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  3. Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

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113 Beiträge 44 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

    @EvaLie Ob ich im Umgang mit Medien reflektiert bin oder nicht, ist ziemlich irrelevant. Ich sehe leider gerade nichts, was meine Argumentation entkräftet. Wenn eine wirksame Regulation der betreibenden Firmen existieren würde, warum müsste man dann noch Benutzer_innen gängeln und unnötig Daten erheben? Warum die Freiheiten für alle einschränken? Warum autoritärer Politik weiter Vorschub leisten? Zumal halt eine Altersverifikation mit Sicherheit als Feigenblatt dienen würde, um keinerlei wirksame Regulation auf seiten der Netze durchzuführen.
    In meiner Jugend haben wir auch jede Menge Sachen an der Kontrolle von Staat, Eltern und sonstigen Institutionen vorbei betrieben, genauso wird es bei den von dir erwähnten Kids mit Umgehungsmaßnahmen für die Alterskontrollen passieren. Ich habe ja jetzt schon Entsprechendes im Bezug auf die Altersverifikation bei Discord mitbekommen. Und, wie erwähnt, hat Discord das alles erst vor Kurzem eingeführt, und schon wurden die Daten geleakt. Die Shitshow läuft also schon, warum wollen wir da mitmachen?

    @markus_netzpolitik

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    schrieb zuletzt editiert von
    #78

    @bwana
    Wir reden offenbar aneinander vorbei und sehen verschiedene Ziele dahinter.
    Welches sind denn deiner Meinung nach die Aspekte von Sozialen Netzwerken, die verändert werden müssen, um Kinder und Jugendliche angemessen zu schützen?
    Wo müssen die Betreiber ran?
    Was dürfte Kids online nicht mehr so schnell begegnen?
    BTW: Ist das Vorzeigen eines Persos in einer Disco, beim Eröffnung eines Kontos, beim Betreten eines Casinos, Bordells u.ä. auch eine Sammlung eines "autoritären Staates"?

    bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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    • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

      @bwana
      Wir reden offenbar aneinander vorbei und sehen verschiedene Ziele dahinter.
      Welches sind denn deiner Meinung nach die Aspekte von Sozialen Netzwerken, die verändert werden müssen, um Kinder und Jugendliche angemessen zu schützen?
      Wo müssen die Betreiber ran?
      Was dürfte Kids online nicht mehr so schnell begegnen?
      BTW: Ist das Vorzeigen eines Persos in einer Disco, beim Eröffnung eines Kontos, beim Betreten eines Casinos, Bordells u.ä. auch eine Sammlung eines "autoritären Staates"?

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      bwana@discordian.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #79

      @EvaLie Vorweg: Ich muss gerade zugeben, nach diesem "BTW" habe ich den Eindruck, dieser Punkt, den ich jetzt *mehrfach* erklärt hatte, wurde von dir einfach ignoriert, was meine Motivation, hiernach weiterzudiskutieren, eigentlich stark verringert. Überhaupt bist du im Verlauf auf sehr wenige meiner Argumente eingegangen. 😐
      Also: Bei der Türkontrolle des Casinos oder Bordells oder an der Ladenkasse beim Alkoholkauf werden meine Perso-Daten nicht gespeichert oder weiterverkauft. Bei Banken kommt's drauf an, reine Sichtkontrolle vor Ort ist OK, digital sehe ich auch kritisch, weil Nachlässigkeit auch schon vorkam (z.B. bei Bonitätsprüfungen für Kredite). Nicht die bloße Prüfung, sondern die Übertragung, Speicherung und Verarbeitung der Daten (insbesondere Verknüpfung mit anderen Datenbeständen) sind die Hauptprobleme hier.
      Und bei deinen anderen Fragen würde ich an diesem Punkt am liebsten den Ball zurückspielen und erst mal dich fragen, was *dich* denn stört, daß du den Zugriff auf soziale Medien regulieren willst, um dir dann mit Maßnahmen antworten zu können. Aber okay, kurze Liste aus dem Stegreif, welche Probleme ich sehe: 1. Strukturell geförderte Sucht nach soz. Medien (und anderen Apps) 2. Psychische/emotionale Überforderung und Abstumpfung durch exzessiven Dauerkonsum 3. Gefährliche Inhalte und Interaktionen (Gewalt, Hass, Pornographie, Grooming, Cybermobbing, aber auch schwierige Vorbilder, Trends, "Challenges"...) - diese Punkte greifen natürlich auch alle ineinander. Was ich für sinnvoll halten würde: 1. Moderation und Support durch geschulte Mitarbeiter und in wirksamem Umfang. Meldungen (über Cybermobbing, Gewalt- und Hasshinhalte etc.), dürfen nicht ins Leere laufen, Trends ("Challenges" & Co.) müssen überwacht und ggf. gebremst werden. 2. Druck- und Suchtmechaniken entfernen, algorithmische Empfehlungen zurücknehmen, kein Endlos-Scrolling mehr, Like-/Klick-/View-Jagd entschärfen, keine UI Dark Patterns etc., ggf. sogar aktiv entgegenwirken durch automatische Vorschläge von Bildschirmpausen 3. Generell De-Kommerzialisierung (weniger Werbung, weniger Clickbait, weniger Slop zulassen) 4. Voreinstellungen sollten Benutzer_innen schützen (Privatsphäre, Kontaktmöglichkeiten etc.) 5. - und das ist jetzt nicht mehr bloß auf Seiten der Dienste, aber im Gesamtkonzept unerlässlich: Aufklärung bzw. Erziehung aller Beteiligten im Bereich der Medienkompetenz. Ebenso, wenn der Staat schon autoritär werden will: 6. Überprüfung und konsequente Sanktion der Dienste, wenn die ersten vier Punkte nicht hinreichend erfüllt werden.
      Ansonsten verweise ich abschließend gern auf folgende Artikel:

      - https://www.eff.org/deeplinks/2025/05/keeping-people-safe-online-fundamental-rights-protective-alternatives-age-checks
      - https://edri.org/our-work/why-age-verification-misses-the-mark-and-puts-everyone-at-risk/

      Gute Nacht.

      evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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      • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

        @EvaLie Vorweg: Ich muss gerade zugeben, nach diesem "BTW" habe ich den Eindruck, dieser Punkt, den ich jetzt *mehrfach* erklärt hatte, wurde von dir einfach ignoriert, was meine Motivation, hiernach weiterzudiskutieren, eigentlich stark verringert. Überhaupt bist du im Verlauf auf sehr wenige meiner Argumente eingegangen. 😐
        Also: Bei der Türkontrolle des Casinos oder Bordells oder an der Ladenkasse beim Alkoholkauf werden meine Perso-Daten nicht gespeichert oder weiterverkauft. Bei Banken kommt's drauf an, reine Sichtkontrolle vor Ort ist OK, digital sehe ich auch kritisch, weil Nachlässigkeit auch schon vorkam (z.B. bei Bonitätsprüfungen für Kredite). Nicht die bloße Prüfung, sondern die Übertragung, Speicherung und Verarbeitung der Daten (insbesondere Verknüpfung mit anderen Datenbeständen) sind die Hauptprobleme hier.
        Und bei deinen anderen Fragen würde ich an diesem Punkt am liebsten den Ball zurückspielen und erst mal dich fragen, was *dich* denn stört, daß du den Zugriff auf soziale Medien regulieren willst, um dir dann mit Maßnahmen antworten zu können. Aber okay, kurze Liste aus dem Stegreif, welche Probleme ich sehe: 1. Strukturell geförderte Sucht nach soz. Medien (und anderen Apps) 2. Psychische/emotionale Überforderung und Abstumpfung durch exzessiven Dauerkonsum 3. Gefährliche Inhalte und Interaktionen (Gewalt, Hass, Pornographie, Grooming, Cybermobbing, aber auch schwierige Vorbilder, Trends, "Challenges"...) - diese Punkte greifen natürlich auch alle ineinander. Was ich für sinnvoll halten würde: 1. Moderation und Support durch geschulte Mitarbeiter und in wirksamem Umfang. Meldungen (über Cybermobbing, Gewalt- und Hasshinhalte etc.), dürfen nicht ins Leere laufen, Trends ("Challenges" & Co.) müssen überwacht und ggf. gebremst werden. 2. Druck- und Suchtmechaniken entfernen, algorithmische Empfehlungen zurücknehmen, kein Endlos-Scrolling mehr, Like-/Klick-/View-Jagd entschärfen, keine UI Dark Patterns etc., ggf. sogar aktiv entgegenwirken durch automatische Vorschläge von Bildschirmpausen 3. Generell De-Kommerzialisierung (weniger Werbung, weniger Clickbait, weniger Slop zulassen) 4. Voreinstellungen sollten Benutzer_innen schützen (Privatsphäre, Kontaktmöglichkeiten etc.) 5. - und das ist jetzt nicht mehr bloß auf Seiten der Dienste, aber im Gesamtkonzept unerlässlich: Aufklärung bzw. Erziehung aller Beteiligten im Bereich der Medienkompetenz. Ebenso, wenn der Staat schon autoritär werden will: 6. Überprüfung und konsequente Sanktion der Dienste, wenn die ersten vier Punkte nicht hinreichend erfüllt werden.
        Ansonsten verweise ich abschließend gern auf folgende Artikel:

        - https://www.eff.org/deeplinks/2025/05/keeping-people-safe-online-fundamental-rights-protective-alternatives-age-checks
        - https://edri.org/our-work/why-age-verification-misses-the-mark-and-puts-everyone-at-risk/

        Gute Nacht.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #80

        @bwana
        Danke für deine Ausführungen. Ich wollte sicher gehen, ob wir über die selben Dinge sprechen.
        Natürlich sind das Maßnahmen, die dringend nötig sind. Davon sprach ich übrigens auch, von Anbeginn an. Ich sagte, dass es beides erfolgen muss.

        Da ich mit Kindern/ Jugendlichen arbeite, deren Eltern nicht medial helfen - aber den Zugang uneingeschränkt zur Verfügung stellen, bin ich eine der Personen, die gerade junge Menschen aufklärt und die Einstellungen am Handy zeigt. (1/3)

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        • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

          @bwana
          Danke für deine Ausführungen. Ich wollte sicher gehen, ob wir über die selben Dinge sprechen.
          Natürlich sind das Maßnahmen, die dringend nötig sind. Davon sprach ich übrigens auch, von Anbeginn an. Ich sagte, dass es beides erfolgen muss.

          Da ich mit Kindern/ Jugendlichen arbeite, deren Eltern nicht medial helfen - aber den Zugang uneingeschränkt zur Verfügung stellen, bin ich eine der Personen, die gerade junge Menschen aufklärt und die Einstellungen am Handy zeigt. (1/3)

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          schrieb zuletzt editiert von
          #81

          @bwana
          Die Altersgrenze von Diensten war dabei jedes Mal für die Kinder ein Thema - es war für sie ein Argument, ob ein Dienst/ eine Applikation/ ein Netzwerk genutzt werden darf oder nicht.
          Dabei sind Angebote wie Snapchat bei den Kids besonders beliebt, v.a. weil sie glauben, die gesendeten Bilder können nicht kopiert werden - das ermöglichen aber Drittanbieter. Ein Missbrauch entsteht, außerhalb der Handhabe der Betreiber.
          Eine Altersverifikation würde eine Hürde einbauen (2/3)

          evalie@bildung.socialE bwana@discordian.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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          • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

            @bwana
            Die Altersgrenze von Diensten war dabei jedes Mal für die Kinder ein Thema - es war für sie ein Argument, ob ein Dienst/ eine Applikation/ ein Netzwerk genutzt werden darf oder nicht.
            Dabei sind Angebote wie Snapchat bei den Kids besonders beliebt, v.a. weil sie glauben, die gesendeten Bilder können nicht kopiert werden - das ermöglichen aber Drittanbieter. Ein Missbrauch entsteht, außerhalb der Handhabe der Betreiber.
            Eine Altersverifikation würde eine Hürde einbauen (2/3)

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            schrieb zuletzt editiert von
            #82

            @bwana Sie würde verhindern, dass Kinder die Dienste nutzen, die noch nicht bereit sind die Einstellungen vorzunehmen und die Tragweite des Gesendeten zu verstehen.
            Auch viele Ältere können letzteres nicht und würden, sobald eine Verifikation nötig ist, möglicherweise eher über eine Registrierung nachdenken.
            Dein Argument ist der Zwang zur Datenverarbeitung.
            Die Verarbeitung kann sparsam erfolgen - mittels Tokensystem über den ePerso, das schlicht die Alterslegitimation verifiziert.
            Beides.

            evalie@bildung.socialE bwana@discordian.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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            • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

              @bwana Sie würde verhindern, dass Kinder die Dienste nutzen, die noch nicht bereit sind die Einstellungen vorzunehmen und die Tragweite des Gesendeten zu verstehen.
              Auch viele Ältere können letzteres nicht und würden, sobald eine Verifikation nötig ist, möglicherweise eher über eine Registrierung nachdenken.
              Dein Argument ist der Zwang zur Datenverarbeitung.
              Die Verarbeitung kann sparsam erfolgen - mittels Tokensystem über den ePerso, das schlicht die Alterslegitimation verifiziert.
              Beides.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #83

              @bwana
              Falls du ein paar Beispiele brauchst, was Kinder tun:
              - Fotos von Freunden aus WhatsApp nehmen, als Sticker verarbeiten und durch die Gegend schicken, alle Gruppen freigeben (jeder kann einladen, jeder kann hinzufügen) - offiziell ist WA ab 16. Interessiert keinen
              -In SnapChat allen Personen Ortung gewähren, Fotos von sich selbst in allen Lebenslagen senden
              - Download dubioser KI-Bearbeitungsapps - sexuelle Bildererstellung von "Freunden"
              uvm.
              überall keine Alterskontrolle

              bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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              • stubenhocker@troet.cafeS stubenhocker@troet.cafe

                @HansBernhard
                Also wenn du ne Qualitätslösung willst frag nicht mich, sondern arbeite dich durch die erwähnte Bubble und kämpf mit, wenn du eine rechtsradikale Lösung willst, verfolge deinen Ansatz weiter. 🤷‍♂️

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                hansbernhard@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #84

                @stubenhocker Die Antwort ist mir zu einfach. "Dagegen" ist immer einfach. Lösungsvorschläge, selber mal Gedanken machen, wie man das ändern könnte.
                Das gilt auch für andere Themen, "Dagegen" ist phantasielose.

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                • jenskessler@bildung.socialJ jenskessler@bildung.social

                  @EvaLie @markus_netzpolitik Wir nehmen aber marginalisierten Gruppen einen Rückzugsraum! In schwierigen Familien, in schwierigen Umfeldern ist das Internet manchmal der einzig gute Ort für Kinder.

                  Die Politik muss die Räume sicherer machen.

                  Und das sage ich nachdem ich am Freitag nicht über „Stadtluft macht frei“ sondern spontan über Epstein isst Babys gesprochen habe. 😅 war dann irgendwie wichtiger den scheiß zumindest den Versuch einer Gegenrede entgegenzustellen.

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                  evalie@bildung.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #85

                  @JensKessler
                  Der erste Raum, der als Angebot für Kinder erreichbar sein muss, ist das direkte soziale Umfeld.
                  Der persönliche Kontakt in der Schule - über die Schulsozialarbeit und oder Jugendfreizeitangebote.
                  Eine Altersverifikation verhindert nicht, dass es angemessene Kontaktorte gibt - auch für marginalisierte Gruppen.
                  Wie viele hast du persönlich eigentlich begleitet und kennengelernt? Ich so einige.

                  jenskessler@bildung.socialJ 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                    @JensKessler
                    Der erste Raum, der als Angebot für Kinder erreichbar sein muss, ist das direkte soziale Umfeld.
                    Der persönliche Kontakt in der Schule - über die Schulsozialarbeit und oder Jugendfreizeitangebote.
                    Eine Altersverifikation verhindert nicht, dass es angemessene Kontaktorte gibt - auch für marginalisierte Gruppen.
                    Wie viele hast du persönlich eigentlich begleitet und kennengelernt? Ich so einige.

                    jenskessler@bildung.socialJ This user is from outside of this forum
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                    jenskessler@bildung.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #86

                    @EvaLie Es wäre schön, wenn das direkte soziale Umfeld immer solche Angebote hätte, leider ist das aber nicht immer so. Schulsozialarbeit ist nicht flächendeckend verfügbar, Schulpsychologische Dienste sind in der Regel nicht direkt an der Schule, sondern auswärts und gerade Angebote gegen Rechts oder für Inklusion werden gerade massiv zurückgefahren.

                    Dann auch noch den sozialen Raum im Netz einzuschränken, halte ich für grundlegend falsche Vorgehensweise. (1/2)

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • markus_netzpolitik@chaos.socialM markus_netzpolitik@chaos.social

                      Die CDU beschließt heute das Ende des Internets wie wir es kennen und versteht es möglicherweise nicht mal selbst.

                      https://www.digitalpolitik.de/das-ende-des-internets-wie-wir-es-kennen/

                      stefanandreas@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #87

                      @markus_netzpolitik
                      Es wäre wirklich Ironie der Geschichte, wenn uns KI von Lobbyisten befreien würden: https://g.co/gemini/share/7df7ea7d43a4

                      ffaerian@mastodon.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                        @dreiws @markus_netzpolitik

                        Ich kann dir nicht ganz folgen. Kritisierst du die Eltern, kritisierst du die Überlegungen, kritisierst du Handynutzung im Allgemeinen oder versuchst du provokant irgendeinen deiner Überzeugungspunkte zu verdeutlichen?
                        Worauf willst du hinaus?

                        dreiws@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                        dreiws@mastodon.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #88

                        @EvaLie @markus_netzpolitik im Prinzip Teile der Gesellschaft. Man ist selbst kaum in der Lage die Verführung durch die Handynutzung zu verstehen.
                        Man lebt ein schlechtes Vorbild, dann werden Kinder mit Handys zum einen ruhig gestellt und oft noch überwacht wo sie sich befinden. Alles Entwicklungen welche nicht Kindgerecht sind.

                        evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                          @bwana
                          Die Altersgrenze von Diensten war dabei jedes Mal für die Kinder ein Thema - es war für sie ein Argument, ob ein Dienst/ eine Applikation/ ein Netzwerk genutzt werden darf oder nicht.
                          Dabei sind Angebote wie Snapchat bei den Kids besonders beliebt, v.a. weil sie glauben, die gesendeten Bilder können nicht kopiert werden - das ermöglichen aber Drittanbieter. Ein Missbrauch entsteht, außerhalb der Handhabe der Betreiber.
                          Eine Altersverifikation würde eine Hürde einbauen (2/3)

                          bwana@discordian.socialB This user is from outside of this forum
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                          bwana@discordian.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #89

                          @EvaLie Ich habe fast exakt dieselbe Argumentation (lässt sich umgehen und wiegt in falscher Sicherheit, während andere Maßnahmen vernachlässigt werden) im Bezug auf die Altersverifikation genutzt. 🤷

                          evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                            @bwana Sie würde verhindern, dass Kinder die Dienste nutzen, die noch nicht bereit sind die Einstellungen vorzunehmen und die Tragweite des Gesendeten zu verstehen.
                            Auch viele Ältere können letzteres nicht und würden, sobald eine Verifikation nötig ist, möglicherweise eher über eine Registrierung nachdenken.
                            Dein Argument ist der Zwang zur Datenverarbeitung.
                            Die Verarbeitung kann sparsam erfolgen - mittels Tokensystem über den ePerso, das schlicht die Alterslegitimation verifiziert.
                            Beides.

                            bwana@discordian.socialB This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #90

                            @EvaLie Das mit der Datenverarbeitung (bzw. Datensicherheit, Recht auf informationelle Selbstbestimmung) ist *eines* meiner Argumente.
                            Und zum Thema eID und Altersverifikation via Zero-Knowledge-Proof:
                            Ich müsste dafür staatlichen Stellen vertrauen, die dieses Vertrauen regelmäßig verspielen (s. ePA, Zensus 2022, immer wieder neu aufkeimende Bestrebungen nach Vorratsdatenspeicherung, Quellen-TKÜ, Staatstrojaner etc.), zudem sind die bisherigen Implementierungen eng an Apple- und Google-Smartphone-Ökosysteme gebunden. Habe ich ein alternatives System wie GrapheneOS oder LineageOS ohne gApps, kann's sein, dass ich außen vor bin. Oder wenn mein Smartphone veraltet ist, weil ich mir kein neues leisten kann. Oder wenn ich gar kein Smartphone habe, aus irgendwelchen Gründen, aber auf Dienste von anderen Geräten aus zugreifen wollen. Außerdem: Was ist mit Menschen, die in Deutschland wohnen, aber keine (gültige deutsche oder europäische) eID haben? Ich hatte zuvor bereits das Argument der marginalisierter Kinder aufgeführt, das du meiner Meinung nach nicht besonders gut widerlegt hast, aber es betrifft halt auch andere ggf. marginalisierte Gruppen (z.B. Armutsbetroffene).

                            evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                              @bwana
                              Falls du ein paar Beispiele brauchst, was Kinder tun:
                              - Fotos von Freunden aus WhatsApp nehmen, als Sticker verarbeiten und durch die Gegend schicken, alle Gruppen freigeben (jeder kann einladen, jeder kann hinzufügen) - offiziell ist WA ab 16. Interessiert keinen
                              -In SnapChat allen Personen Ortung gewähren, Fotos von sich selbst in allen Lebenslagen senden
                              - Download dubioser KI-Bearbeitungsapps - sexuelle Bildererstellung von "Freunden"
                              uvm.
                              überall keine Alterskontrolle

                              bwana@discordian.socialB This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #91

                              @EvaLie Zu deinen ersten beiden Beispielen fallen mir in erster Linie Dinge ein, die ich bereits vorgeschlagen habe: Erziehung und Aufklärung, und das nicht nur für die Kids, sondern auch für die Eltern und andere Beteiligten - eigentlich für jeden. Sinnvolle Standard-Einstellungen für Apps, die das großzügige Teilen privater Daten schwieriger machen. Du versuchst, Verhaltensprobleme als Zugangsprobleme zu behandeln.
                              Im Bezug auf das dritte Beispiel ist das grundlegende Problem nicht, daß man solche Bilder verbreiten kann, sondern daß offenbar Apps existieren, die das Erstellen sexueller Inhalte von beliebigen Personen, insbesondere Minderjähriger, ermöglichen. Das hat an keiner Stelle etwas mit Altersverifikation zu tun, mir fällt für so was einfach keine legitime, nicht missbräuchliche Verwendung ein.
                              Ja, "überall keine Alterskontrolle", weil in keinem der Fälle das Problem "fehlende Alterskontrolle" ist.

                              evalie@bildung.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                                @EvaLie Zu deinen ersten beiden Beispielen fallen mir in erster Linie Dinge ein, die ich bereits vorgeschlagen habe: Erziehung und Aufklärung, und das nicht nur für die Kids, sondern auch für die Eltern und andere Beteiligten - eigentlich für jeden. Sinnvolle Standard-Einstellungen für Apps, die das großzügige Teilen privater Daten schwieriger machen. Du versuchst, Verhaltensprobleme als Zugangsprobleme zu behandeln.
                                Im Bezug auf das dritte Beispiel ist das grundlegende Problem nicht, daß man solche Bilder verbreiten kann, sondern daß offenbar Apps existieren, die das Erstellen sexueller Inhalte von beliebigen Personen, insbesondere Minderjähriger, ermöglichen. Das hat an keiner Stelle etwas mit Altersverifikation zu tun, mir fällt für so was einfach keine legitime, nicht missbräuchliche Verwendung ein.
                                Ja, "überall keine Alterskontrolle", weil in keinem der Fälle das Problem "fehlende Alterskontrolle" ist.

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #92

                                @bwana
                                Zu deinem ersten Punkt: "Erziehung" und Aufklärung Eine mündige Person hat das Recht ein Handy zu kaufen und damit zu machen, was es im Rahmen des Gesetzes will. Ich habe Erziehungsberechtigte, die Analphabeten sind, alles übersetzen lassen, ich habe Erziehungsberechtigte mit Behinderungen. Sollen sie unmündig gemacht werden? Darf ein Handy nur der besitzen, der vorher einen Security-Kurs absolviert hat?
                                Wie willst du diese Eltern jetzt bilden? Schule? Nein - nicht mehr leistbar.

                                evalie@bildung.socialE bwana@discordian.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                                • evalie@bildung.socialE evalie@bildung.social

                                  @bwana
                                  Zu deinem ersten Punkt: "Erziehung" und Aufklärung Eine mündige Person hat das Recht ein Handy zu kaufen und damit zu machen, was es im Rahmen des Gesetzes will. Ich habe Erziehungsberechtigte, die Analphabeten sind, alles übersetzen lassen, ich habe Erziehungsberechtigte mit Behinderungen. Sollen sie unmündig gemacht werden? Darf ein Handy nur der besitzen, der vorher einen Security-Kurs absolviert hat?
                                  Wie willst du diese Eltern jetzt bilden? Schule? Nein - nicht mehr leistbar.

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #93

                                  @bwana
                                  Beim App-Teil bin ich komplett mit dir einer Meinung. Hat für mich aber überhaupt nichts mit dem Alter zu tun. Es sollte doch auch Bereiche im Internet geben, die bewusst für Kinder und bewusst ab 16/18 (klassisch jugendgefährdend oder noch nichts für das Reifeverstehen: Gewalt, sexualisierend, suchtfördernd, Reife) sind. Das muss abgegrenzt werden - da reicht ein Internet-Witz-Button mit "Sind Sie 18?" nicht.

                                  bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                                    @EvaLie Ich habe fast exakt dieselbe Argumentation (lässt sich umgehen und wiegt in falscher Sicherheit, während andere Maßnahmen vernachlässigt werden) im Bezug auf die Altersverifikation genutzt. 🤷

                                    evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #94

                                    @bwana
                                    Zu einer Debatte gehören verschiedene Positionen und jedes Argument kann für zwei Seiten verwendet werden - je nach Position.
                                    Ich habe die Altersverifikation an anderer Stelle noch mal ausgeführt.

                                    bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • bwana@discordian.socialB bwana@discordian.social

                                      @EvaLie Das mit der Datenverarbeitung (bzw. Datensicherheit, Recht auf informationelle Selbstbestimmung) ist *eines* meiner Argumente.
                                      Und zum Thema eID und Altersverifikation via Zero-Knowledge-Proof:
                                      Ich müsste dafür staatlichen Stellen vertrauen, die dieses Vertrauen regelmäßig verspielen (s. ePA, Zensus 2022, immer wieder neu aufkeimende Bestrebungen nach Vorratsdatenspeicherung, Quellen-TKÜ, Staatstrojaner etc.), zudem sind die bisherigen Implementierungen eng an Apple- und Google-Smartphone-Ökosysteme gebunden. Habe ich ein alternatives System wie GrapheneOS oder LineageOS ohne gApps, kann's sein, dass ich außen vor bin. Oder wenn mein Smartphone veraltet ist, weil ich mir kein neues leisten kann. Oder wenn ich gar kein Smartphone habe, aus irgendwelchen Gründen, aber auf Dienste von anderen Geräten aus zugreifen wollen. Außerdem: Was ist mit Menschen, die in Deutschland wohnen, aber keine (gültige deutsche oder europäische) eID haben? Ich hatte zuvor bereits das Argument der marginalisierter Kinder aufgeführt, das du meiner Meinung nach nicht besonders gut widerlegt hast, aber es betrifft halt auch andere ggf. marginalisierte Gruppen (z.B. Armutsbetroffene).

                                      evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #95

                                      @bwana
                                      Menschen, die in deutschland wohnen und arbeiten (oder Leistungen beziehen) sind eh registriert und haben eine Aufenthaltserlaubnis oder Duldung. Part dieses Dokuments sollte dann ebenso ein ePerso sein, sodass sie sich auch online ausweisen können. Das sollte die geringste Hürde sein, kaum jemand hat so viel Kontakt mit den Behörden, wie diese Gruppen.
                                      Vertrauen geht in zwei Richtungen. Die Mechanismen greifen nicht, es muss sich etwas bewegen - auf mehreren Ebenen.

                                      bwana@discordian.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • dreiws@mastodon.socialD dreiws@mastodon.social

                                        @EvaLie @markus_netzpolitik im Prinzip Teile der Gesellschaft. Man ist selbst kaum in der Lage die Verführung durch die Handynutzung zu verstehen.
                                        Man lebt ein schlechtes Vorbild, dann werden Kinder mit Handys zum einen ruhig gestellt und oft noch überwacht wo sie sich befinden. Alles Entwicklungen welche nicht Kindgerecht sind.

                                        evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                                        evalie@bildung.socialE This user is from outside of this forum
                                        evalie@bildung.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #96

                                        @dreiws @markus_netzpolitik
                                        Das Problem ist vielschichtig, darum schrieb ich ja auch, dass sowohl die Anbieter in die Verantwortung müssen (erster Satz) als auch eine Verifikation.
                                        Du wirst immer Menschen haben, die sehr sehr niedrigschwellige Anleitungen brauchen.

                                        dreiws@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • stubenhocker@troet.cafeS stubenhocker@troet.cafe

                                          @boennighausen
                                          "Wirksame Alternativen" werden mindestens seit Uschis Stppschild aus der Bubble erarbeitet und vorgeschlagen an die du hier grad antwortest. Aber das ist euch immer alles zu "links", riecht euch nach bösen Hackern und Terror und was euch noch alles einfällt um eure Btandmauer gegen Demokratie-Ultras zu rechtfertigen und populistisch auszuschlachten! @markus_netzpolitik

                                          B This user is from outside of this forum
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                                          boennighausen@mastodon.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #97

                                          @stubenhocker Dein Kommentar wäre fast witzig, wenn er nicht sehr böse wäre. Ich setze mich jeden Tag für unsere Demokratie ein, als Sozialdemokratin könnten mich Menschen durchaus als "links" ansehen. Ich habe ein persönliches Interesse daran, dass die "Brandmauer" stehenbleibt, auch wenn ich bezweifel, dass das realistisch ist. Wenn US- und russische Medien weiter ihren Dreck verbreiten, der Fehlinformationen beinhaltet, Hass, Hetze und sex. Gewalt bedeutet, was dann - psych. Kriegsführung?

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