Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
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@energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Wenn man jemand kennt, der ein Online-Abo hat, kann man sich auch einzelne Artikel per Link schenken lassen. Bei Zeit und Spiegel haben Abonnenten pro Monat 10 Artikel zum Verschenken frei.
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@BlumeEvolution
Obwohl es für mich nicht die "Bezahlmedien" sind, die mir so auf den Zeiger gehen. Ich bin auch schon seit längerem ein Fan von "wer Arbeit reingesteckt hat, soll auch dafür be-/entlohnt werden". So habe ich das schon lange mit Software gehandhabt, als um mich herum "jeder" seinen PC noch mit sog. Raubkopien versorgte.
Inzwischen habe ich ein paar Medien im Abo und dazu ein Sammelpass für ein paar andere Medien. Mich bringt aber jedesmal diese "Abo oder deine Daten" Auswahl 1/2@BlumeEvolution
... auf die Palme. Ja, einiges wird über Werbung finanziert. Ok! Aber wozu müssen die mich dann ausspionieren? Wenn ich das wöchentl. Käseblatt aus dem Briefkasten hole muss ich auch nicht jemanden in die Wohnung lassen und alles zeigen!
Und dann hast du mal alles zugelassen und nach ein paar Zeilen kommt dann "das ist aber ein +... Angebot, ätsch!" 🤬
...und was ich hier schon desöfteren erlebt habe: Es kommt ein "Geschenk-Link" und trotzdem darfst du deine Daten liefern! 🤮2/2 -
Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt.@Terranerin @BlumeEvolution Das gibt es manchmal auch, da ist aber dann der einzelne Artikel total überteuert.
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Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt.Darüber habe ich 2022 schon mal gebloggt: https://koenig-haunstetten.de/2022/09/04/das-dilemma-der-online-zeitungen/
Mittlerweile habe ich PressReader für mich entdeckt. Da kann ich mich mit meinem Ausweis der Stadtbücherei einloggen und dann eine Menge Zeitungen und Zeitschriftgen online lesen. Leider haben Sie "Die Zeit" nicht im Angebot.
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@BlumeEvolution
... auf die Palme. Ja, einiges wird über Werbung finanziert. Ok! Aber wozu müssen die mich dann ausspionieren? Wenn ich das wöchentl. Käseblatt aus dem Briefkasten hole muss ich auch nicht jemanden in die Wohnung lassen und alles zeigen!
Und dann hast du mal alles zugelassen und nach ein paar Zeilen kommt dann "das ist aber ein +... Angebot, ätsch!" 🤬
...und was ich hier schon desöfteren erlebt habe: Es kommt ein "Geschenk-Link" und trotzdem darfst du deine Daten liefern! 🤮2/2@BlumeEvolution
P. S.: Wobei ich das hier schon recht strange finde, dann gesagt zu bekommen "ja aber ist doch umsonst", als wenn meine Daten keine Bezahlung wären.
️
Momente, in denen ich mal wieder an der Intelligenz des Homo sapiens zweifle!
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Nein, das ist nicht arrogant. Journalismus ist ein Beruf und kein Hobby. Wer recherchiert und schreibt, kann dafür Geld verlangen wie jeder andere Dienstleister oder Handwerker auch.
Es gibt übrigens den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seine Journalisten einigermaßen fair entlohnt und dessen Angebot bei niedrigem Einkommen dank GEZ-Befreiung gratis ist.
Aber eine Zeitung oder Zeitschrift kann als Gratismedium nur überleben, wenn sie PR-finanziert ist.
Es ist ein schwieriges Thema. Aber wie viel Geld würdest Du im Monat ausgeben können? Da gibt es irgendwo eine Grenze.
Und ich kann es auch nachvollziehen, dazu muss ich nur auf meine 3D-Downloads schauen. Statt neu und besser für 5 Euro wird das alte kostenlose Produkt überwiegend bevorzugt.
Auch hier ist das Angebot groß, die Arbeit extrem viel - wenn man sich Mühe gibt - und der Verdienst eher gering.
Ein Grund für mich warum ich mich Richtung Asien orientiere.
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Es ist ein schwieriges Thema. Aber wie viel Geld würdest Du im Monat ausgeben können? Da gibt es irgendwo eine Grenze.
Und ich kann es auch nachvollziehen, dazu muss ich nur auf meine 3D-Downloads schauen. Statt neu und besser für 5 Euro wird das alte kostenlose Produkt überwiegend bevorzugt.
Auch hier ist das Angebot groß, die Arbeit extrem viel - wenn man sich Mühe gibt - und der Verdienst eher gering.
Ein Grund für mich warum ich mich Richtung Asien orientiere.
Unser Markt, der der USA und Europa ist einfach übersättigt. Da muss man sich dann woanders umschauen oder ein Spezialgebiet für sich entdecken, was auch nicht so einfach ist.
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@warzazel Und auch wissenschaftliche Bibliotheken sind eine gute Adresse für aktuelle Zeitungen. Bibliotheksausweis braucht man fürs Lesen der gedruckten Ausgaben i.d.R. nicht, manche Bibliotheken haben auch schöne Lounge-Möbel zum Zeitungslesen. Recherchieren lässt sich das in der "Zeitschriftendatenbank". Hier eine Übersicht für die ZEIT: https://ld.zdb-services.de/resource/126030-3 Scheint auch in München Bibliotheken mit aktuellen Ausgaben zu geben

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@energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Wenn man jemand kennt, der ein Online-Abo hat, kann man sich auch einzelne Artikel per Link schenken lassen. Bei Zeit und Spiegel haben Abonnenten pro Monat 10 Artikel zum Verschenken frei.
@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das wusste ich nicht, danke. Bestimmt monatelang den kleinen „Päckchen-Button“ in der Zeit App gesehen und nie bemerkt.
Ansonsten find ich auch, dass es Zeit wird für Pay-as-you-read. Früher hieß es immer „geht nicht wegen fehlender Micropayments“. Kein Thema mehr. Aber die Zeitungen wollen natürlich lieber verlässliche Abo-Einnahmen.
Hab Zeit+Guardian(super!) abonniert, mehr kann ich nicht lesen. Würde gern Taz usw…
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Darüber habe ich 2022 schon mal gebloggt: https://koenig-haunstetten.de/2022/09/04/das-dilemma-der-online-zeitungen/
Mittlerweile habe ich PressReader für mich entdeckt. Da kann ich mich mit meinem Ausweis der Stadtbücherei einloggen und dann eine Menge Zeitungen und Zeitschriftgen online lesen. Leider haben Sie "Die Zeit" nicht im Angebot.
@kinghaunst @Terranerin @BlumeEvolution
Meine Bibliothek hat neben dem #pressreader auch die #genios ebib lizensiert. In dieser ist auch „Die Zeit“ enthalten. Im Zusammenspiel mit dem #BibBot lassen sich damit auch viele Paywall-Artikel im Browser öffnen.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das wusste ich nicht, danke. Bestimmt monatelang den kleinen „Päckchen-Button“ in der Zeit App gesehen und nie bemerkt.
Ansonsten find ich auch, dass es Zeit wird für Pay-as-you-read. Früher hieß es immer „geht nicht wegen fehlender Micropayments“. Kein Thema mehr. Aber die Zeitungen wollen natürlich lieber verlässliche Abo-Einnahmen.
Hab Zeit+Guardian(super!) abonniert, mehr kann ich nicht lesen. Würde gern Taz usw…
@Mastokarl @Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka die @ejz hat schon lange das Modell, dass man einen beliebigen Artikel für jeweils einen Euro lesen kann. Ich finde das ein gutes Modell, um gerade so ein regionales Medium zu unterstützen. Denn natürlich muss Arbeit auch bezahlt werden.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das wusste ich nicht, danke. Bestimmt monatelang den kleinen „Päckchen-Button“ in der Zeit App gesehen und nie bemerkt.
Ansonsten find ich auch, dass es Zeit wird für Pay-as-you-read. Früher hieß es immer „geht nicht wegen fehlender Micropayments“. Kein Thema mehr. Aber die Zeitungen wollen natürlich lieber verlässliche Abo-Einnahmen.
Hab Zeit+Guardian(super!) abonniert, mehr kann ich nicht lesen. Würde gern Taz usw…
@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl schlechtes beispiel, taz ist nämlich alles kostenlos, es kommt nur immer halt die meldung.
Aber der kannste schon so jeden monat einen beliebigen betrag spenden und das dann wegklicken.Aber prinzipiell geb ich dir recht, diese scheiss verlage mit ihrem geschäftsmodel aus dem letzten jahrtausend, nein ich will mich nicht bei 10 zeitungen für "nur" 10€ im monat anmelden. Die lesegewohnheiten haben sich längst verändert, die noch nicht.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl schlechtes beispiel, taz ist nämlich alles kostenlos, es kommt nur immer halt die meldung.
Aber der kannste schon so jeden monat einen beliebigen betrag spenden und das dann wegklicken.Aber prinzipiell geb ich dir recht, diese scheiss verlage mit ihrem geschäftsmodel aus dem letzten jahrtausend, nein ich will mich nicht bei 10 zeitungen für "nur" 10€ im monat anmelden. Die lesegewohnheiten haben sich längst verändert, die noch nicht.
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@Real_Tom @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl schlechtes beispiel, taz ist nämlich alles kostenlos, es kommt nur immer halt die meldung.
Aber der kannste schon so jeden monat einen beliebigen betrag spenden und das dann wegklicken.Aber prinzipiell geb ich dir recht, diese scheiss verlage mit ihrem geschäftsmodel aus dem letzten jahrtausend, nein ich will mich nicht bei 10 zeitungen für "nur" 10€ im monat anmelden. Die lesegewohnheiten haben sich längst verändert, die noch nicht.
@bws @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl
Die taz kann das machen, weil sie eine relativ kleine Redaktion hat (im Vgl. zu Spiegel oder Zeit). Sie ist qualitativ okay und meinungsstark, aber die großen investigativen Stories kann die taz nicht stemmen, dazu fehlt ihr das Geld für die Rechercheteams.
Also nicht schimpfen über die "Scheiß-Verlage", sondern einfach mal anerkennen, dass gute Berichterstattung und investigative Recherche nicht für lau zu haben ist.
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@bws @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka @Mastokarl
Die taz kann das machen, weil sie eine relativ kleine Redaktion hat (im Vgl. zu Spiegel oder Zeit). Sie ist qualitativ okay und meinungsstark, aber die großen investigativen Stories kann die taz nicht stemmen, dazu fehlt ihr das Geld für die Rechercheteams.
Also nicht schimpfen über die "Scheiß-Verlage", sondern einfach mal anerkennen, dass gute Berichterstattung und investigative Recherche nicht für lau zu haben ist.
@Real_Tom @bws @energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Da legst du mir jetzt aber einiges auf die Zunge, das da nicht ist. Ich verstehe sehr wohl, dass es für Verlage besser und sicherer ist, Abos zu haben, und ein „Zahl pro Artikel“ es unwahrscheinlicher macht, Abonnenten zu haben. Aber das ist für mich als Leser halt unerfreulich, denn ich habe nur endlich viel Geld und endlich viel Zeit; und so stehe ich oft vor Paywalls, obwohl ich hunderte von Euro für Zeitungen zahle.
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@energisch_ @bws @Real_Tom @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Ja, das Zeit-Abo ist sauteuer. So viel, wo ich lieber für einzelne Artikel zahlen würde - ZEIT, Taz, Spektrum der Wissenschaft, heise, SZ, manchmal sogar was von der FAZ. Aber die Verlage wollen Abo-Kunden, und ich kann dann nur wählen, welche 1-3 von 20 ich nehm. Eigentlich ist es Zeit, dass jemand das Geschäftsmodell „disrupted“ wie damals Jobs bei Musik.
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@energisch_ @bws @Real_Tom @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Ja, das Zeit-Abo ist sauteuer. So viel, wo ich lieber für einzelne Artikel zahlen würde - ZEIT, Taz, Spektrum der Wissenschaft, heise, SZ, manchmal sogar was von der FAZ. Aber die Verlage wollen Abo-Kunden, und ich kann dann nur wählen, welche 1-3 von 20 ich nehm. Eigentlich ist es Zeit, dass jemand das Geschäftsmodell „disrupted“ wie damals Jobs bei Musik.
@Mastokarl @energisch_ @bws @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Die Disruption des Musikgeschäfts v.a. durch Spotify hatte einige negative Folgen: Viele Musiker:innen können von den Streaming-Almosen nicht leben, Konzertkarten sind extrem teuer geworden, weil sie die Einnahmeausfälle kompensieren müssen, der Markt konzentriert sich immer mehr auf wenige Superstars und ansonsten viele, die gerade noch über die Runden kommen oder Musik nur noch nebenberuflich machen können.
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Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
Doch ich hatte gerade intensive Termine in Berlin & kaufte mir für die Rückfahrt die #ZEIT 12.02.2026.
Gelesen & beeindruckt: Die #Epstein - Akten, aber endlich auch aus der Perspektive von Opfern. 1 spannender Artikel über Frauen & (Post-)Faschismus um Giorgia #Meloni. Ein Interview mit dem von Gil #Ofarim zu Unrecht beschuldigten Martin W. U.v.m.!
Passt mir alles? Nein & genau das schätze ich! (1/2)
@BlumeEvolution
Das Problem mit den Bezahl-Medien ist für mich eines der finanziellen Möglichkeiten, und die sind begrenzt. Ich leiste mir das online Abo der StZ. Ich folge auf Mastodon den Nürnberger Nachrichten und lese die Überschriften. Ein Abo ist mir zu teuer. -
@Mastokarl @energisch_ @bws @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Die Disruption des Musikgeschäfts v.a. durch Spotify hatte einige negative Folgen: Viele Musiker:innen können von den Streaming-Almosen nicht leben, Konzertkarten sind extrem teuer geworden, weil sie die Einnahmeausfälle kompensieren müssen, der Markt konzentriert sich immer mehr auf wenige Superstars und ansonsten viele, die gerade noch über die Runden kommen oder Musik nur noch nebenberuflich machen können.
@Real_Tom @energisch_ @bws @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das ist jetzt superlang her, meine Erinnerungen schwammig, spotify und streaming abos kam viel später. Der Artikel dazu ist gut:
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@Real_Tom @energisch_ @bws @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka Das ist jetzt superlang her, meine Erinnerungen schwammig, spotify und streaming abos kam viel später. Der Artikel dazu ist gut:
@Mastokarl @energisch_ @bws @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Der Vergleich hinkt insoweit, dass iTunes damals mp3-Alben und Songs verkauft hat, an denen die Musiker ungefähr gleich wie an CDs verdient haben.
Das Medien-Pendant dazu ist das Online-Abo, das aufgrund der entfallenden Druck- und Versandkosten günstiger ist als das Print-Abo.
Kaputtgemacht wurde der Markt durch Spotify und Co., siehe z.B. hier:
https://www.zdfheute.de/wirtschaft/musik-streaming-umsatz-unzufriedenheit-100.html