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  3. Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.

Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.

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  • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

    Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

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    fluchtkapsel@nerdculture.de
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    #11

    @chrisstoecker Meine Kinder kamen auf uns Eltern zu und wollten Konten bei Instagram, nicht weil sie Instagram so toll fanden, sondern weil für einen großen Teil ihrer Peergroup dort das Leben abseits der Schule stattfindet. Der Gruppendruck, ob real oder empfunden, spielt für Kinder durchaus eine Rolle, und sie sind sich dessen zumindest in Teilen bewusst. Aus der Perspektive heraus schafft eine gesetzliche Altersgrenze ihnen Klarheit, die Eltern den Kindern offensichtlich nicht geben können.

    Ähnlich mit WhatsApp. Schön, dass es Signal gibt, und in der Familie nutzen wir das auch. Im schulischen Umfeld dominiert aber WhatsApp, und wer nicht ausgeschlossen sein will, muss WhatsApp nutzen.

    fluchtkapsel@nerdculture.deF 1 Antwort Letzte Antwort
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    • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

      Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

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      #12

      @chrisstoecker

      "Algorithmisch sortierte Timelines erst ab einem bestimmten Alter zuzulassen, ist ein innovativer Gedanke".

      Ja, von Erwachsenen, die mit Masto genau deshalb nichts anfangen können, weil ihnen hier kein Algo ihren Wohlgeformten hinterherträgt.

      Entsprechend zäh läuft hier noch das Vernetzen.

      Auf Twitter hat quasi das queere Grüppchen zum einsamen Teenie gefunden. Hier findet der Teenie dasselbe Grüppchen wenn, dann mit letztem Tröt 2023, weil die Interaktion nie ins Rollen kam.

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      • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

        Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

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        fiedlerine@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #13

        @chrisstoecker zum einen weißt ja ständige Internetnutzung auf mangelnde
        andere Freizeitnutzung hin und oftmals sind ja Eltern aufgrund
        doppelter Berufstätigkeit ja übermuedet sich mit den Kids zu beschäftigen.
        Wer einmal bei der Polizei mit Sex.Kindesmissbrauch war weiß
        das die Schaender auf Schulhöfen und vor Kindergärten stehen und da auch Bilder machen.
        Bessere Scamer und Zeiteinstellungen ,Kindersicherung würden bestimmt was bringen.

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        • fluchtkapsel@nerdculture.deF fluchtkapsel@nerdculture.de

          @chrisstoecker Meine Kinder kamen auf uns Eltern zu und wollten Konten bei Instagram, nicht weil sie Instagram so toll fanden, sondern weil für einen großen Teil ihrer Peergroup dort das Leben abseits der Schule stattfindet. Der Gruppendruck, ob real oder empfunden, spielt für Kinder durchaus eine Rolle, und sie sind sich dessen zumindest in Teilen bewusst. Aus der Perspektive heraus schafft eine gesetzliche Altersgrenze ihnen Klarheit, die Eltern den Kindern offensichtlich nicht geben können.

          Ähnlich mit WhatsApp. Schön, dass es Signal gibt, und in der Familie nutzen wir das auch. Im schulischen Umfeld dominiert aber WhatsApp, und wer nicht ausgeschlossen sein will, muss WhatsApp nutzen.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #14

          @chrisstoecker TikTok war bei uns noch kein Thema; YouTube Shorts scheinen ein hinreichender Ersatz zu sein. Inwiefern das besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Bei der Vorstellung, erst einmal die Plattform als Elternteil ausführlich kennenzulernen, um mir ein fundiertes Urteil bilden zu können, wird mir ein wenig schummrig. Ich kenne Facebook, die Messenger-Landschaft und habe ein gutes Bild von den Microblogging-Plattformen. Ich habe Instagram beobachtet und Clubhouse und zahlreiche andere Plattformen verfolgt. Aber um TikTok zu verstehen, reicht das alles nicht aus. Und ich weiß nicht, ob ich mir die Zeit ans Bein binden will. Ich habe auch den Appeal von 4chan und 8chan nie nachvollziehen können. Andere Plattformen, andere Mechanismen, aber einflussreich in Sachen Radikalisierung und Netzkultur.

          Ich habe nur ein begrenztes Zeitbudget, um mich neben dem Alltag um Erziehung und meine eigene Freizeit zu kümmern. Ich kann nicht alles auf Herz und Nieren testen.

          fluchtkapsel@nerdculture.deF chrisstoecker@mastodon.socialC 2 Antworten Letzte Antwort
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          • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

            Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

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            fiedlerine@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #15

            @chrisstoecker und wenn sie nach der Arbeit noch den Verlauf kontrollieren.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • strght@mastodon.socialS strght@mastodon.social

              @chrisstoecker

              Es gibt so Sachen, für die bin ich zu alt. Das ist eine. Einfach abstellen den Schrott, das Volk 14 Tage auf Entzug erleben u dann leben wir das Leben.

              Wir haben den Klimawandel, die Kinder kommen immer ungebildeter aus der Schule, unser Sozialstaat ist in der Schieflage, die soziale Schere wird immer größer usw… u wir sollen uns mit so unnötigem Zeugs beschäftigen, damit Larry Ellison, Zuck u.a. noch reicher werden? Absurd.

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              fiedlerine@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #16

              @strght @chrisstoecker wobei es dann von Zuck.et al noch was gibt.

              strght@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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              • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

                sonstharmlos@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                schrieb zuletzt editiert von
                #17

                @chrisstoecker Wenn nur Meta, Google, TikTok & Co. irgendwelchen Alterverifizierungs-Foo implementieren müssen, lässt mich das ziemlich kalt.

                Das SPD-Positionspapier lässt aber völlig offen, welche "Plattformen" überhaupt betroffen sein sollen. Das könnte jedes Forum und jedes Blog mit Kommentarmöglichkeit treffen. Und natürlich auch jede Mastodon-Instanz.

                stubenhocker@troet.cafeS fahrradmartin@mastodon.socialF 2 Antworten Letzte Antwort
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                • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                  Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

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                  boenning@norden.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #18

                  @chrisstoecker Bei Zigaretten und Alkohol ist uns lange auch nichts besseres eingefallen, als es den Minderjährigen zu verbieten.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • fluchtkapsel@nerdculture.deF fluchtkapsel@nerdculture.de

                    @chrisstoecker TikTok war bei uns noch kein Thema; YouTube Shorts scheinen ein hinreichender Ersatz zu sein. Inwiefern das besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Bei der Vorstellung, erst einmal die Plattform als Elternteil ausführlich kennenzulernen, um mir ein fundiertes Urteil bilden zu können, wird mir ein wenig schummrig. Ich kenne Facebook, die Messenger-Landschaft und habe ein gutes Bild von den Microblogging-Plattformen. Ich habe Instagram beobachtet und Clubhouse und zahlreiche andere Plattformen verfolgt. Aber um TikTok zu verstehen, reicht das alles nicht aus. Und ich weiß nicht, ob ich mir die Zeit ans Bein binden will. Ich habe auch den Appeal von 4chan und 8chan nie nachvollziehen können. Andere Plattformen, andere Mechanismen, aber einflussreich in Sachen Radikalisierung und Netzkultur.

                    Ich habe nur ein begrenztes Zeitbudget, um mich neben dem Alltag um Erziehung und meine eigene Freizeit zu kümmern. Ich kann nicht alles auf Herz und Nieren testen.

                    fluchtkapsel@nerdculture.deF This user is from outside of this forum
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                    fluchtkapsel@nerdculture.de
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #19

                    @chrisstoecker Ich finde Verbote doof. Ich hätte gerne mündige Mitmenschen und mündig getroffene Entscheidungen. Aber Mündigkeit ist neben dem Vollzeitjob Arbeit und dem Vollzeitjob Erziehung ein zusätzlicher Vollzeitjob. Schön, wenn Mitmenschen in der Lage sind, in dem von Regulierung und Verboten bedrohten Bereich unseres Lebens Mündigkeit zu erlangen und dementsprechend vehement gegen Regulierung und Verbote argumentieren, aber den Luxus hat nicht jeder. Ab einem gewissen Punkt muss ich zurücktreten und sagen, dass ich da nicht mehr auf Selbstverantwortung setzen kann, schlicht weil es an Zeit oder womöglich auch Interesse fehlt.

                    Dass Regulierung und Verbote nie zu 100 Prozent funktionieren, erwähnst du ja auch im Artikel. Ich würde an der Stelle nur hinzufügen, dass der Hinweis darauf als Argument gegen Verbote auch nur eine Ablenkung ist, um eine Regulierung allgemein zu verhindern oder zumindest zu verzögern.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                      @TheOneSwit Ich diskutiere über meine Texte prinzipiell nur mit Leuten, die sie auch gelesen haben.

                      theoneswit@det.socialT This user is from outside of this forum
                      theoneswit@det.socialT This user is from outside of this forum
                      theoneswit@det.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #20

                      @chrisstoecker

                      Oh, der Herr. wusste nicht dass das Thema exclusiv von dir ist. Was liest du denn von mir um dich für eine diskussion mit mir zu qualifizieren? Klingt immer so einseitig.

                      Du möchtest ja sogar noch bezahlt werden dass ich deine Meinung lese.

                      chrisstoecker@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • peterkratz@chaos.socialP peterkratz@chaos.social

                        @chrisstoecker Ich fahre mit dem ÖPNV zur Arbeit, da sehe ich die Leute mit ihrem Smartphones, und man erkennt auch recht schnell wer von denen alles ein Suchtproblem hat.

                        fluchtkapsel@nerdculture.deF This user is from outside of this forum
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                        fluchtkapsel@nerdculture.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #21

                        @PeterKratz @chrisstoecker Gewagte These.

                        Ich sehe im ÖPNV nicht anders aus als diejenigen, denen du ein Suchtproblem unterstellst. Tatsächlich gehe ich meinen Feedreader durch und bringe mich auf einen aktuellen Stand. Früher habe ich den Spiegel, die c't oder eine Zeitung dort gelesen. Jetzt lese ich digital.

                        Zugegeben, stattdessen ein _Buch_ zu lesen, erfordert tatsächlich mehr Anstrengung statt der kleinen mundgerechten Happen. Und mit dem Leeren des Feedreaders ist es auch zu leicht, auf die Social-Network-App zu wechseln. Immerhin nutze ich nur noch das Fediverse, und da fällt es mir tatsächlich leichter, mit dem Doomscrolling aufzuhören als bei FB vorher.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                          Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

                          iamlayer8@mastodon.socialI This user is from outside of this forum
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                          iamlayer8@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #22

                          @chrisstoecker
                          Aber man kann doch von profitorientierten Unternehmen nicht erwarten, dass sie auf Kinder und Jugendliche Rücksicht nehmen oder sogar. Darauf verzichten, mit ihnen Geld zu verdienen. Oder schlimmer noch, sie dafür bestrafen.

                          Daher bleibet, wenn man Kinder schützen will, nichts anderes übrig als sie auszuschließen. Ist doch logisch, oder?
                          Dass man damit einen Überwachungsstaat Bauen kann, ist purer Zufall.

                          stefanandreas@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • F fiedlerine@mastodon.social

                            @strght @chrisstoecker wobei es dann von Zuck.et al noch was gibt.

                            strght@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #23

                            @fiedlerine

                            Damit ist die Antwort darauf auch gegeben.

                            @chrisstoecker

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                            • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                              Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #24

                              @chrisstoecker Ich schließe aus Ihrem Artikel, dass Ihre Kinder ein recht behütetes, relativ problemfreies Leben mit einem guten, offenen Verhältnis zu ihren Eltern führen. Glückwunsch! Das ist aber nicht immer der Fall. Für manche Kinder unter 14 sind soziale Medien ein wichtiges Medium, um einem schlechten Elternhaus oder der sozialen Einsamkeit zu entkommen. Denen würde man mit einem Verbot wirklich viel nehmen. Das schließt natürlich nicht aus, dass man die sozialen Medien regulieren muss.

                              chrisstoecker@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • sonstharmlos@sueden.socialS sonstharmlos@sueden.social

                                @chrisstoecker Wenn nur Meta, Google, TikTok & Co. irgendwelchen Alterverifizierungs-Foo implementieren müssen, lässt mich das ziemlich kalt.

                                Das SPD-Positionspapier lässt aber völlig offen, welche "Plattformen" überhaupt betroffen sein sollen. Das könnte jedes Forum und jedes Blog mit Kommentarmöglichkeit treffen. Und natürlich auch jede Mastodon-Instanz.

                                stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #25

                                @SonstHarmlos
                                Ja, ist doch ganz praktisch son Blankoscheck 🙄 @chrisstoecker

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • sonstharmlos@sueden.socialS sonstharmlos@sueden.social

                                  @chrisstoecker Wenn nur Meta, Google, TikTok & Co. irgendwelchen Alterverifizierungs-Foo implementieren müssen, lässt mich das ziemlich kalt.

                                  Das SPD-Positionspapier lässt aber völlig offen, welche "Plattformen" überhaupt betroffen sein sollen. Das könnte jedes Forum und jedes Blog mit Kommentarmöglichkeit treffen. Und natürlich auch jede Mastodon-Instanz.

                                  fahrradmartin@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #26

                                  @SonstHarmlos @chrisstoecker Soziale Medien dienen nicht zuletzt zur Information. Was wäre ein Schulunterricht ohne YouTube? Ein Verbot von Sozialen Medien würde auch LehrerSchmidt und Co. betreffen. Soziale Medien sind mehr als Fake News und Hass. Statt einem generellen (und auch kaum kontrollierbaren) Verbot sollte es eher um die Durchsetzung von existierendem Recht gehen, mit der sich Hass und Fake News klein halten lassen könnten. Aber das wäre ja komplizierter als symbolische Gesetzgebung.

                                  flxtr@social.tchncs.deF 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • iamlayer8@mastodon.socialI iamlayer8@mastodon.social

                                    @chrisstoecker
                                    Aber man kann doch von profitorientierten Unternehmen nicht erwarten, dass sie auf Kinder und Jugendliche Rücksicht nehmen oder sogar. Darauf verzichten, mit ihnen Geld zu verdienen. Oder schlimmer noch, sie dafür bestrafen.

                                    Daher bleibet, wenn man Kinder schützen will, nichts anderes übrig als sie auszuschließen. Ist doch logisch, oder?
                                    Dass man damit einen Überwachungsstaat Bauen kann, ist purer Zufall.

                                    stefanandreas@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #27

                                    @iamlayer8 @chrisstoecker ein glücklicher Zufall☝

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • nephele@rollenspiel.socialN nephele@rollenspiel.social

                                      @JamesBont @chrisstoecker abschalten finde ich übertrieben.
                                      Ich fände eine Staffelung der Altersgrenze abhängig von dem Gefährdungsgrad der Plattform sinnvoll. Twitter z.b wegen der furchtbaren bis nicht existenten moderation fsk18, und dann eben bewerten lassen, wie viel gefährdende inhalte kindern angezeigt werden und wie schnell Radikalisierungsalgorithmen wirken, davon dann abhängig machen ob ab 14 oder ab 16.

                                      jamesbont@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                      jamesbont@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                      jamesbont@mastodon.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #28

                                      @Nephele @chrisstoecker

                                      X kannste gerne abschalten. Gehört ohnehin einem Faschisten.

                                      Bei den anderen sind wir einer Meinung. Nur fsk18 der ähnliches lässt sich schwerlich durchsetzen oder erfordert vom Bürger komplett die Hosen herunter zulassen und dann ist es schon wieder fraglich.

                                      Ich kann mir nicht vorstellen dass es eine wirklich fachliche Lösung aus der Politik dazu geben wird, weil dann nicht auch gegen die Grundrechte verstößt.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                                        Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

                                        joachim_kreativ@literatur.socialJ This user is from outside of this forum
                                        joachim_kreativ@literatur.socialJ This user is from outside of this forum
                                        joachim_kreativ@literatur.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #29

                                        @chrisstoecker

                                        Hab meine #Kids gefragt, die wussten nix dazu... 🤷

                                        ...voll ok für mich.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • peterkratz@chaos.socialP peterkratz@chaos.social

                                          @chrisstoecker Ich fahre mit dem ÖPNV zur Arbeit, da sehe ich die Leute mit ihrem Smartphones, und man erkennt auch recht schnell wer von denen alles ein Suchtproblem hat.

                                          modular@nrw.socialM This user is from outside of this forum
                                          modular@nrw.socialM This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #30

                                          @PeterKratz @chrisstoecker

                                          Ich kenne das noch von früher, da hatten wir diese schreckliche Zeitungssucht.
                                          Die richtig Süchtigen konnte man daran erkennen, das sie die Seite „Vermischtes“ oder „Buntes aus aller Welt“ gelesen haben.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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