Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.
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@SonstHarmlos @chrisstoecker Soziale Medien dienen nicht zuletzt zur Information. Was wäre ein Schulunterricht ohne YouTube? Ein Verbot von Sozialen Medien würde auch LehrerSchmidt und Co. betreffen. Soziale Medien sind mehr als Fake News und Hass. Statt einem generellen (und auch kaum kontrollierbaren) Verbot sollte es eher um die Durchsetzung von existierendem Recht gehen, mit der sich Hass und Fake News klein halten lassen könnten. Aber das wäre ja komplizierter als symbolische Gesetzgebung.
@fahrradmartin Nicht zu vergessen, dass viele Politer*innen, Parteien, Ministerien teilweise Statements und Informationen exklusiv auf einzelnen Social Media Plattformen raushauen. Irgendwie auch schräg, Menschen unter 14 (die zu dem Zeitpunkt schon seit ca. 2 Jahren in politischer Bildung unterrichtet werden) von diesen Kanälen pauschal auszuschließen.
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Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e
@chrisstoecker
Dankeschön -
Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.
@chrisstoecker
Sorry, aber:
Neben der Tatsache, dass es sich bei den "Kollateralschäden" um unsere Mitmenschen, unsere Demokratie und unseren Rechts- und Sozialstaat handelt, sind diese "Kollateralschäden" absolut so gewollt.
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