Stelle den mal zur Diskussion, liebe #FediEltern.
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L lila@norden.social shared this topic
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Stelle den mal zur Diskussion, liebe #FediEltern.
@DonNegro Da gibt es wenig zu diskutieren, das Problem und die Ursachen sollten hinlänglich bekannt sein. Der Knackpunkt ist der fehlende Wille bei Bügern und Politikern, etwas dagegen zu tun: Kfz-Verkehr drastisch reduzieren und verlangsamen, Umverteilung des Straßenraums, adäquate Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger.
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E energisch_@troet.cafe shared this topic
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@DonNegro Da gibt es wenig zu diskutieren, das Problem und die Ursachen sollten hinlänglich bekannt sein. Der Knackpunkt ist der fehlende Wille bei Bügern und Politikern, etwas dagegen zu tun: Kfz-Verkehr drastisch reduzieren und verlangsamen, Umverteilung des Straßenraums, adäquate Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger.
@neuimneuland @DonNegro Bei vielen ists aber auch simple Bequemlichkeit. Selbst an Straßen mit tollen Wegen und sicheren Kreuzungen an Schulen gibt es Leute, die wohnen weniger als einen halben km weg und bringen ihre Kinder mit SUV zur Schule. Damit sie 5 min Zeit sparen können. Dann geht' mit SUV wieder nach Hause, mit Hoffen und Bangen, dass der Parkplatz vor der Haustür noch frei ist.
(Situation hatte ich am Freitag erst wieder in der Nachbarschaft; darauf angesprochen, diese Argumente) -
@neuimneuland @DonNegro Bei vielen ists aber auch simple Bequemlichkeit. Selbst an Straßen mit tollen Wegen und sicheren Kreuzungen an Schulen gibt es Leute, die wohnen weniger als einen halben km weg und bringen ihre Kinder mit SUV zur Schule. Damit sie 5 min Zeit sparen können. Dann geht' mit SUV wieder nach Hause, mit Hoffen und Bangen, dass der Parkplatz vor der Haustür noch frei ist.
(Situation hatte ich am Freitag erst wieder in der Nachbarschaft; darauf angesprochen, diese Argumente)@energisch_
ja, und es ist ein bisschen verrückt, dass man jene Bequemen oft so leicht davonkommen lässt und es ihnen nicht einfach direkt sagt, weil man um das friedliche Zusammenleben besorgt ist. Aber ich bezweifele, dass Menschen, die sich das Offensichtliche mit Quatsch-Argumenten schönreden wollen, Interesse am inhaltlichen Austausch haben; sie wissen, dass sie mit Ignoranz und Bequemlichkeit ein Teil der Mehrheit sind und im Moment damit durchkommen.
@neuimneuland @DonNegro -
@energisch_
ja, und es ist ein bisschen verrückt, dass man jene Bequemen oft so leicht davonkommen lässt und es ihnen nicht einfach direkt sagt, weil man um das friedliche Zusammenleben besorgt ist. Aber ich bezweifele, dass Menschen, die sich das Offensichtliche mit Quatsch-Argumenten schönreden wollen, Interesse am inhaltlichen Austausch haben; sie wissen, dass sie mit Ignoranz und Bequemlichkeit ein Teil der Mehrheit sind und im Moment damit durchkommen.
@neuimneuland @DonNegro@Ottilie_Katz Ja, die sehen eh nur ihren eigenen sehr begrenzten Blickwinkel. Dass sie damit aber auch sich selbst und ihren Kindern schaden, wegen Emissionen, Unfallrisiken, zu wenig Bewegung... das wissen sie. Aber die Bequemlichkeit wird als Privileg wenn nötig mit Gewalt verteidigt. @neuimneuland @DonNegro
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@neuimneuland @DonNegro Bei vielen ists aber auch simple Bequemlichkeit. Selbst an Straßen mit tollen Wegen und sicheren Kreuzungen an Schulen gibt es Leute, die wohnen weniger als einen halben km weg und bringen ihre Kinder mit SUV zur Schule. Damit sie 5 min Zeit sparen können. Dann geht' mit SUV wieder nach Hause, mit Hoffen und Bangen, dass der Parkplatz vor der Haustür noch frei ist.
(Situation hatte ich am Freitag erst wieder in der Nachbarschaft; darauf angesprochen, diese Argumente)@energisch_ @neuimneuland @DonNegro die meisten fahren, weil die anderen auch fahren. Dieser Teufelskreis kann nur durch Regeln unterbrochen werden. Politiker trauen sich da wiegen dem Risiko Wählerstimmen zu verlieren nicht ran. Funktionieren kann es, wenn Bürger im direkten und gleichrangigen Kontakt Regeln selbst festlegen.
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@Ottilie_Katz Ja, die sehen eh nur ihren eigenen sehr begrenzten Blickwinkel. Dass sie damit aber auch sich selbst und ihren Kindern schaden, wegen Emissionen, Unfallrisiken, zu wenig Bewegung... das wissen sie. Aber die Bequemlichkeit wird als Privileg wenn nötig mit Gewalt verteidigt. @neuimneuland @DonNegro
@energisch_
sie bringen ihre übergewichtigen Kinder dann mit dem SUV zum Sport
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@neuimneuland @DonNegro -
@neuimneuland @DonNegro Bei vielen ists aber auch simple Bequemlichkeit. Selbst an Straßen mit tollen Wegen und sicheren Kreuzungen an Schulen gibt es Leute, die wohnen weniger als einen halben km weg und bringen ihre Kinder mit SUV zur Schule. Damit sie 5 min Zeit sparen können. Dann geht' mit SUV wieder nach Hause, mit Hoffen und Bangen, dass der Parkplatz vor der Haustür noch frei ist.
(Situation hatte ich am Freitag erst wieder in der Nachbarschaft; darauf angesprochen, diese Argumente)@energisch_ @neuimneuland @DonNegro Kinder die alleine zur Schule gehen würden den Eltern noch mehr Zeit sparen.
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@energisch_ @neuimneuland @DonNegro Kinder die alleine zur Schule gehen würden den Eltern noch mehr Zeit sparen.
️@tluhh @energisch_ @neuimneuland @DonNegro ich bin ab 2. Klasse mit dem Bus quer durch die Stadt, alleine, mit 2x umsteigen.
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@energisch_ @neuimneuland @DonNegro die meisten fahren, weil die anderen auch fahren. Dieser Teufelskreis kann nur durch Regeln unterbrochen werden. Politiker trauen sich da wiegen dem Risiko Wählerstimmen zu verlieren nicht ran. Funktionieren kann es, wenn Bürger im direkten und gleichrangigen Kontakt Regeln selbst festlegen.
@PMadlener Nein, dann behalten die Autofahrer und die mir-egal-Fraktion die Oberhand. Es wird politisches Tun brauchen.
Politiker müssen das Nötige gut erklären, in Gesetze fassen und sich selbst daran halten. -
@energisch_ @neuimneuland @DonNegro Kinder die alleine zur Schule gehen würden den Eltern noch mehr Zeit sparen.
️@tluhh es gibt bei uns im Viertel auch BICIBUS, wo abwechselnd Eltern von Kinder mit dem Rad die radelnden Kids begleiten. Zumindest die Wege zur Schule hin und zur Kita gehen sehr gut mit Fahrrad oder zu Fuß, teils durch Park. Ich verstehe nicht, wie man da überhaupt auf die Idee kommen kann, die Kids mit Umweg auf der Straße in die Schule/Kita zu bringen. Ist mir ein Rätsel. @neuimneuland @DonNegro
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@tluhh es gibt bei uns im Viertel auch BICIBUS, wo abwechselnd Eltern von Kinder mit dem Rad die radelnden Kids begleiten. Zumindest die Wege zur Schule hin und zur Kita gehen sehr gut mit Fahrrad oder zu Fuß, teils durch Park. Ich verstehe nicht, wie man da überhaupt auf die Idee kommen kann, die Kids mit Umweg auf der Straße in die Schule/Kita zu bringen. Ist mir ein Rätsel. @neuimneuland @DonNegro
@energisch_ @tluhh @neuimneuland Weil Menschen die viel Auto fahren auch fast nur Wege kennen, wo man Auto fährt. Kenne das von mir auch, wo ich viel Auto fahre, kenne ich die schönen Schleichwege durch Parks, Ablagen und Grünzüge einfach nicht.
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@energisch_ @neuimneuland @DonNegro die meisten fahren, weil die anderen auch fahren. Dieser Teufelskreis kann nur durch Regeln unterbrochen werden. Politiker trauen sich da wiegen dem Risiko Wählerstimmen zu verlieren nicht ran. Funktionieren kann es, wenn Bürger im direkten und gleichrangigen Kontakt Regeln selbst festlegen.
@PMadlener Ja, Verhalten ist ansteckend, Bequemlichkeit ganz besonders. Auch deshalb versuch ich bei jedem Wetter zu radeln. Könnte mir vorstellen, dass dann doch einige aus der Nachbarschaft sagen: wenn diese Alte das kann, kann ich das auch
@neuimneuland @DonNegro -
@PMadlener Nein, dann behalten die Autofahrer und die mir-egal-Fraktion die Oberhand. Es wird politisches Tun brauchen.
Politiker müssen das Nötige gut erklären, in Gesetze fassen und sich selbst daran halten.@Schrecke
Damit, dass es politisches Tun braucht, sind wir uns vermutlich einig. Ich hatte eine andere Form politischen Tuns beschrieben, welche gewählte Politiker aus dem Spiel nimmt, weil es ein erhebliches Risiko gibt, beim Aufstellen von Regeln Wählerstimmen zu verlieren. Bürger untereinander haben dieses Risiko nicht und tun sich damit viel leichter, vernünftige Regeln aufzustellen. -
@energisch_ @tluhh @neuimneuland Weil Menschen die viel Auto fahren auch fast nur Wege kennen, wo man Auto fährt. Kenne das von mir auch, wo ich viel Auto fahre, kenne ich die schönen Schleichwege durch Parks, Ablagen und Grünzüge einfach nicht.
@DonNegro Könnte schon sein. Vielleicht müssen wir in der Nachbarschaft einfach mal zum Schulbeginn wieder Schulweg Übungsspaziergänge machen. Das könnte helfen, wenn mehrere Eltern mitmachen und die besten, sichersten Schleichwege endlich kennenlernen. @tluhh @neuimneuland
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@Schrecke
Damit, dass es politisches Tun braucht, sind wir uns vermutlich einig. Ich hatte eine andere Form politischen Tuns beschrieben, welche gewählte Politiker aus dem Spiel nimmt, weil es ein erhebliches Risiko gibt, beim Aufstellen von Regeln Wählerstimmen zu verlieren. Bürger untereinander haben dieses Risiko nicht und tun sich damit viel leichter, vernünftige Regeln aufzustellen.@PMadlener Gerade auch aus München kennen wir doch die Situation: Wenn du einen einzigen Parkplatz in ein Parklett für Grünes oder Fahrradstellplätze umwandeln willst, kriegst du Geschrei von mehreren Dutzend Autofahrys. Es ist sehr ermüdend. @Schrecke @neuimneuland @DonNegro
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@PMadlener Gerade auch aus München kennen wir doch die Situation: Wenn du einen einzigen Parkplatz in ein Parklett für Grünes oder Fahrradstellplätze umwandeln willst, kriegst du Geschrei von mehreren Dutzend Autofahrys. Es ist sehr ermüdend. @Schrecke @neuimneuland @DonNegro
@energisch_
Genau dieses Geschrei gilt es einzufangen mit einem moderierten Erkenntniss und Entscheidungsprozess.
#Bürgerrat
@Schrecke @neuimneuland @DonNegro -
@energisch_ @neuimneuland @DonNegro die meisten fahren, weil die anderen auch fahren. Dieser Teufelskreis kann nur durch Regeln unterbrochen werden. Politiker trauen sich da wiegen dem Risiko Wählerstimmen zu verlieren nicht ran. Funktionieren kann es, wenn Bürger im direkten und gleichrangigen Kontakt Regeln selbst festlegen.
@PMadlener
an 'gleichrangig' wird das leider scheitern. Wer 2 Tonnen Argumentationsmasse mitbringt, braucht keine Gegenrede akzeptieren...
@energisch_ @neuimneuland @DonNegro -
@energisch_
Genau dieses Geschrei gilt es einzufangen mit einem moderierten Erkenntniss und Entscheidungsprozess.
#Bürgerrat
@Schrecke @neuimneuland @DonNegro@PMadlener das setzt für Vernunft erreichbare Bürger*innen und Entscheider*innen voraus. An beidem mangelt es anscheinend in München - sonst wären die Kämpfe nicht so hart @Schrecke @neuimneuland @DonNegro
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@PMadlener
an 'gleichrangig' wird das leider scheitern. Wer 2 Tonnen Argumentationsmasse mitbringt, braucht keine Gegenrede akzeptieren...
@energisch_ @neuimneuland @DonNegro@jakob_thoboell
Politische gleichrangigkeit kann im Prozess durchaus künstlich erzeugt werden. Mit was der draußen parkt spielt da keine Rolle.
#Bürgerrat #dynamicfacilitation
@energisch_ @neuimneuland @DonNegro