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  3. Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.

Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.

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  • theoneswit@det.socialT theoneswit@det.social

    @chrisstoecker

    was ältere wohlhabende weiße Leute nicht verstehen muss nunmal verboten werden. Ausserdem gab es dass ja früher auch nicht und da war alles super.

    chrisstoecker@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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    chrisstoecker@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #5

    @TheOneSwit Ich diskutiere über meine Texte prinzipiell nur mit Leuten, die sie auch gelesen haben.

    theoneswit@det.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

      Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

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      schrieb zuletzt editiert von
      #6

      Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

      peterkratz@chaos.socialP sonstharmlos@sueden.socialS boenning@norden.socialB iamlayer8@mastodon.socialI gruenefriedrichstadtnf@mastodon.deG 5 Antworten Letzte Antwort
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      • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

        Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

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        schrieb zuletzt editiert von
        #7

        @chrisstoecker

        Es gibt so Sachen, für die bin ich zu alt. Das ist eine. Einfach abstellen den Schrott, das Volk 14 Tage auf Entzug erleben u dann leben wir das Leben.

        Wir haben den Klimawandel, die Kinder kommen immer ungebildeter aus der Schule, unser Sozialstaat ist in der Schieflage, die soziale Schere wird immer größer usw… u wir sollen uns mit so unnötigem Zeugs beschäftigen, damit Larry Ellison, Zuck u.a. noch reicher werden? Absurd.

        F 1 Antwort Letzte Antwort
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        • jamesbont@mastodon.socialJ jamesbont@mastodon.social

          @chrisstoecker

          Sind es wirklich nur diese Medien oder die Medien?

          Und was machen die Eltern dieser Kinder? Klären diese auf ohne sich ständig aufzuzwingen?

          Und was tun jene Kinder/Jugendliche die sich dort wirklich sozial engagieren?

          Ich sehe es eher skeptisch und würde eher ein generelles Abschalten bestimmter "asozialer Medien", wie X, vorziehen. Denn es sind ja nicht nur die Jüngsten die gefährdet sind, sondern die Gesellschaft allgemein.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #8

          @JamesBont @chrisstoecker abschalten finde ich übertrieben.
          Ich fände eine Staffelung der Altersgrenze abhängig von dem Gefährdungsgrad der Plattform sinnvoll. Twitter z.b wegen der furchtbaren bis nicht existenten moderation fsk18, und dann eben bewerten lassen, wie viel gefährdende inhalte kindern angezeigt werden und wie schnell Radikalisierungsalgorithmen wirken, davon dann abhängig machen ob ab 14 oder ab 16.

          jamesbont@mastodon.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
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          • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

            Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

            peterkratz@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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            peterkratz@chaos.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #9

            @chrisstoecker Ich fahre mit dem ÖPNV zur Arbeit, da sehe ich die Leute mit ihrem Smartphones, und man erkennt auch recht schnell wer von denen alles ein Suchtproblem hat.

            fluchtkapsel@nerdculture.deF modular@nrw.socialM 2 Antworten Letzte Antwort
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            • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

              Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

              pattrepadorazul@social.vivaldi.netP This user is from outside of this forum
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              pattrepadorazul@social.vivaldi.net
              schrieb zuletzt editiert von
              #10

              @chrisstoecker Sehr aufschlussreicher Beitrag. Ich denke auch, dass die ein oder andere Person gar nicht realisiert, dass sie spätestens bei einem Verbot mehr mit den eigenen Kindern kommunizieren müsste und auch nicht mehr das ständige am Smartphone sitzen vorleben kann und darf. Glück dem, wie in Ihrem Fall, der oder die schon jetzt eine offene Diskussionskultur mit den eigenen Kindern lebt und sie in wichtigen Debatten mit einbezieht.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

                fluchtkapsel@nerdculture.deF This user is from outside of this forum
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                schrieb zuletzt editiert von
                #11

                @chrisstoecker Meine Kinder kamen auf uns Eltern zu und wollten Konten bei Instagram, nicht weil sie Instagram so toll fanden, sondern weil für einen großen Teil ihrer Peergroup dort das Leben abseits der Schule stattfindet. Der Gruppendruck, ob real oder empfunden, spielt für Kinder durchaus eine Rolle, und sie sind sich dessen zumindest in Teilen bewusst. Aus der Perspektive heraus schafft eine gesetzliche Altersgrenze ihnen Klarheit, die Eltern den Kindern offensichtlich nicht geben können.

                Ähnlich mit WhatsApp. Schön, dass es Signal gibt, und in der Familie nutzen wir das auch. Im schulischen Umfeld dominiert aber WhatsApp, und wer nicht ausgeschlossen sein will, muss WhatsApp nutzen.

                fluchtkapsel@nerdculture.deF 1 Antwort Letzte Antwort
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                • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                  Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

                  xepia_@social.bau-ha.usX This user is from outside of this forum
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                  xepia_@social.bau-ha.us
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #12

                  @chrisstoecker

                  "Algorithmisch sortierte Timelines erst ab einem bestimmten Alter zuzulassen, ist ein innovativer Gedanke".

                  Ja, von Erwachsenen, die mit Masto genau deshalb nichts anfangen können, weil ihnen hier kein Algo ihren Wohlgeformten hinterherträgt.

                  Entsprechend zäh läuft hier noch das Vernetzen.

                  Auf Twitter hat quasi das queere Grüppchen zum einsamen Teenie gefunden. Hier findet der Teenie dasselbe Grüppchen wenn, dann mit letztem Tröt 2023, weil die Interaktion nie ins Rollen kam.

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                    Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

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                    fiedlerine@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #13

                    @chrisstoecker zum einen weißt ja ständige Internetnutzung auf mangelnde
                    andere Freizeitnutzung hin und oftmals sind ja Eltern aufgrund
                    doppelter Berufstätigkeit ja übermuedet sich mit den Kids zu beschäftigen.
                    Wer einmal bei der Polizei mit Sex.Kindesmissbrauch war weiß
                    das die Schaender auf Schulhöfen und vor Kindergärten stehen und da auch Bilder machen.
                    Bessere Scamer und Zeiteinstellungen ,Kindersicherung würden bestimmt was bringen.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • fluchtkapsel@nerdculture.deF fluchtkapsel@nerdculture.de

                      @chrisstoecker Meine Kinder kamen auf uns Eltern zu und wollten Konten bei Instagram, nicht weil sie Instagram so toll fanden, sondern weil für einen großen Teil ihrer Peergroup dort das Leben abseits der Schule stattfindet. Der Gruppendruck, ob real oder empfunden, spielt für Kinder durchaus eine Rolle, und sie sind sich dessen zumindest in Teilen bewusst. Aus der Perspektive heraus schafft eine gesetzliche Altersgrenze ihnen Klarheit, die Eltern den Kindern offensichtlich nicht geben können.

                      Ähnlich mit WhatsApp. Schön, dass es Signal gibt, und in der Familie nutzen wir das auch. Im schulischen Umfeld dominiert aber WhatsApp, und wer nicht ausgeschlossen sein will, muss WhatsApp nutzen.

                      fluchtkapsel@nerdculture.deF This user is from outside of this forum
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                      fluchtkapsel@nerdculture.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #14

                      @chrisstoecker TikTok war bei uns noch kein Thema; YouTube Shorts scheinen ein hinreichender Ersatz zu sein. Inwiefern das besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Bei der Vorstellung, erst einmal die Plattform als Elternteil ausführlich kennenzulernen, um mir ein fundiertes Urteil bilden zu können, wird mir ein wenig schummrig. Ich kenne Facebook, die Messenger-Landschaft und habe ein gutes Bild von den Microblogging-Plattformen. Ich habe Instagram beobachtet und Clubhouse und zahlreiche andere Plattformen verfolgt. Aber um TikTok zu verstehen, reicht das alles nicht aus. Und ich weiß nicht, ob ich mir die Zeit ans Bein binden will. Ich habe auch den Appeal von 4chan und 8chan nie nachvollziehen können. Andere Plattformen, andere Mechanismen, aber einflussreich in Sachen Radikalisierung und Netzkultur.

                      Ich habe nur ein begrenztes Zeitbudget, um mich neben dem Alltag um Erziehung und meine eigene Freizeit zu kümmern. Ich kann nicht alles auf Herz und Nieren testen.

                      fluchtkapsel@nerdculture.deF chrisstoecker@mastodon.socialC 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                        Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

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                        fiedlerine@mastodon.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #15

                        @chrisstoecker und wenn sie nach der Arbeit noch den Verlauf kontrollieren.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • strght@mastodon.socialS strght@mastodon.social

                          @chrisstoecker

                          Es gibt so Sachen, für die bin ich zu alt. Das ist eine. Einfach abstellen den Schrott, das Volk 14 Tage auf Entzug erleben u dann leben wir das Leben.

                          Wir haben den Klimawandel, die Kinder kommen immer ungebildeter aus der Schule, unser Sozialstaat ist in der Schieflage, die soziale Schere wird immer größer usw… u wir sollen uns mit so unnötigem Zeugs beschäftigen, damit Larry Ellison, Zuck u.a. noch reicher werden? Absurd.

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                          fiedlerine@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #16

                          @strght @chrisstoecker wobei es dann von Zuck.et al noch was gibt.

                          strght@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                            Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

                            sonstharmlos@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #17

                            @chrisstoecker Wenn nur Meta, Google, TikTok & Co. irgendwelchen Alterverifizierungs-Foo implementieren müssen, lässt mich das ziemlich kalt.

                            Das SPD-Positionspapier lässt aber völlig offen, welche "Plattformen" überhaupt betroffen sein sollen. Das könnte jedes Forum und jedes Blog mit Kommentarmöglichkeit treffen. Und natürlich auch jede Mastodon-Instanz.

                            stubenhocker@troet.cafeS fahrradmartin@mastodon.socialF 2 Antworten Letzte Antwort
                            0
                            • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                              Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

                              boenning@norden.socialB This user is from outside of this forum
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                              boenning@norden.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #18

                              @chrisstoecker Bei Zigaretten und Alkohol ist uns lange auch nichts besseres eingefallen, als es den Minderjährigen zu verbieten.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • fluchtkapsel@nerdculture.deF fluchtkapsel@nerdculture.de

                                @chrisstoecker TikTok war bei uns noch kein Thema; YouTube Shorts scheinen ein hinreichender Ersatz zu sein. Inwiefern das besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Bei der Vorstellung, erst einmal die Plattform als Elternteil ausführlich kennenzulernen, um mir ein fundiertes Urteil bilden zu können, wird mir ein wenig schummrig. Ich kenne Facebook, die Messenger-Landschaft und habe ein gutes Bild von den Microblogging-Plattformen. Ich habe Instagram beobachtet und Clubhouse und zahlreiche andere Plattformen verfolgt. Aber um TikTok zu verstehen, reicht das alles nicht aus. Und ich weiß nicht, ob ich mir die Zeit ans Bein binden will. Ich habe auch den Appeal von 4chan und 8chan nie nachvollziehen können. Andere Plattformen, andere Mechanismen, aber einflussreich in Sachen Radikalisierung und Netzkultur.

                                Ich habe nur ein begrenztes Zeitbudget, um mich neben dem Alltag um Erziehung und meine eigene Freizeit zu kümmern. Ich kann nicht alles auf Herz und Nieren testen.

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #19

                                @chrisstoecker Ich finde Verbote doof. Ich hätte gerne mündige Mitmenschen und mündig getroffene Entscheidungen. Aber Mündigkeit ist neben dem Vollzeitjob Arbeit und dem Vollzeitjob Erziehung ein zusätzlicher Vollzeitjob. Schön, wenn Mitmenschen in der Lage sind, in dem von Regulierung und Verboten bedrohten Bereich unseres Lebens Mündigkeit zu erlangen und dementsprechend vehement gegen Regulierung und Verbote argumentieren, aber den Luxus hat nicht jeder. Ab einem gewissen Punkt muss ich zurücktreten und sagen, dass ich da nicht mehr auf Selbstverantwortung setzen kann, schlicht weil es an Zeit oder womöglich auch Interesse fehlt.

                                Dass Regulierung und Verbote nie zu 100 Prozent funktionieren, erwähnst du ja auch im Artikel. Ich würde an der Stelle nur hinzufügen, dass der Hinweis darauf als Argument gegen Verbote auch nur eine Ablenkung ist, um eine Regulierung allgemein zu verhindern oder zumindest zu verzögern.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                                  @TheOneSwit Ich diskutiere über meine Texte prinzipiell nur mit Leuten, die sie auch gelesen haben.

                                  theoneswit@det.socialT This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #20

                                  @chrisstoecker

                                  Oh, der Herr. wusste nicht dass das Thema exclusiv von dir ist. Was liest du denn von mir um dich für eine diskussion mit mir zu qualifizieren? Klingt immer so einseitig.

                                  Du möchtest ja sogar noch bezahlt werden dass ich deine Meinung lese.

                                  chrisstoecker@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • peterkratz@chaos.socialP peterkratz@chaos.social

                                    @chrisstoecker Ich fahre mit dem ÖPNV zur Arbeit, da sehe ich die Leute mit ihrem Smartphones, und man erkennt auch recht schnell wer von denen alles ein Suchtproblem hat.

                                    fluchtkapsel@nerdculture.deF This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #21

                                    @PeterKratz @chrisstoecker Gewagte These.

                                    Ich sehe im ÖPNV nicht anders aus als diejenigen, denen du ein Suchtproblem unterstellst. Tatsächlich gehe ich meinen Feedreader durch und bringe mich auf einen aktuellen Stand. Früher habe ich den Spiegel, die c't oder eine Zeitung dort gelesen. Jetzt lese ich digital.

                                    Zugegeben, stattdessen ein _Buch_ zu lesen, erfordert tatsächlich mehr Anstrengung statt der kleinen mundgerechten Happen. Und mit dem Leeren des Feedreaders ist es auch zu leicht, auf die Social-Network-App zu wechseln. Immerhin nutze ich nur noch das Fediverse, und da fällt es mir tatsächlich leichter, mit dem Doomscrolling aufzuhören als bei FB vorher.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                                      Das größte Problem im sozialen Netz sind aber ohnehin nicht Jugendliche, sondern skrupellos agierende Plattformen und deren Geschäftsmodelle, die absolut zwangsläufig Kollateralschäden erzeugen. Sowie die zahlreichen Erwachsenen, die auf diesen Plattformen Hass, Propaganda und Desinformation verbreiten, Drogen feilbieten, sich an Minderjährige heranmachen, mobben, hetzen, geifern.

                                      iamlayer8@mastodon.socialI This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #22

                                      @chrisstoecker
                                      Aber man kann doch von profitorientierten Unternehmen nicht erwarten, dass sie auf Kinder und Jugendliche Rücksicht nehmen oder sogar. Darauf verzichten, mit ihnen Geld zu verdienen. Oder schlimmer noch, sie dafür bestrafen.

                                      Daher bleibet, wenn man Kinder schützen will, nichts anderes übrig als sie auszuschließen. Ist doch logisch, oder?
                                      Dass man damit einen Überwachungsstaat Bauen kann, ist purer Zufall.

                                      stefanandreas@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • F fiedlerine@mastodon.social

                                        @strght @chrisstoecker wobei es dann von Zuck.et al noch was gibt.

                                        strght@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                                        strght@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                                        strght@mastodon.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #23

                                        @fiedlerine

                                        Damit ist die Antwort darauf auch gegeben.

                                        @chrisstoecker

                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

                                          Erfreulich ist: Die Social-Media-Debatte wird zumindest teilweise differenzierter. Die Mottenkisten-Idee „Klarnamenpflicht“ bleibt unsinnig, aber über Altersgrenzen für algorithmische Sortierung kann man durchaus nachdenken. Geschenklink: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/social-media-verbot-sprechen-sie-mit-ihren-kindern-ueber-tiktok-ich-habe-es-getan-a-6b6ad6d6-668d-4821-9c49-7d7fab298df4?giftToken=98886a88-3128-47dc-b1ac-5f6d135d9c0e

                                          fahrradmartin@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #24

                                          @chrisstoecker Ich schließe aus Ihrem Artikel, dass Ihre Kinder ein recht behütetes, relativ problemfreies Leben mit einem guten, offenen Verhältnis zu ihren Eltern führen. Glückwunsch! Das ist aber nicht immer der Fall. Für manche Kinder unter 14 sind soziale Medien ein wichtiges Medium, um einem schlechten Elternhaus oder der sozialen Einsamkeit zu entkommen. Denen würde man mit einem Verbot wirklich viel nehmen. Das schließt natürlich nicht aus, dass man die sozialen Medien regulieren muss.

                                          chrisstoecker@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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