Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
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@energisch_ @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Das mit den Bibliotheken wusste ich gar nicht. Muss ich mich mal schlau machen, danke

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Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
Doch ich hatte gerade intensive Termine in Berlin & kaufte mir für die Rückfahrt die #ZEIT 12.02.2026.
Gelesen & beeindruckt: Die #Epstein - Akten, aber endlich auch aus der Perspektive von Opfern. 1 spannender Artikel über Frauen & (Post-)Faschismus um Giorgia #Meloni. Ein Interview mit dem von Gil #Ofarim zu Unrecht beschuldigten Martin W. U.v.m.!
Passt mir alles? Nein & genau das schätze ich! (1/2)
@BlumeEvolution Ich glaube, du mistverstehst die meiste Kritik an Bezahlschranken bei digitalen Medien:
Es gibt kein sinnvolles Bezahlmodell ("Micropayment"), welches dir erlauben würde, für einen Beitrag, den man interessant findet, zu bezahlen.
Wenn man bestimmte Netzpublikationen unterstützt, z.B. netzpolitik.org oder taz.de oder MEEDIA oder Riffreporter oder …, dann ist dein Budget pro Monat begrenzt – meines ist es zumindest. Diese Publikationen wollen aber zumindest eine gewissen Sicherheit für die Zukunft, so dass sie i.d.R. Monatsabos anbieten. Das ist verständlich, aber davon kann man dann eben nur ein, zwei oder drei haben, je nach Budget und Kosten des jeweiligen Abos.
Nur weil ich einmal in der Woche einen Artikel in der HAZ spannend findet, oder einmal in der Woche einen Artikel bei der Süddeutschen oder einmal alle x Tag einen Artikel bei der ZEIT, kann ich nicht langfristig mir jedes dieser Abos leisten.
Und du zeigst ja auch, was in der digitalen Welt fehlt: zu einem Kiosk, zu einem Bahnhofsbuchhandelt oder der Bäckerei des Vertrauens vorbeigehen und eine Tagesausgabe oder Wochenendfassung kaufen. *Das* geht einfach nicht. Es läuft immer auf ein Abo hinaus …
Es wäre für mich auch ok, wenn ich für die Preisgabe meiner Daten und damit verbundene Werbeeinblendungen die Artikel lesen könnten. Oftmals wollen die entsprechenden Internetseiten aber sowohl meine persönlichen Daten für die Profilbildung **als auch** ein Abo. Das ist dann irgend "verarschend"!
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@warzazel @energisch_ @BlumeEvolution @praesolgka
Meines Wissens kann man über die Onleihe der Bibliotheken auch Zeitungen und Zeitschriften leihen.
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Welche Aufgaben haben Informationsmedien? Ich meine als dialogischer Monist, dass sie uns verschiedene & auch überraschende Perspektiven auf die reale Welt eröffnen sollen. Wer #Medien nur bzw. nur noch danach wählt, sich in der eigenen Weltanschauung und den entsprechenden Feindbildern bestätigen zu lassen, landet via negativer #Mimesis unweigerlich im feindseligen #Dualismus.
Diese #ZEIT war ihren Preis & Aufmerksamkeit wert! Sehr!
(2/2) #Medien #Dialog #Monismus https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/warum-der-dialogische-monismus-mehr-als-ein-anti-dualismus-dualismus/@BlumeEvolution
Obwohl es für mich nicht die "Bezahlmedien" sind, die mir so auf den Zeiger gehen. Ich bin auch schon seit längerem ein Fan von "wer Arbeit reingesteckt hat, soll auch dafür be-/entlohnt werden". So habe ich das schon lange mit Software gehandhabt, als um mich herum "jeder" seinen PC noch mit sog. Raubkopien versorgte.
Inzwischen habe ich ein paar Medien im Abo und dazu ein Sammelpass für ein paar andere Medien. Mich bringt aber jedesmal diese "Abo oder deine Daten" Auswahl 1/2 -
Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
Doch ich hatte gerade intensive Termine in Berlin & kaufte mir für die Rückfahrt die #ZEIT 12.02.2026.
Gelesen & beeindruckt: Die #Epstein - Akten, aber endlich auch aus der Perspektive von Opfern. 1 spannender Artikel über Frauen & (Post-)Faschismus um Giorgia #Meloni. Ein Interview mit dem von Gil #Ofarim zu Unrecht beschuldigten Martin W. U.v.m.!
Passt mir alles? Nein & genau das schätze ich! (1/2)
Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt. -
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@energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Wenn man jemand kennt, der ein Online-Abo hat, kann man sich auch einzelne Artikel per Link schenken lassen. Bei Zeit und Spiegel haben Abonnenten pro Monat 10 Artikel zum Verschenken frei.
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@BlumeEvolution
Obwohl es für mich nicht die "Bezahlmedien" sind, die mir so auf den Zeiger gehen. Ich bin auch schon seit längerem ein Fan von "wer Arbeit reingesteckt hat, soll auch dafür be-/entlohnt werden". So habe ich das schon lange mit Software gehandhabt, als um mich herum "jeder" seinen PC noch mit sog. Raubkopien versorgte.
Inzwischen habe ich ein paar Medien im Abo und dazu ein Sammelpass für ein paar andere Medien. Mich bringt aber jedesmal diese "Abo oder deine Daten" Auswahl 1/2@BlumeEvolution
... auf die Palme. Ja, einiges wird über Werbung finanziert. Ok! Aber wozu müssen die mich dann ausspionieren? Wenn ich das wöchentl. Käseblatt aus dem Briefkasten hole muss ich auch nicht jemanden in die Wohnung lassen und alles zeigen!
Und dann hast du mal alles zugelassen und nach ein paar Zeilen kommt dann "das ist aber ein +... Angebot, ätsch!" 🤬
...und was ich hier schon desöfteren erlebt habe: Es kommt ein "Geschenk-Link" und trotzdem darfst du deine Daten liefern! 🤮2/2 -
Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt.@Terranerin @BlumeEvolution Das gibt es manchmal auch, da ist aber dann der einzelne Artikel total überteuert.
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Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt.Darüber habe ich 2022 schon mal gebloggt: https://koenig-haunstetten.de/2022/09/04/das-dilemma-der-online-zeitungen/
Mittlerweile habe ich PressReader für mich entdeckt. Da kann ich mich mit meinem Ausweis der Stadtbücherei einloggen und dann eine Menge Zeitungen und Zeitschriftgen online lesen. Leider haben Sie "Die Zeit" nicht im Angebot.
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@BlumeEvolution
... auf die Palme. Ja, einiges wird über Werbung finanziert. Ok! Aber wozu müssen die mich dann ausspionieren? Wenn ich das wöchentl. Käseblatt aus dem Briefkasten hole muss ich auch nicht jemanden in die Wohnung lassen und alles zeigen!
Und dann hast du mal alles zugelassen und nach ein paar Zeilen kommt dann "das ist aber ein +... Angebot, ätsch!" 🤬
...und was ich hier schon desöfteren erlebt habe: Es kommt ein "Geschenk-Link" und trotzdem darfst du deine Daten liefern! 🤮2/2@BlumeEvolution
P. S.: Wobei ich das hier schon recht strange finde, dann gesagt zu bekommen "ja aber ist doch umsonst", als wenn meine Daten keine Bezahlung wären.
️
Momente, in denen ich mal wieder an der Intelligenz des Homo sapiens zweifle!
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Nein, das ist nicht arrogant. Journalismus ist ein Beruf und kein Hobby. Wer recherchiert und schreibt, kann dafür Geld verlangen wie jeder andere Dienstleister oder Handwerker auch.
Es gibt übrigens den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seine Journalisten einigermaßen fair entlohnt und dessen Angebot bei niedrigem Einkommen dank GEZ-Befreiung gratis ist.
Aber eine Zeitung oder Zeitschrift kann als Gratismedium nur überleben, wenn sie PR-finanziert ist.
Es ist ein schwieriges Thema. Aber wie viel Geld würdest Du im Monat ausgeben können? Da gibt es irgendwo eine Grenze.
Und ich kann es auch nachvollziehen, dazu muss ich nur auf meine 3D-Downloads schauen. Statt neu und besser für 5 Euro wird das alte kostenlose Produkt überwiegend bevorzugt.
Auch hier ist das Angebot groß, die Arbeit extrem viel - wenn man sich Mühe gibt - und der Verdienst eher gering.
Ein Grund für mich warum ich mich Richtung Asien orientiere.
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Es ist ein schwieriges Thema. Aber wie viel Geld würdest Du im Monat ausgeben können? Da gibt es irgendwo eine Grenze.
Und ich kann es auch nachvollziehen, dazu muss ich nur auf meine 3D-Downloads schauen. Statt neu und besser für 5 Euro wird das alte kostenlose Produkt überwiegend bevorzugt.
Auch hier ist das Angebot groß, die Arbeit extrem viel - wenn man sich Mühe gibt - und der Verdienst eher gering.
Ein Grund für mich warum ich mich Richtung Asien orientiere.
Unser Markt, der der USA und Europa ist einfach übersättigt. Da muss man sich dann woanders umschauen oder ein Spezialgebiet für sich entdecken, was auch nicht so einfach ist.
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@warzazel Und auch wissenschaftliche Bibliotheken sind eine gute Adresse für aktuelle Zeitungen. Bibliotheksausweis braucht man fürs Lesen der gedruckten Ausgaben i.d.R. nicht, manche Bibliotheken haben auch schöne Lounge-Möbel zum Zeitungslesen. Recherchieren lässt sich das in der "Zeitschriftendatenbank". Hier eine Übersicht für die ZEIT: https://ld.zdb-services.de/resource/126030-3 Scheint auch in München Bibliotheken mit aktuellen Ausgaben zu geben

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@energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Wenn man jemand kennt, der ein Online-Abo hat, kann man sich auch einzelne Artikel per Link schenken lassen. Bei Zeit und Spiegel haben Abonnenten pro Monat 10 Artikel zum Verschenken frei.
@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das wusste ich nicht, danke. Bestimmt monatelang den kleinen „Päckchen-Button“ in der Zeit App gesehen und nie bemerkt.
Ansonsten find ich auch, dass es Zeit wird für Pay-as-you-read. Früher hieß es immer „geht nicht wegen fehlender Micropayments“. Kein Thema mehr. Aber die Zeitungen wollen natürlich lieber verlässliche Abo-Einnahmen.
Hab Zeit+Guardian(super!) abonniert, mehr kann ich nicht lesen. Würde gern Taz usw…
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Darüber habe ich 2022 schon mal gebloggt: https://koenig-haunstetten.de/2022/09/04/das-dilemma-der-online-zeitungen/
Mittlerweile habe ich PressReader für mich entdeckt. Da kann ich mich mit meinem Ausweis der Stadtbücherei einloggen und dann eine Menge Zeitungen und Zeitschriftgen online lesen. Leider haben Sie "Die Zeit" nicht im Angebot.
@kinghaunst @Terranerin @BlumeEvolution
Meine Bibliothek hat neben dem #pressreader auch die #genios ebib lizensiert. In dieser ist auch „Die Zeit“ enthalten. Im Zusammenspiel mit dem #BibBot lassen sich damit auch viele Paywall-Artikel im Browser öffnen.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das wusste ich nicht, danke. Bestimmt monatelang den kleinen „Päckchen-Button“ in der Zeit App gesehen und nie bemerkt.
Ansonsten find ich auch, dass es Zeit wird für Pay-as-you-read. Früher hieß es immer „geht nicht wegen fehlender Micropayments“. Kein Thema mehr. Aber die Zeitungen wollen natürlich lieber verlässliche Abo-Einnahmen.
Hab Zeit+Guardian(super!) abonniert, mehr kann ich nicht lesen. Würde gern Taz usw…
@Mastokarl @Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka die @ejz hat schon lange das Modell, dass man einen beliebigen Artikel für jeweils einen Euro lesen kann. Ich finde das ein gutes Modell, um gerade so ein regionales Medium zu unterstützen. Denn natürlich muss Arbeit auch bezahlt werden.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das wusste ich nicht, danke. Bestimmt monatelang den kleinen „Päckchen-Button“ in der Zeit App gesehen und nie bemerkt.
Ansonsten find ich auch, dass es Zeit wird für Pay-as-you-read. Früher hieß es immer „geht nicht wegen fehlender Micropayments“. Kein Thema mehr. Aber die Zeitungen wollen natürlich lieber verlässliche Abo-Einnahmen.
Hab Zeit+Guardian(super!) abonniert, mehr kann ich nicht lesen. Würde gern Taz usw…
@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl schlechtes beispiel, taz ist nämlich alles kostenlos, es kommt nur immer halt die meldung.
Aber der kannste schon so jeden monat einen beliebigen betrag spenden und das dann wegklicken.Aber prinzipiell geb ich dir recht, diese scheiss verlage mit ihrem geschäftsmodel aus dem letzten jahrtausend, nein ich will mich nicht bei 10 zeitungen für "nur" 10€ im monat anmelden. Die lesegewohnheiten haben sich längst verändert, die noch nicht.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl schlechtes beispiel, taz ist nämlich alles kostenlos, es kommt nur immer halt die meldung.
Aber der kannste schon so jeden monat einen beliebigen betrag spenden und das dann wegklicken.Aber prinzipiell geb ich dir recht, diese scheiss verlage mit ihrem geschäftsmodel aus dem letzten jahrtausend, nein ich will mich nicht bei 10 zeitungen für "nur" 10€ im monat anmelden. Die lesegewohnheiten haben sich längst verändert, die noch nicht.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl schlechtes beispiel, taz ist nämlich alles kostenlos, es kommt nur immer halt die meldung.
Aber der kannste schon so jeden monat einen beliebigen betrag spenden und das dann wegklicken.Aber prinzipiell geb ich dir recht, diese scheiss verlage mit ihrem geschäftsmodel aus dem letzten jahrtausend, nein ich will mich nicht bei 10 zeitungen für "nur" 10€ im monat anmelden. Die lesegewohnheiten haben sich längst verändert, die noch nicht.
@bws @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl
Die taz kann das machen, weil sie eine relativ kleine Redaktion hat (im Vgl. zu Spiegel oder Zeit). Sie ist qualitativ okay und meinungsstark, aber die großen investigativen Stories kann die taz nicht stemmen, dazu fehlt ihr das Geld für die Rechercheteams.
Also nicht schimpfen über die "Scheiß-Verlage", sondern einfach mal anerkennen, dass gute Berichterstattung und investigative Recherche nicht für lau zu haben ist.
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@bws @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl
Die taz kann das machen, weil sie eine relativ kleine Redaktion hat (im Vgl. zu Spiegel oder Zeit). Sie ist qualitativ okay und meinungsstark, aber die großen investigativen Stories kann die taz nicht stemmen, dazu fehlt ihr das Geld für die Rechercheteams.
Also nicht schimpfen über die "Scheiß-Verlage", sondern einfach mal anerkennen, dass gute Berichterstattung und investigative Recherche nicht für lau zu haben ist.
@Real_Tom @bws @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Da legst du mir jetzt aber einiges auf die Zunge, das da nicht ist. Ich verstehe sehr wohl, dass es für Verlage besser und sicherer ist, Abos zu haben, und ein „Zahl pro Artikel“ es unwahrscheinlicher macht, Abonnenten zu haben. Aber das ist für mich als Leser halt unerfreulich, denn ich habe nur endlich viel Geld und endlich viel Zeit; und so stehe ich oft vor Paywalls, obwohl ich hunderte von Euro für Zeitungen zahle.