Bei der anderen Person ging es um die Verwendung von Hashtags im Fließtext. Hier wurde erst versucht, sich mit einer vermeintlich veralteten Technik herauszureden und dann eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet aufs übelste beleidigt. Statt einer Entschuldigung folgte, auch über die Grenzen von Mastodon hinaus das Begeben in eine Opferrolle. Jedes noch so ruhig und neutral formulierte Gesprächsangebot wurde ignoriert.
Ich glaube, dass die meisten Leute hier vollkommen fremd ist, wie es sich anfühlt, hunderte Beiträge darüber zu lesen, wie schön es sei, dass die Person sich nicht unterkriegen lässt, weil es sind ja alles nur Störenfriede, die sich nicht zu benehmen wissen. Hier spielt zum einen ein krasses Machtgefälle eine Rolle, denn diese Menschen stehen in der Öffentlichkeit und in Rollen, die mit einer gewissen Moralität aufgeladen sind.
Als Mensch mit Behinderung kann ich sagen, dass aber noch etwas Anderes eine Rolle spielt. Hier, dass keiner betroffenen Person auch nur eine Antwort gegeben wurde. Nichtbehinderte hingegen bekamen sofort eine Antwort. Was soll man daraus schließen? Zählt die Lebensrealität behinderter Menschen so wenig, dass sie nicht mal eine Reaktion würdig sind?
Um es drastisch zu sagen: Das ist das Aussortieren aus der öffentlichen Diskussion. Man hat ja genug Verbündete, die die anderen nur als störendes Beiwerk betrachten, das man wegblocken kann. Dabei bin ich mir sicher, dass ein Großteil dieser Unterstützenden ganz nette Menschen sind, würde man ihnen in anderem Kontext begegnen.
Aber kommt es nicht gerade hier, wo im relativ Kleinen Menschen nicht zugehört wird schon darauf an, sich ein differenziertes Bild zu machen? Muss man das nicht gerade von Menschen erwarten dürfen, die wissen, wie sich Angriffe anfühlen? (1/2)
@WestphalDenn Kenne jetzt den aktuell-konkreten Kontext nicht, aber nehme zumindest die Diskussionen um den alt-text als unnötig "kontrovers" wahr. Finde ich schade. Ja, es ist nicht immer einfach, und die Qualität schwankt manchmal stark, aber es hat mir bisher sehr geholfen, darüber nachzudenken, wie ich sinnvoll kommuniziere. Da ich Hashtags eher spärlich verwende, glaub ich, dass ich da weniger in Konflikt komme, aber ich bekomme das schon an Rande mit.
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@WestphalDenn Kenne jetzt den aktuell-konkreten Kontext nicht, aber nehme zumindest die Diskussionen um den alt-text als unnötig "kontrovers" wahr. Finde ich schade. Ja, es ist nicht immer einfach, und die Qualität schwankt manchmal stark, aber es hat mir bisher sehr geholfen, darüber nachzudenken, wie ich sinnvoll kommuniziere. Da ich Hashtags eher spärlich verwende, glaub ich, dass ich da weniger in Konflikt komme, aber ich bekomme das schon an Rande mit.
@WestphalDenn Und ich bin da auch hin und wieder mit innerem Widerstand konfrontiert, aber ich akzeptiere dies als eine Sache mit der ich für mich einen guten Umgang finden sollte, anstatt es als persönlichen Angriff zu werten.
Und klar kann man jede Forderung hinterfragen... sollte man manchmal auch. Aber dann braucht es schon gute Argumente. Und bekannte "best practices" sind ja oft bereits Kompromisse zwischen Rücksicht und Praktikabilität.
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@WestphalDenn Und ich bin da auch hin und wieder mit innerem Widerstand konfrontiert, aber ich akzeptiere dies als eine Sache mit der ich für mich einen guten Umgang finden sollte, anstatt es als persönlichen Angriff zu werten.
Und klar kann man jede Forderung hinterfragen... sollte man manchmal auch. Aber dann braucht es schon gute Argumente. Und bekannte "best practices" sind ja oft bereits Kompromisse zwischen Rücksicht und Praktikabilität.
@WestphalDenn Nachdem ich am Rande den Kontext ein bisschen mitbekommen habe, ein paar kleine Hinweise (bitte nicht als "in Schutz nehmen" verstehen, sondern als Anregung). Die Leute, die du meinst, werden aus vielerlei Gründen von allen möglichen Seiten beharkt; aufgrund historischer Jubiläen (Holocaustgedenktag letzte Woche) und des politischen Kontextes mehr als sonst. Da noch eine Differenzierung hinzubekommen ist äußerst schwer - vor allem, wenn diverse Trolle dann Trittbrettfahrer spielen.
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@WestphalDenn Nachdem ich am Rande den Kontext ein bisschen mitbekommen habe, ein paar kleine Hinweise (bitte nicht als "in Schutz nehmen" verstehen, sondern als Anregung). Die Leute, die du meinst, werden aus vielerlei Gründen von allen möglichen Seiten beharkt; aufgrund historischer Jubiläen (Holocaustgedenktag letzte Woche) und des politischen Kontextes mehr als sonst. Da noch eine Differenzierung hinzubekommen ist äußerst schwer - vor allem, wenn diverse Trolle dann Trittbrettfahrer spielen.
@WestphalDenn Zweiter Punkt: Haltet im Hinterkopf, dass Gruppendynamik und eine eingeschränkte Sichtbarkeit von Posts aufgrund der Föderation (ist besser geworden, aber noch immer ein Problem) dazu führen können, dass es aussieht, als interessieren sich nur einige wenige für Rücksichtnahme, während am anderen Ende eine zusätzliche Flut von Kommentaren reinbricht.
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@WestphalDenn Zweiter Punkt: Haltet im Hinterkopf, dass Gruppendynamik und eine eingeschränkte Sichtbarkeit von Posts aufgrund der Föderation (ist besser geworden, aber noch immer ein Problem) dazu führen können, dass es aussieht, als interessieren sich nur einige wenige für Rücksichtnahme, während am anderen Ende eine zusätzliche Flut von Kommentaren reinbricht.
@WestphalDenn Nichts von dem, was ich sage, ist eine Aufforderung still zu halten oder um Verständnis um der Verständnis willen zu werben. Aber so wie ich deine Perspektive bisher nicht mitbekommen hatte (weil ich nur sehe was ich in meine Timeline gespült bekomme), so gehe ich von aus, dass es umgekehrt ein genauso unvollständiges Informationsbild existiert.
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@WestphalDenn Nichts von dem, was ich sage, ist eine Aufforderung still zu halten oder um Verständnis um der Verständnis willen zu werben. Aber so wie ich deine Perspektive bisher nicht mitbekommen hatte (weil ich nur sehe was ich in meine Timeline gespült bekomme), so gehe ich von aus, dass es umgekehrt ein genauso unvollständiges Informationsbild existiert.
@WestphalDenn Ich muss aber zugeben, dass ich keine Ahnung habe, was ein besserer Umgang wäre. Wahrscheinlich hilft da echt nur dranbleiben (allein schon um zu verdeutlichen, dass hier eben nicht nur ein paar "Trolle" ein neues Reizthema gefunden haben, sondern hier ein echtes Defizit herrscht. Ich stimme euch da zu 100% zu. Finde die Hashtagflut sowieso allgemein problematisch). Deswegen versuche ich hier nicht über den Umgang zu urteilen, sondern auf die oben genannten Probleme hinzuweisen.
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@WestphalDenn Nachdem ich am Rande den Kontext ein bisschen mitbekommen habe, ein paar kleine Hinweise (bitte nicht als "in Schutz nehmen" verstehen, sondern als Anregung). Die Leute, die du meinst, werden aus vielerlei Gründen von allen möglichen Seiten beharkt; aufgrund historischer Jubiläen (Holocaustgedenktag letzte Woche) und des politischen Kontextes mehr als sonst. Da noch eine Differenzierung hinzubekommen ist äußerst schwer - vor allem, wenn diverse Trolle dann Trittbrettfahrer spielen.
@Weirdaholic Danke für die Hinweise. Ich bin mir dessen durchaus bewusst, dass Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, viel Anfeindung aushalten müssen. Das ist ein weiteres, großes Problem!
Ich glaube allerdings, das man sich dennoch die Mühe machen muss, Anliegen wahr- und ernstzunehmen. Hier wurde ja wirklich jeder Anschein von Kritik direkt (gefühlt) persönlich genommen. Und, für mich ein wichtiger Punkt: Es hörte an dem Tag nicht auf. Immer noch wird von einem orchestrierten Vorgehen geschwafelt und immer noch geht man in die weitere Öffentlichkeit mit dieser Fantasie des angebrüllt werdens von anonymen Horden.
Niemand ist gezwungen, sich hier zu äußern. Wenn ich das aber tue, dann gebe ich eine denkbar schlechte Figur ab, wenn ich so, wie aktuell immer noch, handle. Denn wenn man nicht an Austausch interessiert ist, dann muss man sich auch nicht zu Wort melden.
Deutlich gesagt heißt das aber keinesfalls, dass man sich tatsächlich beschimpfen lassen muss.
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@burt_cokain @WestphalDenn @armando @AngelaCarstensen
…welche konkreten Konsequenzen hat das? Also den Fokus zu verschieben; nicht sich an der Person abzuarbeiten, sondern ihn auf die Folgen ihrer Verhaltensweisen zu richten.
Wichtig ist die „Ursachenforschung“ für mich nur da, wo ich selber eine Möglichkeit und evtl. Mitverantwortung habe, zur Veränderung ihres Blickwinkels beizutragen. Wenn eins offen dafür ist, entspinnen sich konstruktive Dialoge wie dieser hier.
2/@kommaKucken @burt_cokain @WestphalDenn @armando @AngelaCarstensen Sorry, Technikfrage dazu: wie kann ich mir alle Beiträge eines Accounts anzeigen lassen, die ich (versehentlich naiv unwissend)
favorisiert hatte oder vielleich sogar geboostet hatte - um das wieder zurückzuklicken?(war mir bei
früher mal passiert, bevor ich mehr erfahren habe, was ja auch im greengewashten Profil alles nicht drinsteht) -
@Weirdaholic Danke für die Hinweise. Ich bin mir dessen durchaus bewusst, dass Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, viel Anfeindung aushalten müssen. Das ist ein weiteres, großes Problem!
Ich glaube allerdings, das man sich dennoch die Mühe machen muss, Anliegen wahr- und ernstzunehmen. Hier wurde ja wirklich jeder Anschein von Kritik direkt (gefühlt) persönlich genommen. Und, für mich ein wichtiger Punkt: Es hörte an dem Tag nicht auf. Immer noch wird von einem orchestrierten Vorgehen geschwafelt und immer noch geht man in die weitere Öffentlichkeit mit dieser Fantasie des angebrüllt werdens von anonymen Horden.
Niemand ist gezwungen, sich hier zu äußern. Wenn ich das aber tue, dann gebe ich eine denkbar schlechte Figur ab, wenn ich so, wie aktuell immer noch, handle. Denn wenn man nicht an Austausch interessiert ist, dann muss man sich auch nicht zu Wort melden.
Deutlich gesagt heißt das aber keinesfalls, dass man sich tatsächlich beschimpfen lassen muss.
@WestphalDenn keine Frage. Ich finde zum Beispiel, dass sich Blume und Polenz Hilfe holen sollten, um mit den Folgen ihrer Präsenz besser umgehen und reflektionsfähig bleiben zu können. Die sollten sich da m.E. ein Beispiel an Katja Diehl nehmen, die zeitweise jemanden zur Sichtung der Kommentare, Moderation - und im Falle von aktiver Hetze zur Anzeige solcher Beiträge - eingestellt hat. Und Diehl hat keinen so gut bezahlten Job wie die beiden und musste das Crowdfunden.
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@WestphalDenn keine Frage. Ich finde zum Beispiel, dass sich Blume und Polenz Hilfe holen sollten, um mit den Folgen ihrer Präsenz besser umgehen und reflektionsfähig bleiben zu können. Die sollten sich da m.E. ein Beispiel an Katja Diehl nehmen, die zeitweise jemanden zur Sichtung der Kommentare, Moderation - und im Falle von aktiver Hetze zur Anzeige solcher Beiträge - eingestellt hat. Und Diehl hat keinen so gut bezahlten Job wie die beiden und musste das Crowdfunden.
@WestphalDenn Die Hinweise sind daher auch nicht an dich allein gerichtet, sondern auch an die Leser der Kommentare. Denn ich habe die Sorge, dass manche das lesen werden und sich ihrerseits in eine Haltung versteifen werden, die den beiden zugeschrieben wird.