CDU und SPD wollen ein »Social-Media-Verbot unter 14« – als wäre das Kinderschutz.
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@beejay @kuketzblog
Wäre nicht ein Smartphoneverbot für unter 16 der richtigere Ansatz . Ein normales Telefon (Seniorentelefon) für Notfälle reicht doch völlig aus. Somit weniger Ablenkung und die Kontrolle des Verbots bleibt in der Verantwortung der Eltern.@Murf @kuketzblog Ja natürlich. Aber das ist vermutlich deutlich schwerer durchzusetzen. Empfehlungen dazu gibts ja heute schon.
Ein smartphone kann dazu auf so viele andere Arten auch praktisch genutzt werden. Ich hab z.B. meiner 6-jährigen tochter eins verpasst (uraltes iphone 5S). Aber sie kann damit praktisch nichts tun, außer den podcast hören, den ich für sie produziere. So kann ich ihr immer irgendwelche Hörbücher, etc zur Verfügung stellen. Sie schaltet den dann selbst ein, klappt die hülle zu und hört per kopfhörer/Lautsprecher ihre geschichten. Flexibler und deutlich günstiger als Tonies, etc. -
CDU und SPD wollen ein »Social-Media-Verbot unter 14« – als wäre das Kinderschutz. Gleichzeitig werden Kinder per »Family Link« von Google dauerüberwacht: Aktivität, Standort, Routinen – alles wird protokolliert und verknüpft. Am Ende wird Symbolpolitik gemacht, während der eigentliche Kinderschutz an der falschen Stelle landet.
#google #android #surveillance #datenschutz #fedilz #eltern #schule #kind
@kuketzblog
Das sind doch zwei unterschiedliche Baustellen, die man m.E. nicht in einen Topf werfen sollte.
Auch wenn es keine große Leistung der Politik ist, Verbote zu erlassen, so hilft sie allen Eltern. Die Diskussion , wieso der Klassenkamerad einen Facebook Account hat, und das eigene Kind nicht...die kann man nur verlieren. Und mal ehrlich: was verlieren die Kinder damit? Nichts! Die sollten lieber raus gehen und sich mit Freunden treffen, statt irgendwelchen Mist zu posten. -
CDU und SPD wollen ein »Social-Media-Verbot unter 14« – als wäre das Kinderschutz. Gleichzeitig werden Kinder per »Family Link« von Google dauerüberwacht: Aktivität, Standort, Routinen – alles wird protokolliert und verknüpft. Am Ende wird Symbolpolitik gemacht, während der eigentliche Kinderschutz an der falschen Stelle landet.
#google #android #surveillance #datenschutz #fedilz #eltern #schule #kind
@kuketzblog wenn die sich für Kinder interessieren würden würden sie nicht deren Lebensgrundlagen zerstören und nicht massenhaft für Kinderarmut sorgen
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@michel42 @kuketzblog dem widerspreche ich vehement, vielleicht wollen sie diesen Eindruck hinterlassen, aber ich glaube, dass es nicht so ist, denn auch sie haben Berater. Ich glaube einfach, die Agenda ist eine ganz andere, so ähnlich wie bei der Chat-Controlle. Der ging es auch nicht um Kinder, sondern um die Überwachung aller Menschen.
@Okuna selbst wenn sie medienkompetent wären dann fehlt es ihnen an Eiern um US Tech Unternehmen zu regulieren.
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@algol @kuketzblog Richtig. Es geht um Identitätsprüfung aller Social Media Accounts.
@OK_OK und darum, sich BigTech zu beugen, statt BigTech tatsächlich zu regulieren.
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@kuketzblog
Das sind doch zwei unterschiedliche Baustellen, die man m.E. nicht in einen Topf werfen sollte.
Auch wenn es keine große Leistung der Politik ist, Verbote zu erlassen, so hilft sie allen Eltern. Die Diskussion , wieso der Klassenkamerad einen Facebook Account hat, und das eigene Kind nicht...die kann man nur verlieren. Und mal ehrlich: was verlieren die Kinder damit? Nichts! Die sollten lieber raus gehen und sich mit Freunden treffen, statt irgendwelchen Mist zu posten. -
@kuketzblog Ich finde, das eine hat wenig mit dem anderen zu tun. Es geht nicht um „datensparsamkeit“ (was auch wichtig ist), sondern um den Versuch zur Eindämmung von potenziellem Suchtverhalten. Everscrolling, Beeinflussung durch Influencer, mit Werbung zugeballert werden, Reizüberflutung. Eben alles was die Kinder dumm macht. Dazu kommt noch das Cyberbullying, ich glaub das ist nicht ganz ohne.
Also so wenig ich von der CDU halte, so sehr würde ich diesen Schritt tatsächlich begrüßen.@beejay nö, damit entlässt man lediglich BigTech aus der Verantwortung, lässt zu, dass diese weitermachen wie bisher (oder schlimmer!) und schiebt stattdessen Kindern und ihren Erziehungberechtigten die Verantwortung und Schuld zu. Und obendrein müssen im Umkehrschluss nun natürlich auch alle Erwachsenen sich identifizieren und höhere (administrative und technische, sowie datenschutzrelevante!) Hürden nehmen, denn niemand sieht dir im Netz an, dass du nicht minderjährig bist.
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@kuketzblog Beim Social Madia Verbot geht es nicht um Datensparsamkeit, sondern den Versuch, Kinder vor dem angespielten Müll zu beschützen. Ich meine, dass sind zwei verschiedene Schutzzwecke.
@illyrion nö, darum, BigTech aus der Verantwortung zu entlassen und ggü. dem Fediverse besser zu stellen.
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@kuketzblog Meine 20-jährige Tochter meint, es müsse ein SoMe Verbot für unter 18jährige geben…
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Und begründet das fundiert mit Erfahrungen aus erster Hand, dass die Kids sich überwiegend ohne nachzudenken durch SoMe manipulieren lassen.Also ein ganz anderer Ansatz als Datenschutz.
Wobei beides durchaus berechtigt ist…@jewa na dann weiß deine Tochter sicherlich auch, wie leicht sich Alterssperren in der Praxis umgehen lassen. Einzige Konsequenz daraus: BigTech nun gar völlig aus der Verantwortung zu entlassen und die Verantwortung auf Jugendliche, Kinder und ihre Erziehungsberechtigten abzuwälzen. Obendrein wird somit natürlich der Datenschutz automatisch geschwächt, ob du es möchtest, oder nicht. Denn durch die Identitätsprüfung muss dann natürlich jeder.
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@kuketzblog Es ist noch schlimmer als gedacht. Bei Discord kommt die Altersprüfung. Igor von Igorslab hat heute dazu einen Artikel verfasst, welche Firma hinter der Altersprüfung steckt und was die Software noch so alles kann. Meine Kinder haben mich heute am Frühstückstisch gefragt, was mit mir los sei.
"Ich bin in großer Sorge."
@maxiposch du meinst vermutlich https://www.igorslab.de/persona-discord-und-openai-wenn-alterscheck-ploetzlich-nach-fincen-riecht/
Aber selbst wenn die verpflichtende Registrierung über "EUID Wallet" kommt, wie von der CDU angeblich angedacht, sind 1) Datenschutz- und Anonymitätbedenken noch nicht ausgeräumt und 2) ist das für sehr viele eine zusätzliche Hürde.
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@kuketzblog Ich war neulich auf einem Elternabend. Problem: Die Kinder verbringen zu viel Zeit am Smartphone und mit Zocken. Lösung: Family Link. Genial!
Tatsache ist, viele Eltern verpassen dem Kind bereits im frühern Alter ein Samrtwatch mit GPS Tracking um permanent informiert zu sein wo es sich aufhält. Family Link ist da die logische Fortsetzung. -
@jewa na dann weiß deine Tochter sicherlich auch, wie leicht sich Alterssperren in der Praxis umgehen lassen. Einzige Konsequenz daraus: BigTech nun gar völlig aus der Verantwortung zu entlassen und die Verantwortung auf Jugendliche, Kinder und ihre Erziehungsberechtigten abzuwälzen. Obendrein wird somit natürlich der Datenschutz automatisch geschwächt, ob du es möchtest, oder nicht. Denn durch die Identitätsprüfung muss dann natürlich jeder.
@sunnythesheep @kuketzblog klar - das hat sie auch gesagt, dass das umgangen werden wird.
Generell wäre Schulung und Sensibilisierung wichtig. Aber: Das interessiert die Jugend (und auch 18 jährigen…) eher wenig.
Das Problem fängt meist bei den Eltern an….
Die wissen nicht was da abgeht, wie es funktioniert und können es auch den Kindern selten nahebringen.Eine realistische Lösung bietet sich leider nicht wirklich an. Egal wie man es dreht…
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@sunnythesheep @kuketzblog klar - das hat sie auch gesagt, dass das umgangen werden wird.
Generell wäre Schulung und Sensibilisierung wichtig. Aber: Das interessiert die Jugend (und auch 18 jährigen…) eher wenig.
Das Problem fängt meist bei den Eltern an….
Die wissen nicht was da abgeht, wie es funktioniert und können es auch den Kindern selten nahebringen.Eine realistische Lösung bietet sich leider nicht wirklich an. Egal wie man es dreht…
@jewa naja, BigTech zur Regulierung schädlicher Inhalte verpflichten (was eigentlich bereits der Fall ist, nur hält sich BigTech anders als Fediverse-Admins nicht daran!) oder BigTech einfach komplett in der EU sperren. Nur traut sich das keiner unserer Politiker*innen. Und DAS ist das eigentliche Problem.
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@kuketzblog Fazit: „Der wichtigste Kinderschutz ist Aufklärung, Medienkompetenz und Erziehung“
Tja, und das kann man sicher nicht von Politikern erwarten die auf Platformen wie X posten. In unserer Regierung fehlt es definitiv an Medienkompetenz!
Dem ist nichts hinzuzufügen - leider ... 🫣 -
@Okuna selbst wenn sie medienkompetent wären dann fehlt es ihnen an Eiern um US Tech Unternehmen zu regulieren.
@michel42 d'accord
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CDU und SPD wollen ein »Social-Media-Verbot unter 14« – als wäre das Kinderschutz. Gleichzeitig werden Kinder per »Family Link« von Google dauerüberwacht: Aktivität, Standort, Routinen – alles wird protokolliert und verknüpft. Am Ende wird Symbolpolitik gemacht, während der eigentliche Kinderschutz an der falschen Stelle landet.
#google #android #surveillance #datenschutz #fedilz #eltern #schule #kind
@kuketzblog passend dazu:
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