Die Smartphones von Apple und Google haben einen Dienst eingebaut, der Deinen aktuellen Standort ermittelt. Wer auch hier unabhängig von Big-Tech werden möchte kann die freie BeaconDB nutzen und selbst dazu beitragen, dass sie immer besser wird.Apple und Google nutzen anonymisierte Daten von Nutzern, die sich dafür entschieden haben, Standortdienste zu aktivieren. Diese Daten helfen, deren Standortdatenbanken zu aktualisieren und zu verbessern – und wer hat schon die Standort-Dienste komplett ausgeschaltet? Weil es bisher keine Alternativen gab, mussten wir alle alle den Unternehmen kostenlos helfen, ihren Dienst zu verbessern. Es gibt aber seit einiger Zeit Open-Source-Alternativen wie beaconDB. Diese sammeln Standortdaten auf ähnliche Weise, jedoch mit Fokus auf Datenschutz und Transparenz. Besonders nützlich ist die beaconDB für Leute, die Custom-ROMs nutzen – etwa LineageOS oder /e/OS in Kombination mit MicroG – da sie hier als Standortdienst-Alternative fungiert und so die Positionsbestimmung auch ohne Google Play Services ermöglicht. Mitmachen!Bisher ist das Netz der Daten noch nicht besonders dicht. Du kannst aber selbst zur Datenbank beitragen, indem Du Apps wie NeoStumbler oder Tower Collector verwendest, um WLAN-Netzwerke, Bluetooth-Beacons und Funkzellen zu erfassen und an beaconDB zu senden. Es ist wieder ein wenig wie damals bei den Anfängen der OpenStreetmap. Man kann wieder mit einer App auf dem Handy durch die Gegend radeln und Daten sammeln. Spazieren gehen lohnt sich endlich wieder! In der Umgebung meiner Arbeit dürfte man mit der beaconDB schon recht gut navigieren können. Da gehe ich in der Mittagspause immer spazieren. Aber normalerweise sind abseits der großen Straßen und Bahnlinien noch kaum Daten vorhanden. Mach mit!